Ladegeschwindigkeit mit 22 kW AC vs 43 kW AC vs 50 kW DC

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Ladegeschwindigkeit mit 22 kW AC vs 43 kW AC vs 50 kW DC

Beitragvon TeeKay » Di 1. Sep 2015, 08:18

@Rudi: Ist aber so, sonst hätten sie ja nicht den Doppellader so unter den Teppich gekehrt, dass ihn keiner mehr bestellt.

Und zur Umrüstung auf 16A: Die Bestandssäulen im öffentlichen Straßenland müssen auf Display-Anzeige, RFID-Freischaltung und Abrechnung im 15min-Intervall umgestellt werden. RWE müsste also nicht nur alle Säulen tauschen, sondern auch noch jeden Vertragskunden über Tarifänderungen samt Sonderkündigungsrecht informieren, weil eine kleine, unbedeutende Provinzstadt das so will. Das ist sehr unwahrscheinlich. Ab Herbst 2016 sind die RWE-Säulen, wie sie jetzt stehen, damit de facto verboten.

Parallel dazu baut Allego eine neue Infrastruktur mit 16A auf.
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Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: Ladegeschwindigkeit mit 22 kW AC vs 43 kW AC vs 50 kW DC

Beitragvon Rudi L. » Di 1. Sep 2015, 09:46

Teekay, so ein Mist. Just in dem Moment hängt er an 22kW AC und ich trinke eine Tasse Kaffee. Dann geht's weiter.

Wenn keine DC Alternativen entstehen wird der nächste Wagen wieder ein leiser Verbrenner mit viel Hubraum und Zylindern. Weil es für mich dann keinen Sinn mehr macht ein E Auto zu fahren. Ich glaube das schreibe ich Tesla.
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Re: Ladegeschwindigkeit mit 22 kW AC vs 43 kW AC vs 50 kW DC

Beitragvon rolandk » Di 1. Sep 2015, 09:50

@Turbothomas:

sehe ich genauso...

Roland

PS.: es bleibt die Frage inwieweit wir selber in der Lage sind in einem E-Fahrzeug externe eigene Ladetechnik zu verbauen.
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Re: Ladegeschwindigkeit mit 22 kW AC vs 43 kW AC vs 50 kW DC

Beitragvon Karlsson » Di 1. Sep 2015, 11:04

Turbothomas hat geschrieben:
Die Abzocker aus der Versorgungsindustrie und speziell die Finanzminister finden das überhaupt nicht in Ordnung. Es mag sich jeder selber ausrechnen wie viel Steuern er pro Jahr spart.

Dafür hat man halt die Abzocker vom Mietakku. Letztes Jahr hab ich kaum mehr für Diesel ausgegeben als jetzt für die Akkumiete - und zwar ohne Strom.

Nur mit dem überwiegend auswärtig kostenlos geladenen Strom und dem günstig eingekauften Gebrauchtwagen wird das etwas korrigiert und mit Glück eine schwarze Null.
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Re: Ladegeschwindigkeit mit 22 kW AC vs 43 kW AC vs 50 kW DC

Beitragvon Tho » Di 1. Sep 2015, 12:52

Das kann ich nicht bestätigen, mit dem Mietakku + eigenen Strom gebe ich bei 30.000km wesentlich weniger aus als mit dem Benziner. Wenn man allerdings täglich (vor allem im Winter) DC (CCS) nach Minutenabrechnung laden müsste, dann macht das nicht wirklich Spaß.
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Re: Ladegeschwindigkeit mit 22 kW AC vs 43 kW AC vs 50 kW DC

Beitragvon rolandk » Di 1. Sep 2015, 13:01

Es ging nicht so sehr darum, das es Geld an sich kostet, das ist schon OK.

Viel schlimmer ist die Entwicklung, das man sich die DC-Ladung nicht eben so nach Hause holen kann. Das auch nicht wegen der DC-Technologie an sich (die ist eigentlicgh gar nicht soooo teuer), sondern wegen der daran gebundenen (nicht freien !) Protokolle.

Diese Protokolle sind letztlich daran Schuld, das man von vorn bis hinten alles kontrolliert.

Man muß es ja niemandem zu einfach machen.... (siehe auch Beispiel Dänemark: Abschaffung des Bargelds)

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Re: Ladegeschwindigkeit mit 22 kW AC vs 43 kW AC vs 50 kW DC

Beitragvon Karlsson » Di 1. Sep 2015, 13:02

Tho hat geschrieben:
Das kann ich nicht bestätigen, mit dem Mietakku + eigenen Strom gebe ich bei 30.000km wesentlich weniger aus als mit dem Benziner. Wenn man allerdings täglich (vor allem im Winter) DC (CCS) nach Minutenabrechnung laden müsste, dann macht das nicht wirklich Spaß.

Ich bin vorher halt einen Diesel mit 5,2 l im langjährigen Mittel gefahren, inklusive vielen Stadtstrecken - in den letzten 4 Jahren war mein Arbeitsweg 8km Stadtverkehr. Auf Langstrecken waren deutlich unter 5 Liter kein Problem.
Bei den aktuellen Preisen entspricht das ja ungefähr der Miete ohne Strom.

Weniger Wartung....ja. Aber bis 100tkm waren Reparaturen bei meinem Diesel auch überhaupt kein Thema.
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Re: Ladegeschwindigkeit mit 22 kW AC vs 43 kW AC vs 50 kW DC

Beitragvon Tho » Di 1. Sep 2015, 13:10

Das Problem sehe ich beim DC Laden wir Roland, man ist an wenige kommerzielle Anbieter gebunden. Die Einstiegshürde ist hier klar der Ladestationspreis.
Perspektifisch können die wenigen Anbieter die Preise auch nahezu beliebig festlegen, da sind wir fast wieder bei den Strukturen der Ölgesellschaften.
Ganz davon abgesehen, dass es immernoch kein wirtschaftlich tragfähiges Konzept für DC Ladung gibt. (Außer Querfinanzierung)
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Re: Ladegeschwindigkeit mit 22 kW AC vs 43 kW AC vs 50 kW DC

Beitragvon Karlsson » Di 1. Sep 2015, 13:21

Tho hat geschrieben:
Ganz davon abgesehen, dass es immernoch kein wirtschaftlich tragfähiges Konzept für DC Ladung gibt. (Außer Querfinanzierung)

Aus meiner Sicht wäre es das Beste, wenn Renault seine Patente freigeben würde und alle billige 43kW AC anbieten könnten.
Auf der Basis könnte man mit wenig Geld eine schon ziemlich gute Infrastruktur bereitstellen.
Oder 22kW-43kW Lader als Standardteil in Großserienproduktion für 1-2k€ als Option.

Aber zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich einfach nicht, wie das mit DC kommerziell zu vernünftigen Kosten klappen soll.
Und auch staatlich gefördert könnte man mit dem gleichen Geld halt mit AC viel mehr machen.
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