ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon Isomeer » Fr 1. Sep 2017, 09:11

Die ganze Rechnerei habe ich auch lange durch und sie hatte mir den Spaß doch ziemlich verhagelt.
Wobei ich es fast schon verzichtbar finde, Kleinkram wie Sprit-/Stromkosten gegenüberzustellen. Der Horror und das Risiko steckt für mich im möglichen Wertverlust aktueller BEVs in den nächsten Jahren.

Daher mal als Querinformation für die, für deren Fahrprofil es passt und die es noch nicht wissen:
Der Smart ED ist im Leasing unschlagbar günstig. 149€/Monat bei 48Monate/40.000km inklusiv Batterie. Andersrum: Für gut 7000€ zzgl. üblicher Zusatzkosten kann man 4 Jahre risikofrei und kalkulierbar BEV fahren. Klaro, Schnarchlader und Reichweitenthema inklusiv ;)
Bei mir passt es aber, von daher wird es ein Smart und keine Zoe (oder I3/Ioniq, die auch zur Diskussion standen).
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Beitragvon eDEVIL » Fr 1. Sep 2017, 09:55

Und wieviel kostetd er smart bei 30000 km/a , die jahr hier im Beispiel nötig sind.
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon Isomeer » Fr 1. Sep 2017, 10:11

eDEVIL hat geschrieben:
Und wieviel kostet der smart bei 30000 km/a , die jahr hier im Beispiel nötig sind.

Über die vier Jahre dann 2570€ mehr. Hängt natürlich auch immer von der Ausstattung ab. Dann wären es insgesamt rund 9600€ Leasingkosten über 4 Jahre.
Zum selber rechnen: 0,15% vom Kaufpreis /1000km zzgl. MwSt. als "Nachzahlung" bei Überschreitung.
Ob das günstiger wird, wenn man gleich auf 30tkm p.a. geht - keine Ahnung.

Ich hoffe, ich habe richtig gerechnet :?
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon EVduck » Fr 1. Sep 2017, 10:16

Isomeer hat geschrieben:
Der Horror und das Risiko steckt für mich im möglichen Wertverlust aktueller BEVs in den nächsten Jahren.

Ich hab damals (Januar 2014) 15500,- für die Zoe Intens bezahlt, gebraucht 6 Monate alt, 6.000km gelaufen. Derzeit hat sie 101000km gelaufen, auf Mobile gibt es eine vergleichbare, die für 9990,- zu haben ist. So groß ist der Horror also nicht.
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon Isomeer » Fr 1. Sep 2017, 10:19

EVduck hat geschrieben:
Ich hab damals (Januar 2014) 15500,- für die Zoe Intens bezahlt, gebraucht 6 Monate alt, 6.000km gelaufen. Derzeit hat sie 101000km gelaufen, auf Mobile gibt es eine vergleichbare, die für 9990,- zu haben ist. So groß ist der Horror also nicht.

Wenn man die Tesla-Preise sieht, geht das in die gleiche Richtung. Insofern kann das schon sein. Wobei Mobile-Angebotspreise als benchmark zu nehmen ist heikel. Die Wahrheit sieht oft ganz anders aus und kann von vielen Faktoren schnell beeinflusst werden. Siehe Diesel-Preise ;)
Und mit einem neuwertigen Gebrauchtkauf hast Du ja finanziell schon mal sehr klug gehandelt ;)
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon HeinHH » Fr 1. Sep 2017, 11:24

Spider hat geschrieben:
Es rechnet sich auch bei Überland Fahrten.
Ich fahr 30km auf die Arbeit und lade dann dort mit PV-Strom kosten los.
Mein Audi hat gute 12l/100km verbraucht, jetzt hab ich 15kWh/100km.
Die Ersparnis ist enorm.

Klar, wenn alles kostenlos ist spart man. Das ist keine wirklich neue Erkenntnis. Ich habe den TO so verstanden, dass er diesen Luxus - wie im Übrigen viele andere Menschen - nicht hat. Für Deinen Sprung von einem RS6 auf einen Zoe mit kostenloser Lademöglichkeit mag es passen. Aus meiner Sicht eher ein Sonderfall.

Bye Thomas
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon Volt » Fr 1. Sep 2017, 11:52

abschreibung (Restwert) nicht vergessen.

einen 10 jahe alten polo, I10 oder Dacia wird man immer noch los.
einen zoe mit 10 jahren und der km-Leistung bei Batteriemiete wohl eher nicht.

der verbrenner wird derzeit eindeutig preiswerter sein.

