ZOEs laden an Tesla Superchargern ?

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: ZOEs laden an Tesla Superchargern ?

Beitragvon lingley » Mo 2. Feb 2015, 08:53

AbRiNgOi hat geschrieben:
Hier: ....

:lol:
lingley
 

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Re: ZOEs laden an Tesla Superchargern ?

Beitragvon Twizyflu » Mo 2. Feb 2015, 08:55

Geil.
Und dieses Design wow
freue mich drauf ;)
Shop unter https://www.nic-e.shop YouTube-Kanal unter https://www.youtube.com/channel/UC7uzeZzsjUvhpjX1cN4L5ig
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Re: ZOEs laden an Tesla Superchargern ?

Beitragvon eDEVIL » Mo 2. Feb 2015, 09:09

schlichte Eleganz :mrgreen:
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
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Re: ZOEs laden an Tesla Superchargern ?

Beitragvon zappa » Mo 2. Feb 2015, 10:06

Kurze Neuvorstellung:
Ich bin aus der stuttgarter Gegend mit Elektronik-, IT- und Autoindustrie-Background und Besitzer mehrerer Elektro-Fahrzeuge und lese bereits seit Längerem still mit.

Nun zum Thema:
Der Chameleon-Lader dürfte (wie alle anderen Lader auch) die anliegende Spannung erst einmal gleichrichten, bevor sie zerhackt und mit Hilfe der Motorwicklungen transformiert wird (das ist bei der Zoe das schöne hochfrequente Pfeifen). Es stimmt ebenfalls, dass bei einer am Lader anliegenden Spannung die Steuerelektronik des Laders entscheidet, wieviel Strom fließt, solange nicht die für den Lader maximal anliegende Spannung überschritten wird. Die Tesla SC liefern in der neuesten Version bis zu 410 V und bis zu 330 Ampere. Die Spannung dürfte also schon mal recht grenzwertig für den Chamäleon-Lader sein.
Wäre in der Zoe ein entsprechendes Schütz vorhanden, könnte natürlich der Chameleon umgangen werden. Würde dann der SC gesagt bekommen, was er liefern soll, dann wäre eine Ladung sicher möglich. Allerdings kennt der Lader den Zoe-Akku nicht...
Aber was das Ganze viel sicherer verhindert: Jeder Tesla S muss sich beim Lader mit seiner VIN anmelden, und anschliessend wird geprüft, ob das Fahrzeug "ladeberechtigt" ist. Das Protokoll ist nicht offengelegt und kann somit nicht "emuliert" werden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass zusätzlich die Kommunikation zwischen Tesla S und dem SC verschlüsselt abläuft (ist eine Vermutung).
Der Eingang des SC ist ein Mittelspannungsanschluss mit 480 V Drehstrom. Hier etwas abzugreifen ist eine gaaaanz schlechte Idee... ;-)
Zur Ladesäulenverordnung: ob die Ladesäulenverordnung so kommt, wie sie sich gerade darstellt, ist noch nicht gesagt. Davon abgesehen ist sie so unglücklich formuliert, dass vieles darin Auslegungssache ist. Ferner haben bestehende Ladestellen Bestandsschutz. Bestehende Supercharger müssen also nicht mir weiteren Lademöglichkeiten nachgerüstet werden. Selbst wenn das (frühestens ab 2017) bei neuen SC gemacht würde, wäre es ein Leichtes, an dem zusätzlichen CSS (ggf. über Dienstleister wie zum Beispiel The New Motion) ein entsprechendes Abrechnungssystem zu verwirklichen. Im übrigen ist in der Ladesäulenverordnung ausschliesslich CSS verpflichtend vorgesehen. Die Zoe wäre deswegen, genauso wie ein Nissan Leaf und eigentlich alle anderen heutigen Elektrofahrzeuge (mit Ausnahme der paar deutschen Fahrzeuge, bei denen der Käufer per Aufpreis einen CSS mitgekauft hat) an diesen Ladern weiterhin aussen vor. Deshalb würde ich mich freuen, wenn gegen dieses Gesetz auch aus diesem Forum heraus auf breiter Front protestiert würde (nein, ich habe wegen Zeitmangel nicht gesucht, ob Ihr hier ein Thema dazu laufen habt, sorry).
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Re: ZOEs laden an Tesla Superchargern ?

