Interview mit Eric Feunteun

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon AbRiNgOi » Mo 3. Okt 2016, 16:13

@Daniel: ich hab's ja nicht böse gemeint...

Zum Thema "3500€ sind Wucher". Was ist die Alternative? Meine ZOE ist gerade mal 3,5 Jahre alt mit den Gebrauchsspuren aus einer Familien Verwendung und mangels AHK auch zum Transport von Gütern aller Art. Für die bekomme ich grad mal 10.000€ oder wenn es hoch her geht 12000€. Eine eine Neue Live kostet 25.000€, sind also sicher mal 13.000€ - 15.000€ und die hab ich eben nicht. Wenn man den Wertverlust der ersten Jahre nimmt und mit den 55.000km rausrechnet kommt man auf 27ct/km. Das ist viel zu viel und die neue beginnt mit neuen Zahlen.
Wenn ich nun den Einstiegspreis von 19.000€ + Umbau Akku 3.500€ rechne und Acht Jahre, 120.000km mit einem Restwert von 2000€ komme ich auf 17ct/km, auf 10ct wie bei einem Verbrenner komme ich sowieso nie. Je länger ich fahre und weiter wird es immer besser. Ein Tausch würde die 27ct für die Vergangenheit festschreiben ohne das ich etwas dafür bekomme, nur die Tatsache, dass ich mir die 150km Reichweite seit 3,5 Jahren angetan habe und das für 27ct/km????
Aber mal abwarten, zuerst muss das Angebot für den Wandel alt auf neu auf den Tisch, vielleicht kommt da ja noch was....
ZOE Live 6/2013 * Ladegerät 60.500km * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * neuer Motor 71.250km
Vertrag für 40kWh Batterie am 05.03.2018 abgeschlossen.
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Daniel » Mo 3. Okt 2016, 18:24

ZOEduard hat geschrieben:
Danke, Daniel, für die Übersetzung.
€ 3.500,-- für den Akkutausch ... fast doppelte Reichweite. Ist zwar nicht geschenkt, aber wenn ich´s mit den anderen Optionen vergleiche, die alle eines gemeinsam haben, und zwar die Investition in ein neues Auto (Verfügbarkeit wäre auch noch ein Argument), relativiert sich der finanzielle Aufwand schnell wieder. So wie es aussieht, werde ich im kommenden Frühjahr ohne Ladepause ans Meer fahren oder auf dem Weg nach Wien in Graz einen schnellen Kaffee nehmen. ;)
Sehr erfreuliche Nachrichten ....


Ähm...verstehe ich hier etwas falsch ? Ich soll 3500 € für den reinen Akkutausch zahlen ! Der Akku gehört mir danach nicht, denn ich muss weiter Akkumiete zahlen. Die 3500 € sind also nur für die Arbeitszeit und die Logistik und sorry aber das halte ich für überteuert, Reichweite hin, Reichweite her. Klar, ein Fahrzeugwechsel käme teurer, ausgehend von 24500 € für einen neuen Zoe wäre es bei mir folgende Rechnung:

24500 € für neuen Zoe
- 8500 € Restwert aktueller Zoe aus Ende 2013
- 5000 € Elektroprämie
= 11500 € Rest

Ein neuer Zoe würde mich also 8000€ mehr kosten, wäre dafür aber das aktuelle Modell mit Neuwagengarantie. Ein Argument für den teuren Wechselpreis kann das trotzdem nicht sein und so sehe ich das von Seiten Renaults nicht als Vertrauensbeweis gegenüber den Bestandskunden, sondern vielmehr als Abzocke ! 1500 € wäre meine persönliche Schmerzgrenze für den reinen Arbeits- und Logistikaufwand aber nicht 3500 €.
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Ruhr_Atoll » Mo 3. Okt 2016, 18:41

Die 3500€ müssten aber neben Logistik und Arbeitsaufwand auch den höheren Preis des Akkus decken. Man möchte ja nicht alles auf die Miete umlegen.
3.500 finde ich angemessen. Gerne günstiger, aber kann man nachvollziehen.

Wo gab's das bisher schon, dass man sein Auto so umfangreich aufpowern konnte?
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Daniel » Mo 3. Okt 2016, 19:15

Bleibt abzuwarten was Bestandskunden nach dem Upgrade für eine Akkumiete zahlen. Da der Akku nur gemietet ist, sollte der höhere Preis für den neuen Zoe nichts mit dem größeren Akku zu tun haben, folglich müssten Bestandskunden für die Akkumiete weniger zahlen, als Neukunden. In einem halben Jahr wissen wir hoffentlich mehr, bis dahin bleibt nur Raum für Spekulationen.
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon HubertB » Mo 3. Okt 2016, 19:22

Ich denke wir werden zuschlagen wenn es dabei bleibt.
Die Miete würde nach dem was ich gelesen habe sinken: von 122€ für 25000km/a auf 119€ unbegrenzt.
Mit 43kw Lader und ohne RDKS sind wir glücklich und 41kWh Akku würden das Auto rund machen.
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon car2grid » Mo 3. Okt 2016, 19:34

Daniel, vielen Dank für die rasche und ausführliche Übersetzung! :danke:

