Interview mit Eric Feunteun

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Cavaron » Mi 5. Okt 2016, 14:07

michaell hat geschrieben:
Es ist halt auffällig das überall in den Ländern,
wo keine große Autoindustrie ist, es den Q90 gibt.

Nur wo große Autolieferanten / Hersteller sitzen, fehlt der Q90

Ein Schelm es ist, der da Absicht dahinter sieht :lol:

Du hast aber jetzt deinen Alu-Hut aufgezogen, oder? Welche Länder ausser D sind das denn noch? Und warum sollte Renault der deutschen Autoindustrie einen Gefallen tun?
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Batterie Tom » Mi 5. Okt 2016, 14:29

Daniel :danke: für die Übersetzung.

Ist ja hochinteressant das Interview mit Feunteun. Ja klar sind 3.500 Euronen für den Akkutausch ganz ordentlich aber ich werde das trotzdem machen. Habe jetzt einen gebrauchten Akku mit 19 kWh Kapazität und bekomme einen Neuen mit 41 kWh, also Zugewinn um mehr als das Doppelte. Und ich zahle in Zukunft weniger Miete für den neuen starken Akku, als für den Alten bisher. Und ich habe im Q210 die 43 kW Ladung. Also ich denke, nach dem Upgrade habe ich mit
meinem ZOE alles was ich brauche. :tanzen:
Ein großes Dankeschön an RENAULT, dass sie auf uns Early Adopters nicht vergessen haben. Das ist nicht selbstverständlich! :thumb:
Beste Grüße Tom

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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Gigafarad » Mi 5. Okt 2016, 15:09

Meine 2cm³ Senf dazu:

Ich denke ich wäre bei 3500€ auch dabei. Die Kosten für Renault sind ja nicht nur der neue Akku, sondern auch die Weiterverwertung des alten. Als Ersatzakku für Massivverschleißer, die schon unter 75% gekommen sind, dürften nur die wenigsten Tauschakkus herhalten können.
Allerdings läuft mein Mietvertrag eigentlich noch 2 Jahre. Wenn da noch mehr auf die €3500 draufkommt, dann
a) fahre ich halt noch 2 Jahre mit 22kWh und schaue mir meine Optionen dann nochmal an (Drittanbieter? Verkauf ohne dem Käufer einen Mietvertrag aufzudrücken?)
b) schaue ich mir das angebliche "attraktive Auto-Tausch-Angebot" von Renault an. Der neue Zoe soll ja neben der großen Batterie auch Verbesserungen in Fahrwerk/Karosse/Lüftung haben. Hat mir zumindest der Z.E.-Zuständige des örtlichen Z.E.-Stützpunktes am Telefon gesagt, aber keine Details genannt. Renault befürchtet aber, dass alte Zoes mit dem neuen Akku nicht ganz so weit kommen wie ein Zoe². Kann aber auch nur Marktschreier-Schlechtrederei sein.

Zur Diskussion mit den Kosten: Laut der angehängten Rechnung von mir kommt man mit einer ZOE nicht an einen Diesel preislich ran. Aber wenn man ein Wenigfahrer ist (<=10000km/y) und allermeistens Kurzstrecken in der Stadt und näheren Umgebung fährt, kauft man ja auch keinen Diesel, sondern einen kleinen Benziner. Und da kommt die ZOE schon preislich ran, selbst wenn man einen 15kWh/100km Schnitt, üblichen Strompreis und gleiche Reparaturkosten annimmt, was eine sehr pessimistische Annahme zuungunsten der Zoe ist.
Ihr könnt für eure persönliche Berechnung aber noch an den Faktoren drehen. Ist sehr interessant. Die Mietpreise für die Zoe-Batterie sind vielleicht nicht mehr aktuell. Kaufbatterie ist auch noch nicht in der Tabelle berücksichtigt.
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Schneemann » Mi 5. Okt 2016, 15:49

Freunde der italienischen Oper, tauscht eure Akkus. Aber macht das bitte schnell. Wenn mein Akku in zwei oder drei Jahren dann die 75 Prozent unterschreitet, möchte ich nicht so eine gebrauchte Elektronenbox von einem von euch Tauschwilligen eingebaut bekommen. :lol:
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon EVduck » Mi 5. Okt 2016, 16:03

Kriegst du aber :P Meiner hat dann auch nur 95'000km 'runter...
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Gigafarad » Mi 5. Okt 2016, 16:22

Schneemann hat geschrieben:
Freunde der italienischen Oper, tauscht eure Akkus. Aber macht das bitte schnell. Wenn mein Akku in zwei oder drei Jahren dann die 75 Prozent unterschreitet, möchte ich nicht so eine gebrauchte Elektronenbox von einem von euch Tauschwilligen eingebaut bekommen. :lol:


tja dann gibt's ein gutes Stück mit 89% und noch 1 1/2 Jahre gut abgelagert und gereift :)
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Schneemann » Mi 5. Okt 2016, 19:15

Gigafarad hat geschrieben:

tja dann gibt's ein gutes Stück mit 89% und noch 1 1/2 Jahre gut abgelagert und gereift :)


Dann hoffe ich mal, dass die Franzosen keine Freunde von Dry Aged sind. Sowas kommt bei mir nur auf den Grill. :D
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Alex1 » Do 6. Okt 2016, 23:42

Batterie Tom hat geschrieben:
Ja klar sind 3.500 Euronen für den Akkutausch ganz ordentlich aber ich werde das trotzdem machen. Habe jetzt einen gebrauchten Akku mit 19 kWh Kapazität und bekomme einen Neuen mit 41 kWh, also Zugewinn um mehr als das Doppelte. Und ich zahle in Zukunft weniger Miete für den neuen starken Akku, als für den Alten bisher. Und ich habe im Q210 die 43 kW Ladung. Also ich denke, nach dem Upgrade habe ich mit
meinem ZOE alles was ich brauche. :tanzen:
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon HOSCHLA » Sa 8. Okt 2016, 17:43

da unsere Kunden maximal 3 Jahre alte Fahrzeuge besitzen, oder als Heim-Akkus.

Ist es dann möglich die Batterie in eine bestehende PV_Anlage zu integrieren? :?:
Was soll de Restwert sein nach 3-4Jahren? :?:
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Elektrolurch » Mo 10. Okt 2016, 12:14

3.500,- € für eine Reichweite, die ich nur ein paar Mal im Jahr wirklich brauche? Hmmm... Ziemlich irrational. Für diesen Batzen Geld kann ich mir für diese Gelegenheiten dann auch locker ein Bahnticket leisten... Oder mit dem Taxi fahren. Wenn es denn elektrisch wäre...
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