Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon Berndte » Mi 17. Mai 2017, 18:55

Wird wohl wie so oft ein Programmierfehler an der Säule sein.
Da hilft nur den Betreiber zu nerven.

Zum Zähler auslesen:
Wenn du sowieso schon am Zoe zerlegen bist, kannst du evtl. auch in die Leitung nach der Dose einen Modbus Zähler einbauen.
Dann kannst du dir mittels Arduino die Werte auf einem Display anzeigen lassen... Per Bluetooth ans Handy senden... Per GPRS als SMS... Wie auch immer.

Das habe ich an meinem Kangoo so vor und auch schon Hardware verbaut.
Der Arduino ist auch schon fertig zum auslesen und anzeigen... Aber die Zeit fehlt das Gebilde zusammen zu führen.
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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon ecopowerprofi » Mi 17. Mai 2017, 19:35

Berndte hat geschrieben:
Wird wohl wie so oft ein Programmierfehler an der Säule sein.

Nicht nur ein Programmierfehler. Wenn man die Sicherheitsstromüberwachung auf 35 A einstellt aber das CP-Signal bei 63A belässt, dann kommt das geschilderte Problem dabei raus.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon tango » Mi 17. Mai 2017, 21:49

Berndte hat geschrieben:
Wird wohl wie so oft ein Programmierfehler an der Säule sein.
Da hilft nur den Betreiber zu nerven.


An einen Programmierfehler glaube ich im Moment nicht. Die Säulen (ABB Terra 53 CJG, BJ 16) sind ja recht weit verbreitet und funktionieren bei anderen Installateuren/Betreibern einwandfrei. Es gibt Hinweise darauf, dass die Netzqualität nicht ausreichend ist und dass andere Betreiber das Problem mit "Netzfiltern" in den Griff bekommen haben.

Berndte hat geschrieben:
Zum Zähler auslesen:
Wenn du sowieso schon am Zoe zerlegen bist, kannst du evtl. auch in die Leitung nach der Dose einen Modbus Zähler einbauen...


Wenn ich so einen Inlet als kostengünstiges Ersatzteil bekommen könnte, dann würde ich es wohl genauso machen. Man kommt eigentlich an die Leitungen ganz gut dran. Man könnte die Stromstäke über Klemm-Messwandler abnehmen, auf so einen kostengünstigen SDM630M-CT-V2 geben und über Modbus und einen Arduino oder Raspi auslesen und die Daten loggen. Ohne Datenloggen kann man sich die Mühe sparen, da kriegt man gar nix raus.
Allerdings muss man auch an L1-L2-L2-N je eine Messleitung zur Messung der Spannungslage anbringen und das ist dann nicht mehr ganz mikoinvasiv.

Insgesamt erscheint es mir fast aussichtsreicher eine externe Box zu bauen, die man dann ja auch mit anderen Fahrzeugen nutzen könnte.

In ein Hutschinengehäuse baut man eine AC43-Fahrzeug-Inletbuchse ein und macht ein Kabel mit AC43-Stecker und Kabel daran fest.
In die Box kommt dann der Zähler, der Anschluß ist dann ja kein Problem, weil man Herr über alle Leitungen ist. Damit könnte man dann Ladesäulen und Ladevorgange, vielleicht auch beim "Rudelladen" analysieren.

Für ein Energiemanagement reicht das sowieso nicht aus, weil man noch keine Ahnung über den Ladestand des Akkus hat. Da schwebt mir ja eher eine verlässliche Kopplung eines CanZE mit der Hausautomation vor. Das ist zwar nicht ganz easy, aber ohne Eingriffe ins Fahrzeug und nur mit Softwaretools zu bewerkstelligen. Eher ein Herbst/Winterprojekt.
Gruß

tango

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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon Zoe1114 » Mi 17. Mai 2017, 22:39

Auch wenn etwas OT:
Habe auf Anfrage bei der EnBW zu Ladeabbrüchen der Zoe an den EnBW Tripleladern die gleiche Antwort wie @DiLeGreen erhalten:
Guten Tag Herr, wir bedauern sehr, dass es an unserer Ladesäule Autobahnraststätte Mahlberg West zu Ladeabbrüchen mit Ihrem Fahrzeug kommt.
Das Problem ist uns bekannt und wir arbeiten bereits mit Hochdruck an der Lösung.
Bis zur Behebung des Fehlers reduzieren wir daher an unseren Duo-Chargern (Typ2 + CCS) die Ladeleistung auf 22 KW.
Damit ist sichergestellt, dass Sie Ihr Fahrzeug in jedem Fall laden können, wenn der Ladevorgang an unserem Triple-Charger (Typ2 + Chademo + CCS) abbricht. Für eine Langfristige Lösung arbeiten wir eng mit unserem Ladestationshersteller und Renault zusammen, um Ihnen künftig wieder die volle Ladeleistung von 43 KW zur Verfügung stellen zu können.  
Freundliche Grüße nach Freiburg
E-Mobilitätsteam der EnBW
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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon tango » Mi 17. Mai 2017, 22:46

Ebenfalls OT:
Habe ein Schreiben per Post an den Herrn M. von EnXX in Arbeit. Geht morgen raus. Wenn da nicht innerhalb einer Woche eine qualifizierte Antwort kommt, such ich mir einen geeigneten Veröffentlichungskanal. Jetzt habe ich da erstmal Fakten reingetan, die Emotionen können in der zweiten oder dritten Welle immer noch kommen. Aber irgendwie brauchen die jetzt mal einen Motivationsschub.
Gruß

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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon MarkusM » Do 19. Apr 2018, 11:13

tango hat geschrieben:
...
Der Widerstand im Poti ist für diese Anwendung eigentlich zu stark, man kann mit geringem Drehwinkel eine erhebliche Änderung der Ladeleistung bewirken. Während daheim ein größerer Widerstand (1,5 - 2,5 Ohm) wünschenswert wäre, wäre jetzt ein 500 Ohm mehr als ausreichend. Vielleicht sehe ich zu einem 2,5 k Ohm Widerstand einen wechselbaren Parallelwiderstand von 0,1/4,7 k Ohm vor. Dann hätte ich für den Poti eine Range von 0-100 Ohm und 0-1.600 Ohm.

...


müsste es nicht auch gehen wenn man ein großes und ein kleines Poti in Reihe schaltet? Sozusagen eine Grobverstellung für die kleinen Ladeleistungen und eine Feinverstellung für die großen Ladeleistungen?

Gruß
Markus
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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon tango » Do 19. Apr 2018, 11:31

Ja, das müsste gehen. aber die "Installation" wird dabei nicht wirklich schöner. Ich habe mich jetzt mit dem Zustand arrangiert. Fest verbaut habe ich den Poti bisher nicht, er liegt (gut isoliert) im Handschufach. Zuhause habe ich das fast immer auf kleinster Leistung (Rechtsanschlag), unterwegs muss ich dann immer drn denken, dass ich die Ladeleistung wieder hochdrehe, sonst warte ich mir einen Wolf. Das ist natürlich für Leute, die sich mein Auto mal ausleihen nicht gerade einfach.
Gruß

tango

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