Teslabjörn testet die Zoe (Q210)

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Teslabjörn testet die Zoe (Q210)

Beitragvon Spüli » Sa 21. Jan 2017, 12:56

Das Ergebnis kann hier ja nicht wirklich überraschen.
Schon hier geht ja jeden Winter das Geschrei bei der ersten frostigen Nacht los. Und was -15° bis -20° für einen Akku ohne Beheizung bedeuten, kann man sich dann sicher ausmalen.
Gruß Ingo
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Re: Teslabjörn testet die Zoe (Q210)

Beitragvon Newbiest » Sa 21. Jan 2017, 13:33

Das bedeutet aber auch das mit dem R-Modell in Deutschland und 41 KW Batterie die Zoe zum eigentlichen Narchschlader wird....zu Hause an der Steckdose nicht komplett aufladbar und unterwegs mit 43 KW AC auch Standzeiten von einer Stunde.....für mich absolute unbrauchbar
Zuletzt geändert von Newbiest am Sa 21. Jan 2017, 13:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Teslabjörn testet die Zoe (Q210)

Beitragvon Ollinord » Sa 21. Jan 2017, 13:42

harlem24 hat geschrieben:

@Olli
Dafür mußt Du dann aber auch 2,5h stoppen um wieder weiter zu kommen. Da haut halt wieder die Infrastruktur rein.



Also mal angenommen ich fahre mit einem R Modell nun diese von mir angegebene Strecke von 400 KM. Dann fahre ich voll los und muß nach 300 KM ruhiger Fahrt für 100 KM "nachtanken", dieses sind 13,66 kWh, also sagen wir 15-17 mit ein wenig Reserve.
Dann lade ich also einmal für diese Strecke 45 Minuten und bin da. Und: Es gibt 22 KW Lader wie Sand am Meer, da habe ich immer eine die ich nutzen kann...

Fahre ich nun mit einer Q210 los, muss ich den ersten Stopp bei 150 KM machen und dort hoffen eine 43er zu finden und dann für ca 35-40 Minuten laden um auf 98% zu kommen. Dann bei 300 KM das Gleiche nochmal, wobei dann die Zeit zum Laden nur noch 20-25 Minuten beträgt. Somit lade ich also 55-65 Minuten und das auch nur wenn ich 43KW zweimal finde und nutzen kann. Hier ist der große Akku schonmal mindestens 10 Minuten schneller am Ziel, wobei der Anfahrtsweg zur Säule immer genre 5-10 Minuten extra ist. Und es ist natürlich enstpannter nur einmal 22 KW finden zu müssen, als 2 x 43 KW.

In der Praxis tippe ich auf fast 30 Minuten Vorsprung.
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Re: Teslabjörn testet die Zoe (Q210)

Beitragvon Jack76 » Sa 21. Jan 2017, 13:46

Newbiest hat geschrieben:
Das bedeutet aber auch das mit dem R-Modell in Deutschland und 41 KW Batterie die Zoe zum eigentlichen Narchschlader wird....zu Hause an der Steckdose nicht komplett aufladbar und unterwegs mit 43 KW AC auch Standzeiten von einer Stunde.....für absolute unbrauchbar


Wem sagst Du das... ;-)
Kleine Korrektur noch, der R kann auch an einer 43KW AC Schnellladesäule lediglich 22KW entnehmen! Also bist Du da schon bei ~2Std. statt ~1h beim Q-Modell!
In der Realität heisst das:
200km BAB, dann 1h Mittag, nochmal 200km, ne halbe Stunde Kaffepause und die restlichen 100-150km bis zum Ziel machen nen Urlaubstrip von ~500-600km mit nem Q-Modell relativ problemfrei möglich.
Nun rechne das mal mit nem R-Modell:
200km BAB, 2 Stunden MiPa?, 200km BAB, 1 Stunde Kaffepause kannst Du dann fast schon Abendessen draus machen und bis Du dann mal im Hotel bist ist der Tag gelaufen... Gehen tut das auch, aber... Muss man nicht haben, wenn es auch anders ginge, oder?
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Re: Teslabjörn testet die Zoe (Q210)

Beitragvon Elektrofahrer » Sa 21. Jan 2017, 14:01

Newbiest hat geschrieben:
Das bedeutet aber auch das mit dem R-Modell in Deutschland und 41 KW Batterie die Zoe zum eigentlichen Narchschlader wird....zu Hause an der Steckdose nicht komplett aufladbar und unterwegs mit 43 KW AC auch Standzeiten von einer Stunde.....für mich absolute unbrauchbar


Verstehe dich nicht. Ich kann zu Hause an der Steckdose bis zu 22 kwh ziehen. Warum soll ich den Zoe damit nicht voll bekommen ?
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Re: Teslabjörn testet die Zoe (Q210)

Beitragvon harlem24 » Sa 21. Jan 2017, 14:18

@Olli

Wir sind jetzt aber immer noch in dem Szenario Norwegen. Und da is Essig mit 43kW AC...;)
Hier könnte es mittlerweile besser funktionieren.
Gruß

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Re: Teslabjörn testet die Zoe (Q210)

Beitragvon Newbiest » Sa 21. Jan 2017, 14:19

Sorry ich bin vom Notladekabel ausgegangen......es ist ja nicht jeder bereit zusätzlich zum Kauf des Autos weitere 700-1000 Euro für eine Wallbox auszugeben........in der Vergangenheit hatte die Zoe einen entscheidenden Vorteil und zwar die Möglichkeit der Schnelladung......diesen hat sie nun verloren
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Re: Teslabjörn testet die Zoe (Q210)

Beitragvon harlem24 » Sa 21. Jan 2017, 14:25

@Newbiest

Du bist Dir schon bewußt, dass die R90 nicht mit Notlader ausgeliefert wird.
Wenn Du nicht an einer Wallbox laden willst, mußt Du Dir einen NRGKick o.ä. besorgen.
Gruß

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Re: Teslabjörn testet die Zoe (Q210)

Beitragvon Spüli » Sa 21. Jan 2017, 14:48

Ollinord hat geschrieben:
..muß nach 300 KM ruhiger Fahrt...

Naja, wir haben im Video Verbrauch auf Tesla Niveo von 210-280Wh gesehen. Da wäre auch ein 41er Akku nach 150km leer.
Gruß Ingo
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Re: Teslabjörn testet die Zoe (Q210)

Beitragvon Ollinord » Sa 21. Jan 2017, 14:55

Spüli hat geschrieben:
Ollinord hat geschrieben:
..muß nach 300 KM ruhiger Fahrt...

Naja, wir haben im Video Verbrauch auf Tesla Niveo von 210-280Wh gesehen. Da wäre auch ein 41er Akku nach 150km leer.


Dann ist er schnell gefahren? Jeder kommt doch aktuell mit der ZOE q210 oder r 240 im Sommer 150km weit ;)
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