Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

Beitragvon Berndte » Sa 6. Jun 2015, 08:54

Jetzt wird auch so manches klarer:
Vergleiche Batteriegröße Smart / Zoe
Vergleiche Ladetechnik Smart /Zoe

Dementsprechend sein deine Aussagen davor nicht ganz richtig.

Ich würde empfehlen deinen Haus und Hofelektriker einzuladen und den Versuch unternehmen doch noch einen richtigen Drehstromanschluss zu verlegen.... wenn ein neues Kabel verlegt werden muss, dann aber auch gleich Richtig.

Bedenke, das ist dein erstes Elektroauto, die Speicherkapazität der Batterien nimmt auch stetig zu und wenn du dir in 2 Jahren dann einen mit 60kWh Batterie oder einen Tesla kaufst, dann wird das mit Schukosteckdose sowieso nichts mehr.

Schuko ist Laden Version 0.8Beta...
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Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

Beitragvon ATLAN » Sa 6. Jun 2015, 10:20

Berndte hat geschrieben:
Bedenke, das ist dein erstes Elektroauto, die Speicherkapazität der Batterien nimmt auch stetig zu und wenn du dir in 2 Jahren dann einen mit 60kWh Batterie oder einen Tesla kaufst, dann wird das mit Schukosteckdose sowieso nichts mehr.

Schuko ist Laden Version 0.8Beta...


+1, 0.8b incl. gratis Russian Roulette - Hot Contact Edition ... :mrgreen: :twisted:

Ernsthaft:
Eine Ladeeinrichtung für ein E-Auto ist wie eine eigene Tankstelle - Also trotz Notwendigkeit eigentlich ein Luxus. Nie wieder zur Tanke fahren! Warum muss all das die Standardsteckdose abkönnen?
Ihr würdet doch auch nicht dort tanken mit dem Verbrenner, oder?

Bild
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So ähnlich ist das Verhältnis bestehende Schukodose zu Wallbox, wie diese "Tanke" zu einer modernen Tankstelle... ;)

Das es immer ausnahmen geben wird, wo man nichts ändern kann (Miete usw) ist klar, aber wenn irgend möglich, lasst euch einen ordentliche Leitung verlegen, die Elektrikerkosten werden euch dafür sicher nicht an den Bettelstab bringen und in Relation zum Fahrzeugpreis eher verschwindend sein.

MfG Rudolf
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Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

Beitragvon Outlaw » Sa 6. Jun 2015, 22:23

Danke für die Antworten. Mir geht es wohlgemerkt um die R240 Version.

Das gleitet hier zum Teil in die Besprechung anderer Maßnahmen ab, auch wenn es lieb gemeint ist. :)
Ich brauche pragmatische Ansätze für das von mir beschriebene Szenario und gebe jetzt sicherlich keinen Cent dafür aus, dass ich mir theoretisch irgendwann einen Tesla hole oder zu Hause eine Atomkraftwerk baue.
Ist ein unerwarter Ladeabbruch bei 10A oder vielleicht 14A (nicht sonstwas) mit offiziellem Kabel nach erfolgreichem Start ein wahrscheinliches Szenario oder nur so in der Raum geworfen?
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Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

Beitragvon rolandk » Sa 6. Jun 2015, 22:26

Das hat mit dem Kabel nichts zu tun, eher mit dem Fahrzeug. Erfahrungen mit dem neuen Motor gibt es diesbezüglich nicht. Mit dem bekannten Motor ist das durchaus schon vorgekommen. Sowohl ein- wie auch dreiphasig.

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Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

Beitragvon Cavaron » Sa 6. Jun 2015, 23:00

Hi Outlaw und willkommen!

Ich hatte vor der Zoe ein anderes E-Auto, dass man nur an einer Schuko-Dose laden konnte. Das ging ein Jahr lang ohne Probleme. Auch alle Renault Fluence und Kangoo ZE-Fahrer laden nur an Schuko. Der Q210 hat relativ hohe Verluste, in deinem Fall beim R240 besteht das Problem ja nicht mehr. Ich sehe also eigentlich nichts, was dagegen spricht.

