Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrade

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 8. Nov 2017, 10:02

Aus den vielen ZOE Einträgen mit nicht funktionierenden Ladestellen muss man natürlich das Schlimmste Annehmen. Trotzdem werden wir nicht aufhören diese ein zu tragen. Schon einmal die IONIQ Fahrtenbücher durchgelesen und die nicht funktionierenden Ladestellen? Und im Vergleich dazu wer diese dann auch eingetragen hat? Selber Schuld sage ich da nur, sicher sieht es im Ladestellenverzeichnis besser aus, es geht aber um den Schutz des Nachfolgenden Fahrzeuges.

Das die ZOE Ladetechnik, im Gegensatz zu einem "echten" Ladegerät so seine Schwächen hat, ist unumstritten. Aber dadurch das die Ladestellen die der ZOE (gerechtfertigt oder ungerechtfertigt) nicht schmecken, beschriftet sind, kann man diese vermeiden. Ja es sind viele, aber immer die Gleichen (Zum Beispiel Bruck an der Mur). Zum Glück gibt es aber genug Ladestellen mit Typ2 AC, sodass es niemanden stört, einfach zur nächsten, oder die gar nicht anfahren weil bekannt, und gut ists.

Zum Anfang des ausgegliederten Faden-Astes: Meine ist aus 7/2013, da gab es von den Fahrzeugen in der Liste keinen Einzigen. Heute kann man natürlich gerne vergleichen, auch hat es damals CCS nirgends gegeben, vielleicht vereinzelnde Chademo. Man hatte 2013 keine andere Wahl. Irgendwie bin ich aber froh so früh eingestiegen zu sein, die Entscheidung ist im Moment nicht leicht, wissend dass all die Autos in 4 Jahren genauso alt dastehen, kann ich genauso gut die ZOE weiterfahren.

Wenn dann 100kW und mehr an DC vorhanden ist, ja dann werde ich umsteigen. Im Moment (Tesla aussen vor) ist mir der Langstreckenvorteil des IONIQ mit 83km/h Laden&Fahren gegen 72 km/h Laden&Fahren noch kein Umstieg wert, auch würde ich Kroatien vermissen...

Wichtig ist aber zu der hohen Ladesleistung auch ein großer Akku: Weil das 350kW Laden wird richtig teuer, und da ist es wichtig so viel wie möglich ohne Laden zu fahren.

Und die wagen ZOE 2.0 Ankündigungen, >800km Reichweite und CCS lassen doch hoffen,oder? Vorher werde ich aber nirgends Geld verschwenden.
ZOE Live 6/2013 * Ladegerät 60.500km * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * neuer Motor 71.250km
Vertrag für 40kWh Batterie am 05.03.2018 abgeschlossen.
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon EVduck » Mi 8. Nov 2017, 10:34

AbRiNgOi, ich stimme dir zu nahezu 100% zu. Ich bin zwar erst 01/14 eingestiegen und da war die Zoe das einzige BEV welches man mit meinem Geldbeutel kaufen konnte. Und da sie mir zu dem Zeitpunkt ausgereicht hat, reicht sie mir auch heute noch.

Heute gibt es zwar den einen oder anderen, derpreislich mithalten kann aber alle haben gegenüber der Zoe Q210 so massive Nachteile, dass sie für mich nicht in Frage kommen. Und daher wird Madame bei mir ihr Leben fristen, solange es dem TüV gefällt.

Ich finde zwar, Berndte hat recht, man fühlt sich vera... von Renault. Ist es mir aber inzwischen egal, ich merke es mir und werde in der Zukunft entsprechend handeln...
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon HeinHH » Mi 8. Nov 2017, 11:11

AbRiNgOi hat geschrieben:
... die Entscheidung ist im Moment nicht leicht, wissend dass all die Autos in 4 Jahren genauso alt dastehen ...

Jupp, deshalb habe ich mich - in diesem Fall - für Leasing entschieden. Nach drei Jahren hinstellen und fertig. Sah auch der Händler (wohl nicht nur deshalb :-)) so. Die Entwicklung (Akku, Ladesysteme) ist zur Zeit einfach noch extrem.

Deshalb ist es auch schade, dass Renault kein Zeichen setzt und einen guten Upgrade-Pfad anbietet. Gerade weil die Entwicklung so explosiv ist, muss so ein Kauf genau abgewogen werden. Wer will schon auf Sondermüll sitzenbleiben :-)

Bye Thomas
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon Fotowolf » Mi 8. Nov 2017, 12:02

eDEVIL hat geschrieben:
Dass ZOE ne Ladezicke ist, wird doch wohl niemand bestreiten, oder? :lol: :lol: :lol: Ob da die mangelnde Installation Schuld sit oer nicht spielt erstmal keine Rolle, da man eben nicht Laden kann.
Es werden auch keinerlei Fallback-Möglichkeiten angeboten. Bei Tesla wird die Ladeleistugn an AC reduzeirt und man kann zumindest langsamer LAden. Röno hat es ja nicht mal geschafft, dass man die Ladeleistung manuell reduzieren kann, wenn man Ladeabbrüche hat. Lieber mit 22kW oder noch weniger Laden als gar nicht.

Meine neueste Fallback-Möglichkeit ist ein einphasiges Typ 2 Kabel. :-)
Da Ladeprobleme so gut wie nur bei dreiphasiger Ladung auftreten, ist einphasig ein guter Plan B.
Viele positive Tests habe ich schon gemacht. Demnächst fahre ich an bekannt problematische Säulen für weitere Tests.

