Stress beim ersten langen Ausflug

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Stress beim ersten langen Ausflug

Beitragvon Nichtraucher » Fr 16. Jun 2017, 11:02

Noch ein Tipp (weiß aber leider nicht ob das bei der Zoe geht):

Beim Leaf kann man die Ansagelautstärke des Navi ganz wegdrehen. Dann sind die Panikmeldungen nicht mehr zu hören.
Damit wird das Nervenkostüm der Fahrerin geschont. Der coole Beifahrer kann ja die Anzeigen im Auge behalten.
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Re: Stress beim ersten langen Ausflug

Beitragvon Zoe1114 » Fr 16. Jun 2017, 11:05

Da der Navi ja nicht weiß, ob man an seinem Ziel laden kann, meldet er "Ziel nicht erreichbar" und schlägt zusätzlich vor eine Ladestation auszuwählen, wenn das Ziel erst unter einem Ladestand von ca. 25-30% (Zoe Q210) erreicht werden kann.

Damit wollte der Programmierer vermeiden, dass man zwar am Ziel ankommt, aber von dort nicht mehr weg kommt.
Und da dies zu einer Zeit programmiert wurde, wo man schon mal 30 km bis zur nächsten öffentlichen Ladestation hatte, machte die Meldung bei ca. 25-30% Ladestand Sinn.

Wenn das Ziel die heimische Ladestation ist, habe ich meine Französin schon bis auf 3 km Rest leergefahren und die Anzeige "Ziel nicht erreichbar" weggedrückt. Hierzu stelle ich immer den Navi auf das Fahrziel ein und vergleiche Wegstrecke mit Restreichweite.
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Re: Stress beim ersten langen Ausflug

Beitragvon macfan » Fr 16. Jun 2017, 11:34

Zoe1114 hat geschrieben:
Da der Navi ja nicht weiß, ob man an seinem Ziel laden kann, meldet er "Ziel nicht erreichbar" und schlägt zusätzlich vor eine Ladestation auszuwählen, wenn das Ziel erst unter einem Ladestand von ca. 25-30% (Zoe Q210) erreicht werden kann.
Damit wollte der Programmierer vermeiden, dass man zwar am Ziel ankommt, aber von dort nicht mehr weg kommt.
Und da dies zu einer Zeit programmiert wurde, wo man schon mal 30 km bis zur nächsten öffentlichen Ladestation hatte, machte die Meldung bei ca. 25-30% Ladestand Sinn.

Interessante Information. Das sollte man dann aber auch ausschalten können, wenn man weiß, dass man laden kann.

Wenn das Ziel die heimische Ladestation ist, habe ich meine Französin schon bis auf 3 km Rest leergefahren und die Anzeige "Ziel nicht erreichbar" weggedrückt. Hierzu stelle ich immer den Navi auf das Fahrziel ein und vergleiche Wegstrecke mit Restreichweite.

Das ist sehr beruhigend!

Gruß, Horst
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Re: Stress beim ersten langen Ausflug

Beitragvon EV-Jens » Fr 16. Jun 2017, 11:42

Zoe1114 hat geschrieben:
Da der Navi ja nicht weiß, ob man an seinem Ziel laden kann, meldet er "Ziel nicht erreichbar" und schlägt zusätzlich vor eine Ladestation auszuwählen, wenn das Ziel erst unter einem Ladestand von ca. 25-30% (Zoe Q210) erreicht werden kann.

Damit wollte der Programmierer vermeiden, dass man zwar am Ziel ankommt, aber von dort nicht mehr weg kommt.
Und da dies zu einer Zeit programmiert wurde, wo man schon mal 30 km bis zur nächsten öffentlichen Ladestation hatte, machte die Meldung bei ca. 25-30% Ladestand Sinn.

Wenn das Ziel die heimische Ladestation ist, habe ich meine Französin schon bis auf 3 km Rest leergefahren und die Anzeige "Ziel nicht erreichbar" weggedrückt. Hierzu stelle ich immer den Navi auf das Fahrziel ein und vergleiche Wegstrecke mit Restreichweite.

Wenn der Programmierer wirklich so gedacht hat, dann ist er ein Sadist.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich am deutschen oder österreichischen Ziel eine Steckdose befindet, liegt spätestens seit den 70er Jahren bei nahezu 100%. Seitdem sind nämlich bis auf einige Almhütten und mittlerweile verfallener Einödhöfe alle Gebäude ans Stromnetz angeschlossen.
Ich vermute eher dass die Reichweiten-Unlogik des Navis noch vom 22er Akku stammt und für den 41er nicht aktualisiert wurde.

