Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon Great Cornholio » Mi 23. Jul 2014, 09:46

lingley hat geschrieben:
...weil an den Ausbau von AC 43kW Säulen glaube ich nach nun zwei verlorenen Jahren der Hoffnung nicht mehr.


Du meinst an den Ausbau von AC 43kW Säulen in Deutschland glaube ich nach zwei verloren ...

Oder? Die Niederlande und Frankreich können das. Sogar Die Engländer bekommen das hin, obwohl sie viel später angefangen haben als wir :shock:
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Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon eDEVIL » Mi 23. Jul 2014, 10:00

Können ist nicht das Problem, aber wollen.
Daher sollte man das Thema selbst in die Hand nehmen: Ladenetzwerk "Schneller laden 2.0" mit 43kW Typ2

P:S. ist irgendwo durchgesickert, ob Renault endlich mal weitere Fahrzeuge mit 43KW anbietet? Wenn Renault jedem eine 63A Säule schenken würde, der diese dann nach ihren regeln betreibt, wäre das Netz Ruck zuck da.
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Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon Great Cornholio » Mi 23. Jul 2014, 10:19

eDEVIL hat geschrieben:
Können ist nicht das Problem, aber wollen.
Daher sollte man das Thema selbst in die Hand nehmen: Ladenetzwerk "Schneller laden 2.0" mit 43kW Typ2
Alles richtig. Nur wenn der 43kW Ladepunkt 15km von der Autobahn entfernt liegt, wir der sich nie rechnen. Und die Investitionskosten für eine 43kW Säule, will zumindest bei mir keiner aus der "öffentlichen Hand" übernehmen. Daher bleibt mir nichts übrig als eine "einfache" 22kW Box zu spenden die dann hoffentlich auch installiert wird.

eDEVIL hat geschrieben:
P:S. ist irgendwo durchgesickert, ob Renault endlich mal weitere Fahrzeuge mit 43KW anbietet? Wenn Renault jedem eine 63A Säule schenken würde, der diese dann nach ihren regeln betreibt, wäre das Netz Ruck zuck da.

Renault schafft es ja nichtmal die Ladesäulen an den eigenen Werkstätten ordentlich in Schuss zu halten (siehe http://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-allgemeines/inspektion-2-thread-t3996-30.html#p105169), geschweige denn, diese 24/7 zugänglich zu machen. Wenn alle Renno Autohäuser einen 43kW Ladepunkt hätten der 24/7 benutzbar wäre, Würden wir diesen Diskurs gar nicht führen....
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Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon mlie » Mi 23. Jul 2014, 10:28

eDEVIL hat geschrieben:
P:S. ist irgendwo durchgesickert, ob Renault endlich mal weitere Fahrzeuge mit 43KW anbietet? Wenn Renault jedem eine 63A Säule schenken würde, der diese dann nach ihren regeln betreibt, wäre das Netz Ruck zuck da.


Ich mag pessistimistisch erscheinen, aber: Eher wird der Papst schwanger und Heidi Klum von ebendiesem heilig gesprochen, als dass Renault in irgendeiner Weise sich an der Infrastruktur mit 43kW beteiligt oder sogar selbst mit aufbaut oder gar neue Modelle auf der Basis rausbringt.
Wenn die das ernsthaft wollten, würde bei JEDEM Renault-händler eine 2x22kW (mit Lastregelung auf 1x43kW bei Bedarf) Säule direkt vor der Einfahrt stehen, 24/7 zugänglich. Meinetwegen mit RFID-Karte, die nur Akkumieter bekommen.
Und das ungeliebte Kind Kangoo hätte dann statt des sagenhaften Faceliftes "Ladeklappe mittig statt rechts" wenigstens ein 11kW Ladegerät bekommen. Es scheitert ja schon an einem einfachen Armaturenbrett und der Chamälionlader muss ja auch noch etwas reifen - Stichwort Superbummseffekt...

