Zoe Upgrade- Rentabilitätsrechnung

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Zoe Upgrade- Rentabilitätsrechnung

Beitragvon wonderdog » So 1. Jan 2017, 21:46

Wir haben seit genau einem Jahr unsere Zoe R240. Das Fahrzeug selbst ist super, meine Freundin fährt bis auf Langstrecke wegen der Ladezeiten gerne mit unserer Französin, und daher würden wir auch bei der Zoe bleiben. Allerdings ist uns die Reichweitenerhöhung durch die neue Batterie wichtig.

Nun gibt es ja besagte Optionen:
1. Fahrzeug Upgraden (Gibt es hier schon ein offizielles Angebot seitens Renault?
2. Batterie Upgraden. (Irgendwann 2017 zu Konditionen zwischen 2800 und 3500 Euro)

Wir haben nun über eine Aktion ein attraktives Angebot erhalten, die neue Zoe zu bekommen.
Auf dem ersten Blick super. Jetzt habe ich aber Angst ein finanzielles Desaster zu erleiden, wenn ich die "ALTE" Zoe nicht zu einem anständigen Preis vom Hof bekomme.

Die kleine Ist 1 Jahr alt und hat 11.000 KM auf dem Buckel, und steht noch da wie eine 1 mit *.

Gefühlt bin ich bereit für die neue Zoe ca. 4.000 Euro auszugeben, im Vergleich zu einem Upgrade Preis.

Der Kaufpreis der Zoe ALT liegt inkl. NRK Kick und Winterreifen bei 20.800 Euro (ca. 19.500 one Zubehör)
Der Kaufpreis der ZOE NEU liegt ohne Zubehör und inkl. aller Nebenkosten bei
+ 20.140 Euro (Brutto)
- 2000 Sonderzahlung (Förderung)
+ 1.430 Euro Nebenkosten für Anmeldung, Überführung und Co.

Wieviel bekommt man für die alte Zoe noch, und wieviel legt man in Endeffekt noch drauf? Laut meiner Rechnung müsste man noch 15.600 Euro bekommen. Ist das realistisch? Wie wirken sich die Fördergelder auf den Gebrauchtwagenpreis nach einem Jahr aus?

Ich habe mich in Excel versucht, aber durch so viele Komponenten wie Ratenbefreiung für die ZOE Batteriemiete in den ersten 12 Monaten oder diversen Nebenpositionen ist alles etwas intransparent um hier durchzublicken.

Vielleicht könnt ihr einen Tipp geben?
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Re: Zoe Upgrade- Rentabilitätsrechnung

Beitragvon Alex1 » So 1. Jan 2017, 23:22

Also das Upgraden soll ja offiziell 3.500,- kosten. Komplett.

Können wohl auch die Echter-Garagen in Sommerhausen. Oder habt Ihr sie daher?

Ich mach das. Vor Allem, weil ich eine 43-kW-Laderin habe 8-)
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Re: Zoe Upgrade- Rentabilitätsrechnung

Beitragvon Nordlicht » Mo 2. Jan 2017, 00:13

Da ich ein Zahlenmensch bin, rechne ich mir es so raus...
Kosten soll das Upgrade ja einmalig 3.500€ und dann monatlich maximal 119€ (flatrate).
Momentan muss ich für die Miete 142€ zahlen (für 30.000km/Jahr).
Die Ersparnis zur flatrate beträgt somit 23€ monatlich bzw. 276€ im Jahr.
Im Jahr machen wir mindestens 10 Touren mit einer Zwischenladung und mindestens 5 Touren mit mehr als 3 Zwischenladungen. Die Zeitersparnis beträgt also mindestens 20 Stunden im Jahr (und das bin nur ich, ohne die Zeit meiner Frau). Wenn man nur den Mindestlohn zur Verrechnung nimmt, dann beträgt dieser Posten Minimum 170€ im Jahr.
Zusammen macht das rund 450€ "Ersparnis" im Jahr gegenüber dem "IST-Zustand".
Nach noch nicht einmal 8 Jahren wäre somit die Investition schon wieder drin. Außerdem könnte man teurere Ladesäulen mit einem größeren Akku meiden bzw. man wäre nicht zwingend auf diese angewiesen. Hieraus ergibt sich erneut ein Einsparungpotential... ;)

Tatsächlich werden sich die Kosten für das Upgrade bei uns sicher schon in weniger als 5 Jahren wieder einspielen und ist somit vollkommen rentabel.

Und falls jetzt wieder irgendwelche Leute "Schwachpunkte" in meiner Berechnung finden, so verbucht diesen Betrag einfach als "Bequemlichkeitspauschale" - dann passt die TRechnung wieder... :lol:
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Re: Zoe Upgrade- Rentabilitätsrechnung

Beitragvon felix52 » Mo 2. Jan 2017, 00:19

Moin Underdog,
meine Fahrzeugdaten sind mit den Deinigen quasi identisch. EZ 28.12.2015. 13.050 km. Kosten incl. Pirelli-Winterreifen auf 7 mal 17 Tec-Run Felgen 19.200 € (all inkl.).
Ich gehe nicht davon aus, den allgemeinen Wertverlust von ca. 3.000 € der Pkw Klasse bis 20.000 € zu erreichen. Insbesondere gerade wegen des Batterie-Upgrades nicht. Überlege auch gerade. Jetzt zur ersten Inspektion werde ich meinen Händler zum
Eintauschpreis meiner "Zen" befragen.
Mal schaun. ;)

Er wird wohl nicht auf meine Vorstellungen eingehen.

