E3/DC Fahrzeugladegerät

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Berndte » Di 24. Feb 2015, 17:35

Warum nicht einfach 2 Phasen vor der Wallbox abschalten?
Das zusätzliche Ladekabel ist doch nicht nötig.

Kann man auch mit einem Kleinverteiler und einphasigen Leitungsschutzschaltern realisieren.
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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Lord Blitz » Di 24. Feb 2015, 17:58

Das habe ich tatsächlich noch nicht probiert. Es sind drei einzelne Leitungsschutzschalter in der Wallbox. Aber ich gehe davon aus, dass dies dann eine Fehlermeldung produziert und die Wallbox den weiteren Dienst verweigert. Außerdem werde ich auch ab und zu dreiphasig laden wollen. Dazu müsste ich dann immer das Gerät öffnen und eigentlich verwehrt mir der Hersteller dazu den Zugang (den Schaltschrankschlüssel soll der Installateur ausdrücklich einbehalten). Dies hätte also womöglich Konsequenzen für die Garantie, wenn ein Schaden damit dann in Verbindung gebracht werden kann...

..habe das gerade nochmals gecheckt. Die einzelnen Schalter der drei Phasen sind miteinander verbunden. Sie lassen sich nur zusammen ab- und zuschalten.
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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Berndte » Di 24. Feb 2015, 18:25

Einfach mal probieren!
Man verweigert dir den Zugang zu deiner Ladebox... haha, der war gut.

Du hast doch sicher auch Vorsicherungen vor der Box, oder nicht?
Ansonsten soll dir dein Elektriker einen 2 Poligen Schalter daneben bauen, mit dem du die Phasen schalten kannst.
Fehlermeldungen gibt es technisch keine, wenn du direkt vor der Typ2 Dose 2 Phasen abschaltest.
Besser noch ein Schütz in die Box, bei welchem automatisch zwischen 1 und 3 phasiger Ladung gewechselt wird.
Aber Achtung: während einer Ladung darf nicht auf einmal die Phasen kommen und gehen wie es gerade passt!
Die Ladung muss immer unterbrochen werden und der Stecker gezogen, bzw automatisch über die Widerstandscodierung "abgemeldet" werden.

Übrigens... wenn man dir mit Garantieverlust droht, dann antworte ich immer:
"Ach, muss ich etwa davon ausgehen, dass ich die Garantie irgendwann in Anspruch nehmen muss?"
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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Lord Blitz » Di 24. Feb 2015, 19:22

Neee, sobald ich eine der Sicherungen vor der Box herausdrehe, ist sie tot. Stimmt es eigentlich, dass die neue Norm vorgibt, dass die Hersteller den Wechsel zwichen 1 und 3 phasiger Ladung nicht ermöglichen dürfen?
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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Berndte » Di 24. Feb 2015, 20:15

Welche Hersteller?
Und eine Norm ist kein Gesetz!

Also bleiben dir nur noch die anderen von mir vorgeschlagenen Möglichkeiten.
Wenn dir der Anbieter eine Ladebox mit "Management" anbietet, dann soll er das auch leisten.
Mit deiner 7kWp PV-Anlage kannst du sowieso kaum was managen... mehr als 5kW Ladeleistung wirst du auch mit Batterieunterstützung kaum schaffen... und das geht halt bei allen Modellen nur einphasig.
Mit meiner Trickserei die Ladeleistung über die Kabelcodierung zu ändern wäre auch an Drehstrom 2,3kW minimal und 43kW maximal möglich. Aber damit dürfte der "Systemanbieter" gänzlich überfordert sein.

Verlange doch einfach mal dass du mit maximaler PV Unterstützung lädst, das geht halt nur einphasig.
Weiterhin möchtest du die Möglichkeit haben jederzeit auf 22kW Ladung umzustellen.

