FAQ zur Ladung des ZOE

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon jumparound246 » Mi 17. Jun 2015, 22:03

m.k hat geschrieben:
Kann man eigentlich die Ladung am Bordcomputer auf 80% oder so begrenzen? Wäre interessant falls man mit der Kaufbatterie liebäugelt...


Du meinst auf anderem Wege als den Ladevorgang manuell bei 80 Prozent zu unterbrechen...? Dann nein. Zumindest soweit ich weiß
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Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon m.k » Mi 17. Jun 2015, 22:09

Das ist ein bisschen schade, weil der Akkulebensdauer hätte es sicher nicht geschadet :(
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Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon Der1210er » Sa 25. Jul 2015, 10:15

Moin!

Kurze Frage an die Spezis hier:
Ich gehöre zu denen in der Warteschleife auf einen Zoe R240. Als Ladenubsi wollte ich mir diesen hier zulegen:
http://www.nrgkick.com/home/product/nrg ... w/?lang=de
Damit gehts bis 22kW. Aber auf Knopfdruck auch gemütlichere 11kW.
Ich könnte aber auch auf 6,9kW reduzieren. Nun lese ich in den technischen Daten der Zoe immer nur von Schuko, 3,7kW, 11kW und 22kW. Was passiert, wenn ich den NRGkick auf 6,9kW stelle und Frau Zoe anstöpsel?
Nimmt sie dann, was sie kriegen kann bzw. der NRKkick bei der Einstellung erlaubt (6,9kW) oder geht sie auf den nächstniedrigeren Wert der in den technischen Daten zu finden ist (3,7kW)?

MfG

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Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon JoDa » Sa 25. Jul 2015, 11:18

@Der1210er

Gratuliere zu deiner Wahl. Die NRGkick ist wohl unbestritten die flexibleste und günstigste Ladelösung!
Bin zuversichtlich, dass sie mit Anfang August lieferbar sein wird.
Wenn ich die Bettermann-Box noch nicht hätte würde ich mir auch die NRGKick kaufen. Ebenfalls die 22kW-Version aber zusätzlich mit integriertem Messgeräten und Bluetooth-Schnittstelle für die Smartphon-App. Die 150€ Aufpreis wär es mir Wert. Ich musste einen Leistungs- und Energiemesser kaufen, um die Ladeenergie inkl. Ladeverluste zu ermitteln.

Zu deiner "Anfängerfrage".
Auf der NRGKick stellst du die max. Ladeleistung ein.
Wenn du z.B. 6,9kW einstellst, dann teilt die NRGKick der ZOE mit das diese eine max. Ladeleistung von 6,9kW beziehen darf. (Gegen Ladeende wird die ZOE nur mehr weniger Ladeleistung ziehen.)
Ebenfalls prüft die NRGKick automatisch ob Infrastrukturseitig einphasig oder dreiphasig angeschlossen wurde. Bei einphasigen Anschluss teilt Sie der ZOE mit das Sie einphasig max. 6,9:3=2,3kW beziehen darf.
Die max. Ladeleistung kann laut "Kommunikationsprotokoll" kontinuierlich verstellt werden, bei meiner Bettermann Box z.B. über ein Drehpotentiometer von 8A bis 35A (5,5kW bis 24kW dreiphasig bzw. 1,8kW bis 8kW einphasig).

Du kannst sogar während der Ladung auf der NRGKick die max. Ladeleistung verändern. Das einzige was du falsch machen kannst ist, dass du mehr Ladeleistung einstellst als die Infrastrukturseite hergeben kann. Dann fällt auf der Infrastrukturseite der Leitungsschutzschalter.

Weitere Ladelösungen findest du hier im Wiki:
(Habe vor kurzem zu den einzelnen Ladelösungen passende Anwendungsbereiche hinzugefügt, um das Wiki für Laien verständlich zu machen.)
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Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon JoDa » Mi 29. Jul 2015, 18:40

Bei heutiger Bestellung beträgt die Lieferzeit der nrgkick ca. 6 Wochen: NRGkick - Shop
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Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon beatus » Sa 1. Aug 2015, 07:05

Werte Forummitglieder

Als Elektrofahrzeug- und Forums-Neuling, welcher sich SEHR KURZ vor dem Kauf eines solchen (Zoe oder Smart ed 22kW) befindet, habe ich von unterschiedlichen Quellen Informationen erhalten, die ich nicht überprüfen kann und mich deshalb veranlassen, diese hier zu posten. Ich bin noch hin- und hergerissen, die Infos sprechen aber leider nicht für den Zoe:

Offenbar gibt es Zoes, die laden problemlos. Dann gibt es welche, die laden manchmal - und andere die laden so gut wie nie und werfen die FI-Schutzschalter in den Häusern raus und zerstören z.T. durch ihre Fehlerströme Teile der Infrastruktur. Das Problem liegt darin, dass die Zoe als einzige nicht die Batterie galvanisch getrennt hat und deshalb z.T. sehr hohe Gleichfehlerströme ins Netz zurück sendet. Das Stromtankstellennetz "Park&Charge" (http://www.park-charge.ch/news.htm) hat deshalb alle Zoes von ihrem Netzwerk ausgeschlossen.

