ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon Tho » Mi 1. Nov 2017, 13:12

Meine Renault Werkstatt hat mir bereits am Motor repariert und damit meine ich nicht den Motor ausgetauscht. Ich bin da recht hoffnungsvoll.
Fahrwerksteile, Bremsen usw. macht dir jeder Schrauber. Man darf sich da nicht verrückt machen. Bei einem Tesla hätte ich mehr Angst. Wir fahren ja nur einen elektrifizierten Clio. :lol:
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon Karlsson » Mi 1. Nov 2017, 13:17

Bavaria EV hat geschrieben:
Wie schon gesagt wurde, fallen die ersten Zoe´s mit dem Q-Antrieb (Continental) nächstes Jahr aus der Garantie. Darum schaue ich mich jetzt schon nach Instandsetzungsfirmen für Motoren und den Elektronikkomponenten um.

Die Schäden waren hier die Zahnräder im Getriebe, die Motoren wurden halt getauscht, weil das ein Teil ist. Die billige Variante wäre der Tausch der Zahnräder und vor allem des Dichtungsringes. Ist halt die Frage wer kann es und wer macht es.

Zoe717 hat geschrieben:
mein VW Golf DSG hatte Automatikgetriebeschaden nach 50.000 km! 5.500 €! Ja, Kulanz und ich zahlte „nur“ 500 €. Aber das Vertrauen war weg. Kenne inzwischen einige, denen das auch passierte.

Hatten wir in der Familie ähnlich beim Smart ED. 5700€ für den neuen Lader. War auf Garantie, 0€, aber Vertrauen dahin.

Das DSG würde ich als unnützes Gedöns einordnen. Wir kaufen wohl noch einen letzten Verbrenner und das dann natürlich mit Handschalter.
Zum Getriebeschaden - mein Kumpel hatte nach >300tkm mit seinem Passat da einen Defekt. Das neue Getriebe von VW hätte 4500€ gekostet, ein gebrauchtes Getriebe 2500€ und er hat es letztlich für 250€ selbst repariert.
Das ist so ähnlich wie meine Einspritzpumpe am Golf 1.9TD, wo der 10 Cent Dichtungsring zwischen Hoch- und Niederdruckteil durch chemisch aggressiven Biodiesel kaputt war. Für 10€ gab es beim Bochdienst den kompletten Dichtungssatz für die Einspritzpumpe, hab ich selbst eingebaut. In der Werkstatt wären >1.000€ fällig geworden.

Diese Möglichkeiten bestehen bei den E-Fahrzeugen aber nun mal leider oft einfach (noch) nicht.

T-Ioniq hat geschrieben:
Ich habe mal für mich gerechnet:

Klar, man muss nur den richtigen Verbrenner nehmen und schon "spart" man was im Vergleich. Meine Autos waren bisher aber alles ökonomisch gewählt und da lässt sich im Vergleich eben derzeit noch nix sparen.
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon Bavaria EV » Mi 1. Nov 2017, 19:02

@Karlsson
Die Schäden am Getriebe bzw. die OTS ist der Haltezapfen für die Parkstellung- dieser wurde ja auf Garantie getauscht. Getriebeseitig kann nicht viel kaputt gehen außer mal ein Lager (10 Euro Normteil was man selber als Schrauber wechselt). Schwindelig wird es mir aber dann, wenn elektronische Bauteile gewechselt werden müssen....oft braucht man einfach das Clip von Renault- also nix mit selber wechseln und inplementieren, wenn man nicht online mit Renault ist.
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon Karlsson » Mi 1. Nov 2017, 19:22

Bavaria EV hat geschrieben:
Getriebeseitig kann nicht viel kaputt gehen außer mal ein Lager (10 Euro Normteil was man selber als Schrauber wechselt).

Stimmt nicht. Die frühen Zoe hatten Wellendichtringe, die für statische Aufladung sorgten, was sich dann zum Teil durch Funken über die Zahnräder entlud und die Oberfläche dabei schädigte.
Wenn Du das ausbauen und die Zahnräder tauschen kannst - super. Ich kann es nicht und meine freie Werkstatt um die Ecke auch nicht.
Bei Tesla scheint auch einiges im argen zu sein, die Motoren gehen sehr oft kaputt, bei manchen hier gleich mehrfach. Da kenne ich aber die Hintergründe nicht.
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon Bavaria EV » Mi 1. Nov 2017, 22:06

Ich weiß nicht wo Du Deine Info´s her hast- aber mechanisch haben wir am Getriebe von der Zoe so gut wie keine Probleme.....ne statische Aufladung von einem Simmerring ist gelinde gesagt Schwachsinn. Diese Info die Dir da gegeben wurde kannst getrost in das Reich der Fabeln verschieben. Klar wird es immer Defekte durch Fabrikationsmängel oder Verschleiß auch an E-Fahrzeugen geben- nur ist ein "Getriebe" von einer Zoe nur ne Einstufige Übersetzung von Primär- auf Sekundärwelle...also kein Getriebe mit Synchronringen, Schaltgabeln, 20 Zahnrädern usw. im herkömmlichen Sinne.
Ich arbeite an diesen Fahrzeugen- "Stimmt nicht" ..stimmt nicht ;)
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon Priusfahrer » Do 2. Nov 2017, 10:53

Die Drehmomente sind aber bei EV´s deutlich höher. Insbesondere durch die rotierende Masse der E-Maschine, die ja nicht mechanisch ausgekuppelt werden kann. Bei starken Laständerungen, zum Beispiel wenn auf unebenen Straßen mal ein Rad kurz in der Luft ist, beschleunigt wird und dann wieder Bodenkontakt hat, treten extrem hohe Drehmomentspitzen auf.

