Thermomanagement und Autobahnreichweite eine Zoe Q90

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Thermomanagement und Autobahnreichweite eine Zoe Q90

Beitragvon wp-qwertz » Mo 11. Sep 2017, 07:51

Djadschading hat geschrieben:
Wenn du keine Ahnung hast dann halt dich doch einfach mal zurück. Es muss nicht immer was geschrieben werden.

und von dir kommt gar nichts hilfreiches? schade.
ich finds eben hilfreiche von meinen erfahrungen zu schreiben und darauf hinzuweisen, dass ich - auch wenn ich mittlerweile mit den ganzen bezeichnungen hier durcheinander kommen, auch weil diese gerne mittlerweile vertauscht und verwechselt werden (und das wiki hier z.B. den q90 gar nicht hat - zumindest nicht von mir auf die schnelle auffindbar) - davon gelesen habe, dass der ach so tolle neue zoe eben nicht wirklich die 43kW erreicht bzw. diese nur für kurze zeit halten kann...
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Re: Thermomanagement und Autobahnreichweite eine Zoe Q90

Beitragvon roxxo_by » Mo 11. Sep 2017, 16:24

wp-qwertz hat geschrieben:
Djadschading hat geschrieben:
Wenn du keine Ahnung hast dann halt dich doch einfach mal zurück. Es muss nicht immer was geschrieben werden.

und von dir kommt gar nichts hilfreiches? schade.
ich finds eben hilfreiche von meinen erfahrungen zu schreiben .... (und das wiki hier z.B. den q90 gar nicht hat - zumindest nicht von mir auf die schnelle auffindbar) - davon gelesen habe, dass der ach so tolle neue zoe eben nicht wirklich die 43kW erreicht bzw. diese nur für kurze zeit halten kann...


und genau darin liegt das problem, du schreibst davon eigene erfahrungen weiterzugeben, aber gibst nur weiter was du irgendwo gelesen hast. zumindest kommt das hier so an.
und den punkt "für kurze zeit halten kann" muss jeder für sich entscheiden. ich hab den q90-akkuundladethread gewälzt und irgendwann entschieden dass mir 50% mit 33-38kw immernoch lieber sind als 80% mit 22kw, warum? weil es sehr praktisch ist wenn man auf einer strecke von 350km zum ende hin 11kWh in 17 minuten laden kann und nicht 30minuten warten muss. genau da sind wir wieder am anfang, auch das muss jeder anhand vom fahrprofil und gewohnheiten entscheiden. dazu wären konkrete beispiele hilfreich und nicht was man irgendwann irgendwo gelesen. zumindest ein link wäre praktisch gewesen.
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Re: Thermomanagement und Autobahnreichweite eine Zoe Q90

Beitragvon wp-qwertz » Mo 11. Sep 2017, 17:23

ja, dass der die 43kW nicht halten kann habe ich hier gelesen, und so auch weiter gegeben. ist also so auch richtig rüber gekommen.
und das ist eben mMn kein problem, weils eben der hinweis ist, der dem interessenten fehlen könnte, wenn ich "die klappe gehalten hätte" - oder hättest du es geschrieben?

also: hinweise sind für die erste orienteirung gut.
links dann noch besser - hatte/ habe ich aber nicht.

und somit habe ich hoffentlich weiter helfen können - auch wenn ich eben "nur" von hiesiegen, theoretischen erfahrungen geschrieben habe.

wie ärgerlich wäre es gewesen, wenn der interessent sich vorstellt: röno kann das. kauft und erfhärt: geht nicht... wär dann dumm gelaufen.
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Re: Thermomanagement und Autobahnreichweite eine Zoe Q90

Beitragvon roxxo_by » Mo 11. Sep 2017, 18:07

ja hätte ich, weil ich es ähnlich wie du sehe und denke dass das eine wichtig info ist :prost:

die diskussion um die 43kw ist eine schwierige. da hilft nur ladekurven und eigene anforderungen ansehen :)
dabei will ich es jetzt auch belassen, wenn ich in nächster zeit an einem schnelllader vorbeikomm, dann kann ich evtl. noch ein weiteres beispiel liefern.
Zuletzt geändert von roxxo_by am Di 12. Sep 2017, 05:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Thermomanagement und Autobahnreichweite eine Zoe Q90

Beitragvon wp-qwertz » Mo 11. Sep 2017, 19:25

roxxo_by hat geschrieben:
ja hätte ich, weil ich es ähnlich wie du denke dass das eine wichtig info ist :prost: ...