Zudem habe ich auf den Webseiten eines Ladegeräte-Herstellers (Juice Booster 1) http://www.e-driver.net/mobile-ladebox-juice-booster-1/ den auch nicht gerade ermutigenden Hinweis (welche gemäss Aussage des Herstellers auf Erfahrungsberichten seiner Kunden beruht) gefunden: "Renault Zoe lädt von Haus aus mit bis zu 22 bzw. 44 kW - jedoch nicht immer und nicht zuverlässig. Das Auto produziert je nach "Montagsmodell" gefährlich hohe Fehlerströme, die mitunter Ihre technische Installation in Mitleidenschaft ziehen können."

Ich habe den Verkäufer des Autohauses, in welchem ich den Zoe Probe gefahren bin, um eine Stellungnahme zu oben stehendem gebeten. Die Antwort: "Wir wollen dies nicht kommentieren. An unseren beiden Ladestationen (22kW) ist noch nie derartiges vorgefallen".
Die Antwort stellt mich nicht zufrieden, habe ich doch bei mir zuhause bereits eine Juice Booster 1 und will diese zur Ladung verwenden. Gemäss Hersteller (siehe oben) kann diese jedoch beim Gebrauch mit dem Zoe Schaden nehmen. Im Geschäft kann ich eine 22kW Ladestation mit Typ2 Stecker verwenden.

Für mich ergibt sich in Bezug auf die Lade-Thematik (und die ist schliesslich täglicher Bestandteil eines e-Fahrers) folgendes Fazit: Wenn ich keine Probleme haben will, kaufe ich den Smart mit 22 kW.

Jetzt meine Frage an das Forum: Hält mein Fazit stand, bzw. gibt es hier auch Mitglieder, welche massive Ladeprobleme mit dem Zoe haben?

Für sachliche und hilfreiche Antworten bzw. Lösungsvorschläge danke ich Euch im voraus bestens.

Grüsse aus der regnerischen Schweiz
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Zuletzt geändert von beatus am Sa 1. Aug 2015, 07:29, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon EVplus » Sa 1. Aug 2015, 07:15

Lege Dir eine in der Schweiz hergestellte croHm -Ladebox zu, an der darfst Du auch die/den ZOE laden.

Crohm ist da " diskriminierungsfrei " ! 8-)
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Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon beatus » Sa 1. Aug 2015, 07:20

EVplus hat geschrieben:
Lege Dir eine in der Schweiz hergestellte croHm -Ladebox zu, an der darfst Du auch die/den ZOE laden.

Crohm ist da " diskriminierungsfrei " ! 8-)


Diese Antwort ist ja fast so hilfreich, wie diejenige des Renault-Verkäufers. :twisted:
Es geht hier nicht nur um die mobile Ladebox, sondern viel mehr auch um die Probleme, welche offensichtlich auch bei fest installierten Ladestationen auftreten. Da ist eine croHm-Ladebox nicht von Nutzen.
Wenn ein Stromtankstellennetz den Zoe nicht mehr bedient, ist das Problem wahrscheinlich nicht mit einer solchen Antwort behoben.
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Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon EVplus » Sa 1. Aug 2015, 07:29

Ist nicht gegen dich beatus!

Aber Hersteller, die Produkte auf den Markt bringen, mit den von Dir beschriebenen Einschränkungen , sollte man nicht kaufen.

Die P&C Geschichte hat wohl auf mehr " persönliche Gründe" als objektiv nachvollziehbare.

Ladeprobleme mit ZOE gab es bei meinem nur dort, wo die elektrischen Installationen nicht den aktuellen Normen entsprachen, bzw. fehlerhaft waren.

Wobei , allgemein gesehen, Probleme beim Laden sehr oft auftreten. Diese haben aber nichts mit dem ZOE zu tun sondern mit der Ladeinfrastruktur, Zugang, Freischaltung, Defekte vielfältigster Art....

Ach ja, noch etwas : "Wenn Du keine Probleme haben willst.......dann bist Du mit einem PHEV gut bedient" :mrgreen:
Zuletzt geändert von EVplus am Sa 1. Aug 2015, 07:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon beatus » Sa 1. Aug 2015, 07:35

EVplus hat geschrieben:
Ist nicht gegen dich beatus!

Aber Hersteller, die Produkte auf den Markt bringen, mit den von Dir beschriebenen Einschränkungen , sollte man nicht kaufen.

Die P&C Geschichte hat wohl auf mehr " persönliche Gründe" als objektiv nachvollziehbare.

Ladeprobleme mit ZOE gab es bei meinem nur dort, wo die elektrischen Installationen nicht den aktuellen Normen entsprachen, bzw. fehlerhaft waren.


Ich nehm's nicht persönlich, versprochen.

Die Einschränkungen sollen sich eben fahrzeugseitig befinden und nicht in der Ladebox (sagt Juice Booster).

Trotzdem halte ich mich nebst Erfahrungswerten (und die hoffe ich ja hier zu finden) auch an Fakten. Und Fakt ist u.a. auch, dass Renault als einziger nahmhafter Hersteller keine galvanische Trennung eingebaut hat.

Wie ist diese Aussage zu positionieren?:
"Zoe hat beim einphasigen Laden mit 8, 10 oder 13A Probleme und die Ladung kann nach einer gewissen Zeit abbrechen. Dieses Problem liegt leider im Auto und kann durch kein Ladegerät gelöst werden."
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