Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon eW4tler » Fr 5. Feb 2016, 22:06

PeaG hat geschrieben:
Mir persönlich würde bei Einzelstrang reichen:
:lol: :lol: :lol:

Grundlage ist, Hattu eigenes Leitung in Verteilung nach Garage, wie diese:
resources/image/21321

Hattu TypA in Verteilung auf CEE / TypB in mobilKiste - BÖSE (in deinem Fall - eigene Leitung sonst nix - aber GUT)
Hattu TypA in Verteilung auf CEE / TypA-EV in mobilKiste - GUT
Hattu TypA in Verteilung auf CEE / soften TypB in mobilKiste - GUT (funktioniert, schei** di net an, wegen de Bürokraten!)

Das kann man jetzt noch auskreuzen...sind dann weiter 6 Varianten und wenn es eine Wallbox statt mobiler Box ist, sind es dann nochmal 3 Varianten dazu....wobei zu hinterfragen ist, ob die Wallbox selbst schon einen FI verbaut hat, dann beginnt das Variantenspiel wieder von vorne.... :twisted: ;-)

Fazit:
Die Grundlage ist die eigene Leitung die direkt an nur den einen CEE-Anschluss geht. Dann kannst du anstöpseln was du willst.
Kompliziert wird es dann bzw. die Diskussion fängt dann erst richtig an, wenn du dich mit deiner mobilenBox an einer unbekannten Installation ansteckst..... :twisted:

Und wenn man nun so ein bisschen nachdenkt, dann wird einem vielleicht klar, warum das Laden an CEE nicht so endlos toll ist und wir mit Typ2 besser aufgehoben sind. (schönen Gruß an die Drehstrom-Kiste :twisted: )

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Beitragvon Berndte » Sa 6. Feb 2016, 08:27

Ok... machen wir endlich mal eine Übersicht mit bunten Bildern.
Wer kann das mit dem Zeichnen? Also nicht so technische Zeichungen, eher Illustationen.

Ich helfe dann gern beim technischen Teil.
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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon Karlsson » Sa 6. Feb 2016, 11:07

JoDa hat geschrieben:
Für deinen Fall mit 30mA FI TypA im Zählerkasten, an dem nur eine CEE-Dose hängt, an welcher du deine Ladelösung anschließen möchtest:
IMHO benötigst du keinen weiteren FI. Welche Möglichkeiten es zum zusätzlichen Schutz gibt kannst du im WIKI Artikel nachlesen. Hängt davon ab ob du deine Ladelösung nur zu Hause oder auch an CEE-Dosen mit unbekannter Absicherung anschließen möchtest.

In dem Wiki Artikel steht nun eben speziell auch für den Zoe drin, dass da Gleichfehlerströme abgesichert werden sollen, was nur ein FI A nicht tut. Warum sollte der also reichen?

Wenn ich einen Zoe mit einer mobilen Box an jeder CEE, ohne die Installation zu checken, laden möchte, brauche ich doch demnach in der Box einen FI B oder A EV. Dann kann die CEE auch A, B oder garnichts haben, ich bin auf jeden Fall safe.

Was ich noch nicht verstanden habe - Gleichfehlerströme sollen den FI A eventuell blind machen können. Warum sollte dann ein FI B, der bei diesen Gleichfehlerströmen auslöst, ein Problem sein? Der schützt doch nur und verhindert damit den Betrieb bei Blindheit. Ein Problem wäre dann doch nur wenn der alleinige Typ A durch Gleichfehlerströme blind wird und dadurch auch nicht mehr seine ihm zugedachte Schutzfunktion wahrnimmt.

Ich hab kein Interesse an ewigen Diskussionen, möchte nur wenigstens einmal das Vorgehen zweifelsfrei geklärt haben. Das kann man dann von mir aus gerne einrahmen und den Fred hier dicht machen. Aber bislang ist das eben noch nicht geschehen.
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Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon EVduck » Sa 6. Feb 2016, 11:29

Das Problem ist hier, dass das ganze Thema nicht so simpel ist, das jeder es sofort versteht. Insbesondere, da ja die Begründung mit vier Buchstaben (isso) idR nicht anerkannt wird. Ich werde versuchen im Laufe der nächsten Woche meine abendliche Langeweile auf meiner Dienstreise damit vertreiben, indem ich den Vorschlag von Berndte aufgreife und was male.
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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon Karlsson » Sa 6. Feb 2016, 12:04

Verstehen muss man das auch gar nicht, es reicht schon ein einfaches wenn-dann vorgehen.
Aber die Gelehrten kriegen es auch da ja nicht hin, sich zu einigen.
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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon eW4tler » Sa 6. Feb 2016, 12:07

