Batteriemietvertrag neigt sich dem Ende

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE

Re: Batteriemietvertrag neigt sich dem Ende

Beitragvon Stromer2 » Fr 13. Mai 2016, 17:08

Der Service von Renno ist derart grottenschlecht, dass ich erst mal vom Kauf absehe. Meine Anfrage an Renno wegen des Mietvertrages wurde nicht beantwortet, nur der Hinweis, dass man sich an irgendeine Renaultbank wenden solle. Das ist ja wohl ein Witz.

Auch die Händler, die 48 Stunden Probefahrten anbieten, verweisen mich an näher gelegene Niederlassungen, obwohl dort keine Zoe zur Verfügung stehen. Mein Fazit: Die wollen gar keine Zoe verkaufen. An mich zumindest werden die das auch nicht.
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Re: Batteriemietvertrag neigt sich dem Ende

Beitragvon palim_palim » Fr 13. Mai 2016, 17:32

Stromer2 hat geschrieben:
Der Service von Renno ist derart grottenschlecht, dass ich erst mal vom Kauf absehe. Meine Anfrage an Renno wegen des Mietvertrages wurde nicht beantwortet, nur der Hinweis, dass man sich an irgendeine Renaultbank wenden solle. Das ist ja wohl ein Witz.


Wieso Witz? Die Batterievermietung wird nunmal von der Renault-Bank abgewickelt. Mir wurde da bisher immer telefonisch sehr schnell und unbürokratisch geholfen. Ruf mal an und stell Deine Fragen: 02131 401010

Stromer2 hat geschrieben:
Auch die Händler, die 48 Stunden Probefahrten anbieten, verweisen mich an näher gelegene Niederlassungen, obwohl dort keine Zoe zur Verfügung stehen. Mein Fazit: Die wollen gar keine Zoe verkaufen. An mich zumindest werden die das auch nicht.


Der Service ist leider immer sehr anhängig von der jeweiligen Niederlassung. Das ist ja bei allen Herstellern so.
Es gibt aber auch Händler und Niederlassungen, die sich sehr im Bereich Elektromobilität engagieren, und den Kunden regelrecht dafür begeistern können; wenn Du Dich für die ZOE interessierst, schau mal bei den üblichen Verdächtigen vorbei, die hier im Forum auch oft genannt werden; Müller, Niendorf, Schlesner, Vorndran... usw.
Auch mein örtlicher Händler ist sehr bemüht, und hatte mir sogar eine Q210 und eine R240 für jeweils 48 Stunden organisiert, damit ich vor dem Kauf vergleichen kann.

Es lohnt sich! Leider ist die Zoe ja derzeit alternativlos, wenn man ein bezahlbares und alltagstaugliches Elektromobil mit 22kW oder 43kW AC Ladung sucht.
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Re: Batteriemietvertrag neigt sich dem Ende

Beitragvon Vanellus » Mi 15. Jun 2016, 19:01

Das Aufregungspotential hier ist ja beeindruckend.
Ich kann da nur Kai beipflichten. Wenn ich in einem Jahr die Zoe verkaufe (nach dem 4. Jahr) kann ich einem potentiellen Käufer sagen: Du zahlst jetzt deine 79 oder 86 € und wenn der Akku schlapp macht, baut Renault dir einen neuen ein.
Wie sähe das aus, wenn ich einen Kaufakku drin hätte: Ja, der Akku hat nun 65.000 km auf dem Buckel und 4 Jahre. Wie lange der hält? Keine Ahnung, wird man sehen. Wenn man ihn abschrecken wollte könnte man sagen: deshalb verkaufe ich ihn ja ;)
Die nächste Frage wäre: und was koste ein neuer? Keine Ahnung, so um die 6-7000 € schätze ich. Zu den 9-10.000 € Gebrauchtwagenkosten müsste der stolze Erwerber demnächst/irgendwann mit 6-7000 € für einen neuen Akku rechnen. Da wird er sich freuen.
Mir kann keiner erzählen, dass Verkäufer wie auch Käufer bei einem Gebrauchtwagenkauf/-verkauf mit einem Mietakku schlechter dastehen als mit einem Kaufakku. Je älter der Wagen ist umso deutlicher.

