ZOE Batteriemietvertrag ungeklärte Fragen

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: ZOE Batteriemietvertrag ungeklärte Fragen

Beitragvon pierrot » Sa 23. Mär 2013, 22:23

EVplus hat geschrieben:
Guy hat geschrieben:
Bei der Differenz wäre das auch für mich eine Überlegung wert.



Die Listenpreise sind gleich !

Da geht es nicht um den Preis... eher um den Zeitfaktor .

Und wenn man ihn "gebraucht" kauft? Ein mal auf einen Franzözischen Bekannten zulassen und so von den 7000 euros profitieren?
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Re: ZOE Batteriemietvertrag ungeklärte Fragen

Beitragvon Ampera » So 24. Mär 2013, 12:22

Also wenn Renault für die Batterie 200000 km vorsieht. und pro 100 km 4.17 Euro verlangt sind das ca 8340 Euro. Das wird der Wert der Batterie sein. Wenn ich bei 12500 km pro Jahr 12x 95 Euro Zahle sind das in 16 Jahren (200000 km) 18240 Euro. Wenn ich das wiederum auf 100 km umrechne, kostet mich 100 km 9.12 Euro Batteriemiete. Darf ich danach die Batterie behalten????, oder bekomme ich dann eine Neue und das Spiel beginnt von Vorne????
Gruss Joe

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Re: ZOE Batteriemietvertrag ungeklärte Fragen

Beitragvon Jogi » So 24. Mär 2013, 13:22

Ampera hat geschrieben:
Wenn ich bei 12500 km pro Jahr 12x 95 Euro Zahle sind das in 16 Jahren (200000 km) 18240 Euro. Wenn ich das wiederum auf 100 km umrechne, kostet mich 100 km 9.12 Euro Batteriemiete. Darf ich danach die Batterie behalten????, oder bekomme ich dann eine Neue und das Spiel beginnt von Vorne????


Du bekommst in dem Moment eine Neue, wenn die Alte unter 75% Nennkapazität aufweist.
Dann stellst du das Auto zum Freundlichen und der tauscht das Ding aus, kostet dich nichts weiter.
Renault rechnet mit ca. 8 Jahren, von daher kommt das mit den Summen schon hin.

Die alte Batterie geht natürlich an Renault zurück, die war ja nur gemietet.

So der aktuelle Stand der Dinge.
Hinterher findet sich immer Einer,
der es schon vorher gewusst hat.
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Re: ZOE Batteriemietvertrag ungeklärte Fragen

Beitragvon Ampera » So 24. Mär 2013, 15:14

Jogi hat geschrieben:
Ampera hat geschrieben:
Wenn ich bei 12500 km pro Jahr 12x 95 Euro Zahle sind das in 16 Jahren (200000 km) 18240 Euro. Wenn ich das wiederum auf 100 km umrechne, kostet mich 100 km 9.12 Euro Batteriemiete. Darf ich danach die Batterie behalten????, oder bekomme ich dann eine Neue und das Spiel beginnt von Vorne????


Du bekommst in dem Moment eine Neue, wenn die Alte unter 75% Nennkapazität aufweist.
Dann stellst du das Auto zum Freundlichen und der tauscht das Ding aus, kostet dich nichts weiter.
Renault rechnet mit ca. 8 Jahren, von daher kommt das mit den Summen schon hin.

Die alte Batterie geht natürlich an Renault zurück, die war ja nur gemietet.

So der aktuelle Stand der Dinge.


So einfach ist das sicher nicht. Glaubst Du das Renault die Batteriemiete zum Selbstkostenpreis kalkuliert hat??? Bei normaler Nutzung unter Einhaltung sämtlicher Auflagen von Renault sollte die Batterie 200000 km halten, also noch mind. 75% der Anfangskapazität haben. Wenn nicht wird Renault deinen Gebrauch genau unter die Lupe nehmen. R-Link. Falls es Abweichungen von den vorgeschriebenen Gebrauchsanweisungen gibt, kann es teuer werden.
Gruss Joe

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Re: ZOE Batteriemietvertrag ungeklärte Fragen

Beitragvon liftboy » So 24. Mär 2013, 15:42

So langsam bestätigen sich meine Vorbehalte gegenüber Batteriemiete immer mehr. Ich bin einfach nicht mehr so frei, als wenn mir das ganze Auto gehörte. Obwohl mir der ZOE vermutlich wirklich gefallen würde, könnte die ganze Sache daran scheitern und ich wieder auf den neuen Leaf umschwenken oder darauf warten, bis Renault auch den Batteriekauf anbietet.