Ich sehe das wie du. Wenn man schon für das Upgrade einen hohen Betrag bezahlt, dann sollte die Miete zumindestens gleich bleiben. Überhaupt bin ich gespannt, wie Renault das mit der Bindungsfrist anstellt. In der deutschen Preisliste ist ja nichts von einer unterschiedlich langen Bindung zu lesen, während in der österreichischen die Preise für 1,2 oder 3 Jahre Bindung drinnen sind. Ich fände es nur logisch, wenn Renault die Mietpreise für die Akkus entsprechend anpassen würde, um die Kunden für die Mietoption zu begeistern. Wer soll denn mieten, wenn er den Akku nach nichtmal 6 Jahren wieder drinnen hätte, und ab dem 7 Jahr draufzahlt ? Gerade bei einer großen Batterie, wäre die Degradierung nicht unbedingt schlimm, da man selbst bei 70 % noch eine entsprechende Reichweite haben sollte.
Ich bin gespannt...
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Daniel » Mo 3. Okt 2016, 19:37

Wenn es nur noch das 119€-unbegrezt-Modell gibt, würde es für mich teurer, zahle aktuell 86 für 15000km/Jahr, mehr brauche ich nicht.
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Jack76 » Mo 3. Okt 2016, 19:40

Daniel hat geschrieben:
Bleibt abzuwarten was Bestandskunden nach dem Upgrade für eine Akkumiete zahlen. Da der Akku nur gemietet ist, sollte der höhere Preis für den neuen Zoe nichts mit dem größeren Akku zu tun haben, folglich müssten Bestandskunden für die Akkumiete weniger zahlen, als Neukunden. In einem halben Jahr wissen wir hoffentlich mehr, bis dahin bleibt nur Raum für Spekulationen.


Die jeweils aktuellsten Konditionen findest Du in der entsprechenden aktuellen Preisliste vom Zoe. Da wird nichts dran günstiger oder teurer, nur weil Du schon 1 oder 2 Jahre Zoe fährst. Insofern wirst Du, wenn Du die neuen Konditionen haben möchtest die Wahl zwischen dem neuen Flex und der Flatrate haben. That's it. Und wie TeeKay auch schon anmerkte der Akkupreis und die Miete sind eine Mischkalk. Zielsetzung hier war im Grunde die Miete gleich zu halten, daher ist die neue Zoe mit großem Akku teurer als die alte und der Austausch(Miet-)Akku kostet ebenfalls extra Geld.
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon Daniel » Mo 3. Okt 2016, 20:00

Also man kann es sich auch schön reden. Wenn ich als Bestandskunde für das Akkuupdate 3500 € zahlen muss und dann noch die gleiche höhere Miete für den Akku zahlen muss wie Neukunden, dann fühle ich mich als Bestandskunde auf den Arm genommen. Ob das von Seiten Renaults eine Mischkalkulation ist, halte ich für reine Mutmaßung. Fakt ist, ich miete bei Renault einen größeren Akku, dessen Miete logischerweise teurer ist, weil der Akku teurer ist. Dann kann es aber nicht sein, dass ich nochmals mit 3500€ zur Kasse für den Wechsel gebeten werde. Zu den Konditionen können die sich ihren neuen Akku mitsamt meiner Zoe sonstwohin stecken, da ich mich nach Ablauf meiner Finanzierung zu diesen Konditionen sicher nicht noch einmal für Renault entscheiden werde. Da müssten schon interessantere Angebote her, die mich überzeugen und über die miese Verarbeitung hinweg sehen lassen.
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Re: Interview mit Eric Feunteun

Beitragvon ZOEduard » Mo 3. Okt 2016, 21:03

Daniel hat geschrieben:
24500 € für neuen Zoe
- 8500 € Restwert aktueller Zoe aus Ende 2013
- 5000 € Elektroprämie
= 11500 € Rest

Diese Rechnung funktioniert in Ö so nicht! (keine Elektroprämie) Ich wäre dann, basierend auf deiner Rechnung, wieder auf € 16.500,--.
Daniel hat geschrieben:
Wenn es nur noch das 119€-unbegrezt-Modell gibt, würde es für mich teurer, zahle aktuell 86 für 15000km/Jahr, mehr brauche ich nicht.

Ich zahle zur Zeit auch die 86 €, bin aber immer ein bisschen drüber. Mit den 17.500 km um 99,--/mtl. würde sich das bei mir besser ausgehen (weil ich ja auch mehr fahren würde ... Meer, Wien ... ;) ) und die Miete ist im Verhältnis zur Kilometerleistung annähernd gleich.
So stellt halt jeder seine individuellen Rechnungen auf.
Fakt ist, dass ich persönlich in nächster Zeit keine günstigere Gelegenheit mehr bekommen werde, elektrisch über 300 km zu fahren. Und ich mag das Auto ziemlich gerne, Verarbeitung hin - Ausstattung her, und deshalb leiste mir diesen kleinen Luxus gerne, auch wenn´s der eine oder andere auch als Abzocke bezeichnen möchte.
Und ich kenne bis jetzt keine andere Automarke außer Renault, die ihren Bestandskunden ein ähnliches Angebot unterbreitet hat. Das gehört auch einmal gesagt!!
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