Interview mit Eric Feunteun

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 12. Okt 2016, 08:46

Ich sehe das größte Problem im Softwareupdate der anderen Steuergeräte. Also das Update ist schnell aufgespielt, aber das Programmieren selber geht schnell in die Millionen. Den Trick mit dem R240er den SOH einfach über 100% zu ziehen und so mit der alten Software weiterfahren zu können, wird bei 41kWh nicht mehr gehen. Wer weiß was man in den anderen Steuergeräten noch programmieren musste. Und geteilt durch die Stückzahl... Wie viele werden es werden? Vielleicht geht der Preis nach den ersten 10.000 Updates runter, aber so viele werden es nicht werden.
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon panoptikum » Mi 12. Okt 2016, 08:49

Logistik ist nicht zu unterschätzen. Ein LKW voll LiIon-Akkus läuft sicher unter Gefahrengut. Die kannst Du nicht einfach mal per Post verschicken.
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Elektrolurch » Mi 12. Okt 2016, 08:53

AbRiNgOi hat geschrieben:
Also das Update ist schnell aufgespielt, aber das Programmieren selber geht schnell in die Millionen.

Wo kann ich mich da als Programmierer bewerben? :ugeek:
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon panoptikum » Mi 12. Okt 2016, 08:56

Elektrolurch hat geschrieben:
Wo kann ich mich da als Programmierer bewerben? :ugeek:

Die Programmierer bekommen nie das, was die Software am Ende kostet. Ich spreche aus Erfahrung. :mrgreen:
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon moxl » Mi 12. Okt 2016, 09:11

panoptikum hat geschrieben:
Elektrolurch hat geschrieben:
Wo kann ich mich da als Programmierer bewerben? :ugeek:

Die Programmierer bekommen nie das, was die Software am Ende kostet. Ich spreche aus Erfahrung. :mrgreen:


dito.

Zumal wenn da 8 Entwickler sitzen, 1 Teamleiter und 1 Projektleiter die Millionensumme schnell auf 100.000/Person/Jahr runtergebrochen ist. Der Entwickler kriegt davon letztendlich 35-60k € /Jahr je nach Firma und Tarifvertrag.
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon HubertB » Mi 12. Okt 2016, 11:17

Vielleicht kommt mit der neuen Batterie ja auch die Batterieheizung vom neuen Modell mit rein. Das wäre zu begrüßen und würde einen Teil der Mehrkosten rechtfertigen.
Auf die Frage was ich von den 3500€ habe: Einen deutlich gesteigerten Nutzwert und einen erhöhten Wiederverkaufswert.
Bei mir würde zudem noch die Batteriemiete leicht sinken.
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Nik » Mi 12. Okt 2016, 11:41

Für mich ist der Invest, wenn er denn so kommt, von 3,5k€ auch ein Batzen.
Aber ich sehe das so:
als ich mich damals (2014) für die ZOE entschieden habe, habe ich vorher ein Benchmark über alle verfügbaren und angekündigten E-Autos gemacht.
Meine Wahl fiel auf die ZOE wegen: 43kW-Lader und <30k€ Preis
Jetzt habe ich für IMMER NOCH <30k€ ein Auto mit 43kW-Lader und 400km Reichweite.
Und das Batterierisiko bleibt bei Röno.
Gruß Nik
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Alex1 » Mi 12. Okt 2016, 17:42

HubertB hat geschrieben:
Vielleicht kommt mit der neuen Batterie ja auch die Batterieheizung vom neuen Modell mit rein. Das wäre zu begrüßen und würde einen Teil der Mehrkosten rechtfertigen.
Auf die Frage was ich von den 3500€ habe: Einen deutlich gesteigerten Nutzwert und einen erhöhten Wiederverkaufswert.
Bei mir würde zudem noch die Batteriemiete leicht sinken.
Ja, das mit der Akkuheizung hab ich auch gehört/gelesen. Wäre ein weiterer Grund.
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon umberto » Mi 12. Okt 2016, 19:37

firefox7518 hat geschrieben:
Was ist also der "Mehrwert" in diesen 3500.-- den ich dafür bekommen.


Dein Mehrwert sind 18 kWh mehr Kapazität...und wenn Du den Umbau und die Programmierung der Steuergeräte mit ca. 1000 Euro ansetzt, bekommst Du eine kWh für 139 Euro...das ist ein Schnäppchen.

Gruss
Umbi
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Vanellus » Mi 12. Okt 2016, 19:56

firefox7518 hat geschrieben:
Der Akku gehört mir ja nachher immer noch nicht obwohl ich 3500 hinblättern muss. Was ist also der "Mehrwert" in diesen 3500.-- den ich dafür bekommen.

Ich bezahle ja indirekt den Akku über die Miete. Wie also rechtfertigt Renault diese 3500 zu verlangen? Selbst meine Garage (Mehrfacher Händler des Jahres für Renault) kann sich das auch nicht erklären. Der Akku Aus- und wieder Einbau sei relativ einfach und schnell durchführbar. Das würde selbst in der Schweiz keinen 1000er Kosten. Bekomme ich dann noch Sitzheizung und Ledersitze? Endlich eine entspiegelte Scheibe oder bessere Armaturenbrett Abdeckung? Bessere Scheinwerfer?

Ich finds ja toll das Renault sowas anbietet aber 3500.-- für etwas, das mir am Schluss ja nicht mal gehört und ich dann nochmals via Miete bezahle? Wäre es 1500.-- würde ich nicht lange überlegen. Aus- und Einbau und eventuelle Vertragsänderungen könnte man so gut erklären. Es ist und bleibt nachher immer noch nur ein alter Q210er oder ein 240er mit Akku upgrade.


Das finde ich grundsätzlich auch. Es ist und bleibt ein Mietakku und das ist auch gut so. Fand ich immer gut. Egal, ob da nun zusätzlich Kühlung und Heizung drin ist. Sollen sie die Miete erhöhen. Logistikkosten hat man für jeden Kotflügel, neuen Motor oder Auspuff. Seit wann wir das extra ausgewiesen?
Aber ich sehe, dass wir am kürzeren Hebel sitzen und Renault bestimmt, was gezahlt werden muss. Wer das nicht akzeptiert, lässt es eben bleiben. Renault nimmt den Preis, den der Markt vermutlich hergibt. Zum Trost rechne ich mir das schön und sage mir, BMW nimmt 10.000 € für einen neuen (Kauf-)Akku, der nur ein bisschen größer ist als der alte ... und der nächste ist schon angekündigt.
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