Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon ecopowerprofi » Di 16. Mai 2017, 12:48

Berndte hat geschrieben:
Im Fahrzeug hinter die Buchse einen Poti einbauen kostet nichts und ist relativ schnell erledigt.

Und das ist dann kein Eingriff im Fahrzeug?
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon Berndte » Di 16. Mai 2017, 13:00

Du hast doch geschrieben, dass nichts im Fahrzeug geändert werden soll... also wie willst das dann bitte machen?
An der Ladesäule kannst das auch nicht...

Also bleibt dir nur noch die Möglichkeit mittels Adapterbox mit Typ2-Dose in die du das 43kW Schnellladekabel der Säule steckst und da dran wieder ein Ladekabel zum Auto.

Manchmal habe ich das Gefühl du liest überhaupt nicht, was dein Gegenüber grundsätzlich so meint und schreibt.
Der Treadersteller möchte am Fahrzeug den Strom einstellen... also biete hier Lösungen an, mache aber bitte nicht wie so oft Nebenschauplätze auf und schweife somit vom Thema ab.
Wer soweit geht, dass er an der Ladebuchse rumschraubt, von dem kannst du auch ausgehen, dass er den Unterschied zwischen einphasiger und dreiphasiger Ladung kennt.
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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon tango » Di 16. Mai 2017, 14:41

thx @Berndte, sehe ich auch so.
Bin mal gespannt, ob meine ZOE210 mit der künstlichen Ladeleistungsreduzierung an den verfluchten EnBW-"Schnell-"-Ladern mit mehr als 22 kW zum Laden ohne Abbrüche zu kriegen ist. Denn das ist mein ursprüngliches Motiv! Alle anderen Ladeleistungsreduzierungen kann ich auch anders realisieren.
Gruß

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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon ecopowerprofi » Di 16. Mai 2017, 21:41

Berndte hat geschrieben:
Also bleibt dir nur noch die Möglichkeit mittels Adapterbox mit Typ2-Dose in die du das 43kW Schnellladekabel der Säule steckst und da dran wieder ein Ladekabel zum Auto.

Du solltest mal lesen was ich schreibe. Nichts anderes habe ich bisher geschrieben. Nur habe ich vom Adapter gesprochen von der Box bist Du angefangen. Wenn Du ein Adapter als Box bezeichnest, weil was drin ist, dann meinetwegen ist das dann eine Box, wenns Dich glücklich macht. Im Adapter sollte natürlich die Lösung sitzen. Wenn das so funktioniert wie Du behauptest, dann kannst Du es auch in dem Adapter unterbringen und brauchst nicht das halbe Auto zu zerlegen. Oh Entschuldigung, man muss ja nur vorne und in der Mittelkonsole einiges aus einander nehmen. :wand:
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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon tango » Di 16. Mai 2017, 22:31

ecopowerprofi hat geschrieben:
... Oh Entschuldigung, man muss ja nur vorne und in der Mittelkonsole einiges aus einander nehmen.

Ehrlich gesagt gefällt mir dieser Stil hier gar nicht. Wenn jemand an seinem Auto nichts verändern möchte und lieber einen wie auch immer gearteten Adapter (der nach der Norm auch nicht gestattet ist) bauen und einsetzen möchte, dann ist das doch gar kein Problem.

Was aber rechtfertigt solche polemischen Äußerungen, wenn andere hier diskutieren, was notwendig ist, um (minimalinvasiv) diese Lösung direkt im Auto zu platzieren? Mir persönlich reichen jetzt diese unnötigen Belehrungen.
Gruß

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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon tango » Di 16. Mai 2017, 23:18

Ich habe nun in das Kabel einen 1,5 k Ohm Präzisionspoteiometer mit einem 3-Meterkabel eingeschleift und das Poti zunächst mal im Handschuhfach geparkt.

Damit lässt sich der Ladevorgang an meiner 22 kW Wallbox STUFENLOS und feinfühlig von 22 kW auf 5,9 kW herunterregeln. Das ist schonmal sehr gediegen und bequem. Ein 1,5 k Ohm gab es nicht. Demnächst werde ich mal einen 2,5 k Ohm reinsetzen, damit ich noch etwas runterkomme und noch niedrigere Ladeleistungen habe.

Warum ist das jetzt für mich besser, als meine Wallbox oder den NRGkick zu verstellen, oder mir eine Adapterbox zu basteln?

Meine Wallbox steht öffentlich zur Verfügung. Wenn ich die runterregel, dann ist sie auch für Ladegäste runtergeregelt, oder ich muss sie jedesmal vor und nach meiner eigenen Ladung umstellen. Die Erfahrung zeigt: mach ich nicht. Sowenig, wie so einen Adapter reinzustöpseln. Und für die EnBW bastel ich mir ganz sicher keine 63-A-feste Adapterbox um 4 mal im Jahr an deren Ladezicken laden zu können.
Gruß

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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon Berndte » Mi 17. Mai 2017, 06:26

Und ich bin ja mal gespannt, ob du jetzt bei den EnBW-Säulen laden kannst.
Kann aber auch sein, dass die Säulen bei zu wenig Ladestrom abschalten.
Hier im Norden an den Clever-Säulen wurde ein bekannter Kangoo mit 22kW Brusa-Lader auch nach kurzem Ladeverlauf wieder abgeschaltet... zu wenig Ladestrom am 43kW Anschluss! :roll:
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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon tango » Mi 17. Mai 2017, 13:43

Nachdem das Laden an meinem privaten Ladepunkt mit 22 kW und runtergereglt bis knapp 6 kW sehr schön funktioniert hat, bin ich nun mal an eine dieser EnBW-"Schnell"-Ladesäulen gefahren (Ilsfeld, Wunnenstein Ost).

