Entscheidung Ladeinfrastruktur ZOE (R240)

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Entscheidung Ladeinfrastruktur ZOE (R240)

Beitragvon Lokverführer » Di 20. Okt 2015, 16:40

Die speziellen Doepke-Varianten von Typ B (Zusatz MI in der Produktbezeichnung) und Doepke Typ A für EV (DFS 4 EV) schalten bei Gleichfehlerströmen > 6 mA ab. Daher können sie auch hinter Typ A betrieben werden, sofern sichergestellt ist, dass nur EIN einziger der genannten FI hinter dem Typ A betrieben wird.
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Re: Entscheidung Ladeinfrastruktur ZOE (R240)

Beitragvon novalek » Di 20. Okt 2015, 17:04

Lokverführer hat geschrieben:
Die speziellen Doepke-Varianten von Typ B (Zusatz MI in der Produktbezeichnung) und Doepke Typ A für EV (DFS 4 EV) schalten bei Gleichfehlerströmen > 6 mA ab. .

Hilft mir ganz viel - damit wäre das eine sichere Variante zum Anschluß einer MobilBox, wenn in der Box jener Spezial-FI-B MI verbaut wurde.

Ansich das einzig mir bekannte sichere Anschlußverfahren via z.B. CEErot-Stecker, da man das fremde Umfeld i.d.R. nicht kennt bzw. nicht weiß, wer den Anschluß installiert hat.

Da das Produkt anscheinend relativ neu ist (ca. 2014), frag ich mich, wie nun - in käuflichen Produkten ist der FI noch nicht verbaut - evtl. per Wunsch-Konfig bei B..tt.. ?
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Re: Entscheidung Ladeinfrastruktur ZOE (R240)

Beitragvon Lokverführer » Di 20. Okt 2015, 17:08

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Re: Entscheidung Ladeinfrastruktur ZOE (R240)

Beitragvon JoDa » Di 20. Okt 2015, 20:01

novalek hat geschrieben:
Wenn das Schema funktionieren sollte: stellt denn der Doepke-FI-B sicher, daß er bei 6 mA Gleichstrom schaltet ???
Ja. (Aber von einem FI-B ist nicht die Rede sondern von einem FI-A EV)
novalek hat geschrieben:
Ist denn auch ein ZOE mit 6mA Gleichstrom-Fehlerstrom zufrieden oder generiert der 'n Happen mehr ????
War auch ursprünglich skeptisch. FI-A EV ist seit 2014 auf dem Markt und hat sich für die ZOE bewährt.
novalek hat geschrieben:
Persönlich wäre ich immer vorsichtig - jedermann irgend einen Plan zu geben - Es kommt immer auf Fachverstand an.
Zum Vergleich Doepke-Kennlinie.
http://www.doepke.de/uploads/tx_doeprod ... web_ml.pdf
Jemand ohne Fachverstand kann mit dem Plan sowieso nichts anfangen. So wie du, der dann als Antwort FI-B Kennlinien postet ;)
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Re: Entscheidung Ladeinfrastruktur ZOE (R240)

Beitragvon JoDa » Di 20. Okt 2015, 20:49

Lokverführer hat geschrieben:
Die speziellen Doepke-Varianten von Typ B (Zusatz MI in der Produktbezeichnung) und Doepke Typ A für EV (DFS 4 EV) schalten bei Gleichfehlerströmen > 6 mA ab. Daher können sie auch hinter Typ A betrieben werden, sofern sichergestellt ist, dass nur EIN einziger der genannten FI hinter dem Typ A betrieben wird.
Vielen Dank für die gute Erklärung!
Danke auch für den Hinweis auf den neuen DFS 4 MI, der laut Doepke Homepage ab 1.7.2015 lieferbar ist. Habe aber noch keinen Anbieter bzw. Preis dafür gefunden. Hoffe er ist nicht wesentlich teurer als sein Vorgänger der DFS 4 EV (Endkundenpreis 300€).

Erklärung der unterschiedlichen FI Typen für Ladestationen:
Ein FI TypA hat nur ein definiertes Auslöseverhalten für die Netzfrequenz (=50Hz).
Der Doepke FI TypA EV hat zusätzlich ein definiertes Auslöseverhalten für Gleichstrom (=0Hz).
D.h. Bei Fehlerströmen mit Netzfrequenz die Größer sind als 30mA muss der Schalter ausschalten, und bei glatten Gleichstromfehlern die größer sind als 6mA muss er ebenfalls ausschalten.
Ein FI Typ B hat laut Norm ein definiertes Auslöseverhalten für Frequenzen in einem Bereich von 0Hz bis 2000Hz. Für höhere Frequenzen gibt es meines Wissens nach noch keine Norm, wodurch die Hersteller dafür verschiedene Auslösekennlinien anbieten (z.B. Doepke DFS 4 MI mit Auslösekennlinie B+ oder SK).
Dateianhänge
FI TypB richtig anschliesen.jpg
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Re: Entscheidung Ladeinfrastruktur ZOE (R240)

Beitragvon novalek » Di 20. Okt 2015, 20:53

JoDa hat geschrieben:
Jemand ohne Fachverstand kann mit dem Plan sowieso nichts anfangen. So wie du, der dann als Antwort FI-B Kennlinien postet ;)

So sieht es aus ! Auf den Punkt. Zumindest kenne ich die Drei-Finger-Regel - nein, nicht die jene, die andere.
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Re: Entscheidung Ladeinfrastruktur ZOE (R240)

Beitragvon Lokverführer » Di 20. Okt 2015, 21:15

Gibt's außer der zur Lorentzkraft denn noch eine?
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Re: Entscheidung Ladeinfrastruktur ZOE (R240)

Beitragvon novalek » Mi 21. Okt 2015, 12:17

Ohne den provozierenden Faden weiterspinnen zu wollen -

Wie hier gesagt wird, ist künftig die 6mA Schaltstrom-Grenze verpflichtend.

http://www.elektronikpraxis.vogel.de/le ... ndex2.html

Allerdings ist die Abgrenzung zum Software-FI-B nicht gemacht worden (das Positive, nun weiß man wenigstens, wie die Miniladestationen den Software-FI-B relalisieren - wenn denn sowas überhaupt drin sein sollte).
Wenn ich es recht sehe, ist offiziell in D der Hardware-FI-B vorgeschrieben, so sagt man.
Im Prinzip eigentlich egal, ob abgeschlossene Firmware oder Hardware...

Klärenswert wäre, ob dieser spezielle FI-B mit 6mA Schaltschwelle beim R240 zu keinerlei Ladestörungen führt.
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Re: Entscheidung Ladeinfrastruktur ZOE (R240)

Beitragvon Alex1 » Mi 21. Okt 2015, 23:05

Noch ein Hinweis: Wenn Du öfters außerhalb unterwegs bist, besorge Dir eine möglichst "lange Leitung"!

Es kommt doch öfters vor, dass eine Säule zugeparkt ist. Dann ist eine lange Leitung Gold wert, um von einem anderen Parkplatz aus den Stecker zu erreichen. Ich weiß nur nicht, wieviel Meter heutzutage aktuell sind.
Herzliche Grüße
Alex
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