Verhalten des Zoe im Winter

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Re: Verhalten des Zoe im Winter

Beitragvon felix52 » So 18. Feb 2018, 04:33

Noch nehmen uns weder die Autos selbst noch irgendwelche Vordenker die Eigenverantwortlichkeit ab.
Bei uns hier an der Nordsee gabs mal jetzt im Januar 2018 ab 08.00 Uhr einen Minustemperaturrekord von -4 Grad Celsius.
60-80 km max. Fahrstrecke täglich von oft 3 verschiedenen Nutzern sind normal seit 12/2015 mit meiner ZEN R240.
Also keine Reichweitenprobleme, kein komfortunwürdiger ECO-Modus. Allerdings Sicherheit und menschenwürdiger
Abrollkomfort an erster Stelle. Platikbusen der Reifen bis jenseits des vom Hersteller zugelassenen Reifendrucks auf 3 bar sowie
dadurch unzulässig verändertes Fahrverhalten und übermässiger Fahrwerksverschleiss (Koppelstangen etc. ) sowie Garantie-
verlust schrecken mich ab und ich möchte auch keine Unzulässigkeiten zulassen, für die ich die Verantwortung übernehmen
muss.
Ich habe mich deshalb ab Werk für die 7 mal 17 TechRun LM-Felgen mit den serienmässigen 205/45 R 17 Premium-
Winterreifen von Michelin entschieden. Die passenauch im Sommer auf den vermatschten Feldwegen hier an der Nordsee,
sind immer auch auf Wintereis (sehr selten) und bei Regen (öfters hier, auch im Sommer ;) ) sehr griffig.
Ich fahre sie jetzt seit 3 Wintern und 2 Sommern.
Echt gutes Styling macht die Zoé noch sexier. Kein RDKS Problem mit Zusatzkosten. Auch nicht die noch teurere Anschaffung
eines kompletten Zweiradstzes. Nach > 25 t km noch 6 mm Restprofil.
Habe vielmehr eingespart mit dem Premiumsatz Reifen / Felgen, als jeder Wechsler. Und spare Lebenszeit.
Die techn. Werte der Reifen sind gleich den üblichen Sommerreifengrössen.

Sind sie im Sommer lauter alsSommerreifen?
Weiß ich nicht. Habe ja keinen Vergleich. :lol:
Will das nurmal so in den "Forenraum" fragen. Meine Stnker vom Cabrio zum Kobi sind jedenfalls lauter!.

Irgendwelche besonders günstigen Ganzjahresgurken sollte man jedoch nicht auch noch schönreden.
Schliesslich geht es nicht nur um die eigene, sondern auch um die Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer!!
Nicht nur rein moralisch....

Ich habe mich als eigenverantwortlicher Fahrzeugführer genau so entschieden. Alle Anderen müssen das auch. Und
ein Jeder sollte auch mehr auf sich selbst vertrauen.
Ich würde an der Ausstattung sparen.
Nie jedoch an den Füßen meines Fahrzeuges, Ersteres ist Protzen, Letzters Verantwortlichkeit auch gegenüber Dritten.

Eben "meine Meinung". :D
Jeder Zweck muß den Zweck haben, etwas zu bezwecken. Bezweckt der Zweck nichts Bezwecktes, so hat der ganze Zweck keinen Zweck und ist somit zwecklos.
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Re: Verhalten des Zoe im Winter

Beitragvon Alex1 » So 18. Feb 2018, 23:11

felix52 hat geschrieben:
Platikbusen der Reifen bis jenseits des vom Hersteller zugelassenen Reifendrucks auf 3 bar sowie
dadurch unzulässig verändertes Fahrverhalten und übermässiger Fahrwerksverschleiss (Koppelstangen etc. ) sowie Garantie-
verlust schrecken mich ab und ich möchte auch keine Unzulässigkeiten zulassen, für die ich die Verantwortung übernehmen
muss.
Ich weiß ja nicht, wen Du meinst, aber 3 bar überschreitet hier m.W. niemand. Und die Koppelstangen sind bei der Zoe sowieso ein Schachpunkt.