Spider hat geschrieben:
Es rechnet sich auch bei Überland Fahrten.
Ich fahr 30km auf die Arbeit und lade dann dort mit PV-Strom kosten los.
....

Naja, rechnen auf kosten anderer geht immer.

Wenn man es will und sich leisten kann, dann machen,
sonst halt nicht.

Stefan
These:
Beim laden sind alle E-Autos gleich zu behandeln.
Bei Destination Ladesäulen (bis 22KW) wird solange gestanden wie der Fahrer es für Richtig erachtet,
bzw. halt maximal solange wie beschildert. Oh, schon voll? egal. Ladescheibe ist Sinnvoll.
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon tyman » Fr 1. Sep 2017, 11:58

Folks,
sind wir doch ehrlich. Ein neuer Zoe wird sich einfach in dem vom Fredersteller vorgestelltem Szenario nicht günstiger fahren als der zum Vergleich herangezogene Polo.
Ich meine, dass Du in Deiner Berechnung keinen Fehler gemacht hast und die Annahmen in sich schlüssig und korrekt sind.
Der Zoe ist damit teurer. Fakt.
Nun zum aber...
- Umweltgedanken?
- Fahrvergnügen?
- Zukunftsaussichten eines Diesels? Und damit Verkaufschancen?
- Vorbildfunktion als Vater? OK, wohl ein bisschen weit hergeholt...
Ich habe 2013 den Zoe gekauft, obwohl dieser teurer war (Anschaffung und Betrieb). Nämlich genau aus obigen Gründen.
Nochmals: Wenn Du nicht einen Großteil Deiner Ladungen kostenlos erhälst und wenn Du nicht noch mehr Kilometer pro Jahr fährst, dann - tough luck - bleibt der Zoe teurer.
Also meiner Meinung nach kannst Du jetzt entweder aufhören mit dem Schönrechnen oder einfach mal Dein Herz und/ oder Deine Familie fragen. Meine Kinder und ich lieben das elektrische Fahren. Und ja, dann ist es eben etwas teurer. War und ist es mir wehrt.
Gruß und eine gute Entscheidung wünsche ich
Olaf
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Zoe Intens Black - Bagheera (12/2013-09/2017)
Hyundai Ioniq Aurora Silber - STORNIERT (von Hyundai geheilt...)
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon novalek » Fr 1. Sep 2017, 12:12

So macht das der kluge Rechner schon - was bringt mir E-Mobilität, außer Zusatzaufwand wegen der Akkuaufladung und der LangstreckenProblematik.
Außer den Versicherungskosten (Vorschrift Vollkasko) des ZOE - meine mit 30% sind weitaus höher - stimmt's doch.
Vernünftig ist auch, die Heimladung - wie lange das Kostenlos-Modell noch hält - wer weiß. Bezahlladungen sind ohnehin teurer.
Ansich ist das nur ein Schnappschuß.
Weiter gedacht - Ersatz eines Kauf-Akkus nach 100.000km bzw. unter 70%SoH im Vergleich mit der Variante Miet-Akku.
Per Daumen, ein Kaufakku mit Montage 9000.- Euro, im Beispiel wäre der nach 4 Jahren fällig, also nach 5700 Euro Mietzahlungen.

Nebenargumentation:
- die kostenlose PV-Ladung ist eben installationsmäßig nicht kostenlos und wetterabhängig.
- die regelmäßig anzufahrende kostenfreie Ladesäule, außer am Arbeitsplatz, kostet Zeit und Aufwand (z.B. Anreise mit U-Bahn).
- teuer als andere Kfz: man geht ins KaDeWe auch nicht um Geld zu sparen, sondern wegen anderer Lebenseinstellungen.
R90/16
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon Priusfahrer » Fr 1. Sep 2017, 12:29

novalek hat geschrieben:
Per Daumen, ein Kaufakku mit Montage 9000.- Euro, im Beispiel wäre der nach 4 Jahren fällig, also nach 5700 Euro Mietzahlungen.


Warum willst Du den Akku nach 4 Jahren tauschen? Vielleicht nach 14 Jahren, wenn überhaupt.
Wer eher bremst fährt länger schnell (ohne nachzuladen)
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