Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon panoptikum » Do 25. Mai 2017, 08:39

Bei dem Beispiel 22 kW-Ladung bei der 22 kWh-Batterie gehst Du von einer Ladeleistung von 34,76 kWh aus, was definitiv nicht verbraucht wird.

Bei 22 kW ist meine Zoe in einer Stunde locker auf etwa 90 % geladen.
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon ecopowerprofi » Do 25. Mai 2017, 08:42

Ollinord hat geschrieben:
Die kleine Batterie läd doch keine 2 Stunden bis sie voll ist...

Nachtrag: 1,58h sind 1h 35 min. Bitte die Einheiten mal korrekt anwenden. So was hätte unser Mathe-Lehrer sonst um die Ohren gehauen und die Arbeit wurde mit 6 bewertet egal wie gut der Rest war.

fff313 hat geschrieben:
Hast du den cos Phi berücksichtigt?

Was hat der cos phi mit dem Wirkungsgrad zu tun? Antwort: nix. Lernt man im ersten Semester E-Technik.

Wenn Renault 3,7 kW schreibt werden es wohl 3,7 kW sein.

fff313 hat geschrieben:
Zoe zieht Strom von 16A setzt aber dabei eben nicht alles in Wirkleistung um. Cos Phi 0,7 ist durchaus normal.

Ich habe extra geschrieben, dass die Angaben für die aktuelle Fahrzeuge gilt.

fff313 hat geschrieben:
Seit dem Software Update ist die ladedauer allerdings wesentlich kürzer.

Was darauf hinweist, dass Renault in dem Bereich erheblich nachgebessert hat.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon panoptikum » Do 25. Mai 2017, 08:46

ecopowerprofi hat geschrieben:
fff313 hat geschrieben:
Seit dem Software Update ist die ladedauer allerdings wesentlich kürzer.

Was darauf hinweist, dass Renault in dem Bereich erheblich nachgebessert hat.

Das hat nichts mit einer Nachbesserung zu tun, Sondern mit kürzerem Ballancing.
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon fff313 » Do 25. Mai 2017, 08:58

Hallo nochmals,
Was der cos Phi mit dem Wirkungsgrad zu tun hat: genau du hast Recht. Nix!

Und deshalb noch einmal: Zoe zieht eben nicht 3,7kW an 16A.
Wegen dem cos Phi !
Miss einfach nach. Auch wenn Renault meint dass Zoe diese Leistung ziehen könnte. Wenn Zoe ohmsche Last wäre.

Und wenn man dann glaubt, dass in einer Stunde 3.7kWh verbraucht würden ist der Fehler schon passiert.

Sind dann vielleicht nur 3,1 kWh ( wieder: je nach cos Phi)
Der Zoe zieht nie die volle Wirkleistung. Der Elektromotor wird beim Laden mitverwendet und stellt somit immer eine Induktivität dar.

Somit ist klar was cos Phi mit Wirkungsgrad zu tun hat.eben nix.
Deshalb sollte man diesen Fehler auch nicht machen.

Solltest du diesbezüglich noch genauere Infos benötigen kann ich, Elektrotechniker seit 30Jahren , dir gerne Infos zukommen lassen.
Nicht damit wir uns hier auf dem Level von einem ersten Semester austauschen müssen. ;)

Aber deshalb wollte ich ja gerne wissen wie du den Wirkungsgrad ermittelt hast. Ist , wenn man es genau machen will, ja auch nicht so einfach. Ein wenig wie bei der Kapazität des Akkus.

LG
Christian
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon panoptikum » Do 25. Mai 2017, 09:03

fff313 hat geschrieben:
Aber deshalb wollte ich ja gerne wissen wie du den Wirkungsgrad ermittelt hast.

Ganz einfach. Er hat ihn rein rechnerisch über die Zeit ermittelt (kann man ganz leicht nachrechnen) und damit auch die Ladeleistungsreduzierung gegen Ende außer Acht gelassen.

Das Einzige, was er berechnet hat, ist die zeitliche Effizienz auf 100%-Ladungen und nicht die der Leistung.
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon Blue shadow » Do 25. Mai 2017, 09:28

Gibt es einen versuchsaufbau, um es real zu messen?

Also über canze die restenergie vorm laden und am ladeende bei 80/90/100 soc kwh des akkus. Vor wallbox ein sdm630 zähler

Das jeweils 1 und drei phasig bei 10/14/16/20/26/32/40/45/50/63 A bei -5/0/10/20/25 'C für q210/r240/q90/r90

Klingt nach einer doctorarbeit...aber der punkt wo die wenigsten verluste entstehen sollten vom hersteller auch veröffentlicht werden!
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon Lewis » Do 25. Mai 2017, 09:33

Das Einzige, was er berechnet hat, ist die zeitliche Effizienz auf 100%-Ladungen und nicht die der Leistung
.
Richtig, denn wer macht sich schon die Mühe bei den verschiedenen Ladeleitungen und 1/3Phasen den Verbrauch ab Steckdose 0-100% zu ermitteln ...
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon Berndte » Do 25. Mai 2017, 09:35

Leider gibt es keinen Rechenweg und keine Erläuterungen wie du den Wirkungsgrad berechnet und/oder gemessen hast.
Die Angaben sind für mich nur reißerisch und überhaupt nicht wissenschaftlich belegt!
Hast du mal wieder deine berüchtigten 10 Minuten mit dem Renault Prospekt und Taschenrechner beim Frühstück verbracht?

Wenn man nach dieser "Rechnerei" geht müsste ich mit dem leeren 22kWh Zoe ja fast 30kWh lt. Zähler "verbraucht" haben.... es sind aber maximal 24kWh gewesen.
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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon tango » Do 25. Mai 2017, 09:40

Solche Zahlen kommen raus, wenn man die MÖGLICHE Ladeleistung mit der Ladezeit multipliziert. Wie hat man denn den TATSÄCHLICHEN Wirkleistungsverlauf in dieser "Wirkungsgradberechnung" berücksichtigt? Das ist doch ne Milchmädchenrechnung hier.

Die Wirkleistung ist das Integral unter der Kurve Leistung über Zeit. Wenn man schon Milchmädchen machen möchte, und sich die Mühe einer aufgezeichneten Messung nicht machen will, dann könnte man in erster Näherung die Ladung bis 80% SOC über die Zeit berechnen, die ist nämlich annähernd linear.
Gruß

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Re: Ladewirkungsgrad abhängig von der Ladeleistung

Beitragvon Berndte » Do 25. Mai 2017, 09:42

Oder man misst auch mal mit echten Messgeräten... und nein, ein Taschenrechner und ein Prospekt sind keine Messgeräte!

Habe ich schon vor geraumer Zeit gemacht...
Vernünftiger Stromzähler in der Ladeleitung + CanZE zum Ermitteln der echten Batteriespannung und Strom reichen aus!
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