Zoe R240 und Leaf 30 kWh Testfahrten; Zoe 2. Sieger!

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Re: Zoe R240 und Leaf 30 kWh Testfahrten; Zoe 2. Sieger!

Beitragvon MJ007MJ » Do 30. Jun 2016, 15:57

Nein, das reicht. Man muss ja nicht immer voll laden. Oder sehen es die anderen auch so wie controller88?
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Beitragvon rolandk » Do 30. Jun 2016, 16:09

MJ007MJ hat geschrieben:
Nein, das reicht.


Woher nimmst Du die Erkenntnis, das es reicht?

Natürlich ist das eigene Fahrprofil zu berücksichtigen und ich kenne Deins nicht. Aber ich kenne jede Menge Leute, die sich mindestens 22kW AC als Ladeleistung wünschen und sich darüber ärgern, das ihr Fahrzeug das nicht hat.

Da reichen dann eben 3,7kW oder 6,6kW nicht aus. Und gerade, wenn man den Wagen dann gerade braucht, muß er laden. Ist 'ne blöde Situation.
Aus der Nummer kommt nur heraus, wer das Glück hat, auch alternativ laden zu können. Das bedingt allerdings auch funktionierende DC-Lader (bei Nissan). Die allseits zuverlässigen CEE-Dosen fallen für dieses Fahrzeug aus. Und zu Hause geht das dann natürlich auch nicht.

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Re: Zoe R240 und Leaf 30 kWh Testfahrten; Zoe 2. Sieger!

Beitragvon MJ007MJ » Do 30. Jun 2016, 16:28

Hm, ich meinte damit, dass es für mich reichen würde. Denn ich würde fast ausschließlich bei mir zu Hause über eine CEE blau Steckdose mit 16A laden. Das Laden an einer öffentlichen Säule mit Typ2 mit dem Leaf mit 6,6 kW wäre dann auch nur eine Notlösung, wenn der Nach-Hause-Weg nicht mehr reicht.
Chademo beim Aldi wäre bei uns auch möglich.
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Re: Zoe R240 und Leaf 30 kWh Testfahrten; Zoe 2. Sieger!

Beitragvon Vanellus » Do 30. Jun 2016, 19:03

Heavendenied hat geschrieben:
Naja, immer dieses rumgehacke auf der Ladeleistung des Leaf...


Ich will mit meinen Bemerkungen nicht auf der Ladeleistung des Leaf herumhacken. Es geht mit einzig darum, zu verhindern, was ich hier im Forum, vor allem bei i3-Fahrern erlebt habe. Da hatte ich den deutlichen Eindruck, dass in mehreren Fällen diesen erst einige Monate nach dem Kauf bewusst wurde, dass ihr i3 an einer 22 kW-Säule und obwohl sie das Typ 2-Kabel (als Extra, in einem 40.000 €-Auto!) gekauft haben gar nicht mit 22 kW lädt. Sie waren der Meinung, an einer 22 kW-Säule lädt der i3 auch mit 22 kW.
Diesem Missverständnis vorzubeugen war mein Anliegen.
Es gibt natürlich Fälle, wo die Ladeleistung des Leaf ausreicht. Dann ist es ja ok.
Ob aber jemand, der sein erstes E-Auto kauft, ahnt, dass er in Kürze nicht nur kurze Fahrten damit machen will, sondern möglichst viele, da habe ich Zweifel. Mir war es jedenfalls vor drei Jahren, als ich mein erstes und bislang einziges kaufte, nicht klar.
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Re: Zoe R240 und Leaf 30 kWh Testfahrten; Zoe 2. Sieger!

Beitragvon Kartenspieler » Do 30. Jun 2016, 19:23

Ich bin gerade dabei ein E Auto zu kaufen. Was ich bisher gelernt habe ist, dass ein Auto ohne AC Lademöglichkeit mit mindestens 11 kW und 22 kW von vornherein ausscheidet. Über 43 kW lass ich noch mit mir reden. Aber nur einphasiges AC Laden geht mir gegen die Elektrotechniker Ehre. So eine Schieflast ist unmoralisch, sowas tut man nicht!
Also lande ich bei der Zoe.
Ich habe einen 11 kW CEE rot Anschluss in der Garage (seit 1987 wartet der auf das Elektroauto)
Für die brauche ich noch die Bettermannbox, soweit verstehe ich alles.
Aber wozu brauch ich dann noch diese Briket Ladebox mit 10/14 A? Die ist doch von der Funktion her in der Bettermannbox enthalten. Wird mir da Elektroschrott aufgezwungen mitzukaufen?
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Re: Zoe R240 und Leaf 30 kWh Testfahrten; Zoe 2. Sieger!

Beitragvon Jack76 » Do 30. Jun 2016, 19:46

Kartenspieler hat geschrieben:
Aber wozu brauch ich dann noch diese Briket Ladebox mit 10/14 A? Die ist doch von der Funktion her in der Bettermannbox enthalten. Wird mir da Elektroschrott aufgezwungen mitzukaufen?


Exakt erkannt. Kannst der Händler aber eventuell bei der Bestellung wegstreichen, nur leider ist der Kaufpreis im Fahrzeugpreis mit eingerechnet und wird leider nicht raus gestrichen. Das war früher besser, als man die 3,7KW RWE-Wallbox rausstreichen konnte und 1100,- EUR verrechnet bekam... Also mitnehmen, ein wenig ärgern und vielleicht kann man es ja mal im Hotel oder bei Schwiegermuttern "über Nacht" benutzen. Hab ja auch mein modifizierts Mennekes-ICCB (8-16A mit CEE blau und diversen Adaptern) immer dabei für genau die o.g. Nutzungsmöglichkeiten.

Grüße
Jack
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Re: Zoe R240 und Leaf 30 kWh Testfahrten; Zoe 2. Sieger!

