Unfall nach 4.800 km, Service, Kosten!

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Unfall nach 4.800 km, Service, Kosten!

Beitragvon felix52 » Mi 11. Mai 2016, 17:33

Na ja,
nach 4.800 km hats die FRI-DA erwischt. Besser gesagt, sie hat dem einzigen Fahrzeug, das um 17.00 Uhr ausser ihr noch
in Jever unterwegs war, die Vorfahrt gemopst. Also ich mal eben zu Fuss die 50 m zum Unfallort und erstmal Foto gemacht:
Übrigens:
Der zweite Hinkelstein neben dem im Hintergrund parkenden roten Pkw liegt dort sicherlich abseits des öffentlichen
Verkehrsraums seit der Eiszeit. :D
Aber genau auf diesen hatte vor genau einem Jahr dieselbe Probandin die andere FRI-DA (neues Beetle-Cabrio 2014)
drauf gefahren ( Und kam nicht mehr runter). :roll:

Konsequenzen:
-Diese uneinsichtige Kreuzung darf nicht mehr befahren werden.
-Alarmauslösung beim Freundlichen!

Ergebnisse:
1 Stunde später war der Abschlepper vom Freundlichen da (Aurich = 40 km).
Trotz "Eigenverschulden" kostenloser Leihwagen auf etwa gleichem Niveau, neuwertig ( 2 Monate alt, 3.000 km gelaufen).
Wieder in Weiss, minderwertigere Ausstattung ( kein ZEN, :( ) und 15er Stahlfelgen mit Nudelbereifung. :shock:
Wurde natürlich von Aurich aus vorbeigebracht. Und am Freitag wird meine FRI-DA zu mir angeliefert.

Ihr lest es sicherlich auch hier heraus:
Die Zoé war 4.800 km ohne Fehl und Tadel. Kein einziger der bislang im Forum aufgeführten Mängel ist bei mir
aufgetreten. Ausser natürlich, dass der plööde Akku nicht 500 km hält.
Und dann noch solch ein Service seitens des Freundlichen.

Das passt schon, meine ich.

Achso:
Die Kosten.....
es sind seitens der VK 300 € max. Aber irgendwie.....
Und mit 18 € Jahreszahlungserhöhung darf es dieses Jahr noch einmal passieren, bevor ich hochgestuft werde.
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FRIDA
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Re: Unfall nach 4.800 km, Service, Kosten!

Beitragvon Rolk » Mi 11. Mai 2016, 18:37

Hallo Felix,
meine Anteilnahme ist dir gewiss. Auch wenn´s billig wird, nicht mehr tun!!

Ach ja, weiß jemand ob es schon so etwas wie eine offizielle Statistik bzgl. Unfällen mit Elektrofahrzeugen gibt? Oder verschwinden die im "Grundrauschen"? Ich frage das, weil ich mir einbilde dass mein eigener Fahrstil defensiver ist als mit einem Verbrenner.
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Re: Unfall nach 4.800 km, Service, Kosten!

Beitragvon Cavaron » Mi 11. Mai 2016, 18:43

1. Alle Beteiligten scheinen unverletzt - das ist das aller Wichtigste!
2. Das Bild zu sehen verursacht bei mir körperliche Schmerzen (die arme Zoe :-( )
3. Kannst du bestätigten, dass es während und nach diesem Unfall nicht zu thermonuklearen Explosionen oder Therimt-artigen Verbrennungsvorgängen des Akkus gekommen ist? Oder mit anderen Worten: auch im Fall des Unfalls ist alles sicher?

Und als kleiner Trost für den/die Fahrzeugführer - die Sicherheitssysteme werden in den nächsten Jahren solche Patzer verhindern können. Wenn ich an die ganzen Vorfälle in den letzten Jahren denke, wo mir und anderen durch Eigen- oder Fremdverschulden beinahe ähnliches was passiert wäre, dann bin ich darüber auch recht froh. Jeder macht mal Fehler.
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Re: Unfall nach 4.800 km, Service, Kosten!

Beitragvon felix52 » Mi 11. Mai 2016, 20:10

Sorry,
jetzt habe ich ja das Wichtigste vergessen!

NIEMAND wurde verletzt.

