E3/DC Fahrzeugladegerät

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Lord Blitz » Mi 25. Feb 2015, 08:26

Aha. Aber wird bei einer 2,3 kW Ladung der Wirkungsgrad nicht total im Keller sein? Bei 8A müsste man eigentlich schon diskutieren ob man so viel Photovoltaikstrom opfern will...
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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon rolandk » Mi 25. Feb 2015, 09:27

Lord Blitz hat geschrieben:
Aha. Aber wird bei einer 2,3 kW Ladung der Wirkungsgrad nicht total im Keller sein? Bei 8A müsste man eigentlich schon diskutieren ob man so viel Photovoltaikstrom opfern will...


Also ich finde es so schon recht grenzwertig den Zoe an einer 7,8kWp Anlage laden zu lassen. Gut, wenn der Wagen die meiste Zeit des Tages sowieso dort angeschlossen ist, mag das noch passen. Zum anderen kommt es natürlich auch darauf an, wie häufig das Fahrzeug bewegt wird. Denn die Kapazität muß dann von der PV-Anlage auch geliefert werden können.

Ich habe da wahrscheinlich ein anderes Nutzerprofil, was den Zoe angeht.

Wenn ich jetzt mal meine eigene Anlage mit 7kWp als Grundlage nehme, so gab es selbst im Februar schon Tage, wo die Anlage knapp 30kWh produziert hat, von denen ich selbst 10kWh nutzen konnte (ohne Fahrzeugladung). Allerdings bewegt sich dort der Großteil der PV-Leistung bei Werten unter 5kW.

Wie geschrieben, das waren bisher nur wenige Tage, wo tatsächlich diese knapp 20kWh zur Verfügung gestanden hätten. Zum einigermassen vernünftigen laden eignet sich da natürlich nur die Mittagszeit. Mit viel Glück kommt man dann vielleicht auf 5-7kWh für die Fahrzeugladung.

Btw.: was ich nicht verstehe... wie kannst Du aus Deiner Anlage 8000W ziehen, wenn sie nur 7,8kWp hat?

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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Lord Blitz » Mi 25. Feb 2015, 10:08

Nun, wir haben tatsächlich das Glück, dass unser Nutzerverhalten sehr gut passt. Am frühen Nachmittag steht das Auto meistens wieder unter dem Carport. Außerdem müssen wir es nur ein Mal in der Woche laden. Wenn das Wetter mitspielt, können wir also einen großen Autarkiegrad über das Jahr erreichen. Im Winter ist das natürlich schwierig. Dass die Anlage im Sommer manchmal knapp über 8.000 Watt leistet, liegt an der hohen Qualität der Module. 7,8 kWp ist nur die garantierte Leistung. Die Flasherdaten liegen aber bei allen Modulen darüber (Sunpower-Module!!!). Auch eine entsprechende Sortierung bei der Installation hat diesen Erfolg gebracht. Natürlich muss man noch mit der Zeit die optimalen Einstellungen am Fahrzeugladegerät finden. Ab welcher Stromstärke soll zum Beispiel der Ladevorgang starten (wegen des Wirkungsgrads sollte sie nicht zu tief gewählt werden, aber auch nicht zu hoch, wegen der begrenzten Leistung der Photovoltaikanlage)? Und welche Leistung aus dem Netz soll einen Ladeabbruch bei kurzzeitiger Bewölkung verhindern? Da werde ich also noch eine ganze Zeit lang experimentieren müssen, um die optimalen Einstellungen zu finden. Die dann wiederum von der Jahreszeit abhängen...
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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Lord Blitz » So 8. Mär 2015, 15:12

Heute kann ich einwenig mehr von meiner Erfahrung mit meinem Fahrzeugladegerät berichten. Das einphasige Kabel ist zwar seit längerem bestellt, aber weil es noch nicht eingetroffen ist, kann ich momentan nur dreiphasig laden. Heute ist aber ein ganz besonderer Tag gewesen, den seit 10 Uhr liegen zum ersten Mal in diesem Jahr an meiner Photovoltaikanlage dauerhaft mehr als 6.800 Watt an. Also habe ich mir gedacht, den ZOE endlich mal wieder randvoll aufzuladen. Ich habe die maximale Ladestromstärke am Fahrzeugladegerät also auf 13 Ampere begrenzt (bei einem geringeren Wert bricht der ZOE nämlich den Ladevorgang ab) und den Ladevorgang im sogenannten Mischbetrieb gestartet. Das bedeutet, sollte nicht genug Photovoltaikstrom anliegen, wird der Rest aus dem Netz bezogen. Da der ZOE aber überraschenderweise nur maximal 6.500 Watt gezogen hat, ist es mir gelungen, das Auto zu 99% mit dem eigenen Photovoltaikstrom zu laden. In dieser Zeit wurde der Hausstrom vom schon aufgeladenen Batteriespeicher versorgt. (Dieser ist inzwischen auch schon wieder aufgeladen.)

