Minimaler Ladestrom Renault Zoe

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Minimaler Ladestrom Renault Zoe

Beitragvon Rago » Di 23. Mai 2017, 20:37

Hat jemand von euch die von 6...36A regelbare Ladebox von Bettermann mit einer 2017 Zoe im Betrieb und kann mir sagen ob bei 6A/3-phasigem Laden/4Kw Ladeleistung die Zoe noch geladen wird?
Habe gehört, dass bei der alten Zoe ein Mindeststrom von 11,5 A/3-phasigem Strom/8Kw notwenig war.
Hintergrund: Möchte möglichst viel Strom aus meiner Solaranlage ziehen.
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Re: Minimaler Ladestrom Renault Zoe

Beitragvon Zoe1114 » Di 23. Mai 2017, 20:55

Ich hatte zu diesem Problem mal Kontakt zum Hersteller des NRGKick, da Zoe 3-phasig mit 10A auf Störung ging.
Antwort vom Hersteller des NRGKick:
"Der Chameleon Lader des Renault ZOE – es wird der Motor eigene Inverter zum Laden verwendet, was einen dezidierten Lader im Fahrzeug einspart – ist auf das Laden mit Dreiphasen-Wechselstrom (Starkstrom) hin optimiert. Sobald die Ladestromstärke jedoch unter ein bestimmtes Niveau eingestellt wird, verweigert der ZOE die Ladung.
Er beginnt diese gar nicht erst oder schreibt: „Batterieladung unmöglich“ (und das Display im Instrumentcluster des Fahrers wird rot hinterlegt).
Die Ladung mit zB. 10A mit dem NRGkick und dem Schuko-Adapter funktioniert einwandfrei. (Anm. 1-phasig)
Ein 3-phasiger Ladebetrieb funktioniert aus unserer Erfahrung mit dem ZOE je nach Softwarestand unter 13A (oder 12A) nicht.
Das liegt aber am ZOE. Mit einem anderen Fahrzeug können Sie mit dem NRGkick einwandfrei auch mit niedrigeren Strömen laden."
Also entweder 1-phasig mit 10A oder 14A oder 3-phasig mit mind. 12 bzw. 13A.

Ergänzung: bei mir zeigt die Energiebilanz der Photovoltaikanlage bei 1-phasig mit 14A ca. 3,2kW, bei 3-phasig mit 13A ca. 6,5kW als Ladeleistung an.
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Re: Minimaler Ladestrom Renault Zoe

Beitragvon Rago » Di 23. Mai 2017, 21:18

Danke Zoe1114,
Die Info, dass die neue 2017 Zoe bereits ab 6A/3-phasig lädt habe ich von Herrn Bettermann bekommen. Bei der alten Zoe gab es wohl die von dir erwähnte Einschränkung das der Ladevorgang erst ab einem Mindeststrom ca. 12..13 A/ 3-phasig beginnt. Hast Du eine "alte" Zoe?
Es wäre deshalb prima, wenn hier jemand eine Antwort geben könnte, der mit der Bettermann Box eine neue Zoe 2017 lädt und mir bestätigen kann, dass auch schon 6A/ 3-phasig zum Laden funktioniert.
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Re: Minimaler Ladestrom Renault Zoe

Beitragvon Zoe1114 » Di 23. Mai 2017, 21:34

Ja, habe eine Q210 von 11/2014
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Re: Minimaler Ladestrom Renault Zoe

Beitragvon MineCooky » Mi 24. Mai 2017, 05:31

unsere R240 läd meines Wissens auch 3-Phasig mit weniger als 10A.
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Re: Minimaler Ladestrom Renault Zoe

Beitragvon McFly3 » Mi 24. Mai 2017, 06:30

Ist den deine Photovoltaik überhaupt 3 Phasig angeschlossen??
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Re: Minimaler Ladestrom Renault Zoe

Beitragvon MineCooky » Mi 24. Mai 2017, 06:35

zB unsere ist es meines Wissens nicht. Trotzdem kann ich 3-Phasig "aus der Solaranlage" laden, die ziehts dann aus dem Stromnetz und verrechnet es oder so irgendwas. Denn wenn ich die Zoe 3-Phasig anhänge und lade und genug vom Haus kommt beziehen wir (laut App) trotzdem keinen Strom. Da gibt's eigenartige Lösungen...
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Re: Minimaler Ladestrom Renault Zoe

Beitragvon Zoelibat » Mi 24. Mai 2017, 08:56

Ich lade von der PV nicht 1-phasig, weil mein Q210 einen schlechten Wirkungsgrad hat. Das macht bei einer Vollladung schon eine Menge Strom.
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Näheres hier: https://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-allgemeines/renault-aktion-bring-your-friends-t4960-140.html#p610816
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Re: Minimaler Ladestrom Renault Zoe

Beitragvon HubertB » Mi 24. Mai 2017, 09:35

Die Untergrenze variiert von einer Zoe zur anderen.
Bei mir ist die Untergrenze bei der Einstellung 12A an der Open EVSE (10/2014).
Ab 11A sieht es so aus als würde sie laden, es wird aber keine Restzeit im Display angezeigt und der SHM zeigt keine Wirkleistung mehr an.
Mit 12A zieht sie laut SHM keine 5 kW, also deutlich weniger als es rechnerisch wären.
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Re: Minimaler Ladestrom Renault Zoe

Beitragvon Rago » Mi 24. Mai 2017, 14:47

Bin kein Elektriker, aber meine PV-Anlage produziert ja Gleichstrom und der wird dann ja über den Wechselrichter in Wechselspannung umgewandelt. Diese elektrische Energie wird dann im Hausnetz verbraucht oder der Überschuss ins Netz eingespeist. Gehe aber vielleicht naiverweise davon aus, dass ich diese Energie dann auch als Drehstrom relativ verlustarm meiner Zoe zugeführt werden kann. Bei einer Einstellung 6A/3-phasig an der Bettermann-Box liegen ca. 4,1 Kw Ladeleistung vor und ich brauch ca. 11h um die 41 kwh Zoe vollständig aufzuladen. An einem sonnigen Tag erzeuge ich ca. 30 kwh mit meiner PV-Anlage und müsste dann ca. 11 kwh aus dem Netz zukaufen.

Es bleibt die entscheidende Frage, ob die neue Zoe bei 6A/3-phasig/ 4,1 kWLadeleistung bereits lädt oder erst bei bei einem höheren Strom.

Ein einphasiges Laden kommt nicht in Frage, da der Wirkungsgrad mit ca. 60% erbärmlich sind.
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