Und auch hier kann ich nur Positives berichten. Die "Stossstange" (Frontschürze) wurde erst beim "Auseinanderrupfen"
von FRI-DA mit dem VW-Sharan abgerissen, also nach dem Unfallgeschehen. Die Airbags haben NICHT ausgelöst.
Der Rahmen wurde nicht beschädigt. Im Gegensatz zum Sharan bzgl. des Rahmens. :shock:

Der Eigenschaden liegt so bei 2.000 €. Hinzu kommt dann die vollständige Überprüfung des E-Systems inkl.der
prophylaktischen Auswechselung des Batterie - Hauptkabels. Das wird dann noch einmal mit ca. 1.000 bis 1.500 €
zu Buche schlagen. Äussere Kabel-oder Batteriebeschädigungen wurden nicht festgestellt! Von mir auch nicht.
Und im Gegensatz zu vielen Kolleg/Innen ist bei mir der Akku inkl. der Pheripherie in der Versicherungshaftung auch im
Vollkasko enthalten. FRI-DA wurde übrigens nach dem Unfall auch mit Eigenkraft auf den Abschlepper gefahren.

Es sind mehrere Faktoren ausschlaggebend:
- Der NACP-Crashtest sieht die Zoé mit 5 Sternen klar vorne. Klar auch unter dem Aspekt der elektrischen Sicherheit.
- Röno hat glasharte Reparaturrichtlinien dazu festlegen müssen! Deshalb habe ich dieses Betriebsfahrzeug auch bei einer
entsprechend autorisierten Fachwerkstatt gekauft, lasse es dort und nur dort warten und instand setzen!

Ganz ehrlich?
Ich würde NIE ne gebrauchte Zicke ohne Scheckheft und Garantie von Privat kaufen. :wink:

Bitte verunsichert mich nicht. Nennt entgegenstehende Fakten. Für mich geht es in erster Linie um meine Mitarbeiter/Innen.

Neulich lag unser E-Roller samt Fahrer auf der Nase. Auch da konnte nix festgestellt werden an Schäden.


Vielleicht mag ja mal hier Jemand von exorbitant aussergewöhnlichen Unfallschäden berichten.

Son bisken verunsichert bin ich ja jetzt schon.
400 V sind ja nicht ohne...
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Re: Unfall nach 4.800 km, Service, Kosten!

Beitragvon Cavaron » Mi 11. Mai 2016, 20:58

Nein, alles gut - ich höre von anderen verunfallten E-Fahrzeugen auch nur Positives. Mein Punkt 3 war nur eine persiflage von reißerischen aber unbegründeten Presse-Artikeln.
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Re: Unfall nach 4.800 km, Service, Kosten!

Beitragvon felix52 » Mi 11. Mai 2016, 22:39

Cavaron hat geschrieben:
Nein, alles gut - ich höre von anderen verunfallten E-Fahrzeugen auch nur Positives. Mein Punkt 3 war nur eine persiflage von reißerischen aber unbegründeten Presse-Artikeln.


Jou Caravon, habe es ja selbst erlebt: Selbst bei nem Unfall mit dem E-Roller, geballten 72 V genau "dazwischen" ist NIX
passiert. Oder gibt es da etwa bei zuviel Unfallvibration etwa noch ne schädliche Strahlung? :o

Eins ist jedenfalls klar: Gas, Diesel oder Benzin bringt bei Unfällen auch net so die Absolution.Jedenfalls nicht vor der
Einkehr in den "Himmel"! ;)
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Re: Unfall nach 4.800 km, Service, Kosten!

Beitragvon TeeKay » Do 12. Mai 2016, 08:07

Warum soll denn das Batteriehauptkabel bei so einem Schaden ersetzt werden?
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Re: Unfall nach 4.800 km, Service, Kosten!

Beitragvon Cavaron » Do 12. Mai 2016, 09:46

Könnte mir vorstellen, dass bei einem internen Kabelbruch (oder auch nur bei nem Knax) das Ding die Belastung von über 80kW nicht mehr so dolle verkraftet. Finde ich gut, dass man da kein Risiko eingeht.
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Re: Unfall nach 4.800 km, Service, Kosten!

Beitragvon TeeKay » Do 12. Mai 2016, 10:06

Mit dem Argument könntest du da noch viel mehr austauschen. Stoßdämpfer, Radaufhängung, Motorlager... was da alles kaputtgehen könnte, ohne dass man es von außen sieht. Die 1500 Euro für einen prophylaktischen Tausch erhöhen dann wieder die Versicherungsprämien für alle.
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Re: Unfall nach 4.800 km, Service, Kosten!

Beitragvon Spüli » Do 12. Mai 2016, 10:11

Moin!
Gibt es in dem Kabel vielleicht so etwas wie einen pyrotechnischen Trenner?
Gruß Ingo
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