Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: AW: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon Helfried » Sa 5. Aug 2017, 18:41

JuGoing hat geschrieben:
Eher unwahrscheinlich, da beim Rekuperieren Wandlungsverluste auftreten.


Aber nicht der Rede wert bei z.B. 2kW, also nahe der Mitte von 0kW.
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon HeinHH » Mo 7. Aug 2017, 10:04

novalek hat geschrieben:
- Lkw-Segeln gehen mir am A.... vorbei: Lkw sind immer schneller als 110 km/h *) ...

Ja, auf den ABs drehen die LKWs echt auf :-)

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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon Cavaron » Mo 7. Aug 2017, 13:38

Perdix hat geschrieben:
...wenn ich jetzt im Sommer viele Autobahn-Km am Stück abreißen will, was ist Eurer Meinung nach die sinnvollste Fahrweise...

Wenn dein Ziel ist möglichst schnell* eine bestimmte Strecke zurück zu legen, dann musst du dich bei der Geschwindigkeit nach deiner Ladeleistung bzw. Lademöglichkeiten richten. Mit 22kW-Lader empfiehlt es sich 90-97 zu fahren mit 43kW-Lader sind 110-115 drinnen. Suche mal im Forum nach optimaler Durchschnittsgeschwindigkeit.

Zum Thema Eco - das hat eine Funktion die du im Normalmodus nur mit viel Feingefühl im Fuss nachstellen kannst. Wenn du Eco drinnen hast und den Tempopilot über 98 km/h stellst, dann fährt er mit Energieaufwand aus dem Akku nie schneller als 98. Aber bergab, wenn es keine Energie kostet, dann rollt er so schnell es eben geht bzw. eingestellt ist! Mir erscheint es energetisch Sinnvoll am letzten Teil eines Berges etwas mehr Bewegungsenergie aufzubauen und diese dann weg zu segeln, anstatt sie mit Ladeverlusten in den Akku zu prügeln und dann gleich wieder abzurufen.

*manche wollen ja auch möglichst viele km pro Ladung schaffen bzw. möglichst wenig laden, auch wenn es dann länger dauert
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon Janek09 » Mo 7. Aug 2017, 20:58

Habe am Wochenende mit der Zoe knapp 900 km auf der Autobahn abgespult. ( Chemnitz - Frankfurt am Main - Chemnitz ) Mein Ziel war jeweils mindestens 200 km am Stück auf der Auotbahn zur nächsten Lademöglichkeit fahren. Dazu bin ich knapp die hälfte jeweils mit ECO gefahren, als ich dann ein Akku Polster von 30 km zum Ziellader herausgefahren hatte habe ich ECO herausgenommen und bin mit 110km/h zum nächsten Lader gefahren. Meine längste Strecke waren 239km am Stück auf der A4 von EIsenach Richtung Chemnitz bis hoch ins Erzgebirge in meine Heimat. Abgefahren in Eisenach mit 90% Angezeigte Reichweite 221 km Ankunft Zuhaus bei 2% mit 0 km :-)
Im ECO Modus immer den Tempomat so hoch wie möglich einstellen, dann rollt die ZOE flott die Berge herunter und Rekuperiert nicht ;-)

Grüße Janek
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon HeinHH » Di 8. Aug 2017, 10:33

Janek09 hat geschrieben:
..., als ich dann ein Akku Polster von 30 km zum Ziellader herausgefahren hatte habe ich ECO herausgenommen und bin mit 110km/h zum nächsten Lader gefahren.

Ich finde allerdings die Reichweitenanzeige - zumindest bei meinem Fahrstiel - für umme. Wenn ich von der AB fahre (bekanntermaßen im Quälmodus :-)), dann habe ich teilweise eine RRW von 8km bei noch zu fahrenden 25km (natürlich problemlos). Ich fände eine reine Prozentanzeige für mich klarer. Die Auflösung der Baken bzw. die Reservelampe sind mir zu grob. Natürlich kann man die Bude anhalten, aus- und wiederanschalten oder CanZE verwenden. Ich bin aber ein alter, bequemer Sack :-)

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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon Südstromer » Di 15. Aug 2017, 07:10

Perdix hat geschrieben:
Hallo an alle Zoe-Tester und Fahrer (vor allem mit der neuen 41kwh Version),
wenn ich jetzt im Sommer viele Autobahn-Km am Stück abreißen will, was ist Eurer Meinung nach die sinnvollste Fahrweise? :oops:

] Was würdet Ihr empfehlen?

Dankesehr, T.

Wenn Du KM und Zeit zusammen bringen möchtest, würde ich zwischen 90 und max. 100 kmH fahren. Da sollte ein Verbrauch von max. 13,2 kWh dabei raus kommen. Wer voll geladen los kann und direkt am Ziel gesichert laden kann, kann es auch gerne übertreiben. Geht es Dir aber rein um die schlichte Reichweite, würde ich nicht über 96 kmh fahren. Richtig brutale Reichweite machste auf der Landstraße. Meine Rekordladung im R240 waren 223 KM bei einem kmh Schnitt von 56 kmh. Die Topografie hat aber etwas geholfen. :)

Das Gedadel mit segeln hin und her auf der Autobahn bringt nicht wirklich was, ausser es geht wirklich lange Zeit runter. Dabei muss man berücksichtigen ob der Fahrtwind das überhaupt zulässt. Wenn die 40 Tonner beginnen Dich zu überholen wird die Reichweitenshow automatisch zur Negativwerbung.
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon novalek » Mi 16. Aug 2017, 10:07