Karlsson hat geschrieben:
Wenn ich einen Zoe mit einer mobilen Box an jeder CEE, ohne die Installation zu checken, laden möchte, brauche ich doch demnach in der Box einen FI B oder A EV. Dann kann die CEE auch A, B oder garnichts haben, ich bin auf jeden Fall safe.
Will es kurz machen..... Eine Antwort: du schon, aber der Haushalt bei dem du ansteckst eventuell nicht!
Angenommen du erzeugst einen Gleichfehlerstrom von 25mA....dein FI TypB löst nicht aus aber du lässt damit den FI TypA im Verteiler des Hauses "erblinden". Wenn nun an dem "blinden" FI auch andere Verbrauchen oder im schlechtesten Fall der ganz Haushalt angeschlossen ist, dann gibt es für die keinen FI-Schutz.

Ergo: KEIN FI TypB in der mobilenBox, sondern FI TypA-EV oder andere DC-Fehlerstrom (>6mA) Erkennung. (wird hier oft unter dem falschen Begriff Software-FI-TypB genannt)

Info: Ein CEE Anschluss im Haushalt kann und darf NIEMALS gar nix haben...dazu gibt es Normen/Gesetze/Verordnungen.

Die ganze Diskussion entsteht ja nur, weil sich der elektrotechnische Laie eine funktionierende Konstellation zusammenstellen möchte, abseits der Normen/Regeln für eine ordentliche Lösung, damit er sich etwas "ersparen" kann! :!:

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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon Berndte » Sa 6. Feb 2016, 13:26

Wie oft soll man denn das jetzt noch erläutern?
Und die Fachleute hier sind sich diesbezüglich einig!

In anderen Beiträgen wurde das schon mehrmals erklärt, aber dann wird mal wieder ein alter Beitrag rausgekramt, wo das noch nicht drin steht und es wird wieder rumphilosophiert.
Irgendwann ist auch mal gut.
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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon JoDa » Mo 8. Feb 2016, 20:29

@ZOE Fahrer die dreiphasig zu Hause laden

Kaufts Euch halt den Doepke FI TypA EV um knapp 300€ und gut ists.
(Schützt immer! Sowohl in einer mobilen Ladelösungen als auch in einer stationären Wallbox.)

Wenn Ihr den Wiki-Artikel lest, erfährt Ihr welche Alternativen es sonst noch gibt. (Hab noch ein paar Erklärungen hinzu gefügt.)
Renault ZOE Intense - Neptun grau - seit 9/2014
Bild (inkl. Ladeverluste)
Elektroautos heute schon eine Alternative?
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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon villus » Mi 12. Apr 2017, 07:01

Hallo,

waren nur 6 Seiten - und schon ist das Thema vorbei ? ;)
Was mir vor ca.2 Wochen beim Laden einer Zoe aus 2016 (48h Probefahrt) aufgefallen ist:

Mit der Bettermann Box - aufgedreht auf 35A - lädt die Zoe ca. eine 3/4h lang.
Dann fliegt der c32-Automat in meiner UV.
Vorsicherungen sind 50A+35A Neozed.

Was wäre wenn meine Selektivität nicht funktioniert hätte (oder in irgendeinem Altbau z.B. nur
1 "Phase" fliegt) ? Sollte im Wiki erwähnung finden, das daß (Schmelzicherungen mit <35A) für eine Zoe nicht optimal ist, weil dann erst richtig Gleichfehlerströme auftreten können ?

Gruß

villus
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Re: Altes Thema Fi Schutzschalter - bitte um Hilfe

Beitragvon TomTomZoe » Mi 12. Apr 2017, 07:08

Ist mir jetzt nicht verständlich warum eine (von dreien) fliegende Sicherung Gleichfehlerströme produzieren soll? Wechselstrom ist und bleibt Wechselstrom, egal auf wieviel Phasen.
Bezüglich alter Schmelzsicherungen hast Du schon recht, wenn eine Schmelzsicherung durchbrennt, lädt Zoe auf zwei Phasen weiter. Das soll für den Zoe-Lader nicht so toll sein. Ich habe darum einen 3-phasigen Sicherungsautomaten mit Querverbinder über die drei Schalter der Einzelsicherungen installiert: Sollte eine Phase fliegen, werden automatisch die zwei anderen Phasen abgeschalten.
Zuletzt geändert von TomTomZoe am Mi 12. Apr 2017, 07:32, insgesamt 1-mal geändert.
Gut eingefahrene Zoe Q210 mit Klima- (0803-0810) und Batterieupdate (0852/0853).
Seit 08/2016 schon 47t ekm (Diesel 07/2017 verkauft).
Ab 09.02.2018 AMP+-ERA-e 8-)
Bild (ab Ladeanschluß), laut BC 14,8-16,9kWh/100km (Sommer-Winter)
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