So was kann man mit einem Drehmomentbegrenzer (Rutschkupplung) absichern. Aber so weit mir bekannt ist, hat der ZOE so was nicht. Beim i3 auch nicht. Hier gab es daher zahlreiche Probleme mit der Motoraufhängung und eine entsprechende Rückrufaktion.

Daher möchte ich bei rauer Fahrweise Getriebeschäden auch bei der ZOE nicht ausschließen.
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon Bavaria EV » Do 2. Nov 2017, 11:58

So viel Drehmoment liegt bei der Zoe jetzt auch nicht an. Ein Clio III 1.5 dCi hat exakt gleich viel PS und Drehmoment, aber ein richtiges Getriebe wo viel mehr kaputt gehen kann und verschleißt. Ein Schaltgetriebe hat beim flutschen lassen der Kupplung wesentlich höhere Drehmomente zu verkraften als der lineare und immer kraftschlüssige E-Antrieb.
Was hin und wieder defekt ist: Q-Motoren, Laderegler, DC/DC Wandler, TCU´s.
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon sensai » Fr 3. Nov 2017, 08:39

Meine Kosten für den Monat Oktober 2017:

gefahren:.................................1294 km
Gesamt kWh:..............................203 kWh
davon daheim geladen:.................111,11 kWh
Schnitt......................................59,9 km/h
Durchschnittverbrauch...................15,7 kWh/100 km

Kosten:
Versicherung:..............................11,12 €
Steuer:........................................0,00 €
Firmenpauschale für Strom................5,00 €
Heimkosten (0,15 per kWh brutto)......16,67 €
________________________________________
Gesamt:.....................................32,79 €
Batteriemiete:.............................94,00 €
Gesamt:....................................126,79 €

Vergleichsfahrzeug Fiat Punto...........10,955 €/100 km
Zoe o. Batterie..............................2,534 €/100 km
Zoe m. Batterie.............................9,798 €/100 km

Ich bin zufrieden :D :D
Zuletzt geändert von sensai am Fr 3. Nov 2017, 09:44, insgesamt 1-mal geändert.
Niedrigstenergiehaus (17 kWh/m²) mit Wärmepumpe und Tiefenbohrung

Zoe Intens 12/2014 mit 17" TechRun und Folierung
IONIQ Premium schwarz: Bestellt November 2017 (#sangl 371) Liefertermin März 2018
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon Tho » Fr 3. Nov 2017, 09:38

Ich hatte in 86.000km bisher an außerplanmäßigen Kosten ca. 200€ für den Austausch des Lenkrads. (Das erste war abgenutzt)
Sonst war nichts. :lol:
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Re: ZOE schön gerechnet? Würde ich ja gerne…

Beitragvon Nordlicht » Fr 3. Nov 2017, 10:46

Bei mir kostet ein Auto in der Anschaffung, welches auch immer, um die 20.000€. Dieses halte ich dann so 7 oder 8 Jahre. Ergo: Preisparität...

Bei der Versicherung ist die ZOE auch nicht teurer als ein Verbrenner und wenn doch, kann man die 56€ Steuerersparnis damit zurechnen. Ergo: Preisparität...

Bei der Unterhaltung der ZOE ist sie definitiv sparsamer als ein Auto mit Verbrennungsmotor. Ergo: Knappe 300€ Ersparnis zugunsten der ZOE...

Bei den laufenden Kosten rechne ich die (früheren) reinen Spritkosten gegen die Stromkosten plus die Batteriemiete.
Alle meine Wagen verbrauchten bislang so um die 6 Liter Diesel, was km-Kosten von 7 Cent bedeutet.
Elektrisch bin ich in den letzten 17 Wochen 15.600km gefahren. Die Stromkosten beliefen sich auf insgesamt 53,97€ (3,74€ TNM in Holland, 20€ Stromspenden, 30,23€ Hausstrom). Dazu kommen in den 4 Monaten 476€ Batteriemiete, was km-Kosten von 3,4 Cent bedeutet.

FAZIT: Allein in den letzten 17 Wochen hätte mich ein Diesel mit 6 Liter Verbrauch auf 100km über 560€ mehr gekostet. Aufs Jahr gerechnet und bei rund 40.000km ist ein oben beschriebener Verbrenner fast 1.750€ teurer als meine ZOE.

...ich bin noch nie in meinem Leben sooooooo günstig Auto gefahren wie mit meiner kleinen Französin. Diese Rechnung ist allerdings meine eigene und ist auch sicher nicht auf andere 1 zu 1 übertragbar...
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06/2013: 5 kwp PV-Anlage mit S10 Speicher von e3/dc
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03/2016: CF-Box Standort mit offenem FreiFunk W-LAN
nächster E-Stammtisch Schleswig-Holstein: 16.November
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