Warum so schwer

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Re: Warum so schwer

Beitragvon Berndte » Mo 6. Jul 2015, 11:53

...oder Aufkleber drucken und daneben kleben: Hier zerschellte ein Audi Q7!
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Re: Warum so schwer

Beitragvon Twizyflu » Mo 6. Jul 2015, 16:24

Berndte hat geschrieben:
Hier zerschellte ein Audi Q7!


Wundern würde mich das nicht ;)
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Re: Warum so schwer

Beitragvon jumparound246 » Di 7. Jul 2015, 22:20

Berndte hat geschrieben:
...oder Aufkleber drucken und daneben kleben: Hier zerschellte ein Audi Q7!


Apropos Audi: habt ihr schon die neue Audi...keine Ahnung wie die karre heißt gesehen? Haben die jetzt nen irren der das Marketing leitet?
Echt kranker scheiß!
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Re: Warum so schwer

Beitragvon Karlsson » Do 9. Jul 2015, 22:18

umberto hat geschrieben:
Das findest Du dann gut, wenn Du wie ich aus 3 Totalschäden mehr oder weniger unverletzt ausgestiegen bist.


Ich hatte "nur" einen schweren Unfall. Da bin ich mit ca 70km/h gefahren und dann hat mir an einer Kreuzung einer (nach Alkoholgenuss) die Vorfahrt genommen. Minimal hab ich noch was wegbremsen können, aber dann hats richtig gescheppert. Beide Autos sind durch die Luft geflogen und haben sich 180° und 270° dabei gedreht.

Das war mit meinem ersten Auto - einem 89er Seat Ibiza ohne alles.
Dieses Modell:
Bild

Also nichts mit ABS, Airbags etc. Der wird auch nicht groß Versteifungen gehabt haben. Nur Anschnallgurte und Kopstützen.

Die Fahrgastzelle ist aber komplett heil geblieben (naja gut, ich musste durchs Fenster raus, die Tür klemmte) und wir waren absolut unverletzt. Also von so blauen Flecken vom Anschnallgurt mal abgesehen - der hat mir so richtig die Luft aus der Lunge gedrückt.

Also ich glaube diese ganze Sicherheitsdiskussion ist Jammern auf sehr hohem Niveau.
Ich bin die Woche übrigens auch 3x mit dem Rad zur Arbeit - so komplett ohne Schutz - und hab mich dabei auch sehr gut gefühlt ;)
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Re: Warum so schwer

Beitragvon umberto » Do 9. Jul 2015, 22:54

Karlsson hat geschrieben:
Also ich glaube diese ganze Sicherheitsdiskussion ist Jammern auf sehr hohem Niveau.


Ja? Das erklär Du bitte der Frau aus dem Auto, die uns (wir fuhren ca. 70 km/h auf der Vorfahrtsstraße) mit ca. 20 km/h an einer Kreuzung abgeschossen hat und mit mehrern Wirbel- und Brustbein-Frakturen aus ihrem Auto geborgen werden mußte, während wir aus unserem hier gerne gescholtenen deutsche Premium-Produkt nur mit ein paar Prellungen/Abschürfungen einfach ausgestiegen sind.

Ich glaube, hier machen sich viele einfach nicht klar, das auf diesem Planeten alle 30s ein Mensch durch einen Verkehrsunfall stirbt. Jede andere Technik, die alleine in Deutschland für durchschnitlich 8-9 Tote am Tag oder für einen Verletzten alle 80s verantwortlich ist, wäre vermutlich längst verboten.

Dann lieber 150 kg mehr im Auto für den Fall der Fälle.

Gruss
Umbi
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Re: Warum so schwer

Beitragvon Poolcrack » Fr 10. Jul 2015, 08:01

umberto hat geschrieben:
Dann lieber 150 kg mehr im Auto für den Fall der Fälle.

Das Gewicht ist aber leider absolut kein Indiz für mehr Sicherheit. Die Fahrzeugbleche wurden mit den Jahrzehnten immer dünner, trotzdem verbesserte sich die Steifigkeit der Karosserien laufend. Auch die Verwendung von leichteren Materialien wie z.B. Aluminium hat nicht dazu geführt, dass die Verwindungssteifigkeit abgenommen hat. Die Form ist viel entscheidender. Ein Rohr mit dem selben Gewicht einer massiven Stange ist deutlich stabiler.

Der ausstattungsbereinigte Preis eines Autos und dessen Größe sind viel eher Indizien für die Sicherheit. Leider aber auch keine absolut verlässlichlen. Am Ende gelten doch nur die Crashtests und die Hoffnung, dass sich das Auto bei einem nicht getesteten Szenario sich nicht unerwartet schlecht verhält.
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Re: Warum so schwer

Beitragvon Karlsson » Fr 10. Jul 2015, 08:32

umberto hat geschrieben:
Ja? Das erklär Du bitte der Frau aus dem Auto, die uns (wir fuhren ca. 70 km/h auf der Vorfahrtsstraße) mit ca. 20 km/h an einer Kreuzung abgeschossen hat und mit mehrern Wirbel- und Brustbein-Frakturen aus ihrem Auto geborgen werden mußte, während wir aus unserem hier gerne gescholtenen deutsche Premium-Produkt nur mit ein paar Prellungen/Abschürfungen einfach ausgestiegen sind.