Wenn ich noch 80km bis zum Ziel habe und 130km angezeigte Restreichweite, dann WEISS ich dass ich die selbst bei Autobahntempo (bei mir idR 112-116km/h) stressfrei schaffe auch wenn das kaputte Navi noch so oft jammert.
Und jeder andere mit einem Z/Q90 auch.

Die Kühlung ist bei mir nur kurz laut wenn ich nach längeren Schnellfahrten gleich wieder lade.
Könnte beim TE an den hohen Verlusten bei Schukoladung liegen und mit Drehstrom sogar besser werden.

Und natürlich vor längeren Strecken immer voll laden.
Hab ich gestern versehentlich nicht gemacht weil ich vergessen hatte beim NRGKick die kWh-Begrenzung rauszunehmen.
Also stand ich dann gestern Nacht zur Belohnung noch 40 Minuten am immerhin kostenlosen Landmobile-Schnelllader im schönen Söchtenau (Obb.).
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Re: Stress beim ersten langen Ausflug

Beitragvon TomTomZoe » Fr 16. Jun 2017, 11:53

Zoe1114 hat geschrieben:
Wenn das Ziel die heimische Ladestation ist, habe ich meine Französin schon bis auf 3 km Rest leergefahren und die Anzeige "Ziel nicht erreichbar" weggedrückt. Hierzu stelle ich immer den Navi auf das Fahrziel ein und vergleiche Wegstrecke mit Restreichweite.

Ich fahre Strecken auch immer mit Navi mit Ziel auf die gewünschte Ladesäule an der ich nachladen möchte, und vergleiche beide Kilometerangaben, hab somit die Restreichweite immer im Griff 8-) . Außerdem habe ich mit laufendem Routing auch die TomTomLive Staumeldungen.
Wenn man dann noch CanZE hat, dann kann damit bspw. auch bis runter auf bspw. 0,6% SOC, das ergab dann noch rechnerische rund 800m Restreichweite. Ein schönes Gefühl ;) Was braucht man mehr Reichweite? ;) :lol:
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Re: Stress beim ersten langen Ausflug

Beitragvon Jack76 » Fr 16. Jun 2017, 12:25

Jupp, die Warnmeldung des Navis ist reine Panikmache und kalkuliert als ob Du mit 120 bei Sturm und Regen über die Bahn rauschen würdest. Das Navi bezieht sich NICHT auf die vom Bordcomputer kalkulierte Restreichweite! Diese ist wesentlich präziser und sinnvoller, daher die Navi-Panikmache einfach wegdrücken und ignorieren.
Du fährst immer auf Ziel und vergleichst schön die Rest-Streckenanzeige des Navis mit der kalkulierten Restreichweite im Tachodisplay (zzgl. 10km Sicherheitsspielraum), fertig.
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Re: Stress beim ersten langen Ausflug

Beitragvon Zoe1114 » Fr 16. Jun 2017, 13:04

EV-Jens hat geschrieben:
Wenn der Programmierer wirklich so gedacht hat, dann ist er ein Sadist.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich am deutschen oder österreichischen Ziel eine Steckdose befindet, liegt spätestens seit den 70er Jahren bei nahezu 100%. Seitdem sind nämlich bis auf einige Almhütten und mittlerweile verfallener Einödhöfe alle Gebäude ans Stromnetz angeschlossen.

Als Renault diese Warnung programmieren lies, gab es für die Zoe noch kein Notladekabel um an Schuko zu laden. Dies wurde erst etwa ein 3/4 Jahr später vorgestellt.
Außerdem wird auch heute nicht mit jeder Zoe auch so ein Kabel mitverkauft. Bei der R90 oder Q90 gehört es nicht mehr zur Standardausstattung.
http://zoepionierin.de/warum-zoe-nicht- ... ose-passt/
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Re: Stress beim ersten langen Ausflug

Beitragvon Zoe717 » Fr 16. Jun 2017, 13:09

Renault will sowas auch nicht geänderten Bedingungen anpassen. Oder ist es etwa mangelndes Können? Eins von beidem muss es sein.
Euere Französinnen in allen Ehren. Meine Historie: der Panda, der Mazda, der Audi & der Golf. Warum sollten Nichtverbrenner nicht auch männlich sein? Mein Mann & ich sind es ja auch. :mrgreen:
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Re: Stress beim ersten langen Ausflug

Beitragvon Tho » Fr 16. Jun 2017, 13:15

Der Software mangelt es allgemein etwas an Pflege. Da wäre viel mehr möglich. Renault ist halt ein Auto-, kein Softwarehersteller.
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Re: Stress beim ersten langen Ausflug

Beitragvon Zoe717 » Fr 16. Jun 2017, 13:23

Mein Reden! Die sollten mal mit VW und Bosch zusammen arbeiten. Wenn die eins können, dann ist es Software.
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