Batterievertrag Anfängerfrage

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Batterievertrag Anfängerfrage

Beitragvon sensai » Mo 27. Jul 2015, 14:26

Gleich mal vorab,
Sorry an alle Zoe Besitzer und Wissende in diesem Forum für meine DAU Frage.
aber trotz Suchfunktion innerhalb und auch außerhalb dieses Forums, finde ich nicht die passende Antwort.

Wie geht das mit dem Batteriemietvertrag:

Ich wähle zb. 17.500 km und 3 Jahre Laufzeit, sind das 94€/Monat
Was passiert nach diesen 3 Jahren?
Niedrigstenergiehaus (17 kWh/m²) mit Wärmepumpe und Tiefenbohrung

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Re: Batterievertrag Anfängerfrage

Beitragvon ammersee-wolf » Mo 27. Jul 2015, 14:54

Kann dir zu 100% heute niemand mit Sicherheit sagen.

a) weitermieten zu günstigeren Konditionen
b) der Bank abkaufen
b1) in den Keller als Speicher
b2)weiterfahren bis er in 100 Jahren den Geist aufgiebt
c) weitermieten zum gleichen Preis, aber dann mit Update (z.B.30kw)
d) in die Tonne hauen
e) nicht mehr weiter mieten. Dann baut Renault ihn aus.

Es ist alles möglich. Ich lasse mich überraschen.
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Re: Batterievertrag Anfängerfrage

Beitragvon sensai » Mo 27. Jul 2015, 15:09

herzlichen dank für die (vereinfachte :D ) antwort.

nach einer probefahrt mit einem Leaf und einem Soul steht nächste woche die 2 Tages fahrt mit der Zoe an.
vom konzept her würde das fahrzeug perfekt zu meinem fahrprofil passen.

Schau ma mal, wie der Österreich so sagt :lol:

und inzwischen lese ich hier weiter und informiere mich über ladetechniken, kabelarten, wallboxen.....
(ein wirklich hervorragendes forum, perfekt moderiert, seeeehr sachlich, :applaus: )
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Re: Batterievertrag Anfängerfrage

Beitragvon Heavendenied » Mo 27. Jul 2015, 15:28

Die Optionen die ammersee-wolf nennt sind aber eher optimistisch. DIe Erfahrungen der letzten Jahre, gerade auch mit dem Twizy zeigen da eher folgendes Bild:
Weitermieten zu den selben oder sogar höheren Preisen, Ende nicht absehbar.
Gerade die "Option" einen besseren Akku zu bekommen sollte man sich abschminken, das wäre für Renault ja Kapitalvernichtung, denn was sollen sie denn mit dem alten Akku machen, den du ja noch gar nicht "abbezahlt" hast?
Und die Option den Akku nicht weiter zu mieten hat man quasi auch nicht, denn dann legt Renault einem das Fahrzeug so still, dass man auch keinen anderen Akku einbauen kann (so denn einer von einem Drittanbieter verfügbar wäre). Die Kosten für den Ausbau soll man übrigens auch zahlen, und die sollen in einem hohen dreistelligen Bereich liegen...
Ich war früher auch mal optimistischer, aber mittlerweile gibt es ja doch einige Erfahrungen mit dem Verhalten der Renault Bank bzw. Renault, und die lassen nicht vermuten, dass es mal besser wird.

Daher würde ich mich an deiner Stelle nur dann für den Mietakku entscheiden, wenn es für dich in Ordnung ist, "auf Lebenszeit" den Akku zu diesen Konditionen zu mieten. Solltest du damit ein Problem haben kaufe dir lieber ein Fahrzeug mit Kaufakku (natürlich auch mit den damit verbundenen NAchteilen/Risiken).
Gruß,
Jürgen
(Citroen C-Zero, Vectrix VX-1 Li+)
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Re: Batterievertrag Anfängerfrage

Beitragvon ZoeGraz13 » Mo 27. Jul 2015, 15:29

Wunderbar, noch ein Grazer!

Willkommen im Forum.

Deine Frage wurde ja schon beantwortet. Ich denke man kann den Vertrag dann einfach verlängern und bekommt hoffentlich auch ein Batterieupgrade, wenn es denn wirklich mal kommen sollte ;)

Grüße,
Martin
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Re: Batterievertrag Anfängerfrage

Beitragvon Timelord » Mo 27. Jul 2015, 15:44

Heavendenied hat geschrieben:
Weitermieten zu den selben oder sogar höheren Preisen, Ende nicht absehbar.

Gerade die "Option" einen besseren Akku zu bekommen sollte man sich abschminken, das wäre für Renault ja Kapitalvernichtung, denn was sollen sie denn mit dem alten Akku machen, den du ja noch gar nicht "abbezahlt" hast?

Und die Option den Akku nicht weiter zu mieten hat man quasi auch nicht, denn dann legt Renault einem das Fahrzeug so still, dass man auch keinen anderen Akku einbauen kann (so denn einer von einem Drittanbieter verfügbar wäre).

Die Kosten für den Ausbau soll man übrigens auch zahlen, und die sollen in einem hohen dreistelligen Bereich liegen...