Das scheint ja meinem Unfall zu ähneln.
Und Du meinst, dass es ihr mit ein paar Verstrebungen mehr noch besser ergangen wäre? Sie scheint ja überlebt zu haben, obwohl sie einen kolossalen Fehler begangen hat. Das ist doch schon mal ziemlich gut.
Unser Unfallgegner hatte auch was am Hals. Der wurde halt seitlich getroffen, während wir den Ruck frontal hatten - und uns in dem alten Spanier halt genau wie Euch im deutschen Premiumprodukt nichts passiert ist.
Heute wäre es ihm sicherlich mit einem seitlichen Airbag noch besser ergangen. Aber das auch in nem aktuellen Polo statt seinem damals Corsa A. Aber auch in dem hat er überlebt und der Krankenhausaufenthalt war nur kurz.

Hätte er damals einen Touareg gehabt, wäre er vielleicht nicht so weit durch die Luft geflogen. Dafür hätte es bei uns dann um so mehr gescheppert.
Hätten er und wir einen Touareg gehabt - da wäre sein Gewichtsvorteil dann wieder dahin gewesen, wenn beide Seiten aufrüsten. Bisschen mehr Knautschzone...ja.
Aber das nur im Namen der Sicherheit? Also dass jetzt alle so große Schlachtschiffe fahren, um dann bei einem Unfall, den viele auch nie im Leben haben, ein paar blaue Flecke weniger zu haben? Da sehe ich nicht die Verhältnismäßigkeit.

umberto hat geschrieben:
Dann lieber 150 kg mehr im Auto für den Fall der Fälle.

Wenn es die nur wären. Mir geht es vor allem auch darum, dass die Leute immer größere Autos fahren. Wer früher mit dem Golf3 glücklich war, findet heute dieselbe Größe im Polo und hat dabei noch mehr Sicherheit.

Ich versuche jedenfalls aufs Gewicht zu achten. Und sollten wir in den nächsten Jahren noch einen Kombi kaufen, wird das Gewiss kein Astra J, der gegenüber einem Seat Leon oder Ford Focus 200kg mehr auf die Waage bringt.

umberto hat geschrieben:
Ich glaube, hier machen sich viele einfach nicht klar, das auf diesem Planeten alle 30s ein Mensch durch einen Verkehrsunfall stirbt.

Klingt jetzt dramatisch, aber es sind halt auch ein paar Milliarden.

umberto hat geschrieben:
Jede andere Technik, die alleine in Deutschland für durchschnitlich 8-9 Tote am Tag oder für einen Verletzten alle 80s verantwortlich ist, wäre vermutlich längst verboten.

Alkohol und Tabak sind weiterhin erlaubt, obwohl eigentlich völlig überflüssig. Im Gegensatz zu Mobilität, auf die wir ja angewiesen sind. Also da muss man schon auch die Verhältnismäßigkeit sehen.
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Re: Warum so schwer

Beitragvon eDEVIL » Fr 10. Jul 2015, 09:15

Man darf nicht vergessen, das alle die bei der Schlachtschiffsinvasion nicht mit machen stark benachteiligt werden. Im schnitt uebet alles duerfte die sicherheit durch Hausfrauenpanzer nicht steigen
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Re: Warum so schwer

Beitragvon Spüli » Fr 10. Jul 2015, 09:23

Moin!
Das Gewicht bzw. die Stahlmenge muß vor allen Dingen gut konstruiert verbaut werden. Daher ist das Gewicht kein Indiz für die Stabilität des Autos. Bestes Beispiel dafür sind die Auto-Nachbauten aus China. Meist hohes Gewicht aber trotzdem wie ein Blatt Papier beim Crash. Tesla konnte ja angeblich durch konstruktive Verbesserungen an der Rohkarossse rund 100kg einsparen. Da sieht man das Potenzial einer guten Konstruktion.

Da beim Zoe das hier angesprochene Mehrgewicht nicht von Akku oder Antrieb stammt, wird die Konstruktion irgendwo zu massiv sein. Könnte mir vorstellen, das es in der Region um den Akku ist. Der Mitteltunnel ist sonst durch die Geometrie sehr steif. Auch wird beim Zoe sehr auf die Kosten geachtet. Daher keine teuren hochfesten Materialien oder aufwändige Fertigungstechniken.
Gruß Ingo
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Re: Warum so schwer

Beitragvon campr » Fr 10. Jul 2015, 18:10

Hier ist ein Vergleich zwischen den verschiedenen Fluence-Varianten. Der e-Antrieb ist leichter.
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