Hat eigentlich schon einmal jemand daran gedacht was ist wenn es in z. B. 3 Jahren einen Akku mit doppelter Kapazität und halben Preis geben sollte? Ähnliches wird m. E. kommen. Dann sehe ich mit meinem Batteriemietvertrag alt aus.
Gruß Uli
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Re: ZOE Batteriemietvertrag ungeklärte Fragen

Beitragvon nk70wien » So 24. Mär 2013, 16:22

liftboy hat geschrieben:
Hat eigentlich schon einmal jemand daran gedacht was ist wenn es in z. B. 3 Jahren einen Akku mit doppelter Kapazität und halben Preis geben sollte? Ähnliches wird m. E. kommen. Dann sehe ich mit meinem Batteriemietvertrag alt aus.

Zumindest siehst du um 3 Jahre älter aus :P
Ne, da nach 3 Jahren der Mietvertrag aus ist, solltest du auch auf einen anderen umsteigen können. Also Akku raus, neuen Meitvetrag abschließen und neuen Akku rein.
So stellt sich der kleine Norbert die große Welt vor. :roll:

Grüße
Norbert
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Re: ZOE Batteriemietvertrag ungeklärte Fragen

Beitragvon Ampera » So 24. Mär 2013, 18:34

nk70wien hat geschrieben:
liftboy hat geschrieben:
Hat eigentlich schon einmal jemand daran gedacht was ist wenn es in z. B. 3 Jahren einen Akku mit doppelter Kapazität und halben Preis geben sollte? Ähnliches wird m. E. kommen. Dann sehe ich mit meinem Batteriemietvertrag alt aus.

Zumindest siehst du um 3 Jahre älter aus :P
Ne, da nach 3 Jahren der Mietvertrag aus ist, solltest du auch auf einen anderen umsteigen können. Also Akku raus, neuen Meitvetrag abschließen und neuen Akku rein.
So stellt sich der kleine Norbert die große Welt vor. :roll:

Grüße
Norbert


Ja und all die Akkus mit 37500 km werden ausgebaut und verschrottet, obwohl Sie noch tip top sind und doch 200000km halten würden. :lol:
Ja wir leben doch tatsächlich in einer Wegwerfgesellschaft. :evil: Wer daran glaubt. :shock:

Kann man den nach 3 Jahren einen neuen Akku verlangen :?:
Gruss Joe

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Re: ZOE Batteriemietvertrag ungeklärte Fragen

Beitragvon Guy » So 24. Mär 2013, 18:43

EVplus hat geschrieben:
Die Listenpreise sind gleich !

Hatte das Schreiben so interpretiert, dass es um einen gebrauchten ZOE aus Frankreich geht. Oder gelten die 18.000 € etwa doch nicht für ausländische Käufer?

nk70wien hat geschrieben:
Ne, da nach 3 Jahren der Mietvertrag aus ist, solltest du auch auf einen anderen umsteigen können. Also Akku raus, neuen Meitvetrag abschließen und neuen Akku rein.

Wenn Renault zu der besseren Batterie dir nicht noch zwangsweise ein neues Auto verkaufen möchte.

Je nach Erfolg des ZOEs wäre es denkbar, dass es passende Batterien alternativer Anbieter geben wird, die dann Kauf / größere Batterie etc bieten könnten. Das ist jedoch sicher erst etwas für die kommenden Jahre.
Guy
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Re: ZOE Batteriemietvertrag ungeklärte Fragen

Beitragvon midimal » So 24. Mär 2013, 19:08

Nach meinen Infos - sollen Akkus die für die E-Fahrzeuge nicht gut genug seien an die großen Energieversorger/Partner verkauft werden (in DE wohl der RWE-Konzern?).

Dort können die "alten" E-Car-Akkus noch Jahrelang (auch mit< 75% der ursprünglichen Akkuleistung) sinnvoll als Energie Zwischenspeicher eingesetzt werden.
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Re: ZOE Batteriemietvertrag ungeklärte Fragen

Beitragvon Desti » So 24. Mär 2013, 19:17

nk70wien hat geschrieben:
liftboy hat geschrieben:
Hat eigentlich schon einmal jemand daran gedacht was ist wenn es in z. B. 3 Jahren einen Akku mit doppelter Kapazität und halben Preis geben sollte? Ähnliches wird m. E. kommen. Dann sehe ich mit meinem Batteriemietvertrag alt aus.

Zumindest siehst du um 3 Jahre älter aus :P
Ne, da nach 3 Jahren der Mietvertrag aus ist, solltest du auch auf einen anderen umsteigen können. Also Akku raus, neuen Meitvetrag abschließen und neuen Akku rein.
So stellt sich der kleine Norbert die große Welt vor. :roll:

Grüße
Norbert



Was gleich die nächsten Fragen aufwirft;

Wenn später tatsächliche eine größere Batterie zur Auswahl steht und man möchte nach Ablauf der ersten Mietperiode zu der größeren Wechseln, muss man dann die Kosten für den Aus- und Einbau zusätzlich bezahlen?

Wenn die Batterie erst bei erreichen von 75% der Kapazität kostenlos erneuert wird, was machen die Leute, denen 75% Reichweite nicht reicht und die schon bei 85% wechseln wollen oder müssen, weil sie sonst ihre Strecke nicht mehr schaffen?
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