Zoe im Winter

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Zoe im Winter

Beitragvon ammersee-wolf » So 31. Jan 2016, 18:22

Ich hatte die komplette Beobachtung und Frage in einem falschen Faden geschrieben.
Mir geht es darum, dass ZOE an einer 43kW Säule mit warmem Akku von 30 auf 100% geladen wurde, aber nur 11,87 kWh in den Akku gepumpt wurden. Das erscheint mir sehr wenig.
Mit einem normalen Dreisatz komme ich auf max 17kWh Kapazität. 11,87kWh:7*10=16,95kWh
Wie gesagt, Akku war warm. Die Reku lag bei über 30kW. Ich fuhr davor über 100km.

Von 30 auf 100% müssten es doch locker 15 kWh sein. Oder mache ich einen Denkfehler? Egal wie ich lade, ich habe, wenn ich die Verbrauchsanzeige zurück setze, max 114-118km angezeigte Reichweite.
Das kommt mir bei den Temperaturen in der letzten Woche doch sehr wenig vor.
Ich kann die geladene Energie nur an der 43kW Säule sehen.
Zu Hause habe ich keinen Zähler und an meiner Stamm-22kW-Säule wird mir auch nichts angezeigt.

Sollte ich zur Sicherheit in der Werkstatt den Akku überprüfen lassen?

LG
Frank
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon Jack76 » So 31. Jan 2016, 18:38

Hallo Frank

Was war das für eine Säule? Evtl. war die Zähleranzeige der Säule auch ungenau, war ja bei den ABBs schonmal Thema, dass die weniger angezeigt hatten, würde manchen dieser Displays nicht allzu sehr viel Vertrauen schenken! ;)

Grüße
Jack
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon daisayah » So 31. Jan 2016, 20:32

Gsxrreiter hat geschrieben:
Unter anderem auf der Autobahn den Eco- Schalter betätigen (...).

Ganz ehrlich, auf deutschen Autobahnen (auch auf anderen ausländischen Autobahnen) will ich keine 96 km/h fahren ;) .
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon umberto » So 31. Jan 2016, 21:49

Das geht schon. Du gewöhnst Dich dran. Zugegeben: auf dreispurigen geht es besser als auf zweispurigen.

Gruss
Umbi
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon novalek » So 31. Jan 2016, 22:49

ammersee-wolf hat geschrieben:
43kW Säule mit warmem Akku von 30 auf 100% geladen wurde, aber nur 11,87 kWh in den Akku gepumpt wurden. Das erscheint mir sehr wenig.

Spekulation 1: Wenn selten eine Ausgleichladung gemacht wird, signalisieren die verbliebenen "wenigen" leistungsstärksten Zellen "Voll" (dazu gibt es diverse Fachberichte, warum Balacing sehr sinnvoll sei).
Spekulation 2: Wurde in der Vergangenheit AkkuKälte (Frost) detektiert, will man chemo-physikalische Schäden durch VollLadung und anschließender möglicher Tiefkühlung vermeiden (internes SchadlosGedächtnis in der Ladesteuerung).
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon Alex1 » So 31. Jan 2016, 23:30

daisayah hat geschrieben:
Gsxrreiter hat geschrieben:
Unter anderem auf der Autobahn den Eco- Schalter betätigen (...).
Ganz ehrlich, auf deutschen Autobahnen (auch auf anderen ausländischen Autobahnen) will ich keine 96 km/h fahren ;) .
Mach ich seit Jahren. Mit wachsendem Erfolg :mrgreen:

Die Laster sind fast immer ein klein wenig langsamer. Und bergab, wenn die schneller sind, genehmigt sich die Zoe auch mal 102 kmh. Passt alles. Nur bei nasser Fahrbahn ohne Regen wird´s ein dirty business :lol:

Bussurfen (mit immer ziemlich genau 100 kmh) geht allerdings nur ohne Eco :lol:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon chrisma » Mo 1. Feb 2016, 01:01

