Würdet ihr es wagen? 210er Zoe für 120km im Winter?

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Würdet ihr es wagen? 210er Zoe für 120km im Winter?

Beitragvon novalek » Mi 7. Dez 2016, 08:41

Wackelstein hat geschrieben:
wird über Nacht geladen
Im Winter lädt man direkt nach der Fahrt, im Sommer in der kühlen Nacht.
Geht's nicht anders, lädt man im Winter halt nachts und stellt die Vorheizung im R-Link entsprechend ein, dann lädt ZOE mit einem Vorlauf von 2 Stunden zum Vorheizungsende auf 100% nach.
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Re: Würdet ihr es wagen? 210er Zoe für 120km im Winter?

Beitragvon mustanse » Mi 7. Dez 2016, 09:57

Wackelstein hat geschrieben:
wird über Nacht geladen und jeden Tag ca. 35km gefahren, manchmal auch etwas mehr. Übrigens wenn ich ihn in der Früh abstecke, zeigt er an, dass er nur zu 92% geladen

Ladung über Schuko? Habe vor kurzem meine Box für eine schnelle Zwischenladung wieder auf 32A hochgesetzt und den Eindruck bekommen, dass gerade bei tiefen Temperaturen die Anzeige am Ladeschluss besser ist, als vorher bei 11KW.
Vielleicht kühlt der Akku beim langsamen Laden schneller aus, als er durch die Ladeverluste erwärmt wird.
Hatte zuletzt bei -6°C vor der Garage geladen, morgens nur 98% aber in den 90km Reichweitenanzeige bei täglich etwa 50km. Tagsüber ist die Reichweitenanzeige mit der Temperatur wieder angestiegen und ich habe am Ende des Tages etwa den halben Akku auf den 50km verbraucht. Passt eigentlich und ist auch mit der dreijährigen Zoe nicht anders als 2013 neu.
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Re: Würdet ihr es wagen? 210er Zoe für 120km im Winter?

Beitragvon Wackelstein » Mi 7. Dez 2016, 10:24

Im Winter lädt man direkt nach der Fahrt, im Sommer in der kühlen Nacht.
Geht's nicht anders, lädt man im Winter halt nachts und stellt die Vorheizung im R-Link entsprechend ein, dann lädt ZOE mit einem Vorlauf von 2 Stunden zum Vorheizungsende auf 100% nach.

Wir hängen den Zoe meistens direkt nach der Fahrt an die Box. Aber der Tipp mit der Vorheizung ist gut; den werden wir mal ausprobieren :-)

Ladung über Schuko?

Nein, geht mit unseren Ladeboxen nicht. Wir können nur 11kW und 22kW und laden zu 99% mit 11kW. Notladekabel haben wir gleich gar keines dazu gekauft.

Ah ja, noch eins: Ich traue mich nicht so recht den Reifendruck zu prüfen, da dieser Zoe bereits ein entsprechendes Kontrollsystem besitzt.
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Re: Würdet ihr es wagen? 210er Zoe für 120km im Winter?

Beitragvon NoComment » Mi 7. Dez 2016, 10:32

Reifendruck ändern, dann nach Starten der Zoe mit den Tasten am rechten Hebel auf "Reifendruck speicher" gehen, lange Taste gedrückt halten, gut ists.
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Re: Würdet ihr es wagen? 210er Zoe für 120km im Winter?

Beitragvon Alex1 » Mi 7. Dez 2016, 17:17

novalek hat geschrieben:
Insgesamt hinterläßt solches Fahrverhalten einen armseeligen Eindruck und schiebt die E-Nutzer in die Ecke der 25kmh-Opa-Auto-Sektion - nicht ernst genommen mit Gesamturteil für Verbrennernutzer "so ein Spasti, ein E-Fahrzeug kommt nicht in meine Tüte".
Wer so denkt, dem ist eh nicht zu helfen. Alles Anbiedern hat seine Grenzen.
Otto Normalverbraucher fährt im Morgen- Nachnittags-Autopulk und die "Wut" der ausgebremsten Lkw- und Pkw-Fahrer kann schon heftig sein.
Wer bremst hier wen aus? Wenn alles unter 180 km/h "Ausbremsen" ist, ist es längst Zeit für ein allgemeines Tempolimit.
Gleiches gilt für Vorschlage hinsichtlich Reifendruck und Heizung.
Ach, Du stellst die Heizung unnötig an, damit ein Otto-Normalverbraucher Dich nicht als Freak ansieht? Echt jetzt? Und bleibst dafür lieber liegen? Oder nimmst einen unnötigen Ladestop in Kauf?

