Warum ich die R400 trotzdem (noch nicht) will

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Warum ich die R400 trotzdem (noch nicht) will

Beitragvon R400 » Sa 15. Okt 2016, 18:22

Liebe Zoe-Freunde!

Das ist mein erster Beitrag. Nach Wochen des Mitlesens habe ich mich zum Schreiben entschlossen, weil mir hier manches zu einseitig zu laufen scheint (Q 370 vs R 400 seitenlang, Anhängerkupplung noch länger, etc.).

Warum ich dennoch eine R 400 will?
- Weil es mir scheint, dass sie sparsamer mit dem kostbaren Strom umgeht; dem Papier nach erreicht sie 30 km mehr als der Q-Motor, ist ein paar kw stärker und lädt im Bereich bis 22 kw gleich schnell, darunter sogar schneller und wohl auch effizienter als der Q-Motor. Das ist mir wichtig, weil ich sogar langsam laden will. Denn ich habe eine kleine PV-Anklage (4,9 kwpeak), die oft nur wenige kw erbringt, also will ich möglichst viel davon langsam laden, wenn die Zoe dann nicht gerade fahren muss.
- Sie würde unseren Zweitwagen ersetze: Dieser ist zwar täglich im Einsatz, aber nie auf Langstrecken oder Autobahn, und doch sind's dabei ca 12500 km/a, also genau das Richtige, d.h. (Sonne) getankt würde meistens daheim, In den Urlaub brächte uns weiterhin unser Campingbus, den es ja auf Sicht leider noch nicht elektrisch gibt.
- eine abplatzende blaue Firmenplakette brauche ich auch nicht!

Und warum ich sie doch noch nicht bestelle?
Auf (fast!) sowas haben wir lange gewartet (eigentlich schon zwei Jahrzehnte): Serienreif, gute Reichweite, akzeptabler Standard, bezahlbarer Preis ... !? Am letztgenannten hapert's gewaltig; ich kann überhaupt nicht verstehen, dass die Hardware anstatt billiger nun fast 3000.-€ teurer wird! - Wird da die zu gewährende Herstellerprämie aus der anderen Tasche wieder herausgezogen? - Aus meiner jedenfalls nicht!!! Schade, dass wir da noch ein vielleicht halbes Jährchen länger warten müssen, bis eben die Konkurrenz preislich nach unten gerutscht ist. Zu hohe Preise machen verdammt einsam wie uns der an sich nette e-up zeigt.
Und: Die Zoe lässt sich oben nicht frei machen: kein Cabrio, kein Rolldach, nicht mal ein klitzekleines Schiebedächlein, auch das wäre schon schön, aber dürfte kein Ausschlusskriterium sein.

Und weil ich die R(ange) 400 der Q(uick) 370 vorziehe, habe ich mich gleich so genannt. Und ich bin so alt, dass ich mich auch kaum davon abbringen lassen werde, das dürfte hoffentlich auszuhalten sein, oder?

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Beitragvon Zoelibat » Sa 15. Okt 2016, 18:42

Ja, warum nicht. Wenn der R400 (R90) der bessere für dich ist, dann kaufen.

Deswegen gibt es auch 2 Modelle derzeit. Blöd ist es erst, wenn man nicht mehr wählen kann - bei uns in AT kann man das noch.

Die Anforderungsprofile sind genauso unterschiedlich wie die Fahrzeuge und die Menschen, die diese fahren.

Wenn man den neuen Zoe mit einem der Drillinge vergleicht, die vor ein paar Jahren noch 35.000 Euro gekostet haben, dann bekommt man heute mehr Auto um weniger Geld.
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Näheres hier: https://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-allgemeines/renault-aktion-bring-your-friends-t4960-140.html#p610816
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Re: Warum ich die R400 trotzdem (noch nicht) will

Beitragvon Twizyflu » Sa 15. Okt 2016, 19:09

Also das mit dem R vs. Q, dass du dich da mal nicht irrst.
Ich habe einige R240 Bekannte. Die 1,5 kWh mehr bringen so gut wie garnichts.
Und da sind es auch 30 NEFZ km mehr. Du wirst merken, dass es sich da wohl garnichts gibt. Ich glaube es jedenfalls nicht.
Gut in DE gibt es eh nur R90.

Habe bewusst den Q90 bestellt und wenn du siehst wie STARK der Drang in DE nach dem Q90 ist (Einkaufsgemeinschaft, AHM wird versuchen den zu kriegen usw.), dann hat das schon seinen Grund.
43 kW Ladung ist durch NICHTS zu ersetzen.
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Re: Warum ich die R400 trotzdem (noch nicht) will

Beitragvon Mike » Sa 15. Okt 2016, 21:01

Doch, durch 100kW Ladung! :D
Aber ich weiß schon, wie es gemeint ist.
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Re: Warum ich die R400 trotzdem (noch nicht) will

Beitragvon Twizyflu » Sa 15. Okt 2016, 21:53

Ja nur wirst du keine typ 2 Ladung mit 100 kW finden da Typ 2 bei 80 kW zu Ende ist
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Re: Warum ich die R400 trotzdem (noch nicht) will

Beitragvon Karlsson » Sa 15. Okt 2016, 22:48

Der R nutzt ein größeres Ladefenster beim Akku, dadurch kommt der größte Teil der höheren Reichweite zusammen. In der Praxis werden die gleich viel verbrauchen.

