Zoe im Winter

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Zoe im Winter

Beitragvon Zoeteaser » Mo 7. Mär 2016, 13:33

Karlsson hat geschrieben:
daisayah hat geschrieben:
Ganz ehrlich, auf deutschen Autobahnen (auch auf anderen ausländischen Autobahnen) will ich keine 96 km/h fahren ;) .

Verstehe das Problem nicht. Hatte selbst mit meiner auf 80km/h gedrosselten Yamaha DT80 (die Gesetzgebung war damals so beknackt...) keinerlei Probleme.
Außer dass einem der Geduldsfaden irgendwann mal reißen kann.



Korrekt. Wenn BAB, dann fahre ich kurze Strecken auch mit 110 bis 120 km/h. Kein Problem, dann schaffe ich aber nur 100 km Distanz.

Habe meine "eigene" ZOE jetzt eine Woche und bin viel gefahren, bin von 22kw/h auf 100km auf 16kwh/100km herunter gekommenen, normale Fahrweise, 80%Landstraße, 15% Stadt und 5% BAB. Ich komme auf jetzt ohne Probleme bei vorgeheiztem Fahrzeug auf 160 km Reichweite. Außentemperaturen um den Gefrierpunkt, Klima und Heizung ca. Zu 50% an auf 21 bis 22 Grad. Fahre oft im grünen Bereich des "Econometric".
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon AbRiNgOi » Mo 7. Mär 2016, 14:10

Pol-Pott hat geschrieben:
Wo soll den die Plausibilität der geringen Winterreichweite bei folgenden Meßwerten an einer 11kW-Ladebox herkommen ?-....
Gesundheit 104 %
...
Geht man von der Akkuchemie aus, steigt der Widerstand bei tieferen Temperaturen.
Wären die 22,5 kW geladen, müßte man die auch Abrufen können.


Klar, das was da an kwh steht, kannst Du fahren. Meine Beobachtung bezieht sich auf eine ältere Batterie. Bei Deiner wird die Ladeenspannung von 2,25V noch nie erreicht, weil dein SOH noch über 100% liegt und daher vorher strategisch begrenzt. (oder, und da kenne ich den R240 zu wenig, Du kommst im Sommer auf die 24kWh)
Wenn einmal Dein Akku auf 90% SOH runter ist, dann wird im Winter trotzdem nicht über 4,1V geladen (19,5kWh). Wenn es wärmer wird, dann wird ein Q210 auf bis zu 4,25V geladen und die vohendenen kWh steigen wieder auf 21kWh. somit ist an einer alten SOH 90% Batterie im Sommer kaum eine Reichweiten Einbuße zu erkennen, im Winter sehr wohl.

Schau einfach mal bei Deinem R240 im Sommer wieder auf die Verfügbare Energie, mal sehen, ob der da nicht höher ladet.

ÄNDERUNG, Fehler bei der Angabe von der Batteriespannung, der Unterschied bei der Ladeendspannung Sommer Winter beträgt natürlich zwischen 4,1 und 4,25V, weniger wäre echt arg. Unter 3V brennt die Zelle eh ab ...
Zuletzt geändert von AbRiNgOi am Mo 7. Mär 2016, 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon novalek » Mo 7. Mär 2016, 14:27

AbRiNgOi hat geschrieben:
Wenn einmal Dein Akku auf 90% SOH runter ist, dann wird im Winter trotzdem nicht über 2,1V geladen (19,5kWh).

Ach - wirklich. Neulich bei 0°C geladen und alle 96 Zellboxen waren auf 4,xyz Volt. Danach zeigte das OBD-App auch 22,5 KWh/100% und 393 Volt.
Ich würde die Theorie dahingehend interpretieren, bei tiefen Temperaturen wird die Entladeschwelle proportional zur aktuellen Außentemperatur hochgesetzt. Das würde dann den OBD-Meßwerten entsprechen.
Zum Vergleich die Ladestartbedingungen bei 0°C:
14,5 kWh bei 378,5 Volt.
Zuletzt geändert von novalek am Mo 7. Mär 2016, 14:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon Karlsson » Mo 7. Mär 2016, 14:30

Bin am WE 600km Zoe (210er) gefahren mit Temperaturen zwischen 1 und 5°C und Wetter von Trocken bis Schneeregen. 95% davon waren Autobahn mit ökonomischen 96km/h oder 105km/h im Reisebus Windschatten.
Die reelle Reichweite lag so zwischen 120 und 140km.

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Re: Zoe im Winter

Beitragvon AbRiNgOi » Mo 7. Mär 2016, 14:40

novalek hat geschrieben:
AbRiNgOi hat geschrieben:
Wenn einmal Dein Akku auf 90% SOH runter ist, dann wird im Winter trotzdem nicht über 2,1V geladen (19,5kWh).