Beitragvon jumparound246 » Mo 2. Feb 2015, 20:10

zappa hat geschrieben:
Kurze Neuvorstellung:
Ich bin aus der stuttgarter Gegend mit Elektronik-, IT- und Autoindustrie-Background und Besitzer mehrerer Elektro-Fahrzeuge und lese bereits seit Längerem still mit.

Nun zum Thema:
Der Chameleon-Lader dürfte (wie alle anderen Lader auch) die anliegende Spannung erst einmal gleichrichten, bevor sie zerhackt und mit Hilfe der Motorwicklungen transformiert wird (das ist bei der Zoe das schöne hochfrequente Pfeifen). Es stimmt ebenfalls, dass bei einer am Lader anliegenden Spannung die Steuerelektronik des Laders entscheidet, wieviel Strom fließt, solange nicht die für den Lader maximal anliegende Spannung überschritten wird. Die Tesla SC liefern in der neuesten Version bis zu 410 V und bis zu 330 Ampere. Die Spannung dürfte also schon mal recht grenzwertig für den Chamäleon-Lader sein.
Wäre in der Zoe ein entsprechendes Schütz vorhanden, könnte natürlich der Chameleon umgangen werden. Würde dann der SC gesagt bekommen, was er liefern soll, dann wäre eine Ladung sicher möglich. Allerdings kennt der Lader den Zoe-Akku nicht...
Aber was das Ganze viel sicherer verhindert: Jeder Tesla S muss sich beim Lader mit seiner VIN anmelden, und anschliessend wird geprüft, ob das Fahrzeug "ladeberechtigt" ist. Das Protokoll ist nicht offengelegt und kann somit nicht "emuliert" werden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass zusätzlich die Kommunikation zwischen Tesla S und dem SC verschlüsselt abläuft (ist eine Vermutung).
Der Eingang des SC ist ein Mittelspannungsanschluss mit 480 V Drehstrom. Hier etwas abzugreifen ist eine gaaaanz schlechte Idee... ;-)
Zur Ladesäulenverordnung: ob die Ladesäulenverordnung so kommt, wie sie sich gerade darstellt, ist noch nicht gesagt. Davon abgesehen ist sie so unglücklich formuliert, dass vieles darin Auslegungssache ist. Ferner haben bestehende Ladestellen Bestandsschutz. Bestehende Supercharger müssen also nicht mir weiteren Lademöglichkeiten nachgerüstet werden. Selbst wenn das (frühestens ab 2017) bei neuen SC gemacht würde, wäre es ein Leichtes, an dem zusätzlichen CSS (ggf. über Dienstleister wie zum Beispiel The New Motion) ein entsprechendes Abrechnungssystem zu verwirklichen. Im übrigen ist in der Ladesäulenverordnung ausschliesslich CSS verpflichtend vorgesehen. Die Zoe wäre deswegen, genauso wie ein Nissan Leaf und eigentlich alle anderen heutigen Elektrofahrzeuge (mit Ausnahme der paar deutschen Fahrzeuge, bei denen der Käufer per Aufpreis einen CSS mitgekauft hat) an diesen Ladern weiterhin aussen vor. Deshalb würde ich mich freuen, wenn gegen dieses Gesetz auch aus diesem Forum heraus auf breiter Front protestiert würde (nein, ich habe wegen Zeitmangel nicht gesucht, ob Ihr hier ein Thema dazu laufen habt, sorry).


480 Volt Mittelspannung als Eingang? Mittelspannung fängt meines Wissens bei 1kV an. Hast du ne Quelle dafür?
Das deutsche Chademo Ding heißt ccs, combined charging system
Sorry fürs klugscheissen...
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Re: ZOEs laden an Tesla Superchargern ?