Einschränkung: Hilft natürlich nichts an Stationen mit fixem Kabel. Einen Schalter im Motorraum, der zwei Phasen abschalten kann, habe ich noch nicht eingebaut. Ist ja noch Garantie drauf und 63 A in der Umgebung zu schalten ist auch eine gewisse Herausforderung. Daher lasse ich das lieber bleiben.

Generell kann ich sagen, dass ich nur sehr selten Abbrüche habe.
Bei der letzten Urlaubsfahrt über die Dolomiten nach Brixen und weiter in die Schweiz (1400 km) gab es nur an genau einer Säule Abbrüche.
Da es aber in diesem Fall die einzige im Ort war, wäre ich über mein einphasiges Kabel sehr froh gewesen. Zeit für langsames Laden war ohnehin genug vorhanden (Übernachtung). Der Hotelier stellte hilfsbereit sein Auto raus und ließ mich in seiner Tiefgarage an Schuko laden! Danke an dieser Stelle an Hotel Tallero in Brixen! :-)

Zum Akku-Upgrade kann ich leider nichts mehr beisteuern. Noch bevor das Thema bei meiner Q210 so richtig aktuell wurde, hat ein anderer Straßenverkehrsteilnehmer an einer Kreuzung gemeint, sie müsse daraus Totalschadenschrott machen... Nun ist es seit März ein Q90.
Ich finde es aber auch nicht korrekt, wenn Upgrades versprochen und dann nicht geliefert werden!
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon eDEVIL » Mi 8. Nov 2017, 12:08

Fotowolf hat geschrieben:
Meine neueste Fallback-Möglichkeit ist ein einphasiges Typ 2 Kabel. :-)
...
Einschränkung: Hilft natürlich nichts an Stationen mit fixem Kabel.

Genau da lade ich aber die 43KW bzw, dann eben nicht.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

.
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon schrottix » Mi 8. Nov 2017, 13:43

Zur Ladezicke habe ich festgestellt das sobald schon Strom auf dem Stecker ist ( Relais ein oder mehrere Kontakte verklebt oder beim Controller das Relais verklebt ) verweigert die ZOE das Laden. Andere Fahrzeuge prüfen erst gar nicht oder Laden trotz nicht bestimmungsgemäßer Ladesäule.
d.H. meistens macht die ZOE alles richtig und deshalb tut es nicht.
Zum Upgrade kann ich leider nicht viel sagen. Habe unsere R240 wegen Heizungsmangel nach 3 maliger erfolgloser Nachbesserung zurückgegeben. Bevor der Mangel aufgetreten ist hatte ich allerdings schon eine R90 bestellt.
War beim Übergang fast eine Punktlandung.
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Re: Liste für Batterie Upgrade zum 41 Akku.

Beitragvon Karlsson » Mi 8. Nov 2017, 14:17

ecopowerprofi hat geschrieben:
Renault ZOE mit Bose-Ausstattung, Ledersitze, 41 kWh Akku (Miete), 43 kW AC-Lader usw. für 19.500 netto.

Plus Lebenslang hohe Folgekosten.
Der Zoe ist fürs gebotene eigentlich zu teuer, viele rechnen sich das hier nur schön weil sie die Folgekosten ausblenden und das mit der TCO Betrachtung vielleicht auch nicht so drauf haben.
Auch wenn ein Ioniq nicht 3p laden kann, ist er eine Klasse höher, wertiger und kann verdammt schnell DC laden.

Wenn ich meine Ladungen im letzten Jahr so anschaue, hätte der Ioniq in den meisten Fällen schneller geladen. 43kW AC lade ich meist an Triple Säulen, die in den letzten Jahren erheblich verbreiteter geworden sind.

Auch wenn ich den Hype für übertrieben halte, sollte man auch die Stärken des Fahrzeugs würdigen.
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon Robert » Mi 8. Nov 2017, 15:35

Vor allem wenn ich mit einem Q90 mit kastrierter Ladesoftware an einem 43kW Lader künstlich abhängen darf. Nur weil Renault meint wir lassen sicherheitshalber nur 12 bis 20 kW Ladestärke zu...

Da kosten dann 100 km Reichweitengewinn auch mal schlanke €14.-. Das schaffe ich mit meinem 59er Cadillac auch....
Wie viel Spass macht dein Auto ?
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Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon Rudi L » Mi 8. Nov 2017, 16:01

Mich nervt das einfach nur noch, dieses nicht eingelöste Versprechen.

Wir haben drei Zoe laufen, wovon einer regelmäßig und einer ab und zu an seine Reichweitengrenze kommt, erst recht jetzt wenn es kälter wird. Für die beiden bräuchte ich dringend den größeren Akku und alle Probleme wären gelöst. Aber nein, es tut sich nichts. Für den saftigen Aufpreis von 13.000 Euro könnte ich das ganze Auto gegen einen neuen Zoe ZE 40 tauschen. Unverschämtheit.

Wenn jemand einen neuwertigen Zoe mit der kleinen Batterie haben will, bitte PN an mich. Ich verkaufe ihm auch alle drei, wenn er die haben will. Ich hab von Renault die Schnauze voll und werde der Marke den Rücken kehren.
Rudi L
 

Re: Renault unglaubwürdig durch nicht verfügbares Akkuupgrad

Beitragvon Helfried » Mi 8. Nov 2017, 16:24

Rudi L hat geschrieben:
Wir haben drei Zoe laufen


Warum hast du nicht wenigstens eines der drei Autos von einer anderen Marke genommen?
Bei uns "geht der Esel nicht zweimal aufs Eis" heißt es bei uns im Dorf.
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