Zunächst einmal habe ich die Ladung ohne zusätzlichem Widerstand versucht, vielleicht hat die EnBW ja schon was gerichtet? Natürlich nicht! Wie immer fliegt die ZOE nach wenigen Sekunden raus. Der Ladevorgang will ja dann nach einigen Sekunden wieder starten, die Zeit habe ich genutzt, meinen Poti etwas (ca. 15°) zurückzudrehen und den Widerstand zu erhöhen. Da der Grundwiderstand für 63A bei 100 Ohm definiert ist, 22 kW mit 220 Ohm, ist das ein empfindliches Unterfangen. Aber tatsächlich, meine ZOE läßt sich bei 22 kW (über CanZE kontrolliert) verlässlich laden.

Nach ein paar Minuten habe ich dann den Widerstand wieder etwas reduziert und gleich steigt die Ladeleistung an. Bei ca. 26-27 kW ist aber spätestens Feierabend, ZOE fliegt raus, Ladung beendet, nach dem dritten Fehler ist erstmal Ende. Alles rot im Cockpit, erst eine Zwangspause von 3 Minuten verschlossenes Auto löscht den Fehler wieder. Der Widerstand im Poti ist für diese Anwendung eigentlich zu stark, man kann mit geringem Drehwinkel eine erhebliche Änderung der Ladeleistung bewirken. Während daheim ein größerer Widerstand (1,5 - 2,5 Ohm) wünschenswert wäre, wäre jetzt ein 500 Ohm mehr als ausreichend. Vielleicht sehe ich zu einem 2,5 k Ohm Widerstand einen wechselbaren Parallelwiderstand von 0,1/4,7 k Ohm vor. Dann hätte ich für den Poti eine Range von 0-100 Ohm und 0-1.600 Ohm.

Ergo: mit dem Einbau des Trimmpotis ist das Problem der EnBW-Säulen nicht umfänglich gelöst, aber es ist möglich überhaupt an jeder dieser Säulen zu laden und nicht nur an den kastrierten. Die Ladeleistung liegt dann auch etwa 10-15% höher.

Immerhin ein kleiner Fortschritt.

In einem neuen Thread werde ich mir Gedanken zu einem Mess-Equipment machen, mit dem man die konkrete Ladesituation (Spannung, Strom, Cos-Phi...) nachmessen und dokumentieren kann. Das wird dann aber nicht ohne externe Box gehen ;).
Gruß

tango

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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon ecopowerprofi » Mi 17. Mai 2017, 16:45

tango hat geschrieben:
Ergo: mit dem Einbau des Trimmpotis ist das Problem der EnBW-Säulen nicht umfänglich gelöst, aber es ist möglich überhaupt an jeder dieser Säulen zu laden und nicht nur an den kastrierten.

Die werden die Ladeleistung an den entsprechenden Säulen auf 22 kW begrenzt haben. In einigen Säulen sitzen Stromüberwachungen ähnlich wie sie beim Motorschutzschalter verwendet werden. Dort stellt man den Strom auf 32 bis 35 A AC ein. Wird der überschritten schaltet die Säule ab. Damit man nicht ständig ein Servicetechniker zum Entriegeln hin schicken muss, entriegeln die nach kurzer Zeit selbst und das Spiel geht von vorne los.

tango hat geschrieben:
In einem neuen Thread werde ich mir Gedanken zu einem Mess-Equipment machen, mit dem man die konkrete Ladesituation (Spannung, Strom, Cos-Phi...) nachmessen und dokumentieren kann. Das wird dann aber nicht ohne externe Box gehen

Einfach einen Hutschienenzähler besorgen, der all diese Werte anzeigt. Meistens die ungeeichten Billigzähler können das.
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Re: Einstellbarkeit der ZOE-Ladeleistung

Beitragvon DiLeGreen » Mi 17. Mai 2017, 18:01

Cool, tango, vielen Dank für die Infos. Genau sowas hatte ich auch schon im Sinn um den Problemen bei der EnBW (und z.B. ÜZ Lülsfeld) auf die Schliche zu kommen.
@ecopowerprofi: Immer eine der Säulen ist auf 22 kW runtergedreht worden, die andere läuft noch auf 43. Manche Zoes können da manchmal angeblich (lt. Ladelog) auch tatsächlich mit 43kW laden, eine Beschränkung auf irgendwas knapp über 22 kW wirds also eher nicht sein.
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