Hast du was zum heizen in der Garage? Heizlüfter ziehen ja oft schon 2300 Watt - das würde auch die Zoe bei 10A-Ladung ziehen - so zum Testen. Ich kenne auch die Geschichten von verschmorten Steckdosen, aber nicht nur vom E-Auto, sondern auch von Waschmaschinen und Wäschetrocknern. Das scheint mehr ein Problem von billigem/altem Plastik an den Dosen zu sein, von Leitungsschäden oder gar Bränden habe ich nix gehört. Wie hier schon gesagt wurde - lass dir evtl. die Renault-Schuko oder eine blaue CEE setzen, um das Problem auszuschließen, aber auch eine 1,5er Leitung sollte für 10A locker reichen. Ich lade meist mit 13-14A an Schuko und hatte noch nie Probleme. Um ganz sicher zu gehen, kannst du ja mal nach einem Zoe Besitzer in deiner Nähe fragen, der mal eine Nacht durch lädt :)
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Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

Beitragvon Berndte » So 7. Jun 2015, 07:42

... oder einfach einen Elektriker deine Installation prüfen lassen.
In meiner Garage sind auch überall hübsche, neue und belastbare Steckdosen angebracht.
Was aber ein Laie nicht wissen kann ist wie die Zuleitung verläuft.
Diese ist bei mir nämlich vom Wohnzimmer abgenommen und läuft über mindestens 10 alte Abzweigdosen!

Eine neue Zuleitung zu verlegen kann da um einiges einfacher und sicherer sein.
Und nur weil andere Fahrzeuge nur an Schuko und allgemein langsam laden könne, heißt das ja nicht, dass man das Potential des Zoe brach liegen lässt. Ich denke, dass so mancher Kangoo oder Fluence Fahrer auch gern schneller laden möchte.

Ich halte diese Aktion, jetzt das Notladekabel und eine Schukosteckdose (welche 14A kann) beizulegen für gefährlich.
Wer baut denn diese Steckdose jetzt an? Erst einmal wird an der normalen Garagendose geladen, aber dann gibt es ja den Reiz doch mit 14A und so schneller zu laden. Also schnell mal die alte Steckdose gegen die neue von Renault freigegebene getauscht.... das macht man dann auch noch selber, weil kann ja nicht so schwer sein.

Wenn man dann aber eine CEE 16A oder CEE 32A in der Garage hat, dann schmunzelt man sowieso, warum man sich das mit dem Notladekabel angetan hat. Ich denke bei vielen war erst einmal der Gedanke "Ja, super, dann kann ich ohne Änderungen am Haus mein Auto laden" ... aber vergleicht mal den Preis des Fahrzeuges mit einer neuen Zuleitung und Steckdose. Oder frech formuliert: Für Metalliclackierung 500€ extra, aber für die Infrastruktur nicht?
Es muss halt jeder selber wissen, wo die für sich Prioritäten liegen.

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Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

Beitragvon Vanellus » So 7. Jun 2015, 09:52

Eigentlich ist alles gesagt, z.B. von Bernd.
Schukoladen ist Laden 0.8 beta.
Vor zweieinhalb Jahren dachte ich auch, ich hab ja ne Schukosteckdose im Carport. Dann ist ja alles ok. Als die Zoe vor zwei Jahren kam war Wallbox und Typ 2-Kabel inclusive. Was der Vorteil gegenüber Schuko sein sollte war mir nicht klar, aber wenn's inclusive ist? Also habe ich mir die Wallbox montieren lassen. Der Vorteil wurde mir schnell klar.
Ich hatte noch nie, nirgendwo einen Ladeabbruch. Ich lade ausschließlich über Typ 2 von 3,7 kW bis 43 kW.

Das Problem ist doch: Schuko ist nicht gleich Schuko. Das kann eine neue sein mit blanken Kontakten, die einzeln mit 16 A abgesichert ist oder eine für innen gedachte, die in Eigenregie draußen montiert wurde, weil sie ja billiger war und die längst korrodierte Kontakte hat = hohe Übergangswiderstände = Hitze = verschmurgelte Steckdose. Jede Verteilerdose bildet Übergangswiderstände, die heiß werden können. Vor allem, weil du ja nicht 5 Minuten lädst sondern bis zu 10 Stunden lang. Bei manchen geht's weil alles in Schuss ist, aber weißt du, ob bei dir auch alles in Ordnung ist? Deshalb: mal einen Elektriker drauf blicken lassen.

