E-Motor Bürstenlos oder mit...

Elektromotor, Steuerung, Getriebe, Reifen des Renault ZOE

Re: AW: E-Motor Bürstenlos oder mit...

Beitragvon agentsmith1612 » Fr 17. Mai 2013, 16:36

Karlsson hat geschrieben:
Trotzdem übertragen die Räder keine Energie.


Keine Energie ist ja nicht ganz richtig. Es wird genau das Drehmoment erzeugt welches, das Fahrzeug am Zurückrollen hindert.
Jedoch bei Drehzahl null.
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Re: AW: E-Motor Bürstenlos oder mit...

Beitragvon BuzzingDanZei » Fr 17. Mai 2013, 17:23

Karlsson hat geschrieben:
Ja, wenn Du dann halt nicht so weit kommen willst - kein Problem.


Ich sehe das Geld in bessere/größere Akkus sinnvoller investiert als in zusätzlicher Mechanik!!!
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Re: AW: E-Motor Bürstenlos oder mit...

Beitragvon agentsmith1612 » Fr 17. Mai 2013, 17:28

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:
Ja, wenn Du dann halt nicht so weit kommen willst - kein Problem.


Ich sehe das Geld in bessere/größere Akkus sinnvoller investiert als in zusätzlicher Mechanik!!!


Sehe ich auch so, wer will denn schon bei einem EV Schalten ?
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Re: AW: E-Motor Bürstenlos oder mit...

Beitragvon Itzi » Fr 17. Mai 2013, 18:15

agentsmith1612 hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:
Trotzdem übertragen die Räder keine Energie.


Keine Energie ist ja nicht ganz richtig. Es wird genau das Drehmoment erzeugt welches, das Fahrzeug am Zurückrollen hindert.
Jedoch bei Drehzahl null.


Doch-doch! Bei der Diskussion müssen wir wieder ganz genau auf die Begriffe achten.
Im Stillstand wirkt mechanisch keine Leistung bzw. gibt es keinen Energiefluss.
P = 2*Pi*M*n
Mechanisch wirkt also nur eine Kraft (Drehmoment), die der Gewichtskraft die einen runterrollen lassen würde entgegenwirkt.
Grundsätzlich gilt ja bei elektrischen Maschinen: Kraft/Drehmoment ist proportional dem Strom, Geschwindigkeit/Drehzahl ist proportional der Spannung.

Habe kurz nach der Wirkungsgradkurve gegoogelt: http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?4254-Leistungssteuerung/page4 Da sind ein paar schöne Diagramme dabei.
Wenn wir jetzt die Kennlinien des Motors und das Übersetzungsverhältnis kennen würden, dann könnten wir uns bemühen eine besonders Effiziente Geschwindigkeit zu halten.
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Re: E-Motor Bürstenlos oder mit...

Beitragvon Eberhard » Sa 18. Mai 2013, 05:53

beim tesla roadster bricht die zellspannung beim vollen beschleunigung um ca. 1V ein (2.8V) Das sind bei 700A schon mal 70kW Heizleistung in der Batterie. Da ist der Wirkungsgrad vom Motor auch nicht mehr so entscheident. wichtig is eher der Teillastwirkungsgrad bei 15-20kW.

lg

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Re: E-Motor Bürstenlos oder mit...

Beitragvon brushless » Sa 18. Mai 2013, 13:22

Doch-doch! Bei der Diskussion müssen wir wieder ganz genau auf die Begriffe achten.
Im Stillstand wirkt mechanisch keine Leistung bzw. gibt es keinen Energiefluss.
P = 2*Pi*M*n
Mechanisch wirkt also nur eine Kraft (Drehmoment), die der Gewichtskraft die einen runterrollen lassen würde entgegenwirkt.
Grundsätzlich gilt ja bei elektrischen Maschinen: Kraft/Drehmoment ist proportional dem Strom, Geschwindigkeit/Drehzahl ist proportional der Spannung.

Nur zur Info bei der Formel P = 2*Pi*M*n. P=M*Omega(Winkelgeschwindigkeit) und Omega = 2'Pi*f. f ist die Frequenz also 1/sek. D.h. n(Drehzahl in upm) muss durch 60 dividiert werden damit man f erhält.
Sorry für meine Zusatzbemerkung - soll keine Klugscheißerei sein, sondern nur eine Vervollständigung sein, damit man sich bei einer späteren Berechnung nicht wundert, warum das ganze nicht "aufgeht".
LG
PS: Das Niveau in diesen Forum ist echt gut.
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Re: AW: E-Motor Bürstenlos oder mit...

Beitragvon Karlsson » Mo 27. Mai 2013, 19:06

agentsmith1612 hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:
Trotzdem übertragen die Räder keine Energie.