Und jetzt träumen hier einige vom dicken Akku zum fast gleichen Preis? Ich mag falsch liegen (und in diesem Fall übrigens sehr gerne!), aber das glaube ich erst, wenn ich in Uelzen auf dem Hof stehe und vor der Werkstattannahme eine Europalette mit der Aufschrift "Akku, -Austausch, Kangoo, 50kWh, 400V, Kunde: mlie" steht...
150 Mm elektrisch ab 11/2012.
Nichts ist so dringend, als dass es morgen nicht noch dringender wäre.
Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein.
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Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon eDEVIL » Mi 23. Jul 2014, 10:58

Hmm.. wie konnte es nur zu so einem praxistauglichen Auto wie dem Zoe kommen? hat da wer bei Renault nicht aufgepaßt :lol:
Da kommt man uas VErsehen zu so einem brauchbarem Auto und schafft es dann nicht die Potentiale zu nutzen?
Richtig angepackt könnte Zoe in DE einen Marktanteil bei den E-Auto >50% haben.
Wie wärs denn mit flächendeckend 43KW Netz und Ladeflat ab 99 EUR im Monat (5k km/a?)
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Re: AW: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku

Beitragvon Karlsson » Mi 23. Jul 2014, 11:38

eDEVIL hat geschrieben:
Wie wärs denn mit flächendeckend 43KW Netz und Ladeflat ab 99 EUR im Monat (5k km/a?)

Suuuuper, dann kostet der Strom 3x so viel pro Kilometer wie der Betrieb mit Diesel. Zusammen mit der Akkumiete das 4fache Betriebskosten vom Diesel.
Da werden die Leute Renault die Bude einrennen....

Oder oder meintest Du 9,90€ bzw 50tkm im Jahr?
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Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon eDEVIL » Mi 23. Jul 2014, 11:46

Damit war Akkumiete inkl. Strom gemeint -sorry wenn das mißverständlich war.
Das kann man dann wunderbar staffeln, da ja durch die Jahreskilometer der Strombedarf etwa kalkulierbar ist.
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Re: AW: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku

Beitragvon Karlsson » Mi 23. Jul 2014, 12:03

Ach so, das klingt schon besser.
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Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon Great Cornholio » Mi 23. Jul 2014, 14:04

eDEVIL hat geschrieben:
...wenn die das ernsthaft wollten, würde bei JEDEM Renault-händler eine 2x22kW (mit Lastregelung auf 1x43kW bei Bedarf) Säule direkt vor der Einfahrt stehen, 24/7 zugänglich. Meinetwegen mit RFID-Karte, die nur Akkumieter bekommen.


Das ist ja mal eine geile Idee :thumb: Wirklich! Renault BITTE MITLESEN!

Der Witz dabei ist, das die meisten Werkstätten schon soetwas ähnliches haben, das aber nicht offiziell ist. Bei meinem Händler um die Ecke ist ein riesiger Parkplatz mit 1xTyp2 11 kw und gleich daneben noch 2x 22kW CEE und 2x 11kW CEE vorhanden. Eintragen in das Ladenetzwerk darf ich das aber nicht.
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Re: Mietakku - fairer Kurs zum Wechsel auf größeren Akku?

Beitragvon TeeKay » Mi 23. Jul 2014, 14:10

lingley hat geschrieben:
Gegeben sei der Fall der 44kWh Akku kommt, was ich für Bestandsfahrzeuge bezweifle, was soll das an der durchschnittlichen Fernreisezeit verbessern ?
O.k. Es fallen die zusätzlichen Umwege zu den i.M. bescheuert platzierten Säulen auf Fernreisen weg.
Dafür steht man aber doppelt solange rum !


Es sind genau die Umwege und Sicherheitsreserven, die die Fahrt beschleunigen. Heute fahre ich 120, 130km weit und komme mit 50 Restkilometern und nach 5km langsam gefahrenen Umweg bei der Ladesäule an. Dort lade ich dann 45min und weiter gehts.

Mit doppelt so großer Batterie fahre ich 310km weit und komme mit 50 Restkilometern und nach 5km langsam gefahrenen Umweg bei der Ladesäule an. Dort lade ich dann 90min und weiter gehts.

Bilanz heute für 450km:
3x Laden
3x Umweg

Bilanz mit doppelter Batterie für 450km:
1x Laden
1x Umweg
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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