Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon bernd71 » Do 2. Jul 2015, 11:09

Renault_ZOE hat geschrieben:
Hallo,

...in Norwegen ist laden auch kostenlos, weil die Verwaltungskosten höher wäre wie die Stromkosten....
Außerdem haben die ja eh Strom im Überfluß!

LG


Wer stellt da die Ladesäulen auf? Es muss ja schon ein gehöriger Anreiz vorhanden sein wenn man je nach Lader mehr oder weniger hohen fünfstelligen Preis ausgibt.
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon Hildesheim » Do 2. Jul 2015, 12:13

Das ist Ansichtssache. Norwegen und Schweden haben staatliche Energieversorger. Teuer werden die Ladesäulen erst, wenn ein Zugangssystem gewünscht ist. Dann braucht man bei Mennekes Neben der Säule, die nicht mehr autark betrieben werden kann noch einen Leitstand und einen Controller und neben der Zuleitung noch eine Datenleitung zum Controller. Zusätzlich noch eine Business-Sim-Karte, wenn man die Freischaltung per SMS wünscht und eine Netzwerkverbindung (meist nicht im Unternehmensnetzwerk) um die Verbrauchsdaten auszulesen.
Jede Mobilnummer muss händisch eingegeben werden und die RFID Karten müssen bei der Registrierung vor Ort sein - diese Säulen Typ 2 22kW eignen sich bestenfalls für den Übergang. Das ist alles viel zu umständlich. Viele Ladesäulen haben zwar einen geeichten Zähler - die Software genügt aber diesem Anspruch nicht.

Wir stehen mit dem E- Auto noch am Anfang. Ich bin es gewohnt an der Tanke zu bezahlen, an der Kasse oder am Automaten -vielleicht ergibt sich die Möglichkeit dies noch zu optimieren. Ich persönlich mag die Idee, der die Grundversorgung im Hause folgt: Ich konsumiere den Strom aus dem Ortsnetz in Hildesheim und bezahle in München meinen Ökostrom, der ins große Netz eingespeist wird, abgerechnet über meinen Stromzähler.
Ich wünsche mir ein Ladekabel mit Stromzähler, plombiert und mit Pilotlinie (Manipulationsschutz) mit dem ich bei meinem Anbieter abrechne. Öffentlich gibt es Entnahmestellen, die mit dem Stromzähler kommunizieren, und die Freigabe erteilen, oder nicht. Kurzum, ich möchte den Stecker einsteckten und mir keine Gedanken machen müssen. Es gäbe hier diverse Optionen seitens der 'Anbieter: Prepaidkarten an herkömmlichen Tankstellen - diese werden online (wie Itunes) eingegeben und mit meiner Zählernummer verknüpft, so kann ich flexibel sein und Angebote nutzen und mein Stromkonto (Tank) auch mit verschiedenen Anbietern füllen, ich kann Laufzeitverträge abschließen mit günstigeren Konditionen u.s.w.. Freigabe wird immer erteilt, wenn Bezahlung erfolgt. So kann man dem Konto auch mehrere Fahrzeuge hinzufügen. Klar kann man so auch Bewegungsprofile erstellen, aber das machen Auto und Handy ja auch...
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon HubertB » Do 2. Jul 2015, 13:32

Hildesheim hat geschrieben:
Ich wünsche mir ein Ladekabel mit Stromzähler, plombiert und mit Pilotlinie (Manipulationsschutz) mit dem ich bei meinem Anbieter abrechne. Öffentlich gibt es Entnahmestellen, die mit dem Stromzähler kommunizieren, und die Freigabe erteilen, oder nicht. Kurzum, ich möchte den Stecker einsteckten und mir keine Gedanken machen müssen.

In dem Augenblick wo es das flächendeckend gibt schlägt der Finanzminister zu. Das was wir heute pro Liter Benzin an Mineralölsteuer zahlen wird dann auf die kWh aufgeschlagen. Auch beim selbst produzierten Strom, geht ja über den Zähler.
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon Hildesheim » Do 2. Jul 2015, 14:41

HubertB hat geschrieben:
Hildesheim hat geschrieben:
Ich wünsche mir ein Ladekabel mit Stromzähler, plombiert und mit Pilotlinie (Manipulationsschutz) mit dem ich bei meinem Anbieter abrechne. Öffentlich gibt es Entnahmestellen, die mit dem Stromzähler kommunizieren, und die Freigabe erteilen, oder nicht. Kurzum, ich möchte den Stecker einsteckten und mir keine Gedanken machen müssen.

In dem Augenblick wo es das flächendeckend gibt schlägt der Finanzminister zu. Das was wir heute pro Liter Benzin an Mineralölsteuer zahlen wird dann auf die kWh aufgeschlagen. Auch beim selbst produzierten Strom, geht ja über den Zähler.

Nein nein, zu Hause kannst du weiter deinen Ladeziegel oder das bestehende Kabel nutzen - das vorgeschlagene Kabel kommuniziert abrechnungstechnisch nicht mit dem Auto und die Freigabe des Stromes erfolgt in der Säule. Steuern kommen sowieso. Du brauchst ja zu Hause keinen zweiten Zähler.
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon Volker.Berlin » Do 2. Jul 2015, 15:35

Hildesheim hat geschrieben:
Ich wünsche mir ein Ladekabel mit Stromzähler, plombiert und mit Pilotlinie (Manipulationsschutz) mit dem ich bei meinem Anbieter abrechne. Öffentlich gibt es Entnahmestellen, die mit dem Stromzähler kommunizieren, und die Freigabe erteilen, oder nicht. Kurzum, ich möchte den Stecker einsteckten und mir keine Gedanken machen müssen.

Das wäre dann Ubitricity. Vielleicht findet das System ja irgendwann Verbreitung, dann geht Dein Traum in Erfüllung. ;)
:arrow: https://ubitricity.com/de/
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon Volker.Berlin » Do 2. Jul 2015, 15:37

k-siegi hat geschrieben:
Hallo zusammen ! Wenn ich die Beiträge hier so lese , stellt sich mir die Frage , sind die [...] den Aufwand der Abrechnung überhaupt Wert [...] der Werbe - Effekt dagegen ist enorm.

Das hat sich Tesla auch gedacht und die Supercharger gleich mal kostenlos gemacht! :) Es ist schon faszinierend, wie einfach und zuverlässig das Laden sein kann, wenn man die ganze Authentifizierungshürde nicht hat.
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon Karlsson » Do 2. Jul 2015, 16:04

Tesla hat aber auch Probleme mit besonders eifrigen Nutzern. Das wird mit dem Aufkommen eines Volumenmodells gewiss nicht besser.
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