Die Verlängerung des Batterieleasings ging völlig problemlos: Anruf bei der Renaultbank und die schickten eine Vertragsanpassung ohne Bearbeitungsgebühr. Habe mein Jahreskontingent auf 17.500 km erhöht, dadurch etwas Nachzahlung. Alles ganz easy. Alles professionell und kein Grund zur Beschwerde. Mit dem Renaulthändler hat das Batterieleasing nichts zu tun. Man muss nur mal auf den Briefkopf der monatlich kommenden Abrechnung sehen. Das steht Renault Bank.
Hätte ich mich nicht gemeldet, wäre der Batterieleasingvertrag mit denselben Konditionen um ein Jahr verlängert worden.
Gruß
Reinhard
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Re: Batteriemietvertrag neigt sich dem Ende

Beitragvon Greenhorn » Mi 15. Jun 2016, 19:16

Mit einer Einschränkung Reinhard,
Du bekommst von Renault keinen neuen Akku, sondern einen der über der Mindestkapazität liegt.
Alles andere zu Kauf/Miete/Wiederverkauf wird sich zeigen.

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Gruß Bernd
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Re: Batteriemietvertrag neigt sich dem Ende

Beitragvon TeeKay » Mi 15. Jun 2016, 20:22

Vanellus hat geschrieben:
Wenn ich in einem Jahr die Zoe verkaufe (nach dem 4. Jahr) kann ich einem potentiellen Käufer sagen: Du zahlst jetzt deine 79 oder 86 € und wenn der Akku schlapp macht, baut Renault dir einen neuen ein.

Dann recherchiert dein Käufer kurz, wie gut das beim Fluence klappt und winkt dankend ab.
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Re: Batteriemietvertrag neigt sich dem Ende

Beitragvon Vanellus » Mi 15. Jun 2016, 21:10

Hallo Bernd,
hallo TeeKay,
ist das gesichert oder Spekulation? Ich hab nicht alle threads gelesen.
Was macht es für einen Sinn, wenn Renault mir nach Unterschreiten der 75%-Kapazität einen mit 77% einbaut? Wenn sie das machen, lade ich 2-mal (oder 4-mal) mit 43 kW und schon bin ich wieder unter 75%. Dann bin ich alle 14 Tage in der Werkstatt.
Gruß
Reinhard
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Re: Batteriemietvertrag neigt sich dem Ende

Beitragvon Berndte » Mi 15. Jun 2016, 21:19

Lies im Fluence Bereich!
Es wurden sogar Akkus eingebaut, die schlechter waren als der Alte... :roll:
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
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Re: Batteriemietvertrag neigt sich dem Ende

Beitragvon kai » Mi 15. Jun 2016, 23:37

Berndte hat geschrieben:
Lies im Fluence Bereich!
Es wurden sogar Akkus eingebaut, die schlechter waren als der Alte... :roll:


Die Erfahrungen aus der Fluence Zeit scheinen nicht gültig für den ZOE zu sein.
Es wurden ja nicht die Mengen an Fluences gebaut wie ZOEs und ob es da genügend neue Akkus mit alter Technologie gibt ist zweifelhaft. Daher das Gehabe bei den Fluences.
Wieviele Fluence wurden denn in ganz Europa / Deutschland verkauft ? Und wieviele sind davon schon in der Presse ?

Aktuell bekommt man als ZOE User sofort einen anderen "Refurbished" Akku mit annähernd 100% Kapazität eingebaut.
Der alte mit <75% geht zeitgleich nach Frankreich zur Überarbeitung.
Dies ist bei einigen Forenteilnehmern hier schon passiert und ich sehe das positiv.

ZOEs mit Kaufakku ( z.B. aus UK ) müssen die ganze Zeit auf die Überarbeitung des Akkus warten und stehen nicht benutzbar als Hülle in der Werkstatt beim Händler. Es wird ja der "eigene" Akku in Frankreich repariert, auf eigene Kosten, incl. Fracht natürlich. Aktuell dauert das 4-6 Wochen.

Gruß

Kai
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Re: Batteriemietvertrag neigt sich dem Ende

Beitragvon Michael_Ohl » Mi 15. Jun 2016, 23:50

Bin auch gespannt wie das beim Kangoo laufen wird. Meiner ist jedenfalls bald fällig hat jetzt 45000km und steht deutlich unter 17kW nutzbar. In einem Jahr bin ich bei 70000km dann ist er auf jeden Fall deutlich unter 75%.

mfg
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Re: Batteriemietvertrag neigt sich dem Ende

Beitragvon nodojo » Do 16. Jun 2016, 08:49

Bei meiner 3 Jahre alten ZOE liegt der Akku lt. CANZE aktuell bei 84 %. Im März bei der letzten Inspektion noch bei 85%. Ich denke im nächsten Frühjahr muss wohl ein neuer Akku her. Es stellt sich noch die Frage wie genau der Akku SoH Wert aus CANZE ist und ob ggf. Renault noch andere Werte mit einbezieht bevor der Akku tatsächlich getauscht wird.
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