Beitragvon EV_de » Mo 2. Feb 2015, 21:13

AbRiNgOi hat geschrieben:
Hier:
ZOE_Chademo.pdf


Die 2.Seite fehlt ! :roll:
Bild ... ZOE #47 ... Team Sieger eRUDA 2014+2015
Bild Model S P85+ - seit 05.12.14 / Model X EU P9 - verkauft ...
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Re: ZOEs laden an Tesla Superchargern ?

Beitragvon zappa » Mo 2. Feb 2015, 21:30

jumparound246 hat geschrieben:
[
480 Volt Mittelspannung als Eingang? Mittelspannung fängt meines Wissens bei 1kV an. Hast du ne Quelle dafür?
Das deutsche Chademo Ding heißt ccs, combined charging system
Sorry fürs klugscheissen...


Mittelspannung meint zwar üblicherweise ab 1kV, trifft aber auch bei Allem über 400V zu. Laut Wikipedia: "Der Begriff Mittelspannung ist nicht genormt bzw. in den Grenzen nicht exakt definiert."
Zur Quelle: Siehe das Supercharter-Typenschild

Ja, es heisst ccs... ich versuche diesen non-Standard vermutlich unbewusst zu verdrängen ;-)
Dateianhänge
Supercharger_V2_Typenschild.jpg
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Re: ZOEs laden an Tesla Superchargern ?

Beitragvon mlie » Mo 2. Feb 2015, 22:19

480V werden die hier in Deutschland nicht bekommen, da gibt es wohl eher 3x400V ab Trafoabgang. und das ist Niederspannung. (Klar, drüben in den USA ist alles ab 150V gefährliche Hochspannung, aber das ist ja kein Maßstab)

Immerhin haben Sie beim TÜV Rheinland ein Zertifikat gekauft, also wenn Kinder mit dem Supercharger spielen sollten, kann da eigentlich nix passieren. ;-)

Grundsätzlich könnte die ZOE wohl durchaus mit DC versorgt werden, dann braucht man den Gleichrichter nicht. Aber das wäre eher was für ZOE2 mit 50kWh Akku, mit 22kW AC laden und dann mit 135kW (wenigstens kurzzeitig) am SC... (Man wird ja noch mal träumen dürfen)
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: ZOEs laden an Tesla Superchargern ?

Beitragvon zappa » Mo 2. Feb 2015, 23:40

Ok, einverstanden. Mittelspannung ist es am Trafo primärseitig. Sekundärseitig Irgendwas zwischen 400-480 Volt.
Der Supercharger liefert dem Akku unter Umgehung des BMS 50-410 V, und daraus ergeben sich dann Bedarfsgerecht auch niedrigere Ladeströme als 135kW. Die 135kW fließen ja nur in den ersten Minuten der Ladung.

Letzten Endes war die Frage: könnte eine Zoe am SC geladen werden?
Die Antwort: der SC könnte den Zoe-Akku laden, wenn das BMS in der Zoe umgangen werden könnte, wenn der Supercharger den Akku kennen würde, wenn die Zoe das korrekte Protokoll kennen würde, wenn Tesla die VIN freischalten würde.

Die vielen "wenn" erklären dann auch die Umsetzbarkeit in der Praxis. Und stimmt: den 22kWh-Akku am SC zu laden ist sinnlos da er ja schon bei 22kW nach kürzester zeit mit geringerer Leistung geladen werden muss.
Ich würde mir ebenfalls wünschen, dass wenigstens Renault (oder auch weitere Hersteller) mit Tesla einen SC-Deal vereinbaren würden. Andererseits frage ich mich, ob die Zoe-Besitzer bereit wären, die pauschalen 2500 Euro für die Supercharger-Freischaltung zu bezahlen.
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Re: ZOEs laden an Tesla Superchargern ?

Beitragvon Twizyflu » Mo 2. Feb 2015, 23:55

22kW?
zoe kann 43kW.
das wird ein SC doch hergeben :P ?
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