Das muss er leisten können, ansonsten ist er halt der falsche Geschäftspartner.
Oder was wurde vereinbart? Welches System im Detail hast du gekauft?
Was wurde versprochen und festgehalten?
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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Lord Blitz » Di 24. Feb 2015, 21:45

Ich glaube das siehst du falsch. Die Einschränkungen liegen am Renault ZOE. Dieser benötigt mindestens 8 A für einphasige und 12 A für dreiphasige Ladung. Hinzu kommt, dass der Gesetzgeber eine einphasige Belastung nur bis 3,7 kW erlaubt. Deshalb wurde beispielsweise der Nissan Leaf auf diese Ladeleistung eingeschränkt. Neeee, da ist es mir lieber, dass ich mit einem einphasigen Ladekabel die maximale Stromstärke von 32 Ampere nutzen kann (dieser Bereich ist genau der richtige für meine Photovoltaikanlage, die an den günstigsten Tagen auch schon mal über 8.000 Watt schafft), ehe er die Funktion des Phasenwechsels einbaut und er mich aber auf der anderen Seite dann auf 16 Ampere beschränken muss. Oder sehe ich das jetzt falsch?
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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon lingley » Di 24. Feb 2015, 21:52

Lord Blitz hat geschrieben:
...Neeee, da ist es mir lieber, dass ich mit einem einphasigen Ladekabel die maximale Stromstärke von 32 Ampere nutzen kann (dieser Bereich ist genau der richtige für meine Photovoltaikanlage, die an den günstigsten Tagen auch schon mal über 8.000 Wat schafft), ehe er die Funktion des Phasenwechsels einbaut und er mich aber auf der anderen Seite dann auf 16 Ampere beschränken muss.


Da lingley's Steuerung und PV-Größe ähnlich ...
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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Berndte » Di 24. Feb 2015, 22:14

Wenn deine Ladebox 3phasig nur 11kW 16A kann, dann wird sie auch 1phasig keine 32A können.
Also einphasig mit maximal 4,7kW.

Und wie willst du dann im Bedarfsfall mal schneller laden. Etwas das andere Ladekabel rausholen und umstecken?
Und sag jetzt nicht, das wird nie vorkommen und 4,7kW reichen immer.

Das ist ja das Dilemma: Einphasig 2 bis 4,7kW und 3phasig 9 bis 11kW.
Das sind die Regelbereiche deiner Wallbox, aber nur wen du umschalten kannst.
Du hast also eine Lücke zwischen 4,7 und 9kW.
Alternative ist die Wallbox mit 22kW und 32A Spitzenleistung, aber hier hast du das Schieflastproblem, wenn du "normgerecht" arbeiten willst. Dann wäre das ohne diese Lücke möglich, ob das dein Elektriker so anschließt und überhaupt installiert bekommt wage ich aber zu bezweifeln. Da für dich Selbstbau ja ausfällt geht das nicht.

Ich habe das umgangen, weil ich an Drehstrom zwischen 2,3kW (4,4kW) und dann bis 43kW über ein Drehpoti einstellen kann.
Im Moment sehe ich noch nicht die Notwendigkeit das automatisiert mit PV Überschuss zu machen.
Das hat den Vorteil dass es keine Schieflast gibt und auch nicht zwischen 1 und 3phasig gewechselt werden muss.
Wie gesagt, beim Umschalten muss unbedingt die Ladung unterbrochen werden!

Die Schieflastgrenze liegt übrigens bei 4,6kVA.
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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Lord Blitz » Di 24. Feb 2015, 22:52

Wie gesagt, die Box kann 22 kW mit 32 A. Und das Schieflastproblem kann ich selbst hervorrufen, wenn ich ein entsprechendes Kabel verwende. Der Hersteller hat damit dann nichts zu tun... Und dein Poti nützt dir im unteren Leistungsbereich beim ZOE doch gar nichts, wenn dieser erst bei 12 A zu laden anfängt. Ich verstehe irgendwie nicht, worauf du hinaus willst... :?
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Re: E3/DC Fahrzeugladegerät

Beitragvon Berndte » Mi 25. Feb 2015, 04:22

Der Zoe fängt auch unter 12A bei Drehstrom an, wenn man ihm ein höheres PWM Signal gibt (zB: für 32A) und die Kabelcodierung änderst. Habe ich auch irgendwo hier schonmal detailliert beschrieben, ich glaube bei meiner Ladesäule im Beitrag. Sauberer Ladestart bei 2,3kW ohne Fehlermeldungen.

Wenn du das mit einphasiger Ladung machen willst fände ich aber die Variante mit dem Zu/Abschalten der Phasen einfacher und auch wesentlich bequemer. Musst du aber selber wissen. Die Schieflastproblematik ist dir ja auch bekannt, ob die das so machst ist auch deine Entscheidung, jedoch wird dein Elektriker das so nicht unbedingt abnehmen.
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