Ach - wirklich. Neulich bei 0°C geladen und alle 96 Zellboxen waren auf 4,xyz Volt.....


Danke fürs Fehlerfinden :)
Und die untere Spannung, also wo ist denn genau 0% SOC habe ich noch nicht erwischt, würde mich aber für die Programmierung meines ZOE_Play interessieren. Habe letzten in Baden bei 0% an der Anzeige Notgeladen, aber leider kein Messgerät dabei gehabt. Und weil ich für die Restlichen 15km wegen dem Zeittergrad meiner Frau gleich 15% rein geladen habe, waren zu Hause noch immer 7% drinnen...

PS: und da es sich um 96 Zellen handelt, hast Du bei 393V pro Zelle im Mittel 4,09V, da ist im Sommer und schwachem SOH mehr drinnen. Mal checken, ob ich im Sommer dann auf 408V Betriebsspannung komme...
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon novalek » Mo 7. Mär 2016, 15:39

Will das nicht vertiefen, nur
mit 100 % liegen wird bei rund 4,1 Volt Zellenspannung
bei 65% sind es immerhin noch 3,9375 Volt.
Läge man im linearen Entladebereich, käme man bei 10 % Restladung auf 3,7-3,8 Volt.
Zudem vermute ich, daß die Zellen-Endspannung nicht von der Akku.Temperatur abhängt - man wird sehen...
Man sehe sich den Arbeitsbereich von LiMn-Akkus an, u.a. den Lade-Entladezyklus Seite 25:
http://www.ak-tremel.chemie.uni-mainz.d ... terien.pdf
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon wp-qwertz » Mo 7. Mär 2016, 17:08

Karlsson hat geschrieben:
Bin am WE 600km Zoe (210er) gefahren mit Temperaturen zwischen 1 und 5°C und Wetter von Trocken bis Schneeregen. 95% davon waren Autobahn mit ökonomischen 96km/h oder 105km/h im Reisebus Windschatten.
Die reelle Reichweite lag so zwischen 120 und 140km.

Bj ist 03/2013, 36tkm. SOH weiß ich nicht.



ja, dass sind auch meine werte, wobei bei mir eher der 120er bereich gilt. auch das BJ habe ich :D
werde kunde: http://links.naturstrom.de/lm4j und tu gutes: die "Andheri-Hilfe Bonn e.V." bekommt den bonus.
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon dibu » Mo 7. Mär 2016, 21:51

Tja, bei mir ist die Reichweite darunter. Vor 1 Woche bei ca. 0 Grad am Wochenende ca. 400 km gefahren. Auf der Autobahn mit Tempo 92 (leider ohne Windschatten, weil sonntags) gefahren; Reichweite ca. 100 bis 110 km (mehrere Etappen). Dabei gut 1,5 kWh pro 100 km verheizt (23 Grad). Zulassung 06/2013, 57000 km. SOH nach meiner Berechnung ca. 88%.

Im nächsten Winter werde ich wohl keinen Spaß mehr mit meiner Zoé haben, wenn die Akku-Kapazität weiter sinkt.
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon novalek » Mo 7. Mär 2016, 22:06

dibu hat geschrieben:
Tja,
i... Ik wunda mia üba jarnischt mär... mir reicht die Reichweite ...
"Der aktuelle Batterie-Ladestatus beträgt 100 %, was einer geschätzten Fahrleistung von 100.0 km entspricht.
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon Karlsson » Mo 7. Mär 2016, 22:43

wp-qwertz hat geschrieben:
ja, dass sind auch meine werte, wobei bei mir eher der 120er bereich gilt. auch das BJ habe ich :D

Kein Wunder, unser Trip war Hannover - Düsseldorf - Krefeld und Retour.
Die 140km hatten wir im ersten Abschnitt, wo es noch relatv flach und trocken war. Als wir dann zu Dir hin ins bergische Land kamen, haben wir tierisch Reichweite verloren und noch eine Angstladung in Schwerte gemacht....kannten die Höhenunterschiede so aus Hannover halt nicht. Die Ladung war unnötig, als es nach Düsseldorf runter ging, kam so mancher Kilometer zurück.

Auf dem Rückweg hatte ich das bei den Bergen dann öfter so gemacht, dass ich bergab auf N geschaltet hab, wenn er anfangen wollte zu rekuperieren. Also um die Wandlungsverluste zu sparen. Ok, dafür war der Windwiderstand dann höher, aber insgesamt hatte das auf die Reichweite wohl doch positiven Einfluss.
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