FAQ zur Ladung des ZOE

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon TomTomZoe » Sa 17. Jun 2017, 20:57

@rollerwolle
Eine 43kW Säule lädt maximal mit 43kW, Deine Zoe lädt maximal mit 22kW. Ladesäule und EAuto verhandeln über das Ladeprotokoll den maximalen Ladestrom/-leistung, in diesem Fall einigen sie sich auf maximal 22kW. Also alles im grünen Bereich :)
Gut eingefahrene Zoe Q210 mit Klima- (0803-0810) und Batterieupdate (0852/0853).
Seit 08/2016 schon 47t ekm (Diesel 07/2017 verkauft).
Ab 09.02.2018 AMP+-ERA-e 8-)
Bild (ab Ladeanschluß), laut BC 14,8-16,9kWh/100km (Sommer-Winter)
Benutzeravatar
TomTomZoe
 
Beiträge: 1315
Registriert: Do 25. Aug 2016, 12:22

Anzeige

Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon rollerwolle » Sa 17. Jun 2017, 21:02

Danke , muss ich demnächst ausprobieren, will nach Emden fahren
rollerwolle
 
Beiträge: 25
Registriert: Mo 21. Sep 2015, 18:47

Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon Alex1 » So 18. Jun 2017, 19:45

...aber gaaanz schnell weg von der Säule, wenn eine 43er kommt... :lol:
Herzliche Grüße
Alex
Neue Zoe R90 Intens 15" 06/17
So gelingt die Energiewende. Alternativlos.
Echten Ökostrom: http://www.ews-schoenau.de/ Fast Alternativlos.
Benutzeravatar
Alex1
 
Beiträge: 8120
Registriert: Sa 28. Dez 2013, 16:59
Wohnort: Unterfranken

Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon Djadschading » So 18. Jun 2017, 20:40

Nu geht das wieder los ;)

Gesendet von meinem E6553 mit Tapatalk
--> April 2014 - I-Miev
--> April 2015 - Zoe Q210
Kein Verbrenner mehr
2x 4kwp PV-Anlage (2011+2012)
Crowdfunding 43KW Ladepunkt
Djadschading
 
Beiträge: 690
Registriert: Mo 29. Dez 2014, 19:46

Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon Alex1 » So 18. Jun 2017, 21:15

Ich muss doch bald auch ins zweite Glied treten mit 22 kW Schnarchhladung... ;-)
Herzliche Grüße
Alex
Neue Zoe R90 Intens 15" 06/17
So gelingt die Energiewende. Alternativlos.
Echten Ökostrom: http://www.ews-schoenau.de/ Fast Alternativlos.
Benutzeravatar
Alex1
 
Beiträge: 8120
Registriert: Sa 28. Dez 2013, 16:59
Wohnort: Unterfranken

Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon quasimodo » Mi 5. Jul 2017, 14:33

Hallo zusammen,

vermutlich wie viele andere auch ist das Thema "Lademöglichkeit zuhause schaffen" recht komplex und je länger man hier und andernorts liest, desto schwieriger wird es.

Kurzum nochmal als Zusammenfassung:

Das Ladesystem der ZOE hat keine galvanische Trennung zur Zuleitung und ist daher aufgrund möglicher Gleichfehlerströme zwingend mit einem FI Typ B abzusichern.

Grundsätzlich wäre eine feste Wallbox mit FI B abzusichern an einem separaten Stromkreis, der unmittelbar an den Hausverteiler angeschlossen wird (also ohne dass noch vorgelagerte FI Typ A integriert sind, die durch Gleichfehlerströme erblinden könnten).

Nun gibt es aber die Möglichkeit mobiler Ladelösungen (ICCB). Diese sind im Regelfall an eine CEE-Drehstromdose anzuschließen. Eine solche ist bei Gebrauch durch Laien durch einen FI Typ A abzusichern, für die ZOE würde aber nach wie vor der Typ B gelten mangels galvanischer Trennung zum Ladesystem.


Nun ist in den meisten ICCB (NRGKick, etc.) ein FI mit Gleichstromfehlererkennung integriert - meist handelt es sich lediglich um Softwarelösungen.

Gleichwohl stellt sich mir nun die Frage, ob diese ICCB-seitige Gleichstromfehlererkennung ausreicht, um dem Erfordernis "Typ B-Absicherung für eine ZOE" nachzukommen.


Wenn ich nun meine CEE-Drehstromdose, die als separater Stromkreis vom Hausverteiler ausgelegt ist, mit einem FI Typ A absichere (Standardfall) und nun die ICCB mit Gleichstromfehlererkennung anstöpsle, könnte hierdurch schlimmstenfalls der vorgelagerte Typ A der CEE "blind" werden - unkritisch, solange die Gleichstromfehlererkennung der ICCB funktioniert.


Kurzum daher:

Ist das Erfordernis des "FI Typ B" zur Ladung der ZOE erfüllt, wenn meine ICCB-Lademöglichkeit über eine (wenn auch softwareseitig) integrierte Gleichstromfehlererkennung verfügt? Oder sollte ich der CEE-Dose zwingend einen weiteren FI Typ B vorsetzen? (Kann es bei Defekten der ICCB zu einem Ausfall der Gleichstromfehlererkennung führen und somit zu einem vollständigen Ausfall des Schutzes im Stromkreis?)


Gruß
quasimodo
 
Beiträge: 89
Registriert: Do 30. Mär 2017, 22:06

Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon panoptikum » Mi 5. Jul 2017, 14:42

quasimodo hat geschrieben:
Nun ist in den meisten ICCB (NRGKick, etc.) ein FI mit Gleichstromfehlererkennung integriert - meist handelt es sich lediglich um Softwarelösungen.