Mich wundert ja, warum sich nicht einer der vielbesagten und sich selbst-einschätzenden Alleskönner "Physiker oder Mathematiker" ranmachten, um ein On-The-Road Optimierungswerkzeug als Android-App zu basteln.
Vorgabegrößen (ohne Zugriff auf Navi-Routenplaner):
- Fahrziel (mit Entfernung)
- Anteil AB - Bundestraße
Abfrage bei manueller Eingabe von Durchschnittsgeschwindigkeit und Akku-Ladung (Ablesen vom ZOE-Display), wann / wo das zeitliche Optimum der nächsten Ladung erfolgen sollte*).
Wenn das Programm ganz schlau ist, könnte es Online das GE-Ladesäulennetz scannen und funktionstüchtige Säulen auflisten.

*) dem Algorithmus ist natürlich bekannt, welcher ZOE-Akku, wie das Ladeverhalten , also die Ladekennlinie (markante Wendepunkte 20%, 50%, 80%), ob 11/22/43 kW .

So etwas würde ich eigentlich von Z.E.-Pass erwarten - das kann mit der kümmerlichen LadesäulenMap allerdings sofort in die Tonne.
Zuletzt geändert von novalek am Mi 16. Aug 2017, 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon eDEVIL » Mi 16. Aug 2017, 10:48

Cavaron hat geschrieben:
Zum Thema Eco - das hat eine Funktion die du im Normalmodus nur mit viel Feingefühl im Fuss nachstellen kannst. Wenn du Eco drinnen hast und den Tempopilot über 98 km/h stellst, dann fährt er mit Energieaufwand aus dem Akku nie schneller als 98. Aber bergab, wenn es keine Energie kostet, dann rollt er so schnell es eben geht bzw. eingestellt ist!

Jep, wenn man es nicht so eilig hat, ist der ECo Modus supi. Besser wäöre, wenn man dieses Ziefenster konfigurieren könnte.

Bergauf wird man im ECO auch schon mal langsamer als 90 km/h trotz eingesteller 200 km/h im Tempomaten :roll:

Vom Windschattenfahren halt ich nicht viel. Mache ich nur, wenn es mal besonders knapp sein sollte.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

.
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon MartinG » So 8. Apr 2018, 09:01

Hallo liebe Stromfahrer,
ich habe vor kurzem meine erste Langstreckenfahrt mit meiner R90 gemacht: Wolfsburg-Berlin und zurück.

Die Daten beider Fahrten waren nahezu identisch, deswegen hier die Zusammenfassung für die Gesamtstrecke:
Zeit: 5:33 im Eco-Modus
Strecke: 451,3 km
Gesamtverbrauch: 60,5 kWh Traktion
Verbrauch: 13,4 kWh / 100 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 76,6 km/h
Wetter: 4-6 Grad, stellenweise Nieseln, keine auffälligen Winde
Reifen: Winterreifen Nokian WR D4

Die Durchschnittsgeschwindigkeit war aufgrund des Verkehrs in Berlin deutlich niedriger - auf der Autobahn bin ich die meiste Zeit über zwischen 88 km/h und 97 km/h gefahren - teilweise allerdings im Windschattenbereich von freundlichen LKWs - die Angst des Anfängers eben! Am Ende jeder Strecke hatte ich jeweils noch 60 km Restreichweite. Es hätte also noch schneller gehen können - oder mehr Heizung, oder beides.

Bei der Rückfahrt hatte ich 18% Restkapazität und die Batterie war schön warm, der 22 kWh-Lader hat sich voll ausgetobt und in 15 Minuten hatte ich dann wieder 32%.

Was mir aufgefallen ist:
- Das Fahren ist vollkommen problemlos und entspannend.
- Der Tempomat ist nicht so richtig gut, der nimmt keine Rücksicht auf Verluste und sorgt für Leistungsspitzen. Ich bin daher ohne gefahren.
- Das TomTom rechnet mit Verbrenner-Speed, also 120 km/h auf der Autobahn, deswegen ist die Zeitberechnung nicht brauchbar. Renault sollte das eher auf 90 km/h setzen lassen, dann wären die Zeitangaben realistischer. Das ist sicher schon vielen aufgefallen...

Ich hoffe, das hilft weiter!
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Re: Zoe R90 sinnvollste Fahrweise?

Beitragvon JuGoing » So 8. Apr 2018, 09:19

Hallo Martin,

Danke für deinen ersten Beitrag. Erfahrungen aus dem Leben sind immer interessant und du hast ja auch viele Fakten genannt.
Du hast die ZE 40 vermute ich, oder unterwegs geladen ?

PS: Hier wurde auch schon mal öfter davon gesprochen, dass man irgendwann anfängt "auf ankommen" zu fahren.
Wenn du also irgendwo hin fährst, wo du sicher laden kannst (z.B. zu Hause), dann mach zum Ende hin ECO raus und genieße den Fahrspaß, lass dir etwa 30 KM Puffer und los geht's.
Du wirst im Laufe der Zeit auch ein Gefühl bekommen, wie die letzten Kilometer nach Hause sich verhalten.
Geht's Bergauf oder Bergab, brauchst du mehr oder weniger als auf der Autobahn, und so weiter.
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