Macht aber nichts, wenns nicht klappt. Ich werde nicht zum Bittsteller mutieren, nur um ein paar km Reichweite mehr zu erzielen für den Ausnahmefall.
Dann bleibt die Zicke, die hier in meinem Aufgabengebiet von vornherein auf 80 - 1oo km täglich vorgesehen war und das hat sie toll erledigt, so wie sie ist.

Aber Röno will ja "Treue belohnen"....
Schaun mer mal. ;)
Jeder Zweck muß den Zweck haben, etwas zu bezwecken. Bezweckt der Zweck nichts Bezwecktes, so hat der ganze Zweck keinen Zweck und ist somit zwecklos.
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Re: Zoe Upgrade- Rentabilitätsrechnung

Beitragvon Nordlicht » Mo 2. Jan 2017, 07:36

Ach ja, der Wertverlust...

Meine R240 Intens ist mit Erstzulassung vom 05.06.2015 bei einem aktuellem Km-Stand von 36.788. Der KaufPreis lag damals bei 20.120€ inkl. Armlehne und 8-fach Bereifung mit Klonen.
Da ein VW!!! meiner holden vor Weihnachten draufgefahren ist, habe ich ein Wertgutachten erhalten.
Restwert: 12.380€
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Re: Zoe Upgrade- Rentabilitätsrechnung

Beitragvon novalek » Mo 2. Jan 2017, 07:56

Wenn man die Coins rechnet, mag der Upgrade vorteilhaft sein.
Wenn man die Technik anguckt, hab ich Zweifel, ob Upgrade identisch ZOE-2017 ist.
Warum - wird sich zeigen - ob die Modularität so genial ist, daß an anderen Komponenten kaum Änderungen notwendig sind und nicht andere Hardware reinkommen müssen - also wie man sagt, der Neue Akku an das Alte Fahrzeug mit Balkonen notdürftig rangestrickt wird.
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Re: Zoe Upgrade- Rentabilitätsrechnung

Beitragvon HubertB » Mo 2. Jan 2017, 10:31

Ich gehe davon aus das neben dem Akkutausch nur ein paar Updates gemacht werden, evtl. noch ein Eintrag in die Papiere.
Die Rechnung ändert sich maßgeblich ob man eine Q210 oder eine R240 hat.
Für die Besitzer der Q210 wird wohl das Upgrade der bessere Weg sein.
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Re: Zoe Upgrade- Rentabilitätsrechnung

Beitragvon wonderdog » Mo 2. Jan 2017, 10:49

wir fahren bishee nur kurzstrecke, da die nötige disziplin und geduld für Ladestops vor allem auf weiblicher Seite fehlt und wir aufgrund der stetigen Probleme beim laden (immer ist irgendwas) gesagt haben: verbrenner grösser 100 km und zoe für alles andere. hiermit würde sich der aktionsradus vergrössern da alle beruflichenfahrten sich innerhalb von 230 km abspielen. man müsste nur das geringere tempo einplanen (110 statt 140). dadurch dürfte sich der business case nochmal verschieben. aber ich denke bei einem leasing ( so wurde die neue gekauft) hat man kaum die chance den mehrinvest binnen 3 jahren rauszufahren


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Re: Zoe Upgrade- Rentabilitätsrechnung

Beitragvon Vanellus » Mo 2. Jan 2017, 12:20

Hallo wonderdog,
bei einem Verkauf nach einem Jahr hast du natürlich die Spitze des Wertverlustes maximal mitgenommen. Ich würde den neuen Akku einbauen lassen, wenn er euch Vorteile bringt.
Wir werden unsere Zoe (EZ 7/2013, 60.000 km) upgraden und haben dann einen neuen Akku mit 41 kWh verfügbar und die "alte" 43 kW-Lademöglichkeit :D . Ich rechne mit 3.500 € Kosten.
Das ist für mein Fahrprofil sehr vorteilhaft: ich habe ca. 30 Fahrten im Jahr, bei denen ich unterwegs laden muss, also alle 1-2 Wochen. Ich muss dann nicht mehr an der nächstbesten Ladesäule laden sondern kann mir eine günstige aussuchen.

Offiziell weiß meine Werkstatt nichts von dieser Upgrade-Möglichkeit. Ich denke mal, dass Renault das erst offiziell mitteilt, wenn alles geklärt ist, auch die Frage Eintragung des leicht erhöhten Leergewichts und Software-Änderung.
Ich freue mich, dass ich einen Mietakku habe und ich deshalb nicht diese hohen Kosten habe wie bei einem Kauf-Akku.
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Re: Zoe Upgrade- Rentabilitätsrechnung

Beitragvon Elektro-Bob » Mo 2. Jan 2017, 12:42

Nach meiner Rechenformel komme ich nach 1Jahr auf einen Restwert von 16.372,18 €, wenn das Auto neu 19.500 € gekostet hat. Unterstellt ist dabei, daß sich der Wert alle 4 Jahre halbiert. Zubehör verliert im allgemeinen schneller an Wert, so daß man dieses nicht überbewerten sollte.
Vor Anschaffung meiner ZOE Ende 2015 war mir klar, daß sich bei den E-Autos in den nächsten Jahren sehr viel tun wird und mein Auto deswegen wahrscheinlich einem hohen Wertverlust unterliegen wird. Daher war für mich auch klar, daß ich das Auto wohl "bis zum Ende" fahren werde. Ein schönes "Geschenk" von Röno wäre natürlich der große Akku. Für dieses Upgrade würde ich maximal 3.500 € ausgeben. (Wenn ich mehr dafür bereit wäre auszugeben, würde ich es allerdings hier nicht öffentlich kundtun 8-) )
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