Laden des Zoe ohne Wallbox

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Laden des Zoe ohne Wallbox

Beitragvon panda » Do 18. Aug 2016, 10:14

Hallo Zusammen

Ich werde mir vermutlich bald einen ZOE anschaffen. Das einzige, was mich davon abhält ist die noch ungeklärte Lademöglichkeit. Deshalb würde ich gerne eure Erfahrung in Anspruch nehmen :D
Wir wohnen zur Miete und werden in einer separaten Garage eine Ladelösung benötigen via Haushaltssteckdose.
Ich habe gehört, dass das Laden mit Notladekabel sehr ineffizient ist, was nicht in meinem Interesse ist. Jedoch möchten wir nicht wirklich eine Wallbox installieren, da wir eventuell mal umziehen werden und die Hälfte der Gesamtkosten der Wallbox bekanntlich die Installation ist. Folglich bin ich auf die mobilen "Ladeboxen" gestossen. Hat jemand Erfahrungen damit? Dies erscheint mir als eine grossartige Lösung für uns, da wir oft unterwegs sind und dann immer bei Freunden/Bekannten und Familie laden könnten. Aber ich nehme an, dass man aus einer 230V dose gerade mal 3,7 kw bekommt oder (hab absolut kein Wissen bzgl. Elektrotechnik)? Oder ist eine ökonomische Modifikation der Steckdose möglich, die mehr hergeben würde. Die Schnellladeoption (ab 11kw bis 22kw) ist keine Bedingun (nett falls auch möglich, aber kein muss) es geht mehr darum ohne Risiko und ohne Verlust den Zoe über nacht (deshalb Ladedauer irrelevant) laden zu können. Hättet Ihr empfehlungen für mein Anliegen? (Erfahrungen mit Juice booster oder JB2?)

Besten Dank!
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Re: Laden des Zoe ohne Wallbox

Beitragvon HubertB » Do 18. Aug 2016, 10:53

Wenn die Leitung es hergibt könnte man für kleines Geld eine CEE blau installieren lassen.
Da gehen dann 3,7 kW. Eine Schuko würde ich auf Dauer nicht mit mehr als 2kW belasten.
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Re: Laden des Zoe ohne Wallbox

Beitragvon panda » Do 18. Aug 2016, 11:07

Also wie gesagt, es geht überhaupt nicht um die Zeit. Auch wenn die einzige Funktion des Kabels wäre die Effizienz einer Haushaltsstecker ladung zu erhöhen sowie auch die Sicherheit sicherzustellen wäre ich damit schon zufrieden, auch wenn ich dann im Schuko Schneckentempo lade, wäre das ok.

Aber die Mobilen Ladeboxen werden ja alle beworben mit 'ohne nachzudenken überall laden' und mann checkt ja nicht bei jedem bekannten zuerst die ganze Elektroinstallation im Haus ab. Genau eine solche Lösung bräuchte ich: Ohne nachdenken einstecken und fertig (Auch wenns nur für 230V reicht)..
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Re: Laden des Zoe ohne Wallbox

Beitragvon igalvezgil » Do 18. Aug 2016, 11:12

Hallo,

wir haben eine ZOE und wohnen zur Miete in einem Haus mit eigener Garage.
Die ZOE haben wir seit ca. einem Jahr und uns damals auch "erstmal" gegen eine Wallbox, CEE Rot oder Blau entschieden.

Wie sich herausstellt laden wir ca. einmal die Woche beim Wocheneinkauf im ALDI. Die 22kw Stationen funktionieren super und sehr zuverlässig. Manchmal auch beim örtlichen Stromversorger (RheinEnergie) oder gelegentlich (notfalls) bei der RWE.

Am wenigstens laden wir zuhause! Aber wenn, dann reicht das "Notladekabel" für uns völlig aus. In der Garage ist eine ganz normale Schuko-Dose und soweit ich weiss hat das Notladekabel auch einen eingebauten Überhitzungsschutz im Stecker. Das eine Mal pro Monat wo wir die ZOE über Nacht laden lassen, gab es noch nie Probleme.

Meine Empfehlung wäre daher:
Schau erstmal wie oft und wo du in der Praxis auflädst. Vielleicht reicht auch für Dich das Notladekabel.

Viele Grüße!
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Re: Laden des Zoe ohne Wallbox

Beitragvon panda » Do 18. Aug 2016, 11:27

Hallo und danke für die Nachricht.