Daher würde ich mich an deiner Stelle nur dann für den Mietakku entscheiden, wenn es für dich in Ordnung ist, "auf Lebenszeit" den Akku zu diesen Konditionen zu mieten. Solltest du damit ein Problem haben kaufe dir lieber ein Fahrzeug mit Kaufakku (natürlich auch mit den damit verbundenen NAchteilen/Risiken).




Glückwunsch..ich verleihe dir hiermit die aschefarbene Kataklysmusmedaille am Band fürs Erreichen einer Pessimismusdichte größer 0,5 pro geschriebenem Wort. Du hast damit das deutsche Krebsforschungszentrum zum Thema E-Zigarette, sowie die Koalition zum Thema Mindestlohn eindrucksvoll auf die Plätze verwiesen.

Nicht böse sein...ich hab mich ja schon an ein gerüttet Maß an "Broken Dreams" hier im Forum gewöhnt...aber das hat echt Maßstäbe gesetzt :mrgreen:

Ymmd :thumb:
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Re: Batterievertrag Anfängerfrage

Beitragvon ammersee-wolf » Mo 27. Jul 2015, 15:53

für "alte"Akkus wird es in den nächsten Jahren einen großen Markt geben. Ich brauche da nur an Stromspeicher zu denken.

Wenn ich nicht Optimist wäre, müsste ich unsere Leute mit Pferden ausrüsten.
Bei Nichtgebrauch auf die Wiese schicken. Und im Winter sogar Sitzheizung.
Alles ganz nachhaltig und zum Schluss auch noch in Dosen zu packen für schlechte Zeiten.
Sorry für den Sarkasmus. Ich mag Pferde!

LG
Frank
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Re: Batterievertrag Anfängerfrage

Beitragvon Timelord » Mo 27. Jul 2015, 16:00

Sorry, muss nochmal nachlegen....

was noch gefehlt hätte wäre:

1. "...und die Kinder!!Denkt bitte auch jemand an die Kinder???"

2.(mit amerikanischem Südstaatenakzent): "THEY STOLE OUR JOOOBS"

3. "...er ist tot, Jim"

:mrgreen:
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Re: Batterievertrag Anfängerfrage

Beitragvon Cavaron » Mo 27. Jul 2015, 16:08

@Heavendenied:
Das war dann die pessimistische Version. Aber ammersee-wolf hat es schon treffend gesagt: das kann keiner mit Sicherheit sagen. Fest steht zumindest, dass der Mietvertrag - egal wie die gewählte Laufzeit aussieht - bei Bedarf hochgestuft werden kann (nach dem Motto: ups, ich fahre ja doch viel mehr) und mit dem Verkauf des Fahrzeugs an einen neuen Eigentümer erlischt. Also schon mal zwei "Sicherheitsmaßnahmen".

Wenn ein Akku-Tauschprogramm kommt, wird das sicher so gestaltet sein, dass Renault etwas daran verdient. Wobei der Markt für Lithium-Akkus in Hausspeichern ja gerade richtig im kommen ist, wenn die Vorbestellungszahlen der Tesla-Powerwall nicht übertrieben sind. Kann mir gut vorstellen, dass entsprechende Firmen hier noch anständige Preise für 22kWh-Akkus zahlen, auch wenn sie schon drei Jahre im Auto gewerkelt haben. In der vom Leistungsabruf her eher zaghaften Nutzung im Haus dürften die sicher noch 10 Jahre ihren Dienst tun. Gehen wir mal von 8000 Euro Neuwert der Zellen aus (weil Versicherungswert) und ziehen 3000 Euro für drei Jahre Nutzung ab (oder grob 250 Vollzyklen bei 12.500 Jahreskilometern), dann haben die für Renault theoretisch noch einen Restwert von 5000 Euro (hat man mehr Zyklen gefahren natürlich weniger, aber dann hat man ja auch mehr Miete gezahlt). 10kWh Akkus für die Tesla Powerwall sollen 3000 $ kosten, macht bei 22kWh 6600$ - also sogar noch etwas mehr als die 5000 Euro Restwert (= Raum für Gewinn A). Renault wird wohl eine Umbaugebühr verlangen, vielleicht 2000 Euro (= Raum für Gewinn B) und evtl. die Miete etwas erhöhen (= Raum für Gewinn C). Zudem könnte man damit den Preisverfall bei Gebrauchtwagen etwas bremsen, was Neuwagenkäufer beruhigen dürfte.

Kann also kurz gesagt so gestaltet werden, dass alle etwas davon haben. Ganz ohne finanzielles Risiko für oder eine gewisse Großmütigkleit von Renault, die natürlich nicht existiert ;)
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Re: Batterievertrag Anfängerfrage

Beitragvon ammersee-wolf » Mo 27. Jul 2015, 16:23

Der Versicherungswert meines Akkus beträgt nur 7000,- Euro.
Warum nicht bei 8000,- wie bei Cavaron?
Ich hab nen Vorfüher geleast. Erstzulassung 12/14.

LG
Frank
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