Zoe als Firmenauto

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Re: Zoe als Firmenauto

Beitragvon THellweg » Do 11. Jun 2015, 07:09

Als ich das in 2014 durchgerechnet habe, war die 1% Regelung äusserst unattraktiv.
Daher habe ich in 2013 eine "passende" Ansparabschreibung gemeldet und den ZOE dann im Herbst 2014 gekauft.
Da die 1% Regelung keine günstige Option war, habe ich das Modell mit 10% privater Nutzung (Fahrtenbuch) gewählt.
So kann ich alle Fahrzeugkosten voll absetzen, darunter auch die Kosten für das Akku-Leasing.

Tipp am Rande:
Es gibt, zumindest für Android, eine App namens "mileage" die das Fahrtenbuch (mittels R-Link) selbstständig pflegt.
Diese App startet automatisch die Aufzeichnung einer Fahrt, sobald das Android-Gerät über Bluetooth mit dem R-Link verbunden ist. Das ist sehr praktisch und erfordert nur noch minimale Nacharbeit.
Die R-Link Option ist zwar "beta" funktioniert aber tadellos. Dabei werden die GPS-Koordinaten bei BT-Verbindung und BT-Trennung für Start und Ziel verwendet. Die zu den Koordinaten gehörenden Strassenadressen kann man später mit einem einzigen Klick "suchen und ergänzen" lassen. Am Ende des Monats mache ich dann einen Export der Aufzeichnungen und bereite diese mit Excel ein wenig auf, um die einzelnen Touren-Kilometer zu absoluten Tacho-Kilometerständen umzuwandeln.
Diese Angaben kann ich dann, fast 1:1, in das handschriftlich geführte Fahrtenbuch übernehmen.

Kleiner Malus: Man muss vor dem losfahren immer kurz abwarten bis das Smartphone mit R-Link verbunden ist, da man ansonsten leicht abweichende Adressen bekommt. Wenn man beim Start der Aufzeichnung einer neuen Tour schon "unterwegs" ist, sind die GPS-Koordinaten dieses Starts logischerweise leicht abweichend vom letzten Ziel.
#1 Ioniq electric premium (aurora) ersetzte Zoe #1 seit 10/17. #2 ZOE Intens (schwarz, Jahreswagen, q210) seit 12/15
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Re: Zoe als Firmenauto

Beitragvon Rudi L. » Do 11. Jun 2015, 08:52

Unsere gewerblichen Fahrzeuge haben alle ein GPS Logger drin. Zum einen, damit wir wissen wo die Autos sind zum anderen wegen der automatischen Aufzeichnung der Fahrten. Trotzdem erkennen nicht alle Finanzämter diese Geräte an, mit der Begründung man könnte manipulieren. Ein Teil läuft je nach Standort parallel mit dem handschriftlichen Fahrtenbuch, ärgerlich aber nicht zu ändern.

Wichtig ist daher, kläre das vorher mit Deinem zuständigen Finanzamt ab ob diese Art der Aufzeichnung genehmigt wird, wenn ja dann kannst Du Dir das handschriftliche Fahrtenbuch sparen. I.d.R. werden die abwehrend wenn Du eine Excel-Tabelle vorlegst, weil da immer nachträglich korrigiert werden kann. Die Eintragungen haben täglich vor und nach der Fahrt zu erfolgen, nicht am Monatsende. Vorsicht, sobald nur eine Sache darin unklar ist kann das ganze Fahrtenbuch verworfen werden.

Grüße
Rudi
Rudi L.
 

Re: Zoe als Firmenauto

Beitragvon fbitc » Do 11. Jun 2015, 12:08

Wenn du Pech hast, musst du sogar getrennt nach an und Abfahrt aufschreiben. Ein Bekannter hatte eine Prüfung und hat nur eingetragen gehabt. ZB 01.06.15 7.00 bis 19.00 Uhr. Kundenbesuch Firma xx, Ort a - Ort b - Ort a, km xxx
Das wurde beanstandet. Richtig wäre gewesen. Anfahrt ein Eintrag und Rückfahrt ein Eintrag
Grüße Frank
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Re: Zoe als Firmenauto

Beitragvon Maximilian » Mo 22. Jun 2015, 09:38

Die Antwort von THellweg hat mich schon sehr viel weiter gebrcht. Also das man den Akku gerne leasen kann.

Über Sachen, wie: "Es wäre besser, wenn" müssen wir ja nicht schreiben. Können wir als kleine Forumlinge ja eh nicht ändern :/
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