:tanzen: :clap: :applaus:
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Re: Thermomanagement und Autobahnreichweite eine Zoe Q90

Beitragvon rgoetz » Mi 20. Sep 2017, 18:15

Hallo,

Erstmal vielen Dank für die vielen Antworten.

Ich hatte heute die Gelegenheit eine ZOE Probe zufahren (R240).
Vorweg: Ich mache im Moment Car-Sharing und haben dabei die Gelegenheit
e-ups und e-Golfs zu fahren (vor allem e-ups). Folglich vergleiche
ich die Zoe auch eine wenig mit dem, was ich mit dem e-up erreiche.

Ich bin verschiedene Strecken gefahren, auch solche die ich schon oft
mit dem e-up gefahren bin (Mix aus Stadt- und kurzen Landstraßen- strecken).
Ich habe bei der Zoe tendenziell mehr verbraucht als beim e-up, aber dass mag
auch mangelnde Übung sein.
Wo der Unterschied aber deutlich war, war auf einer ausgebauten Landstraße (bis 120 km/h)
bei Tempo 100 bzw. 120. Dort hat die Zoe deutlich mehr verbraucht (ca. 16/7 KWh bei 100 km/h statt 15 KWh
und über 20 KWh bei 120 km/h statt ca 17/18 KWh, bei der Zoe hatte ich dabei meist den
Tempomat an.)

Dies hat mich doch ziemlich erschreckt. Ist dass normal? Oder kann man das noch effizienter gestalten?
Bei e-up war die Steigerung geringer. Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass bei der Zoe alle anderen
Verbräuche kleiner sind (also Rollwiderstand, Licht etc.) aber der Luftwiderstand ungünstiger als beim e-Up.
Aber auch dass irritiert mich, den ich traue dem e-up schwerlich einen besseren cw-Wert zu als der Zoe.

Also gibt es Tricks, mit denen man den Verbrauch auf der Autobahn optimieren kann?
In anderen Threads (IIRC war das aber beim Leaf) wurde dazu das ''Segeln'' im N-Modus empfohlen.
Mit einem Benziner versteh ich dass, da man dann von etwas mehr Verbrauch (als bei gleichmäßiger Geschwindigekeit)
auf 0 Verbrauch wechselt, was aufgrund der schlechten Effizienz einen Gewinn bedeutet.
Das habe ich mit meinem alten Auto auch so gemacht (in Grenzen und sofern der Verkehr es zuließ).

Beim E-Auto setze ich aber doch nur kinetische Energie in Strecke um, und muss das genau diese Energie wieder
aus dem Akku ''auffüllt'' (d.h. etwas beschleunigen). Wo steckt da der Effizienzgewinn?


Und noch eine Frage:
Der e-up zeigt Verbrauch und Rekuperation immer in kWh/100km an. Die Zoe schreibt beim 'Momentaner Verbrauch' KW.
Stimmt es also, dass diese Angaben nicht direkt vergleichbar sein? Mein Eindruck war, dass die Zahlen,
bei der Zoe deutlich kleiner waren (max 2x KW Rekuperation statt bis 40 KWh/100km) aber am Ende etwa
derselbe Durchschnittsverbrauch stand?

Vielen Dank

Und bis dann

R"udiger Goetz

PS: Noch einmal zum 43KW Lader. Gibt es die angesprochenen Ladekurven irgendwo?
Renault Zoe Q90 (41kWh) seit 11/1017
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Re: Thermomanagement und Autobahnreichweite eine Zoe Q90

Beitragvon rigo-roso » Mi 20. Sep 2017, 22:03

Hallo,

hier ein paar Anmerkungen zu deinem Vergleich zwischen e-Up und Zoe.

Der Luftwiderstand ist abhängig von der Stirnfläche und dem cw- Wert. Wenn die Stirnfläche größer ist, ist der Luftwiderstand höher, auch wenn der cw-Wert gleich ist.

Der höhere Verbrauch ab 100 km/h ist auch dem Motor geschuldet. Der Motor verliert bei hohen Geschwindigkeiten an Effektivität. Das hängt mit dem Ladesystem zusammen. Teile des Motors werden als Ladegerät verwendet. Darum muss Renault auf den Einsatz von Permanentmagneten verzichten. Das verschlechtert den Wirkungsgrad etwas. Dafür bekommt man aber einen leistungsfähigen Drehstromlader.

