Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon mlie » Mo 4. Jul 2016, 19:07

Hmm, solange dieser Lärmverursachende Schwachsinn (wieso gehört es zum guten Ton, wenn Sportwagen technische Defekte wie Fehlzündungen haben?) Nicht auf Eautos übertragen wird. Man stelle sich vor, bei einem Sportwagen wird der Akku per Treibladung angezündet. Um die sportliche Note zu unterstreichen...
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Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein.
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon Schneemann » Mo 4. Jul 2016, 19:34

spark-ed hat geschrieben:
Mit dem Schleppmoment eines Verbrenners vernichtest du normalerweise ein vielfaches an kinetischer Energie. Schubabschaltung bringt nur da etwas, wo man sowieso verzögern muss.


Und nur dann gehe (ging) ich ja auch vom Gas. Dazu sei gesagt, dass es auf meinem Arbeitsweg eigentlich kein Gefälle gibt.
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon spark-ed » Mo 4. Jul 2016, 20:03

Schneemann hat geschrieben:
spark-ed hat geschrieben:
Schubabschaltung bringt nur da etwas, wo man sowieso verzögern muss.

Und nur dann gehe (ging) ich ja auch vom Gas.

Das ist aber kein effizienter Fahrstil.
Habe damals mit meinem 1700kg Diesel den Verbrauch ganz leicht unter 5 Liter drücken können indem ich bei Überlandfahrten mehrere 100m vor jedem Ortsschild ausgekuppelt habe um nur durch Ausrollen mit 60km/h das Ortsschild zu passieren.
Der Verbrauch vom mitlaufenden Motor macht da während 500m und 25sek Leerlauf 5ml aus. (BC Anzeige 0,8 Liter/h) entsprechend 1Liter/100km. (Ja ich weiss, das ist aus Elektroautosicht immer noch katastrophal, war aber das kleinste Übel. Rekuperieren ging mit dem Verbrenner halt nicht)
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon Schneemann » Mo 4. Jul 2016, 20:45

7,5 - 7,8l mit einem Megane GT TCE 190 bei NEFZ 7,0 mit eingeschalteten Xenons, Radio, Klima, Tagfahrlicht und den Hintermann nicht formatfüllend im Rückspiegel sind mir effizient genug. Ich glaube, wir reden hier maximal von Nuancen.

Wir sind ein wenig vom Segeln und Rekuperieren abgekommen. :D
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon Alex1 » Mo 4. Jul 2016, 22:23

Schneemann hat geschrieben:
Ich war zu Verbrennerzeiten auch ein Freund von Schubabschaltung. Die Bremswirkung ist ja längst nicht so eklatant, wie beim Rekuperieren. Und dem höheren kinetischen Potential beim Auskuppeln steht halt der dabei fortlaufende Spritverbrauch entgegen. Eine Rechnung, die so und so aufgehen kann.
Die Rechnung geht genau dann auf, wenn Du schneller bist als im höchsten Gang bei Leerlaufdrehzahl. Und das ist meistens so um die 40 kmh. Je nach Übersetzung.
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon wp-qwertz » Di 5. Jul 2016, 07:39

:back to topic:
ich glaube, dass den th-ersteller mehr das energieefiziente fahren mit einem zoe interessiert :D
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon Alex1 » Di 5. Jul 2016, 13:06

Is ja gut :roll: :lol:

Eine meiner Erfahrungen ist übrigens, dass sich BAB durchaus lohnen kann: Bei Surfen (Lkw, Bus, Camper) sparst Du so viel ein, dass das einer Landstraßenfahrt mit etwa 20-30 kmh langsamer entspricht.

Wenn Du natürlich auf der Landstraße einen Lkw/Bus/Camper erwischst, kann es noch besser werden. Aber dann sind die Beschleunigungs-/Bremsvorgänge meistens viel heftiger aus auf der BAB, sodass Du gerne mal auf 40 kW und drüber kommen kannst.
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon Himartin » Di 5. Jul 2016, 19:32

Ich habe heute mal bei meiner üblichen Pendelstrecke versucht möglichst viel zu segeln; also immer, wenn ich keine Geschwindigkeitsänderung brauchte auf N und nur für Tempoänderungen (Rekuperieren, Beschleunigen) auf D.
Naja, was soll ich sagen: Ich fand es extrem umständlich. Ich habe ähnliches schon mit meinem Verbrenner gemacht; auch da habe ich wann immer möglich ausgekuppelt und einfach rollen lassen, aber dies war deutlich bequemer, weil ich nur die Kupplung zu treten brauchte und beide Hände am Lenkrad lassen konnte. Beim Zoe nur eine Hand am Lenkrad zu haben, um mit der anderen zwischen N und D wechseln zu können fühlte sich irgendwie störend an. Hier wäre ein zusätzliches (Kupplungs)Pedal gut.

BTW, was passiert eigentlich, wenn ich beim hin- und herschalten zu weit schalte und R erwische? Bei einem Getriebe würde selbiges einem dann vermutlich um die Ohren fliegen, aber wie sieht das beim Elektroauto aus, wo ja nur der Motor umgepolt wird?
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon Lokverführer » Di 5. Jul 2016, 19:37

So weit schalten kannst du nicht, da für R der Sperrhebel gedrückt werden muss, was zwischen N und D nicht der Fall ist.

Irgendjemand hier hat es aber trotzdem schon ausprobiert während der Vorwärtsfahrt auf R zu schalten, dann gehen die Rücklichter an, ansonsten passiert nichts schlimmes. Jedenfalls soweit meine ERinnerung an den Beitrag im Forum.
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Re: Energieeffizientes Fahren, aber wie?

Beitragvon campr » Di 5. Jul 2016, 19:44

Himartin hat geschrieben:
Naja, was soll ich sagen: Ich fand es extrem umständlich.

Das glaube ich dir gern.

Himartin hat geschrieben:
Hier wäre ein zusätzliches (Kupplungs)Pedal gut.

Nein, hier wäre einfach eine Option im Boardcomputer ausreichend, mit der man festlegen kann, ob er beim Fuß vom "Gas" rekuperieren soll oder eben nicht. Oder man könnte die "Gas"pedalkennlinie etwas ändern, sodass er weniger sensibel um den Segelpunkt herum wäre, dass man ihn durch leichtes Antippen des Gaspedals einfacher treffen würde - wer will schon nur ein kleines bisschen rekuperieren? Beim Yaris Hybrid geht das jedenfalls deutlich einfacher als beim Zoe.
Sion reserviert 11/2017, aber ob da mal mehr als heiße Luft kommt?
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