Ladeeffizienz ZOE einphasig

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Ladeeffizienz ZOE einphasig

Beitragvon Gerhard, OA » Di 12. Jan 2016, 21:19

Karlsson hat geschrieben:
Von 45-100% hab ich neulich 14,7kWh nach Zähler an der 14A Schuko in den 210er geladen. Hieße 100% entsprechen 26,7kWh. Gehe ich von 22,5kWh nutzbar aus, wären das 84% Wirkungsgrad bezogen auf den bezahlten Strom.
Allerdings wird wohl auch einiges beim Balancing verbraten, das war da natürlich auch mit drin.


hm, ich habe gerade von 35% auf 99% mit 13 kWh (laut Zähler) geladen (3 Phasen, 11 kW) und habe den starken Verdacht, dass sich die Prozente nicht auf 22 oder 26 kWh beziehen (Auto stand den ganzen Tag im Freien, dann 23 km gefahren, dann stand es wieder eine gute Stunde, dann nochmal 1 km nach Hause und angestöpselt, Außentemperatur +5 Grad). Gerade nochmal die Tür aufgemacht - Anzeige 90% (5 min nach Strom aus). Erscheint mir schon eher plausibel, aber richtig schlau werde ich nicht daraus, auch wenn ich schon mehrere Beiträge dazu gelesen habe. Bin auch kein Elektriker
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Re: Ladeeffizienz ZOE einphasig

Beitragvon Berndte » Di 12. Jan 2016, 21:32

Im Winter und bei Kurzstreckenfahrten ist das auch wirklich schwer zu messen.
Also wenn man es selber wissen möchte, einfach im Sommer den Zoe richtig voll laden.
Dann in einem Zuge "normal" leer fahren und dann gleich laden.
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Re: Ladeeffizienz ZOE einphasig

Beitragvon Grottenolm » Mi 13. Jan 2016, 17:57

Ich glaube man kann sich nicht so recht auf die SOC-Anzeige verlassen. Ist auch technisch sehr schwierig den Exakten füllstand eines Akkus zu bestimmen. Der Verbrauchszähler ist vermutlich genauer, nachdem der sich leichter messen lässt.
Würde mich mal interessieren... Kennt jemand eine Drehstromzähler fertig mit 32A-CEE-Dose?
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Re: Ladeeffizienz ZOE einphasig

Beitragvon tango » Mi 13. Jan 2016, 18:42

Ja, irgendwo habe ich mal so einen "Zwischenstecker" für CEE gesehen, der einen eigebauten Zähler hatte. Ich erinnere mich aber an einen Preis von 300-ungrad Euro.
Mein Tipp: kleines Hutschienengehäuse (für 4-8 Teilungseinheiten), zwei Kabeldurchführungen, 2 Meter 5X6 mm² Gummikabel, CEE32-Stecker und -Buchse, SDM630 MID (ggf. mit Modbus). Daraus kann man, wenn man es öfter braucht, für unter 150 Euro ein Messkabel bis 32 A herstellen. Wenn man sogar 63 A braucht, dann halt die Verkabelung auf 5x10 mm² und CEE-63 erhöhen. Braucht man aber sehr selten (außer bei den CF-Boxen vielleicht mal).
Gruß

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Re: Ladeeffizienz ZOE einphasig

Beitragvon Berndte » Mi 13. Jan 2016, 19:30

Habt ihr keinen Zähler an euren Wallboxen daheim?
Die oben genannten Messungen sind natürlich am Netz gemacht... nur den Zähler im Fahrzeug zu nutzen ist ja sinnfrei.
Den echten %-Wert bekommt man zB. mit CanZE oder einem iCarsoft.
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Re: Ladeeffizienz ZOE einphasig

Beitragvon Grottenolm » Mi 13. Jan 2016, 20:12

Nope, meine Box hat keinen Zähler.
Das Problem mit dem SOC-Anzeigen von Lithium-Akkus ist, dass man den exakten Füllstand kaum bestimmen kann, weil sich die Zellspannung von 20-80% kaum ändert (bzw. sich durch Umgebungseinflüsse stärker beeinflussen lässt).
Also auch wenn CANZE einen Füllstand von 66% anzeigt, muss das nicht unbedingt stimmen.
Die echte Ladeeffizenz kann man also eigentlich nur bestimmen indem man schaut was aus der Batterie entnommen wird und was man einfüllt.
Von da müsste man den Verbrauchszähler im Auto mit der nachgeladenen Menge vergleichen.

Das ich mir aus einem Hutschienengehäuse was bauen kann ist klar (Warscheinlich sogar weniger als 150€. Ein Gebrauchter Zähler kostet je nur 25Euro). Mir fehlt nur grad etwas die Zeit dafür :-/
Na ja. vielleicht bau ich mir was im Sommer, wenn man die Kinder wieder in den Garten sperren kann...
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Re: Ladeeffizienz ZOE einphasig

Beitragvon campr » Mi 13. Jan 2016, 20:17

Eigentlich ist es doch ziemlich schnurz wie effizient die Ladung ist. Entscheident ist doch nur, was ich reinstecken (laden) muss und wieviel ich dafür bezahle.
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Re: Ladeeffizienz ZOE einphasig

Beitragvon Karlsson » Mi 13. Jan 2016, 21:24

campr hat geschrieben:
Eigentlich ist es doch ziemlich schnurz wie effizient die Ladung ist. Entscheident ist doch nur, was ich reinstecken (laden) muss und wieviel ich dafür bezahle.

Genau. Und da kannst Du wohl mit 3 Phasen mit 8% mehr zahlen auskommen, wo es mit dem Notladekabel (14A) 18% mehr sind.

Hieße bei mir zum teuren Haustarif 4,20€ für den Fahrstrom und noch mal 0,75€/100km Ladeverluste.
Also insgesamt 4,95€/100km. Durch Wechsel des Anbieters und Ladung mit 11kW könnte ich das auf 3,46€/100km drücken. Oder 1,80€ mit eigenem Solarstrom.
(Basis ist mein Verbrauch von 14kWh + Ladeverluste im Schnitt)
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Re: Ladeeffizienz ZOE einphasig

Beitragvon Grottenolm » Mi 13. Jan 2016, 22:03

campr hat geschrieben:
Eigentlich ist es doch ziemlich schnurz wie effizient die Ladung ist. Entscheident ist doch nur, was ich reinstecken (laden) muss und wieviel ich dafür bezahle.


Der Punkt ist aber wie man lädt. 1- oder 3-Phasig und mit welchem Strom.
Wenn man z.B. ein 4mm²-Kabel in die Garage hat (Was oft der Fall ist), kann man mit 25A Einphasig laden. Mit 5,7kW laden dauert nicht so furchtbar lange.
Die Frage ist also die Effizient beim 1-phasigen laden so viel schlechter, dass sich die Inventition lohnt ein neues Kabel in die Garage legen zu lassen?
Und genau an dem Punkt gibt es recht unterschiedliche Ergebnisse. Beim einen Test kommt raus, dass es in erster Linie vom Strom abhängt (unter 14A wird gruselig). Andere wollen einen Unterschied zwischen 1- und 3-Phasig bei gleicher Stromstärke gesehen haben...
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Re: Ladeeffizienz ZOE einphasig

Beitragvon Berndte » Mi 13. Jan 2016, 22:07

Wo liest du denn die unterschiedlichen Ergebnisse?
Der Unterschied ist ein- oder dreiphasig, aber auch bei 32A einphasig erreichst du nicht die Effizienz wie bei dreiphasig.
Mag sein, dass es bei 32A gegenüber 16A einphasig ein wenig besser ist.
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