Was spricht jetzt noch für die "alte" Zoe?

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Re: Was spricht jetzt noch für die

Beitragvon HubertB » Sa 8. Okt 2016, 11:22

Kauft bitte alle den kleinen Akku, dann muss ich nicht so lange auf das Upgrade warten 8-)

Ich habe den Threaderöffner so verstanden das er entweder die neue Zoe mit kleiner Batterie haben will oder die R240.
Die große Batterie steht also gar nicht zur Diskussion, und auch nicht schnelladen.

Im Moment wissen wir noch zu wenig über die neue Zoe, ob sich signifikante Verbesserungen beim R-Link oder bei der Klimaanlage ergeben. Da wird man wohl warten müssen bis die ersten Fahrzeuge ausgeliefert wurden.
Ich könnte mir vorstellen das es das ein oder andere R240 Schnäppchen im Abverkauf geben könnte wenn die neue denn wirklich da ist. Auch die Gebrauchtpreise werden unter Druck geraten.
Ich schätze die Q210 wird gebraucht eher anziehen wenn das Upgrade so wie angekündigt kommt.
Zoe Zen / Twizy
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PV 8,25 kWp / 10m² Solarthermie
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Re: Was spricht jetzt noch für die

Beitragvon Schneemann » Sa 8. Okt 2016, 11:39

Ich sehe gerne den ökologischen Aspekt der E-Mobilität und sage dir: wenn du den R240 günstger bekommst, zuhause oder anderswie bequem nach einer Fahrstrecke von 130 km laden kannst und dir schnelleres Laden aus diesem Grund egal ist, dann hol dir den R240 mit Mietakku. Denn dann genügt er deinen Ansprüchen.

Mein Fahrprofil ist ähnlich dem deinen und ich komme mit dem Q210 wunderbar aus. Einzig bei den drei bis vier Langstreckenfahrten im Jahr würde ich mir einen größeren Akku wünschen, um weiter zu kommen oder schneller fahren zu können. Aber auch da komme ich zurecht, weil das Ladenetz es inzwischen hergibt.

Bedenke aber bitte beim R240: Du musst auf längeren Touren alle ca. 120 km eine Ladepause von rund einer Stunde einlegen. Beim Q210 ist es nur eine halbe Stunde.
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Re: Was spricht jetzt noch für die

Beitragvon Themse » Sa 8. Okt 2016, 11:43

Wir haben vor 4 Monaten einen ZOE R240 neu gekauft.
Er wurde geplant als Auto für meine Frau, die jeden Tag gute 30 km zur Arbeit fährt.
Geladen wird das Auto an der, dem ZOE mitgelieferten Steckdose mit 3,4 KW, bevorzugt mit der eigenen PV .
Dies bedeutet, daß das Auto nach Feierabend eingesteckt und täglich ca 5 kWh nachgeladen wird,
damit meine Frau jeden Morgen einen vollgeladenen ZOE zur Verfügung hat.
Sie könnte auch alle 4 Tage nachladen, aber mit vollem Akku fährt es sich entspannter
und wer weiß, manchmal kommt natürlich auch noch Abends Strecke hinzu.
So betrieben, ist der 22 kWh Akku völlig ausreichend und preiswerter !
Und für die Reise nach Dresden zum Enkel benutzten wir unseren Skoda Octavia
Nun aber das Aber:
Da wir Elektro-Auto Fahren inzwischen dem Verbrenner deutlich vorziehen,
haben wir immer öfter den Wunsch, mit dem ZOE auch Langstrecke zu fahren !
Und dafür wäre der große Akku natürlich wie geschaffen: Da wir auf Reisen eh ca alle 200 km eine Pause machen,
wäre die Fahrt nach Dresden mit dem großen Akku mit 2 Pausen problemlos ohne nennenswerten Zeitverlust machbar !
Und man könnte es auf der Autobahn bedenkenlos auch mal "laufen" lassen !
Mit dem kleinen Akku war uns die Dresden-Reise bisher zu aufwendig, da wir dafür 4 Tankstopps brauchen.
Da die Ladeinfrastruktur auf Raststätten extrem unterentwickelt ist bedeutet ein Tankstopp mit Elektroauto zur Zeit überwiegend noch, runter von der Autobahn, Ladestation suchen, laden und dann wieder rauf auf die Autobahn !
Für einen solchen Tankstopp muß beim 22 kWh Akku normal 1 Stunde eingeplant werden !
Und da wird so eine Fahrt schon seeehr lang !
Fazit :
Wenns passt, ist es sehr gut mit kleinem Akku, aber mit großem Akku ist es eben noch besser !
Es bewahrheitet sich mal wieder der Satz:
Das Bessere ist der größte Feind des Guten !
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Re: Was spricht jetzt noch für die

Beitragvon eDEVIL » Sa 8. Okt 2016, 12:13

Was mit "Zweitwagen für Pendeln" beginnt, endet recht häufig mit dem verkauf oder zumindest Vernachlässigung des Verbrenners.

Wenn es ums Geld geht, dann besser einen gebrauchten ZOE Q210, der dann ggf. noch für längere Strecken nutzbar ist, weil oft 20min Ladepause genügen, um bis 80% zu laden. Das reicht dann grad so für WC-gang und neuen Kaffee kaufen und dann gehts schon wieder weiter.

R240 macht imho nur sinn, wenn man schon ein eAuto mit größerer Reichweite hat oder in 1-3 Jahre kaufen möchte.
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Re: Was spricht jetzt noch für die "alte" Zoe?

Beitragvon k4m4 » Sa 8. Okt 2016, 13:21

Nein verkauft wird der Stinker nicht (Erstauto wird von der Frau benutzt und dient für längere Strecken).
Und wie HubertB schon verstanden hat, brauche ich das Auto nur für 60 km +- 10km am Tag, und die restliche Zeit kann ich ihn in der Garage beladen.
Habe schon ein Angebot gesehen vom Zoe1 Neuwagen.
Wollte nur wissen ob der Aufpreis (Mehrkosten, Batteriemieterhöhung) von Zoe1 zu Zoe2 (ohne größerer Batterie) nicht eine Überlegung wert wäre jetzt noch den Zeo1 zu kaufen.
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Re: Was spricht jetzt noch für die

Beitragvon umberto » Sa 8. Okt 2016, 16:03

Wenn Du es ökologisch siehst, ist der Gebrauchtwagen eh die bessere Alternative.

Ich weiß jetzt nicht, ob ich bei einem Kurzstreckenfahrzeug unbedingt das neuere R-Link brauche. Das alte R-Link funktioniert bei mir inzwischen (nach zig Updates) sehr ordentlich für Telefonieren, USB-Abspielen, Radio hören und ab und zu mal Navi.

Wenn Du also den 41 kWh-Akku nicht brauchst, kannst Du Dir das Geld meines Erachtens sparen.

Und die Geschichte mit "Zoe als Zweitwagen gekauft und dann zum Erstwagen mutiert" habe ich hier zwar auch schon ein paar Mal gelesen, halte das aber für einen Sonderfall. Ich mach mal ne Umfrage.

Gruss
Umbi
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