Beitragvon Heavendenied » Do 30. Jun 2016, 20:09

@MJ:
Das klingt für mich so (wie ich schon schrieb) als würden bei dir beide Lademöglichkeiten vollkommen ausreichen.
Wenn du natürlich zusätzlich zu den Arbeitswegen regelmäßig weitere Strecken fährst und die dann mit dem Verbrenner fahren "mußt", weil die Lademöglichkeiten unterwegs doch begrenzt sind wäre das was anderes.
Wir fahren seit mehr als 1,5 Jahren nen C-Zero und meine Eltern seit einem guten halben Jahr einen Leaf. Wir mussten bisher nicht einmal den Verbrenner benutzen, weil das Elektroauto noch nicht wieder genug voll geladen war.
Wer ständig die Verwandschaft in hunderten KM Entfernung besuchen muss oder geschäftlich immer wieder lange Strecken zurücklegen muss oder eben mehrmals im Jahr weite Strecken in Urlaub fährt der braucht evtl. wirklich überall und immer Schnelle Lademöglichkeiten und 3,7kW + Chademo reichen nicht aus. Bei uns und sicher vielen anderen reichen die 3,7kW einfach vollkommen aus, und zwar ohne dass man ständig neben dem Auto stehend warten muss bis der Akku wieder voll ist. Und für die zwei Urlaubsfahrten im Jahr kann ich mir im Notfall auch einen Mietwagen nehmen oder mit der Bahn fahren. Bei 600km wären mir auch mit der Zoe mit der Familie im Auto einfach zu viele/lange Ladestopps nötig.
Aber das muss eben jeder für sich entscheiden. Ich denke es ist ausreichend klar geworden, welche Lademöglichkeiten es bei den beiden Fahrzeugen gibt.

Und von der schnellen AC Lademöglichkeit abgesehen gibt es wie gesagt noch viele weitere Kriterien und in den allermeisten ist der Leaf meiner Ansicht nach klar überlegen. Allen voran die Zuverlässigkeit und die Möglichkeit zum Batteriekauf...
Gruß,
Jürgen
(Citroen C-Zero, Vectrix VX-1 Li+)
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Re: Zoe R240 und Leaf 30 kWh Testfahrten; Zoe 2. Sieger!

Beitragvon MJ007MJ » Do 30. Jun 2016, 20:50

Das E-Auto ersetzt bei uns das Zweitauto, welches meine Frau vorwiegend fährt. Es ist tatsächlich so, dass wir bis auf 2 Fahrten, bislang alle Fahrten im Jahr 2016 auch mit einem E-Auto mit einer Reichweite von 180 km bewältigen hätten können.
Sollte das E-Auto tatsächlich mal nicht voll sein und wir dringend bzw. spontan irgendwo hinfahren müssen, können wir natürlich auch noch auf unser anderes Fahrzeug zugreifen.
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Re: Zoe R240 und Leaf 30 kWh Testfahrten; Zoe 2. Sieger!

Beitragvon rolandk » Do 30. Jun 2016, 21:08

MJ007MJ hat geschrieben:
Das E-Auto ersetzt bei uns das Zweitauto, welches meine Frau vorwiegend fährt. Es ist tatsächlich so, dass wir bis auf 2 Fahrten, bislang alle Fahrten im Jahr 2016 auch mit einem E-Auto mit einer Reichweite von 180 km bewältigen hätten können.
Sollte das E-Auto tatsächlich mal nicht voll sein und wir dringend bzw. spontan irgendwo hinfahren müssen, können wir natürlich auch noch auf unser anderes Fahrzeug zugreifen.


sieh noch mal auf meinen Beitrag: renault-zoe-allgemeines/zoe-r240-und-leaf-30-kwh-testfahrten-zoe-2-sieger-t17628-20.html#p365947

Und dann schau Dir diverse Erfahrungen anderer Nutzer an.

Es kann übrigens ganz schnell passieren, das evtl. sogar ein zweites Fahrzeug angeschafft wird. Denn Deine Frau wird sicher nicht auf das E-Fahrzeug verzichten wollen, wenn Du damit nur noch unterwegs bist ;-)

Ich würde wirklich darauf wetten, das exakt das o.g. von mir genannte eintritt. Ich glaube die Menge der Leute, die nachdem sie elektrisch fahren, wieder zurück zum Verbrenner kommen strebt extrem gegen Null.

Ich persönlich habe schon Probleme überhaupt noch einen Verbrenner zu fahren, geschweige denn einen zu kaufen.
Und ich vermute mal, das ich damit sicher nicht alleine bin.

Gruß
Roland
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Re: Zoe R240 und Leaf 30 kWh Testfahrten; Zoe 2. Sieger!

Beitragvon Kartenspieler » Do 30. Jun 2016, 22:13

Es geht mir nicht darum zu sagen, dass ein einphasiges Laden nicht reicht; reichen würde es vielleicht. Aber, die für mich vernünftige Ladetechnik verzichtet ganz einfach nicht auf AC 22 kW oder sogar 43 kW.
Firmen, die das nicht kapieren, sind halt draußen. Alle DC Lademöglichkeiten interessieren mich überhaupt nicht mehr, weil sie nicht in mein preissensitives Weltbild passen. Ich will an jeder Bauernhofscheune, wo ich was in CEE Rot leuchten seh, laden können, und das dreiphasig, wie es sich für anständige Verbraucher gehört. 32 A Schieflast ist eine Zumutung. Da eiert ja der Generator.
DC > 50 kW Superschnell ist ein nettes Feature, (extrem)teuer in der Infrastruktur, unwesentlich schneller, und wenn schneller auch gesund für den Akku?
Bis 40 kWh Akkus völlig überflüssig!
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