Schukoladung ist Tröpfelladung: als wenn du Benzin aus dem offenen Eimer mit dem Teelöffel in den Tank füllst. Es dauert und ein Teil verdunstet und ein weiterer Teil kleckert vorbei. Die Befürworter sagen: es geht und Eimer und Teelöffel gibt es überall und viel mehr als Tankstellen - trotzdem nutzen wir Tankstellen.

Was man nicht machen sollte: den Autohändler fragen. Der hat nämlich bestenfalls Benzin im Blut aber keinerlei Kenntnisse der Elektrizität. Die kannst du schon mit der Frage überfordern, ob der Wagen Gleich- oder Wechselstrom lädt.
Nun ist's doch länger geworden. Na ja.
Gruß
Reinhard
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Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

Beitragvon graefe » So 7. Jun 2015, 10:28

Ich bitte zu beachten, dass der OP unmissverständlich gesagt hat, dass es ihm Wurscht ist, ob der Wagen 10 oder 12 Stunden lädt. Vorausgesetzt, die Installation ist in Ordnung: Warum sollte Outlaw ein paar hundert Euro investieren? Was wäre sein konkreter Mehrwert? (Ganz davon abgesehen, dass er später immer noch ausbauen könnte, dann vielleicht sogar auf DC.)

Ich bestehe so auf Argumente, weil ich selber seit Monaten zufrieden mit Schuko lade: Morgens auf der Arbeit eingesteckt - abends nach 12 Stunden voll. (Bez. Ladeverluste: Durchschnittsverbrauch 12,5kWh/100km ab Dose.) Auch mir wäre es völlig egal, wenn der Wagen schon in 1 Stunde aufgeladen wäre. Mehr als Schuko brauch ich nur auf der Autobahn.

Da ich bendt bereits vergeblich per PN um Aufklärung gebeten habe darf ich jetzt nochmal öffentlich sagen: Aussagen wie "0,8 Beta" sind albern und unsachlich.

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Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

Beitragvon spark-ed » So 7. Jun 2015, 11:05

Da muss ich @graefe zustimmen, wenn ich jetzt E-Auto Interessent wäre, würden mich einige Beiträge ganz schön verunsichern.

Wenn man davon ausgehen kann, daß der 240er Zoe auch mit kleinen Leistungen klar kommt, kann man eine vernünftige Schukosteckdose dann sehr wohl ohne Einschränkungen zum laden @home verwenden.

Natürlich sollte die Leitung separat abgesichert sein und ausreichenden Querschnitt haben. Wenn nun aber 1,5mm² gesetzt sind wird es bis gut 12A trotzdem funktionieren. Die Installation, besonders die Steckverbindung, bei den ersten Ladevorgängen beobachten bezüglich besonderer Erwärmung und gut ist.
Die paar zusätlichen Watt Verlustleistung rechtfertigen zumindest nicht Tiefbauarbeiten und Wallbox.

Lade seit >13.000km praktisch ausschließlich an Schuko und es hat noch nie Probleme gegeben.
Die Ladeleistung ist beim laden über Nacht fast egal, mehr als Schukoleistung (3kW x 12h) braucht man erst dann, wenn man täglich >200km fährt und die Akkukapazität vom Model S hat.
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Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

Beitragvon BED » So 7. Jun 2015, 11:06

graefe hat geschrieben:
...Da ich bendt bereits vergeblich per PN um Aufklärung gebeten habe darf ich jetzt nochmal öffentlich sagen: Aussagen wie "0,8 Beta" sind albern und unsachlich.

+1

Lade seit zwei Jahren verschiedene E-Mobile an einer 08/15-Schukodose und kann mich dem Vorposter nur anschließen. Geschätzte Leitungslänge bis zum Stromzähler: ca. 30m
Das Model S lädt z.B. mit 10A bei 210Volt...den kleinen Akku über Nacht voll.
Einen Ladeabbruch oder Brand hatte ich bisher noch nie.
Effizienzverluste habe ich bisher in Kauf genommen...

Wenn die Garage aus dem 19. Jahrhundert wäre, würde ich auch einen Elektriker hinzuziehen... ;)
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