Keine Energie ist ja nicht ganz richtig. Es wird genau das Drehmoment erzeugt welches, das Fahrzeug am Zurückrollen hindert.
Jedoch bei Drehzahl null.

Da geht genauso viel Energie drüber wie durch Deine Knie, die sich in Deinen Bauch bohren, während Du auf die "Schnell"-Ladung des Zoes wartest :mrgreen:
Brushless hats ja schon erklärt - statisches Last hat nichts mit Energieübertragung zu tun.

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Ich sehe das Geld in bessere/größere Akkus sinnvoller investiert als in zusätzlicher Mechanik!!!

Also Gewicht und Kosten sprechen für mehr Gänge statt größerem Akku. Das Getriebe ist dann auch nicht nach 5-10 Jahren austauschreif.

agentsmith1612 hat geschrieben:
Sehe ich auch so, wer will denn schon bei einem EV Schalten ?

Wer will denn schon beim Verbrenner schalten? Dann fahren wir halt so nen ollen Schlorren mit 3-Gang Automatik - Mehrverbrauch - ja und - was kostet die Welt?
Der Stromvorrat ist nun wirklich der Flaschenhals, damit sollte man vernünftig umgehen.
Abgesehen davon muss man auch mit einem Getriebe nicht schalten beim E-Auto. 2 Gänge würden ja schon viel bringen. Wer es nicht nötig hat, kann ständig in einem bleiben.
Wer sinnvoll mit der Energie umgeht, schaltet dann über 70 in den 2.

Hey, Schalten beim Radfahren ist doch auch doof - ich hab 27 Gänge. Da kann ich doch auch einfach den mittleren drin lassen.... probiert das einfach mal aus.
Gerade so die Wuppertaler Also an einem der beiden Tage, an denen es in Eurer Senke nicht regnet. :mrgreen:

Itzi hat geschrieben:
Habe kurz nach der Wirkungsgradkurve gegoogelt: http://www.pedelecforum.de/forum/showth ... rung/page4 Da sind ein paar schöne Diagramme dabei.

Jepp, kann man mit Epacsim einiges probieren. Die Leute im Pedelecforum sind da nicht ganz so ignorant.

Eberhard hat geschrieben:
beim tesla roadster bricht die zellspannung beim vollen beschleunigung um ca. 1V ein (2.8V) Das sind bei 700A schon mal 70kW Heizleistung in der Batterie. Da ist der Wirkungsgrad vom Motor auch nicht mehr so entscheident.

Dann können die Reifen ja auch platt sein, das ist dann auch egal ;)

Eberhard hat geschrieben:
wichtig is eher der Teillastwirkungsgrad bei 15-20kW.

Ja. Nur hat der Tesla nun wirklich Leistung im Überfluss. Das haben andere nicht. Also die werden dann auch häufiger mit höheren Lastanteilen betrieben, einfach nur um am Straßenverkehr teilzunehmen.
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Re: E-Motor Bürstenlos oder mit...

Beitragvon agentsmith1612 » Di 28. Mai 2013, 05:57

Eine indirekte Methode zwei Gänge zu haben wird Tesla in ihrem Model X sehr wahrscheinlich umsetzen.
Durch den Allradantrieb nutzt das Model X zwei Motoren und zwei Getriebe.
Was man so in den Foren ließt so sollen dass vordere Getriebe eine kleinere Übersetzung haben als das hintere und bei hohen Geschwindigleiten soll dann der hintere Antriebstrang die Hauptarbeit machen da dort die Übersetzung höher ist und vorne soll dann nur noch für Beschleunigungsvorgänge zusätzlich genutzt werden.
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Re: AW: E-Motor Bürstenlos oder mit...

Beitragvon molab » Di 28. Mai 2013, 07:30

Karlsson hat geschrieben:
Nur hat der Tesla nun wirklich Leistung im Überfluss. Das haben andere nicht. Also die werden dann auch häufiger mit höheren Lastanteilen betrieben, einfach nur um am Straßenverkehr teilzunehmen.


Alles relativ. Hatte zB oben einen Link zu den Daten des im Smart verbauten Motors (SMG180, brushless) gepostet: 85 kW / 230 NM. Freigeschaltet sind im Smart nur 55 kW / 130 NM. Im Brabus minimal mehr (5 kW oder so). Also bedeutet auch Kickdown für den Motor nur Teillast.
Die Limitierung kommt da eher über die Batterie. Die Leistung reicht bekanntlich aber locker, um mehr als nur mitzuschwimmen.
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Re: E-Motor Bürstenlos oder mit...

Beitragvon BuzzingDanZei » Di 28. Mai 2013, 07:59

Ich habe weder bei unserem Smart ED, noch bei unserem ZOE das Gefühl, dass mir ein Schaltgetriebe fehlt! ;-)
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