Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon m.k » Mi 1. Jul 2015, 20:23

Wenn ich mit meinem Verbrenner an die Tanke fahre, werden 130€ authorisiert, dann tanke ich und am Ende des Tankvorganges wird der vertankte Betrag abgebucht. Ohne Karte noch mal reinstecken etc. Warum soll das bei nem Elektroauto nicht funktionieren?
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon Lokverführer » Mi 1. Jul 2015, 20:34

Du wirst an dieser Tanke jedoch keine GeldKarte (bzw. bei euch eben Quick) einsetzen sondern Maestro/vPay/MasterCard/VISA und mit diesen Systemen ist das kein Problem, für GeldKarte jedoch schon.
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon m.k » Mi 1. Jul 2015, 20:49

Lokverführer hat geschrieben:
Du wirst an dieser Tanke jedoch keine GeldKarte (bzw. bei euch eben Quick) einsetzen sondern Maestro/vPay/MasterCard/VISA und mit diesen Systemen ist das kein Problem, für GeldKarte jedoch schon.


Naja, bei uns in Österreich hat jede Bankomatkarte (=Geldkarte in D?) automatisch Maestro dabei. Das ist aber keine Kreditkarte, bei uns die ganz normale Karte die jeder für sein Girokonto hat um eben Geld abzuheben oder bargeldlos zu bezahlen (Supermarkt, Möbelhaus, Tankstelle..)
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon ZoeZen1 » Mi 1. Jul 2015, 21:05

Ich finde Ladekarten blödsinn!!!

Im Zeitalter der App´s kann es doch nicht so schwer sein für Autentifizierung und Abrechnung das Handy als Mittel der Wahl zu nehmen. Das schleppt jeder mit sich rum.
Und das bitte auch als "Gastlader" in einem fremden Energie-Versorgernetz :!:

Langstrecken Fahrten scheue ich nur aus einem Grund:
Ich sehe es einfach nicht ein, nur um ein ,oder mit Rückfahrt zwei mal eine Ladesäule benutzen zu dürfen ich genötigt werde dann gleich ein Vertrag bei 1000 verschiedenen Versorgern zu nehmen, die zum Teil auch noch ordendlich was kosten.

Wenn Ladekarte, dann bitte wie z.B. in den Niederlanden, nur EINE für das ganze Land :!:
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon Lokverführer » Mi 1. Jul 2015, 21:19

m.k hat geschrieben:
Naja, bei uns in Österreich hat jede Bankomatkarte (=Geldkarte in D?) automatisch Maestro dabei.


Wie ich schon sagte entspricht die deutsche GeldKarte dem österreichischen Quick.
Beide Systeme haben die Möglichkeit sowohl kontogebundene Karten (ihr nennt das dann Bankomatkarte) als auch kontoungebundene Karten (ihr nennt das Wertkarte) sein zu können. Letztere sind frei übertragbar.
Sowohl GeldKarte als auch Quick sind anonyme Zahlungssysteme, wenn ich damit bezahle, kennt der Verkäufer nicht meine Identität bzw. meine Kontodaten. DAher kann er weder etwas nachbelasten noch gutschreiben. Und genau jenes ist ein wesentlicher Unterschied zu Maestro/vPay.

In Deutschland sind die Bezahlvorgänge mit GeldKarte bereits wieder rückläufig. Die Genossenschaftsbanken haben sich mittlerweile dazu entschlossen, keine GeldKarte mehr auf ihren Girokarten anzubieten.

Mittels PayPass oder payWave (kontaktlose Bezahlverfahren von MasterCard/Maestro bzw. VISA/vPay) könnte man natürlich das Bezahlen an Ladesäulen realisieren. Will aber wohl niemand aufgrund der Transaktionsgebühren. Die sind nur bei GeldKarte wirklich niedrig (0,3%, min. 1 ct).
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon novalek » Mi 1. Jul 2015, 21:25

Ich favourisiere ein System mit einem TOKEN - also Staffelstab-Prinzip. Man erwirbt eine dauerhafte gültige persönliche Kodekarte und eine PIN.
Die Kodekarte schiebt man beim Ladevorgang in die Säule - die bleibt dann darin bis der Nutzer die Herausgabe per PIN auslöst und somit die Ladung beendet.
Auf der Karte werden dann die gebuchten KWh, Säulennummer, etc. gespeichert und können auf jedem PC ausgelesen werden.
Der Provider bekommt von den Säulenaufstellern die Nutzerdaten und rechnet dann mit dem Nutzer monatlich wie gewohnt über irgend ein KOnto ab.
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon umberto » Mi 1. Jul 2015, 21:46

novalek hat geschrieben:
Ich favourisiere ein System mit einem TOKEN


Was kann das besser als eine RFID-Karte?

Das Problem ist nicht die Authorisierung an der Säule, sondern die zentrale Verwaltung der Karte und die Abrechnung dazu.

Und dann natürlich das Nutzerverhalten ("Ich brauche keine Kreditkarte" "Mein Nokia 3210 ist doch noch gut" "Kann man da auch Bargeld reinwerfen, ich zahl nicht elektronisch")...

Gruss
Umbi
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon k-siegi » Mi 1. Jul 2015, 21:59

Hallo zusammen ! Wenn ich die Beiträge hier so lese , stellt sich mir die Frage , sind die im Durchschnitt geladenen 8 bis 10 Kwh
den Aufwand der Abrechnung überhaupt Wert , bei einem Strom - Einstandspreis von ca. 0,07€ / Kwh für ein Mittelstands -
Unternehmen , und läuft sich das System nicht sowieso Tot , wenn ALDI Nachamer kriegt. Bei der bei ALDI begrenzten Ladezeit
auf eine Stunde kommt im Schnitt eine kein/.- € pro Ladung zusammen , der Werbe - Effekt dagegen ist enorm.
Nur so mal drüber Nachgedacht, - wer hat eigentlich" Geiz ist Geil" erfunden? , war keine so gute Idee.
Gruß Siegi
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon m.k » Mi 1. Jul 2015, 22:31

Es geht dabei ja nicht um die Stromkosten, sondern um die Kosten der Schnellladeinfrastruktur. Wenn sich jemand einen Triple Lader hinstellt, darf er imho durchaus Preise verlangen, die die reinen Stromkosten weit übersteigen. Nur ich will den Betrag auch einfach dort bezahlen dürfen, nicht irgentwelche Ladekarten und Abos brauchen.
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Re: Ladekarten sind doch Blödsinn!?

Beitragvon Renault_ZOE » Do 2. Jul 2015, 09:37

Hallo,

...in Norwegen ist laden auch kostenlos, weil die Verwaltungskosten höher wäre wie die Stromkosten....
Außerdem haben die ja eh Strom im Überfluß!

LG
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