Es gibt kein Argument für den R, außer dass man ihn unkompliziert kaufen kann.
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Re: Warum ich die R400 trotzdem (noch nicht) will

Beitragvon R400 » So 16. Okt 2016, 07:53

Zoelibat hat geschrieben:
Ja, warum nicht. Wenn der R400 (R90) der bessere für dich ist, dann kaufen.

Wenn man den neuen Zoe mit einem der Drillinge vergleicht, die vor ein paar Jahren noch 35.000 Euro gekostet haben, dann bekommt man heute mehr Auto um weniger Geld.


Lieber "Zoelibat"

Als die Z.E. 40 vor gut zwei Wochen für mich völlig überraschend erschien, dachte ich: "Aber jetzt!", noch dazu endlich mit Kaufakku für 8000.-€! Wären nach alter Rechnung glatt 30000.-€ abzgl. Förderung 25000.-€ geworden. Eigentlich müssen und werden unsere EVs incl. Batterie unter 20000.-€ zu haben sein, dauert halt... . Solange warte ich nicht. Aber zu viel Geld (min. 33000.-€/28000.-€!)will ich auch nicht verlieren, wenn ich irgendwann wieder in Zahlung geben werde.

Klar, man bekommt immer mehr für's Geld, war bei der Fotovoltaik ja genauso, nur die muss ich ja nicht verkaufen, hält vielleicht 30 Jahre. Also wird die "öffentliche Hand" noch mal nachlegen müssen, war und ist immer so gelaufen bei neuen Technologien, sonst bleiben sie in ihrer Nische, Norwegen Frankreich, Amerika und andere können das besser.

Also aufmerksam bleiben!

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Re: Warum ich die R400 trotzdem (noch nicht) will

Beitragvon Twizyflu » So 16. Okt 2016, 09:00

Manchen ist es das halt heute schon wert und anderen nicht
Wenn man was neues haben will kostet es immer

BEZAHLTE für meinen Q210 Zoe 23.700 Euro bar
Gesehen hab ich nach 1,5 Jahren dafür nur 16.500 Euro

Leaf kostete 20.000 Euro
Und jetzt neuer Zoe 26.000 Euro zzgl Miete
Aber den behalte ich mal - weil die Reichweite stimmt
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Re: Warum ich die R400 trotzdem (noch nicht) will

Beitragvon PowerTower » So 16. Okt 2016, 09:02

Wenn du mit dem Zweitwagen keine Langstrecke fährst und auf Effizienz stehst, du aber Kaufakku willst, was spricht dann gegen einen gebrauchten e-up!, den es ab etwa 17.000 Euro gibt? Mit Panoramadach und Sitzheitung, dabei auch noch etwa 1-2 kWh / 100 km sparsamer als der ZOE.

Oder kommt grundsätzlich nur ein Neuwagen in Betracht? Wenn du mit der Batteriemiete leben kannst, wäre wohl auch ein R240 ausreichend.
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Re: Warum ich die R400 trotzdem (noch nicht) will

Beitragvon R400 » So 16. Okt 2016, 09:34

PowerTower hat geschrieben:
Wenn du mit dem Zweitwagen keine Langstrecke fährst und auf Effizienz stehst, du aber Kaufakku willst, was spricht dann gegen einen gebrauchten e-up!, den es ab etwa 17.000 Euro gibt? Mit Panoramadach und Sitzheitung, dabei auch noch etwa 1-2 kWh / 100 km sparsamer als der ZOE.

Oder kommt grundsätzlich nur ein Neuwagen in Betracht?


Hallo "Powertower"!

Danke für diesen interessanten Gedankenanstoß, hat schon etwas Überzeugendes.

Allein seit 30 Jahren Autobesitz habe ich außer einem Jahreswagen nur Neuwagen gekauft, immer geschaut, wer am Meisten für den Vorgänger zahlt, und dort noch einen Neuwagenrabatt rausgehandelt, dann schon mehr als vier Jahre (drzt. 6 und 11 Jahre, weil ich einfach keinen Zündler mehr neu auf die Straße bringen will!) damit gut und zu Beginn mit Garantie gefahren. Meinen super Gebrauchten von anderen runterquatschen lassen, das liegt mir nicht. Und auch frage ich mich bei privaten Verkäufern, ob da wirklich alles in Ordnung sein kann, ach da ist so ein Händler - jedenfalls am Anfang! - schon viel einfacher zu handeln. - Aber ich schau trotzdem mal auf die Gebrauchtseiten, danke für den Tip.

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