Und was soll das mit dem Luftdruck? Lässt Du den Druck extra auf einem zu geringen Wert, um nur ja nicht eine zu hohe Reichweite zu bekommen? Wegen der Otto-Normalverbraucher? :roll: :lol:

Die Tips mit Luftdruck, Gewicht, Fahrweise etc. sind eigentlich uralt. Seit zig Jahren werden die gepredigt. Gerhard Plattner war nicht der Erste.
[b]Je normaler E-Fahrzeuge fahren, um so eher wird ein Jedermann an den Kauf denken wollen.[/b
]Ähm, wenn 250 km ohne Nachladen gehen, lassen sie sich "normal" fahren. WENN...

Außerdem WILL ich nicht "normal" fahren, wenn "normal fahren" den ganz normalen Wahnsinn bedeutet. Anbiedern und Speichel lecken müssen wir genug. :roll:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Würdet ihr es wagen? 210er Zoe für 120km im Winter?

Beitragvon novalek » Mi 7. Dez 2016, 17:43

Alex1 hat geschrieben:
Ach, Du stellst die Heizung unnötig an, damit ein Otto-Normalverbraucher Dich nicht als Freak ansieht? Echt jetzt?
Nicht erregen - ich nutze das Fahrzeug genau so wie meine anderen Mid-Class-Pkws, im Winter Heizung an und wegen der schlechten Straßen auch kein Vollgummi - warum sollte ich mir das antun, wo zugleich ohnehin die Mitfahrer das Korrektiv wären. Per Fahrstil geht's nicht anders, mitschwimmen im Verkehr, ohne Hindernis zu sein.
Eine "Heiterkeit" zum Schluß: Ein Lkw-Kontrolleur an der Autobahn meinte, "wer bei dem Zustand der europäsischen Lkw-Rostlauben zwischen zwei Lkws fährt, sollte schleunigst das Weite suchen" - warum ? Selbstmurmelnd, will diesbezüglich auch keine Erfahrungswerte sammeln.
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Re: Würdet ihr es wagen? 210er Zoe für 120km im Winter?

Beitragvon Alex1 » Mi 7. Dez 2016, 19:21

novalek hat geschrieben:
Ein Lkw-Kontrolleur an der Autobahn meinte, "wer bei dem Zustand der europäsischen Lkw-Rostlauben zwischen zwei Lkws fährt, sollte schleunigst das Weite suchen" - warum ? Selbstmurmelnd, will diesbezüglich auch keine Erfahrungswerte sammeln.
Na da hat er Dich aber prima verängstigt :lol: Der Blick in die Statistiken sagt was Anderes.
Herzliche Grüße
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Re: Würdet ihr es wagen? 210er Zoe für 120km im Winter?

Beitragvon bm3 » Mi 7. Dez 2016, 21:30

Naja, wenn einer gerne verängstigt werden möchte dann ist er sehr empfänglich wenn einer mal kommt der ihm genau das erzählt was er hören möchte und gibt das auch dann gerne weiter.. :lol:
Er hat uns ja nun erklärt wie er E-Auto fährt und noch über die Leute hier die anders fahren, eher umsichtig und vorsichtig und effizient, hergezogen.
Viele E-Fahrer werden die Ansichten von ihm auch nicht teilen, aber jeder wie er gerne möchte... :D Ich zum Beispiel nicht, ich habe mich bisher nur zwischen den LkW auf der BAB bewegt, immer ziemlich entspannt und konnte auch noch ein Stück weiterfahren wenn Andere schon laden mussten. Beim E-Auto merkt man es nicht so einfach, ich bin aber auch oft mit dem Motorroller unterwegs und da kann ich schon 100m hinter einem großen LkW die Luftwirbel am Helm spüren und dann bei weiterer Annäherung schnell das Gas ein ganzes Stück zurücknehmen.

VG:

Klaus
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Re: Würdet ihr es wagen? 210er Zoe für 120km im Winter?

Beitragvon Zoelibat » Mi 7. Dez 2016, 21:55

bm3 hat geschrieben:
Zu Fuß oder mit dem Auto ?

Hey, das ist fies. Natürlich mit dem Rollator...ähmm...Auto. :mrgreen:
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Näheres hier: https://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-allgemeines/renault-aktion-bring-your-friends-t4960-160.html#p817052
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Re: Würdet ihr es wagen? 210er Zoe für 120km im Winter?

Beitragvon Toumal » Do 8. Dez 2016, 00:23

Wackelstein hat geschrieben:
Also unsere Zoes sind im Moment nur mehr zum Heulen. Die Reichweite ist nicht schlecht, sie ist katastrophal. Mehr als 80 km kriegen wir nicht mehr. Und das ist nicht nur die Anzeige, sondern tatsächlich das Maximum was geht. Dabei fahren wir nicht einmal besonders schnell, maximum 90, selten 100km/h.

Dieser Zoe ist Baujahr Oktober 2014 und hat ca. 30000km drauf.


Da hats aber wirklich was. Ich bin bei 25000km, BJ August 2015, und bei -2 bis -7 Grad komme ich mit Heizung und ECO auf 120km - und das beinhaltet ca. 85km Autobahn.
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