Ladedesaster in Graz, dass sollte sich ändern!!

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Ladedesaster in Graz, dass sollte sich ändern!!

Beitragvon Batterie Tom » Do 20. Jun 2013, 11:50

Robert hat geschrieben:
Die lieben Netzbetreiber...haben auch noch nicht alle verstanden, dass in weiterer Folge auch mehr Strom verkauft werden kann.


Na ja Robert- vielleicht steckt schon Kalkül der Netzbetreiber dahinter - vielleicht fürchten sie, dass die Kunden bei Errichtung einer Stromschnellladestation dann eventuell gleich auf sauberen Ökostrom umsteigen und der eigene Vertrieb des Netzbetreibers (ist natürlich eh alles getrennt) den Stromkunden verliert? ;)
Grüße Tom
Beste Grüße Tom

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Re: Ladedesaster in Graz, dass sollte sich ändern!!

Beitragvon lophiomys » Do 20. Jun 2013, 12:49

Ein kleines Bundesgesetz, dass alle EVUs verpflichtet anteilsmäßig und entsprechend der Bevölkerungsdichte und Verkehrswege Ladestationen mit allen erforderlichen Steckern und Lademodi aufzustellen, wäre da sicherlich hilfreich.

+ Als Konsequenz würden sich die EVUs organisieren, ähnlich wie die Sendemastenbetreiber für Mobiltelefone dazu gewzungen wurden.
+ Eine Eigendynamik Richtung einheitlicherer Ladeinfrastruktur würde entstehen
+ Einheitliches Abrechnen mit einer Ladekarte bei allen Ladestationen österreichweit, wenn sie es nicht schaffen Bankomat zu integrieren, so wie bei normalen Tankstellen schon gesehen.

Letztendlich hält eine gut konzipierte Ladestation mind 10 Jahre wartungsfrei, und auf diesen Zeitraum kalkuliert ist das dann auch gar nicht teuer.

Die verpufften Fördermillionen im Rahmen der EmporA Projekte (man bedenke: für bessere Steckdosen, die nicht funktioneiren oder nicht zugänglich sind, etc.) hätten man sich sparen können.
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Re: Ladedesaster in Graz, dass sollte sich ändern!!

Beitragvon Robert » Do 20. Jun 2013, 14:00

Die Fördermillionen mal ausgenommen, ist empora auf dem richtigen Weg. Mobilfunksystem eben.
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Re: Ladedesaster in Graz, dass sollte sich ändern!!

Beitragvon meta96 » Do 20. Jun 2013, 18:05

Robert hat geschrieben:
Die lieben Netzbetreiber...haben auch noch nicht alle verstanden, dass in weiterer Folge auch mehr Strom verkauft werden kann.


Die verstehe ich sowieso nicht wirklich. Die sind eigentlich die größten Gewinner an dem Ganzen, aber von den meisten kommt nix g'scheites. Haben Geld ohne Ende, könnte aus dem Jausenbudget ein paar Typ2 Stationen hinstellen, alles nur Alibi ... ok, die Kelag war ja bis dato ganz engagiert und vielleicht wird es ja auch mit dem Verbund (http://www.eprovider.at/) was, wenn der mit Billa zusammenarbeitet ...

... in der jetzigen Situation ist der ZOE schon ein lässiges Konzept, weil man relativ unabhängig von den Großen eine Infrastruktur nutzen/aufbauen kann ...
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Re: Ladedesaster in Graz, dass sollte sich ändern!!

Beitragvon me68 » Sa 22. Jun 2013, 06:45

Ich stelle mir das Geschäftsmodell von Stromanbietern für Elektroautos schon schwierig vor:

Wenn man mit monatlicher Pauschale und Flatrate arbeitet, hat man einen Grundumsatz - ok. Aber wie hoch darf/muss der sein, damit es für den Provider auch wirtschaftlich ist?

Rechnet man nach kWh ab, kommt zum einen das österreichische Gesetz in die Quere, die es nur EVUs gestattet Strom zu verkaufen - das habe ich auch schon von einem Nissan Händler gehört, der seine Chademo öffentlich zugänglich machen will bzw. gemacht hat. Für den Strom darf er nichts verrechnen, aber für ein Autoservice oder eine Autowäsche. Ist es ein "konzessionierter Stromverkäufer" was kann/darf/muss er für die kWh verlangen, damit es wirtschaftlich ist?

Zumal der grösste Umsatz ja zuhause über Nacht passiert mit dem Laden.

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Re: Ladedesaster in Graz, dass sollte sich ändern!!

Beitragvon Didi&ZOE » Sa 22. Jun 2013, 09:03

Hallo wieder zusammen,
Habe auch Antwort von Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie bekommen!!!