Jein. Laut dem Hersteller der NRGkick (DiniTech) ist auch entsprechende Elektronik verbaut. Ich nehme an, die selbe, wie sie auch in einem FI Typ B für die Gleichfehlerstromerkennung verbaut ist.

siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstrom-Schutzschalter#Typen_nach_Art_des_Fehlerstroms

quasimodo hat geschrieben:
Kurzum daher:

Ist das Erfordernis des "FI Typ B" zur Ladung der ZOE erfüllt, wenn meine ICCB-Lademöglichkeit über eine (wenn auch softwareseitig) integrierte Gleichstromfehlererkennung verfügt?

Bei der NRGkick: Ja ist laut Hersteller ausreichend.
Es muss aber die Steckdose mit einem FI Typ A versehen sein.
Renault Zoe Intens (Q210, BJ 03/2013 F-Import)
NRGkick 22kW BT 7,5 m
panoptikum
 
Beiträge: 1284
Registriert: Sa 20. Feb 2016, 12:30
Wohnort: Graz Ost

Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon quasimodo » Mi 5. Jul 2017, 15:10

panoptikum hat geschrieben:
quasimodo hat geschrieben:
Nun ist in den meisten ICCB (NRGKick, etc.) ein FI mit Gleichstromfehlererkennung integriert - meist handelt es sich lediglich um Softwarelösungen.

Jein. Laut dem Hersteller der NRGkick (DiniTech) ist auch entsprechende Elektronik verbaut. Ich nehme an, die selbe, wie sie auch in einem FI Typ B für die Gleichfehlerstromerkennung verbaut ist.

siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstrom-Schutzschalter#Typen_nach_Art_des_Fehlerstroms

quasimodo hat geschrieben:
Kurzum daher:

Ist das Erfordernis des "FI Typ B" zur Ladung der ZOE erfüllt, wenn meine ICCB-Lademöglichkeit über eine (wenn auch softwareseitig) integrierte Gleichstromfehlererkennung verfügt?

Bei der NRGkick: Ja ist laut Hersteller ausreichend.
Es muss aber die Steckdose mit einem FI Typ A versehen sein.


Danke für deine Antwort. Wenn ich die VDI-Geschichten hier im Forum hier richtig verstanden habe, soll hinter einem Typ A kein Typ B mehr verbaut werden, weil hierdurch dann der Typ A aufgrund der Polung etwaiger Gleichfehlerströme erblinden könnte. Besteht ein solches Problem nicht bei ICCB-integrierten Lösungen?
quasimodo
 
Beiträge: 89
Registriert: Do 30. Mär 2017, 22:06

Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon JoDa » Sa 8. Jul 2017, 12:23

@quasimodo
Soweit ich deinen Beitrag richtig verstanden habe, möchtest du eine Renault ZOE zu Hause an einer CEErot-Steckdose laden.
Im Wiki findest du unter Normgerechte Errichtung von Ladeinfrastruktur dazu normkonforme Lösungen.
Ab April 2017 ist demnach in Deutschland eine mobile Ladelösung nur mehr mit einer Fehlerstromschutzeinrichtung FI mit Auslöseströmen von 30mA AC und 6mA DC normkonform. Zur Absicherung der CEErot-Dose ist dann keine zusätzliche Absicherung notwendig. (Die CEErot wird mit einem eigenen Leitungsschutzschalter und einem eigenen 30mA FI TypA normkonform abgesichert.)
Wenn du auch die Kommentare im Wiki liest, kommst du möglicherweise so wie ich zum Schluss, dass ein zusätzlicher FI in der mobilen Ladelösung nur marginal das Unfallrisiko senkt.

@all
Kann verstehen, dass Laien glauben ein Elektroauto sei gefährlicher als andere Elektrogeräte, und daher zur Gewissensberuhigung einen teuren Zusatzschutz kaufen. Ich selbst hab mir ja auch einen 30mA FI TypB gekauft, um mich vor den "gefährlichen" Gleichfehlerströmen der ZOE zu schützen. :oops:
Später erfand Doepke den FI TypA/EV um das mobile Laden der ZOE noch "sicherer" zu machen.
In ein paar Jahren werden die Lobbyisten der Industrie in den Normungsgremien sicherlich weitere Schutzmaßnahme durchsetzen. z.B. Einen FI Typ B+ zum Schutz vor den hochfrequenten Ableitströmen der ZOE.
Die unnötigen Zusatzkosten sind zwar ärgerlich, aber relativ zum Autopreis irrelevant.
Was mich wirklich ärgert ist, dass potentielle Elektroautokäufer durch die Sicherheitsdiskussion verunsichert werden! :evil:
Renault ZOE Intense - Neptun grau - seit 9/2014
Bild (inkl. Ladeverluste)
Elektroautos heute schon eine Alternative?
Benutzeravatar
JoDa
 
Beiträge: 567
Registriert: So 6. Jul 2014, 22:16
Wohnort: A3162 Rainfeld, Niederösterreich

Re: FAQ zur Ladung des ZOE

Beitragvon Shanau » So 16. Jul 2017, 14:38

Und was wenn die rote CEE in einem Altbau steckt und weder FI noch eigene Leitung (mit eigener Sicherung) hat? Dann kann man die wohl nicht benutzen?
Nicht jeder wohnt in einem Neubau und in alten Häusern ist so einiges nicht normkonform. Wir haben zb keinen einzigen FI.
Shanau
 
Beiträge: 38
Registriert: Fr 23. Jun 2017, 18:49
Wohnort: Bad Schwalbach

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu ZOE - Laden, Ladeequipment

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste