Grundsätzliches zum Laden eines ZOE

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Grundsätzliches zum Laden eines ZOE

Beitragvon jo911 » Di 31. Mai 2016, 14:09

Genauz das ist bei einer Wallbox bereits integriert und die gibt es auch mit Schlüssel.
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Re: Grundsätzliches zum Laden eines ZOE

Beitragvon MineCooky » Di 31. Mai 2016, 14:53

Ich glaube, für den Ersteller dieses Posts wäre es super, wenn wir uns letztendlich auf eine Lösung einigen könnten. Sonst weis er am Ende viel, aber auch nichts und ist so weit wie am Anfang.

Ich denke ein 'Du machst das, das und das' von allen ist hilfreicher als ein 'Ich würde dies, das und jenes machen' von jedem einzeln.

Ich würde mich selbst mal raus nehem, da ich hier gerade selbst noch viel lerne und euch den Vortritt lassen. Wie machen wir es? Jenachdem wäre es vielleicht auch gut, wenn man jetzt nicht sofort eine entgültige Lösung vorschlägt sondern den nächsten Schritt. (zB du frägst nun xy das oder du kuckst das) Und erst danach den nächsten Schritt einleitet.

Hier sind ja viele sehr aktiv, das heißt, das ist trotzdem in 2-3 Tagen alles geklärt, dafür aber einstimmig mit einem roten Faden und gut verständlich. Auch für Leute, die bissher einfach den Stecker ins Auto gemacht haben und gut is.
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Re: Grundsätzliches zum Laden eines ZOE

Beitragvon EVduck » Di 31. Mai 2016, 19:04

So, jetzt nochmal von zu Hause, da kann ich ein wenig ausführlicher schreiben.

Ich bin ja normalerweise ein großer Fan von Wallboxen, da ich aber folgendes verstanden habe:

  • es handelt sich um eine Wohnanlage mit mehreren Eigentümern
  • Einige (oder sogar alle?) Eigentümer haben es durchgesetzt, dass sie sich eine Steckdose an den Stellplatz legen lassen dürfen
  • Alle die dies machen werden wohl eine einphasige Schukosteckdose dort installieren lassen

rate ich in dieser Situation zu einer einfachen Steckdose, entweder CEE blau 16A oder Renault Schuko14A.

Warum?

Ganz einfach, ich würde vermeiden, dass die üblichen 'der hat etwas, was ich nicht habe' Spielchen, spätestens bei den nächsten Eigentümerwechseln, hervorzurufen. Einzig ein 5*2,5 anstatt des üblichen 3*1,5 würde ich versuchen dorthin legen zu lassen. Dann kann man in Zukunft evtl. auf Drehstrom hochrüsten.

Den bösen Stromdieb würde ich vergessen, ignorieren, name it. Erstens passiert es nicht, zweitens wenn es passiert, sind es ein paar Cent, die ich verschmerzen würde. Hier bei uns in der Gegend gibt es reichlich nicht abgeschaltete Außensteckdosen, da macht sich keiner einen Kopf drum.

@MineCooky: Ein Forum ist da zur Diskussion, nicht um Einstimmig die allgemeingültige Lösung zu verkündigen.
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Re: Grundsätzliches zum Laden eines ZOE

Beitragvon p.hase » Di 31. Mai 2016, 23:15

die kleinste und günstigste und ZUVERLÄSSIGSTE wallbox am markt ist das original notladekabel. öffnen, direkt aufklemmen, mit 4 schrauben an die wand bohren und mit dem festen typ2-kabel über nacht laden. das ist die mit abstand schlankste und sauberste und bequemste und querschnittverträglichste lösung für ZOE. standbykosten etwa 1-2W. ich habe immer einige notladekabel am lager. PM!
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Re: Grundsätzliches zum Laden eines ZOE

Beitragvon Erhardm » Mi 1. Jun 2016, 07:29

Vielen Dank an ALLE die hier geantwortet haben.

Mein spezieller Dank geht an EVduck - Du hast als einziger erkannt, wo mein Problem liegt.
Ja, alle anderen Eigentümer werden sich einphasige Schukosteckdose legen lassen.
Und ja, ich habe gestern mit dem Verantwortlichen geredet und in Auftrag gegeben, dass man mir eine 3x2,5mm2 Leitung und eine blaue CEE Dose legt.
Eine 5-polige Leitung werde ich die nächsten 5 Jahre sicherlich nicht brauchen und danach planen wir, dass wir umziehen.

Mit den derzeitigen Reichweite des ZOE muss man ja immer noch, wenn man mal in den Urlaub (500Km) fahren will, als Zweitwagen einen Beziner haben. Und ja, auch der steht in der Garage. Der ZOE wird sicherlich unser Stadtauto und deshalb will ich auch nicht in eine Zukunft investieren, die es für uns nicht gibt.

Somit kann dieser Thread geschlossen werden

Gruß an ALLE
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Re: Grundsätzliches zum Laden eines ZOE

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 1. Jun 2016, 07:47

Hi,
Viel Vergnügen mit Deiner Zoe und herzlichen Glückwunsch zu diesem Entschluss.
Ob CEE blau oder Renault Schuko Dose kannst Du Dir noch überlegen, weil der Original Ziegel von Renault hat nun mal keine CEE Blau und der Umbau ist wegen der Automatischen Umschaltung auf 14A nicht so einfach. Meine Vorzugslösung wäre Original zu Original. Ansonsten könntest Du natürlich auf einen 16A CEE Blau Ziegel wechseln (400-600€), aber egal, kostet nur wieder Geld. Die Original Renault Schuko bekommst Du mit den neuen ZOEs dazu, bei einem Gebrauchten musste fragen.
Was hier viele Machen ist die Original Dose von Renault mit einem kurzen Kabel an die CEE Blau hängen, hat den Vorteil, das Du vielleicht einmal doch auf den Geschmack kommst mit der ZOE weitere Reisen an zu gehen und daher ein anderes Ladekabel mit Controller, vielleicht sogar mit 400V/32A, kaufst und Du dann die 16A ausnützen könntest.

Auf jeden Falle weswegen ich überhaupt schreibe: Teile uns mit ob der Vorsatz "ZOE für die Stadt und der Diesel für die Langstrecke" so geblieben ist, oder ob die Vorzüge des elektrischen Reisen, die so gut wie Null Kosten, die Ruhe im Wagen, das geile Fahrgefühl doch dazu führen werden, dass der Diesel wie bei mir, ein halbes Jahr im Vorgarten gestanden hat bis ich diesen entsorgt habe.
ZOE Live seit 7/2013, neues Ladegerät bei 60.500km
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Zwischenstand: 70.000 km nach über 4 Jahren Bild
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Re: Grundsätzliches zum Laden eines ZOE

Beitragvon rolandk » Mi 1. Jun 2016, 08:13

Erhardm hat geschrieben:
Du hast als einziger erkannt, wo mein Problem liegt.


Aber Du hast leider nicht erkannt, wo Dein zukünftiges Problem liegen wird. Hier im Forum geben die meisten Mitglieder ihre Tipps nicht deswegen, weil sie etwas verkaufen wollen, sondern weil sie zukünftigen Fahrern helfen wollen, Fehler zu vermeiden.

Es scheint nach Deiner Aussage sowieso keine Alternativen zu geben.

Hinweis: 5 Jahre können eine verdammt lange Zeit sein. Ich hätte z.B. vor knapp 3 Jahren nicht im Traum daran gedacht, das ich mittlerweile mit 2 E-Fahrzeugen unterwegs bin.

Im übrigen sind solche Äußerungen wie von Dir oben gemacht nicht unbedingt ein Anreiz zukünftig anderen Forumsteilnehmern zu helfen, wenn man sie nicht gerade persönlich kennt.

Dann wirst Du tatsächlich nur noch mit Werbung zugemüllt.

Und wie Arno bereits geschrieben hat, bin auch ich gespannt, wann Dein Diesel verkauft wird, weil Du ihn eben nicht mehr benötigst.

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Re: Grundsätzliches zum Laden eines ZOE

Beitragvon flow2702 » Mi 1. Jun 2016, 09:03

Erhardm hat geschrieben:
Ja, alle anderen Eigentümer werden sich einphasige Schukosteckdose legen lassen.
Und ja, ich habe gestern mit dem Verantwortlichen geredet und in Auftrag gegeben, dass man mir eine 3x2,5mm2 Leitung und eine blaue CEE Dose legt.
Eine 5-polige Leitung werde ich die nächsten 5 Jahre sicherlich nicht brauchen und danach planen wir, dass wir umziehen.