Das ist genau der Plan, den ich hatte, denn wir wohnen direkt angrenzend an Stadtgebiet mit mehreren 22kw ladestationen.
Aber ich möchte nicht ein Elektroauto kaufen um dann festzustellen, dass es mit nur öffentlichem Laden gar nicht reicht und dann eine super spontane Notlösung her muss...
Aber gut zu wissen, dass es bei euch klappt!

Edit: FAQ vom JB2:
"Heisst das, ich kann einfach an eine vorhandene x-beliebige Dose anschliessen?"

Ja. Denn der JUICE BOOSTER 2 enthält alle heute vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen und sogar noch mehr.
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Re: Laden des Zoe ohne Wallbox

Beitragvon e-mike » Do 18. Aug 2016, 11:50

Ja mache am besten genau so. Ich rate meinen Kunden auch immer es erst einmal zu probieren wie es im Alltag funtioniert.

Erst danach und wenn man schon etwas Erfahrung gesammelt hat, weiß man was und wie man es gerne hätte.

Eine stärkere Leitung und eine Wallbox/Ladebox kannst du dann ja mit der Zeit kaufen, wenn es überhaupt relevant ist.
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Re: Laden des Zoe ohne Wallbox

Beitragvon PowerTower » Do 18. Aug 2016, 11:55

Wenn es ein 240er ist, dann gehört zu diesem Auto neben dem Notladekabel noch eine spezielle Schuko-Steckdose dazu. Diese ist für 14 A ausgelegt und schaltet das Ladekabel entsprechend um. Der R240 kann mit 14 A einphasig ganz gut umgehen, wäre also eine sinnvolle Variante, ohne sich dafür in Unkosten stürzen zu müssen.
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Re: Laden des Zoe ohne Wallbox

Beitragvon Berndte » Do 18. Aug 2016, 12:11

Wenn du an einer einphasigen Leitung (230V Schuko zB.)ansteckst, dann ist die Box dazwischen egal.
Denn diese schaltet auch nur die Leitung zum Fahrzeug durch.

Ob jetzt Original-Notladekabel, NGRkick, JB2, feste 3,7kW Wallbox... alles egal, wenn es um die Effizienz geht.
Das macht vielleicht 2% aus, ob man jetzt aus der einphasigen Leitung 10A oder 16A rausholt.

Mietwohnung oder Mietgarage: Am besten das nutzen, was vorhanden ist oder günstig installiert werden kann.
Eigentum: Gleich eine richtige Leitung vom Hausverteiler an den Ladeplatz legen lassen, mindestens Drehstrom für 11kW, besser gleich 22kW installieren lassen.
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Re: Laden des Zoe ohne Wallbox

Beitragvon rolandk » Do 18. Aug 2016, 12:32

panda hat geschrieben:
Aber die Mobilen Ladeboxen werden ja alle beworben mit 'ohne nachzudenken überall laden' und mann checkt ja nicht bei jedem bekannten zuerst die ganze Elektroinstallation im Haus ab. Genau eine solche Lösung bräuchte ich: Ohne nachdenken einstecken und fertig (Auch wenns nur für 230V reicht)..


"Ohne nachdenken" ist das schlechteste, was man machen kann. Eine Stundenlange Belastung einer Altbausteckdose, und wenn es nur mit 12A ist, kann für Ärger sorgen. Da man nicht weiß, wie die Wege zur Steckdose aussehen (Verteilerdosen etc.), sollte man sich trotzdem vorher anschauen, wo man lädt. Eine Dose, an der innerhalb einer Stunde nichts passiert ist kein Garant dafür, das die Dose, und vor allem die Zuführung, es auch 8 und mehr Stunden aushält.

Gerade im heimischen Bereich sollte es keine allzu schwierige Übung sein, die Infrastruktur vorher einmal zu überprüfen.

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Re: Laden des Zoe ohne Wallbox

Beitragvon panda » Do 18. Aug 2016, 12:41

Danke für die Antworten.

Es handelt sich um einen 210er!

Und einen vorherigen Check der Elektroinstallation unserer Garage und dem ganzen Gebäude ist selbstverständlich klar und wir auch gemacht, sodass ich weiss, wass abverlangt werden kann. Aber ich möchte mit meinem jB2 oder Notladekabel auch mal die Haushaltssteckdose eines Freundes (dessen Elektroinstallation ich nicht kenne) einstecken können, aber dabei handelt es sich ja nicht um eine Dauerbelastung.
D.h. ich habe in alten Beiträgen gelesen, dass 30% der Energie verpufft (in Wärme vermutlich) wenn an einer Haushaltssteckdose geladen wird. Daran würde also eine JB2 nichts ändern? Was denn? :-S
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