Aber mal ganz ehrlich, bei einem Auto mit Verbennungsmotor wäre ein Mehrverbrauch von umgerechnet 0,3 l/100 km nicht der Rede wert. Besonders nicht wenn sich der Verbrauch zwischen 1,7 und 2 l/100 km bewegt. Wenn es um Reichweite geht ist das was anderes. Aber da ist die Zoe mit großem Akku eh kaum zu schlagen.

Die Zoe ist ein ideales Pendlerfahrzeug, dafür wurde sie konstruiert. Bei schellen Autobahnfahrten muss man Abstriche machen.

Meine Zoe R 90 hat einen Momentanverbrauch von ca. 22 Kw bei 120 km/h. Das sind umgrechet 18,33 Kwh/100 km.
Bei meinen täglichen Fahrten komme ich auf 13-14 Kwh/100 km, bei ganz normaler Fahrweise ohne Komforteinbußen.

Vieleicht konnte ich Dir bei deiner Entscheidungsfindung etwas helfen,

Gruß Alexander
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Re: Thermomanagement und Autobahnreichweite eine Zoe Q90

Beitragvon EV-Jens » Mi 20. Sep 2017, 22:41

rgoetz hat geschrieben:
1. Wie hoch ist typischerweise der Verbrauch bei 110-120 km/h auf der Autobahn?

Servus R"udiger,

mit meiner R90 fahre ich auf der AB immer zwischen 112-116km/h mit Tempomat, zum Überholen auch mal Richtung 130.
Endlose Hypermeilerei liegt mir nicht...
Verbrauch ab Akku war dabei bisher 15,x - 17,x kWh/100km.
Habe meine Zoe allerdings erst seit Ende Februar und bin noch nicht bei extrem tiefen Temperaturen gefahren.

rgoetz hat geschrieben:
2. Wie ist das mit dem Thermomanagement der Batterie bei der Zoe?

Wärme war bisher nie ein Problem, beim 22kW-Laden im Sommer melden sich halt lautstark die Lüfter.
Wenn der Akku allerdings auf unter 5-6°C abgekühlt ist wird nur noch mit 11kW geladen!
Ob eine Batterieheizung bei den deutschen Modellen vorhanden ist ist wohl immer noch nicht ganz geklärt, wenn dann nur in Verbindung mit dem eingebauten Ladetimer den ich noch nicht verwendet habe.

Schöne Grüße und viel Spaß beim Cruisen 8-)
EV-Jens
"Unkraut ist die Opposition der NaturBildgegen die Regierung der Gärtner." (O. Kokoschka)

[Ex: Scootelec, EVT168, Saxi, Renault Express, Th!nk. Zoe R90 seit 24.02.17]
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Re: Thermomanagement und Autobahnreichweite eine Zoe Q90

Beitragvon eDEVIL » Do 21. Sep 2017, 07:50

Wieviel km sind die gelegentlichen Langstrecken? Wieviel km sollen im Jahr zurück gelegt werden?
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Thermomanagement und Autobahnreichweite eine Zoe Q90

Beitragvon panoptikum » Do 21. Sep 2017, 08:15

rgoetz hat geschrieben:
In anderen Threads (IIRC war das aber beim Leaf) wurde dazu das ''Segeln'' im N-Modus empfohlen.
Mit einem Benziner versteh ich dass, da man dann von etwas mehr Verbrauch (als bei gleichmäßiger Geschwindigekeit)
auf 0 Verbrauch wechselt, was aufgrund der schlechten Effizienz einen Gewinn bedeutet.
Beim Rekuperieren gibt es genauso "Ladeverluste". Energie, die ich beim Segeln nicht aufwende, brauche ich auch nicht verlustbehaftet wieder rückgewinnen.
rgoetz hat geschrieben:
Der e-up zeigt Verbrauch und Rekuperation immer in kWh/100km an. Die Zoe schreibt beim 'Momentaner Verbrauch' KW.

Die Rekuperation ist halt die momentane Leistung und daher in KW. Der Durchschnittsverbrauch ist in kWh/100km. Da ist aber die Rekuperation, Klimanalage, etc. schon berücksichtigt.

Wenn Du im Menü "Fahrzeug/Elektrofahrzeug/Detail..." nachschaust, wird die zurückgewonnene Energie in kWh angezeigt. Die musst Du dann halt selber auf die gefahrene Strecke umrechnen. Mach aber mMn keinen Sinn die Reku in kWh/100km anzugeben.
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