Auch wenn du mit dem Thread schon abgeschlossen hast:

Lass auf jeden Fall eine fünfadrige Leitung legen, auch wenn nur eine Phase angeschlossen wird. Der Kostenunterschied jetzt ist marginal, solltest du (oder dein Nachmieter) dann doch mal aufrüsten wollen, wirst du dir dafür unendlich dankbar sein.

Zweiter Tipp: Nimm die 14A-Steckdose, die mit deinem Zoe mitgeliefert wird (das ist ja im Prinzip eine "ertüchtigte" Schukodose), und nicht die blaue CEE. Die 2 Ampere Unterschied machen den Kohl auch nicht mehr fett, mit der Camping-Steckdose hast du dafür wieder ein unendliches Gefrickele mit Adapterlösungen, oder du musst das Original Notladekabel zerlegen, kannst es dann dafür an anderen Steckdosen nicht mehr einsetzen usw. Bringt alles nur Nachteile und kostet unnötig Geld. Und vielleicht willst du ja an deinem Stellplatz dann doch auch mal nen Staubsauger oder ähnliches einstöpseln.
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Re: Grundsätzliches zum Laden eines ZOE

Beitragvon Erhardm » Mi 1. Jun 2016, 09:57

Hallo,
ich wollte keinem zu Nahe treten, ich bin eher jedem dankbar, der mir bei meinen Fragen eine Hilfestellung gibt.

Bei so vielen Antworten gibt es dann immer neue Fragen.
Mein wohl größtes Problem ist aber, dass wir den ZOE noch nicht bei uns haben (wir wollen einen Gebrauchten) und dass der Elektriker schon nächsten Dienstag kommt. Mein größter Denkfehler hat wohl darauf beruht, dass ich gedacht habe, dass ich ein E-Auto ohne weiteres an eine Haushalts-Steckdose anschliessen könnte. Eine normal Haushalts-Steckdose ist wohl zum Laden völlig ungeeignet.

Wenn ich mir nun eine CEE blau montieren lasse, wie kann ich denn dann den ZOE laden? Gibt es dafür einen Adapter? Bekomme ich den von Renault? Gibt es eine Alternative zu der CEE blau, an der ich auch einen Staubsauger anschliessen kann?

Vereinbart waren immer nur normale Haussteckdosen und die CEE blau hat doch die gleiche Funktion, sieht halt anders aus. Wir sind zwar nur 19 Parteien in dieser Wohngemeinschaft, aber all solche Änderungen können nur in einer Eigentümer-Versammlung abgestimmt werden. Nur der Vorgang 7 Steckdosen in einer Tiefgarage anbringen zu dürfen hat knapp 2 Jahre in Anspruch genommen.


Gruß
Erhard
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Re: Grundsätzliches zum Laden eines ZOE

Beitragvon rolandk » Mi 1. Jun 2016, 10:23

Klare Ansage wie flow es bereits geschrieben hat: 5 polige Leitung legen lassen. Ob für 16A oder 32A sollte man davon abhängig machen, was am Zähler möglich ist. Mehr ist hier besser. Das Kabelende noch nicht belegen. Also in eine verschlossene Dose damit. Dann kannst Du später immer noch entscheiden, ob eine 14A Renault Dose, ein 16A Camping Anschluß, eine CEE-Dose oder evtl. sogar eine vernünftige Ladestation ans Ende angeschlossen wird.

Nachträglich eine leistungsfähigere Verkabelung zu legen dürfte praktisch unmöglich sein.

Mal als Vergleich: Du kannst eine Flasche Bier für einen Euro bekommen (1/230) oder einen Sechserträger für 1,50 (3/400). Du magst jetzt vielleicht nur Interesse an einem Bier haben und meinst, das das auch für morgen reicht. Du kommst aber auf den Geschmack und ärgerst Dich später. Hättest Du gleich den Sechserträger genommen, gäbe es das Problem nicht. Bei Dir kommt erschwerend hinzu das Du dich jetzt entscheiden musst, ob eine Flasche oder ein Träger. Denn zukünftig wirst Du den Träger nicht mehr bekommen.

Viel Erfolg
Roland
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