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Sehr geehrter xxx,

im Namen des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie danke Ihnen für Ihre angeschlossene Anfrage, die ich mit Interesse gelesen habe. Dem bmvit ist die Elektromobilität sowohl aus verkehrs- und infrastrukturpolitischen als auch aus technologie-, umwelt- und -energiepolitischen Gründen ein besonderes Anliegen, weshalb wir gemeinsam mit den Kollegen im BMWFJ und BMLFUW den Nationalen Umsetzungsplan "Elektromobilität in und aus Österreich" entwickelt haben (siehe http://www.bmvit.gv.at/innovation/mobilitaet/elektromobilitaet/umsetzung.html).
Ein wichtiger Teil der darin enthaltenen 65 Maßnahmen adressiert auch den Aufbau der Ladeinfrastruktur, deren Qualität und Quantität Sie völlig zu Recht als entscheidende Grundvoraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität genannt haben. Auch die Europäische Union gibt dieser Frage eine hohe Priorität und verhandelt mit den Mitgliedstaaten derzeit eine Richtlinie mit verpflichtenden Mindeststandards in der Versorgung von Ladestationen. Den Entwurf der Richtlinie und die begleitenden Dokumente finden Sie unter den Links http://www.parlament.gv.at/PAKT/EU/XXIV/EU/10/50/EU_105046/index.shtml
und das Das Haupt-Dokument unter
http://www.parlament.gv.at/PAKT/EU/XXIV/EU/10/50/EU_105046/imfname_10391786.pdfund waren Ergebnis eines umfangreichen Prozesses mit der Konsultation von Expertengruppen, von denen ich auch eine leiten durfte.
Ich bin allerdings im bmvit für die F&E-Förderung im Bereich Fahrzeugtechnologien verantwortlich und daher nicht mit den von Ihnen angesprochenen Fragen des Infrastrukturaufbaus befasst. Für weiterführende Frage empfehle ich Ihnen daher Kontaktaufnahme mit dem Koordinator für Elektromobilität im bmvit:
Herrn DI xxx
Leiter der Abteilung II/Infra 4 – Gesamtverkehr Tel.. +43 xxx
email: xxx oder mit dem von Ihnen in der email im Zusammenhang mit dem Projekt EMPORA direkt angesprochenen Klima und Energiefonds xxx Mit freundlichen Grüßen, xxx

---------------------------------------------------------------
MR Dr. xxx
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Stv. Leiter der Abt. Mobilitäts-und Verkehrstechnologien
1010 Wien, xxx

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

seine Empfehlungen werde ich wohl folge leisten müssen! :) weiteres folgt!
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Re: Ladedesaster in Graz, dass sollte sich ändern!!

Beitragvon Twizyflu » Sa 22. Jun 2013, 19:40

Und hier das PDF:

http://www.bmvit.gv.at/service/publikat ... etzung.pdf

Finde das gut, aber für mich klingt das ganze nach: Mehr Förderungen, mehr "Tun" dafür.
Das würde mich sehr sehr freuen :)

Danke für dein Schreiben ans Bmvit!

Besonders das hier gefiel mir:
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Re: Ladedesaster in Graz, dass sollte sich ändern!!

Beitragvon Robert » Fr 28. Jun 2013, 22:34

Heute habe ich mein ganz persönliches Ladedesaster in Graz ala Didi erlebt:

Frisch fröhlich zur 22kw Empora Ladestation - Defekt ! :o

Anruf beim Grazer Platzhirschen Energie Steiermark, wo es noch eine Typ 2 Ladestation gibt ? Antwort: Keine. Aber wir bauen gerade eine... :?

Letzter Hoffnungsschimmer Renault Vogl, schließlich ist mit 20 km Restreichweite das Nervenkostüm schon leicht angespannt. Rettung in der Not. Danke ! Übrigens hat der auch schon einen 11 kW Lader.

Als krönender Tagesabschluss Check der Ladesäule beim MC Donalds: nächster Reinfall ! Der einzige Ladevorgang der funktionierte war der Erdbeershake in meinen Mund.


Graz - emobility Hauptstadt ? - geht's noch ? Einen fahlen Beigeschmack hinterlässt die Tatsache, dass die Energie Steiermark im ZOE herumkurvt aber dem Bürger keine Lademöglichkeit bietet. Nein, eigentlich absurd.
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Re: Ladedesaster in Graz, dass sollte sich ändern!!

Beitragvon Robert » Fr 28. Jun 2013, 22:45

Ich kann nur jeden ZOE Fahrer im Großraum Graz dringend zu einer mobilen Ladebox raten, sonst wird das ein Reinfall. :?
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Re: Ladedesaster in Graz, dass sollte sich ändern!!

Beitragvon Twizyflu » Fr 28. Jun 2013, 23:07

Schade, dass dir das passiert ist.
Die sollen sich mal bemühen sonst hat das keinen Sinn :(
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