Ich bin absolut begeistert. Toll. Sobald das einphaige Kabel nun da ist, verspreche ich mir, in Zeiten in denen die Sonne nicht so stark strahlt wie heute, das Auto zu einem sehr hohen Grad mit dem eigenen Photovoltaikstrom laden zu können. Man! Das ist echt genial!!!
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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon kai » So 8. Mär 2015, 18:55

Moin,

genau so mache ich das seit fast 2 Jahren :)
Ich hatte Heute von 10:00 -15:00 über 6500 Watt anliegen ...

Hier mal eine Teilladung mit 13A dreiphasig vom 19. Februar ...

PV_Ladung1_jpg.jpg
100% Eigenverbrauch mit ZOE ohne Hausakku :)


Gruß

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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Lord Blitz » Mo 9. Mär 2015, 05:11

Bei 13 A benötigt man eine theoretische Photovoltaikleistung von 8.970 Watt. Mich überrascht, dass der ZOE jedoch weit aus weniger gezogen hat. Vielleicht lag es auch daran, dass die Batterie ursprünglich noch einen Füllstand von 59% hatte und die Ladekurve hier schon abfallende Tendenz hat. Oder wie ist deine praktische Erfahrung? Welche Leistung zieht dein ZOE bei 13 A, wenn er schon fast leer ist?
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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon kai » Mo 9. Mär 2015, 08:19

Lord Blitz hat geschrieben:
Bei 13 A benötigt man eine theoretische Photovoltaikleistung von 8.970 Watt. Mich überrascht, dass der ZOE jedoch weit aus weniger gezogen hat. Vielleicht lag es auch daran, dass die Batterie ursprünglich noch einen Füllstand von 59% hatte und die Ladekurve hier schon abfallende Tendenz hat. Oder wie ist deine praktische Erfahrung? Welche Leistung zieht dein ZOE bei 13 A, wenn er schon fast leer ist?


Wirkleistung zieht die (alte) ZOE gemessene 6,2 kw bei 13A.
Das zeigt zumindest mein separater 3-phasiger Hutschienenzähler zur crOhm Box von BG+E Tech an.
Ausführliche Analysen zu Wirk- und Blindleistung sind im Forum vor ca. 2 Jahren gemacht worden, einfach mal die Suche benutzen.

Mit dem neuen Motor des ZOE ab Sommer 2015, wirst Du bei 13A auf deutlich höhere Wirkleistungs-Werte kommen.

Am Akkustand von 59% SOC liegts nicht, die (alte) ZOE zieht bis knapp über 80% SOC bis 43kw, vorausgesetzt der Akku ist warm.

Gruß

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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Lord Blitz » Mo 9. Mär 2015, 16:20

Dann ist es doch eigentlich so, dass man als Photovoltaikanlagenbesitzer von der hohen Blindleistung profitiert. Es wird weniger Wirkleistung gezogen und damit schafft der Wechselrichter einen höheren Autarkiegrad. Der alte Motor ist damit quasi der bessere, oder sehe ich das falsch?
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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon kai » Mo 9. Mär 2015, 21:07

Der neue Motor wird mit 13A dreiphasig schätzungsweise 8kw Wirkleistung ziehen.
Dafür kann er bestimmt schon mit 10A laden. Was wieder ca. 6kw Wirkleistung entspricht.
Der "alte" packt es nicht mit 10A dreiphasig :(

Bei Effizienz ist der neue Motor einfach besser.

Und noch etwas: Im Inselbetrieb können die meisten WR nur wenig Blindleistung bereitstellen.
Einphasig ist der "alte" bei 16/20A auch schon gut, darunter wird es knapp. Auch hier ist der "neue" so gut, das man anstatt mit 16/20A, wahrscheinlich mit 8-13A laden kann ohne nennenswerte Blindleistung bereitstellen zu müssen.

Mir egal, Ich könnte im Inselbetrieb 20A einphasig und habe dann noch "Luft", was ca. 4kw sind. Langt.

Gruß

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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Lord Blitz » Mo 9. Mär 2015, 22:01

Egoistisch gedacht, ist es doch gut, wenn der Wechselrichter wenig oder gar keine Blindleistung zur Verfügung stellen kann. Die holt sich das System eben dann vom EVU und an den Zählern wird eh nur die Wirkleistung gemessen. Oder wie funktioniert das sonst mit der Blindleistung? Ich habe durch die Rückspeisung der Blindleistung in das Netz vielleicht einwenig Wärmeverluste durch den Widerstand der Leitungen, aber mehr auch nicht. Will man diese verhindern, dann macht es Sinn auf eine Cosinus nahe 1 zu achten, ansonsten hat dies auf einen Verlust von Photovoltaikstrom gar keine Auswirkungen... Äh, oder?
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