Beobachtung bei -16grad - Start der durchgefrorenen Zoe am Morgen war kein Problem - Reichweite-Anzeige war die gleiche wie am Abend vorher - aber: Lüftung geht bei so einer Kälte auf vollen Touren, und Momentanverbrauch im Stand an der Ampel: 2-3kw - Laden an 43kw dauert statt 36min dann ca 45min - soweit die Beobachtung
Jetzt die Vermutung: Da wird Energie abgezwackt um Motor und Batterie schnell in "normalere" Temperaturen zu bringen
also die Energieverteilung ist bei Kälte anders - auch beim Laden, die Kapazität ist aber im wesentlichen die gleiche
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon AbRiNgOi » Mo 1. Feb 2016, 07:55

Meine Beobachtung ist, dass sich der Akku bei Kälte gar nicht gerne voll laden lässt. Ein Großteil der niedrigen Winterreichweite meines Erachtens ist der nicht volle Akku. Wenn Du genau wissen willst was wirklich im Akku drinnen ist, benötigst Du die Anzeige des CanZE, Diagosetesters oder Twizplay mit ZOE batch.
Da sehe ich oft, das bei Anzeige 99% nicht einmal 90% real drinnen sind.
Die Anzeigen an den Ladesäulen sind aber ein recht guter Hinweis wie viel geladen wurde, im Winter halt meist sehr wenig. Das CanZE zum Beispiel zeigt DIr auch die verfügbare Energie im Akku, also die kWh die im Akku drinnen sind. Im Moment bei mir nach Volladung 19,6kWh.... Auch geht der SOH im Winter schon mal runter, da ist dann bei 90% SOH gleichmal bei 20kWh Schluss und es sagt Dir niemand.
Wie auch immer, entweder im Winter alle 100km eine Ladestelle oder eine Wissenschaft draus machen. 8-)
ZOE Live 6/2013 * Ladegerät 60.500km * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * neuer Motor 71.250km
Vertrag für 40kWh Batterie am 05.03.2018 abgeschlossen.
Aktuell: 75.500 km
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon Pol-Pott » Di 2. Feb 2016, 17:57

Wo soll den die Plausibilität der geringen Winterreichweite bei folgenden Meßwerten an einer 11kW-Ladebox herkommen ?
R240-Ladeparameter
==================
Max. AC Ladebegrenzung 15 A / 16 A wären möglich
Phasen = 3
Verfügbar 9,9 kW / 11 kW wären möglich
Restladezeit 0 min.

R240-Batterieparameter
=====================
Userstatus 100%
Realer Status 100%
Max. Ausgleich = 3,5 kW
Verfügbare Energie 22,5 kW :!:
Energie bis voll 0 kW
DC Leistung 3,4 kW
Hochvoltstrom 8,8 A
Hochvoltspannung 393 V
Gesundheit 104 %
Fahrbereich 110 km :!:
Mittlere Batteriezellentemperatur 11 °C
----
Der Fahrakku ist also voll
oder ist er nur gerechnet voll ?
oder man begrenzt die untere minimale Entladespannung der Zellen temperaturabhängig auf dynamische Werte um 3,xyz Volt ?
Könnte man verstehen wollen ...
Geht man von der Akkuchemie aus, steigt der Widerstand bei tieferen Temperaturen.
Wären die 22,5 kW geladen, müßte man die auch Abrufen können.
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Re: Zoe im Winter

Beitragvon Karlsson » Di 2. Feb 2016, 18:02

daisayah hat geschrieben:
Ganz ehrlich, auf deutschen Autobahnen (auch auf anderen ausländischen Autobahnen) will ich keine 96 km/h fahren ;) .

Verstehe das Problem nicht. Hatte selbst mit meiner auf 80km/h gedrosselten Yamaha DT80 (die Gesetzgebung war damals so beknackt...) keinerlei Probleme.
Außer dass einem der Geduldsfaden irgendwann mal reißen kann.
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