Und ich weiß nicht, ob Du Dir schon mal überlegt hast, wie denn ein bar einen Stahlgürtel aufweiten soll? Ein Wunder der Technik. Das würde ganz neue Fertigungsmöglichkeiten ergeben :D

Aber im Ernst, mit der größeren Reichweite denke ich auch daren, die Lebenszeit meiner Schlappen zu verkürzen zugunsten der Koppelstangen :mrgreen: Dass ich bei kürzeren Reisen (unter 250 km) inzwischen auch mal die warme Jacke ablege, reduziert eh nochmal die Reichweite ;)
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Verhalten des Zoe im Winter

Beitragvon felix52 » Mo 19. Feb 2018, 01:19

Jou Alex,
es war halt nur meine Meinung. Schön, dass Du das so humorvoll kommentiert hast. :D

Man muss das Ganze sowieso mit Humor tragen. Habe es jetzt zum ersten Mal am vergangenen Freitag selbst erlebt.
Bei Beginn der Rückfahrt zeigte mir das Navi 48 km Rückfahrt an, aber nur 46 km Reichweite. Warnung!
Also ECO aktiviert, den Synthetic Pelzmantel angezogen und erstmal so 7 km gefahren und 5 km hinzugespart. Dann das Navi neu gestartet und siehe da, als Ladepunkt wurde mit meine eigenen Haushaltssteckdose am Ziel angezeigt.
Aber das kennen wir ja schon.
Also habe ich den Pelzmantel wieder ausgezogen, die Heizung auf 23 Grad C. und bin die 15 km kürzere Strecke, die mir
bekannt ist, zurückgerast. Am Ende hatte ich dann noch 21 km Restreichweite. :)
Wer es nachprüfen möchte. Mit 98 km Restreichweite von Jever Zentrum nach Uplengen, Kielstrasse und zurück. ;)
Hin laut Navi über Autobahn, zurück ohne über Friedeburg.

Ich hoffe, ich habe nicht zu weit ausgeholt. Aber lieber mit Hirnschmalzeinsatz warm und zeitsparend befördert als hirnlos
Alles glauben. Weit gefasst, gehört auch dieser Beitrag zum obigen Thema. :lol:
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Re: Verhalten des Zoe im Winter

Beitragvon TomTomZoe » Mo 19. Feb 2018, 11:09

felix52 hat geschrieben:
Platikbusen der Reifen bis jenseits des vom Hersteller zugelassenen Reifendrucks auf 3 bar

Sind die (unechten) wirklich bis 3 bar aufblasbar? Wow! :shock: :shock: :lol: :lol: :lol: ;)
T9 Fehler? ;) YMMD :lol:
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Re: Verhalten des Zoe im Winter

Beitragvon Alex1 » Mo 19. Feb 2018, 13:24

TomTomZoe hat geschrieben:
Sind die (unechten) wirklich bis 3 bar aufblasbar? Wow! :shock: :shock: :lol: :lol: :lol: ;)
Das wusstest Du nicht? Power sucht Frau...
T9 Fehler? ;) YMMD :lol:
Hä? :doof: T9 kenn ich schon, suche aber den Fehler :oops:
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Re: Verhalten des Zoe im Winter

Beitragvon BernhardLeopold » Mo 19. Feb 2018, 22:00

Lotzekov hat geschrieben:
Laden, wenn der Akku warm ist. Nach der Fahrt. Nicht erst auskühlen lassen und dann anstecken – das geht dann gern auf 5 kW runter.

Ich hab das heute mal mit der Q210 getestet. Akku war nach 20 km Stadt und Überlandfahrt (max. 80 km/h) auf 7 °C laut CanZE, Außentemperatur etwa 0 °C. Das wichtigste aber: SOC 5 % (rote Lampe leuchtet bereits).

Max. Ladeleistung 36 kW laut CanZE. Nach 30 Minuten war ich auf 75 %, obwohl der Tripple-Schnellader die Leistung auf 28,5 kW reduziert hat, wegen eines Tesla am Chademo-Anschluss daneben. Und dann war der Akku auf 17 °C und hat immer noch mit 20 kW geladen.

Fazit: Es ist gar nicht nötig den Akku warm zu fahren zum Schnellladen, es genügt ihn leer zu fahren. Warm wird er dann beim Schnellladen.
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Re: Verhalten des Zoe im Winter

Beitragvon eDEVIL » Di 20. Feb 2018, 09:59

BernhardLeopold hat geschrieben:
Fazit: Es ist gar nicht nötig den Akku warm zu fahren zum Schnellladen, es genügt ihn leer zu fahren. Warm wird er dann beim Schnellladen.

Kommt drauf an, wie kalt der Akku war und wie voll man laden möchte.

Wenn der Akku auf <5°C runter gekühlt ist, nutzt der auch 0% Start-SoC nichts. Dann gibts keine volle Leistung.
Und wenn man recht voll laden möchte, muss der Akku sich bis 50% SoC so stark erwärmt haben, das er min 15 °C hat, sonst wird auch sehr stark gedrosselt.

Bei den aktuellen Temperaturen sollte man schon min 30km zum warm fahren haben. Für eine >80% Ladung eher 50km und Tempo >100
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