Erste Eindrücke meiner Renault Zoé R240

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Erste Eindrücke meiner Renault Zoé R240

Beitragvon Zoeteaser » Fr 4. Mär 2016, 20:33

Hallo ihr Zoé-Experten,

nach umfangreichen Recherchen und Probefahrten mit dem Nissan Leaf und Renault Zoé R210 und R240 habe ich mich für eine viermonatige Miete eines Zoé R240 entschieden. Mit Kaufoption und Anrechnung der Miete, falls ich mich zum Kauf entscheiden sollte.

Was für ein super Auto in dieser Preisklasse! Keine Spur von Sparauto und Verzicht, im Gegenteil! Ich habe meine weiße Prinzessin mit dunklem Colorglas jetzt seit dem 1.3. und bin während meines viertägigen Urlaubs etwa 650 km gefahren bei noch kalten Außentemperaturen. Nachts steht sie in der TG und wird an der Ladestation immer 15 min. vorgewärmt. Bin mit 20kwh Verbrauch (angezeigte Reichweite 109 km) angefangen, jetzt bin ich bei 15.9 kWh und angezeigter Reichweite von 154 km (3 Grad Außentemperatur). Etwa 80 % Landstraße, 15% Stadt und 5% Autobahn. Ich fahre durchaus flott und auch 100 km/h, wenn erlaubt. Natürlich auch hin und wieder mit Eco und Klima nur, wenn nötig.

Es handelt sich um eine Zoé Life mit ein paar Extras. Der Motor läuft gefühlt deutlich ruhiger als die zuvor gefahrenen R210, finde ich. Lädt sehr zügig, auch an den 11Kw-Säulen hier im Umkreis. Habe einige Säulen in der Umgebung getestet und hier im Verzeichnis dokumentiert. 22kw reicht mir, ich kann auf noch schnelleres Laden im Moment verzichten. Die 22kw Säulen sind oft belegt oder von Verbrenner-PKWs zugeparkt. Ich kenne zwei Politessen in der Nähe, die sind verständnisvoll und verteilen fleißig 15 Euro- Strafzettel, das zeigt inzwischen Wirkung. Leider gibt es auch eine Reihe von "Ladeparkern", die mit ihren Schnarchladern stundenlang die wenigen Säulen belegen. Egal, was soll's, ist ja nicht verboten, wenngleich etwas egoistisch, wie ich finde.

Bisher bin ich sehr zufrieden mit der Zoé, ein ganz anderes Fahren als mit einem Benziner oder Diesel. Enormes Drehmoment, spurtstark, leises, entspanntes Gleiten. Unerwartet gute Heizleistung und auch keine Probleme bisher.

Meine Freundin liebt sie auch, ist auch begeistert. Ich werde wohl ab und zu mit ihrem Benziner fahren müssen, aber man muss auch teilen können.

Beste Grüße!
Zuletzt geändert von Zoeteaser am Sa 5. Mär 2016, 08:54, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon holger2 » Fr 4. Mär 2016, 22:10

Also Schnarchender ist jetzt nicht wirklich nicht nett. Auch die und ich ( Twizy ) brauchen halt den Saft. Parke aber dann immer quer, damit noch ein Großer passt. Hatte neulich das vergnügen zusammen mit einem Tesla.
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Re: Erste Eindrücke meiner Renault Zoé R240

Beitragvon PowerTower » Fr 4. Mär 2016, 22:27

Zoeteaser hat geschrieben:
Leider gibt es auch eine Reihe von "Ladeparkern", die mit ihren Schnarchladern stundenlang die wenigen Säulen belegen. Egal, was soll's, ist ja nicht verboten, wenngleich etwas egoistisch, wie ich finde.

Auch wenn du verärgert bist: es sind Aussagen wie diese, die ZOE Fahrer in ein schlechtes Licht rücken. Es würde dem Forum echt gut tun, etwas mehr Toleranz zu zeigen. Die Fahrer trifft keine Schuld, sie tun nur das, was man an einer Ladesäule eben tut: das Auto laden. Und wenn das bei einer ungünstigen Konstellation aus Fahrzeug und Infrastruktur mehrere Stunden dauert, dann ist das eben so. Von egoistisch zu reden ist da absolut unangemessen. Entsprechende Beschwerden richtest du besser an die jeweiligen Betreiber, dass mehr Ladepunkte benötigt werden.

Ansonsten viel Spaß weiterhin mit der charmanten Französin.

P.S.: der Verbrauch wird in kWh angegeben, nicht kW/h.
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Re: Erste Eindrücke meiner Renault Zoé R240

Beitragvon Zoeteaser » Fr 4. Mär 2016, 22:57

Hallo PowerTower,

Ich habe das ja nicht böse gemeint, bin nur der Meinung, daß man an Ladesäulen eben nicht fünf oder mehr Stunden am Stück laden sollte, damit andere Fahrzeuge auch mal für eine oder zwei Stunden Strom tanken können. Ich finde, das ist überhaupt nicht unangemessen, wenn man mehrere Tage hintereinander immer die gleichen Dauerlader an den Säulen sieht. Hier wird ganz offensichtlich die Ladesäule zum Parken benutzt. Die entsprechenden Fahrzeuginhaber werde ich freundlich ansprechen und darum bitten, eine Ladeparkscheibe zu benutzen mit Hinterlegung der Telefonnummer. Ich versuche auch, möglichst schnell die Säule wieder frei zu geben.
Meines Erachtens muss es gerade in Foren wie hier erlaubt sein, mal Klartext zu reden. Ich beobachte das Ladeverhalten in meiner Umgebung seit Monaten, es sind immer die Gleichen, die es übertreiben. Ich rede hier wohlgemerkt von Fahrzeugen, die bereits häufig voll geladen sind und weiterhin die Säule benutzen. Mich ärgern auch Zoé-Fahrer, die sehr lange bei 99% laden. Muss doch auch nicht sein.
Ich bin eben der Meinung, daß es wichtig wäre, die bestehenden Säulen noch besser zu nutzen. Außerdem müssen natürlich weitere Säulen her, da gebe ich Dir recht.

Einverstanden insoweit?

Beste Grüße und Nichts für Ungut!
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Re: Erste Eindrücke meiner Renault Zoé R240

Beitragvon Zoeteaser » Fr 4. Mär 2016, 23:06

holger2 hat geschrieben:
Also Schnarchender ist jetzt nicht wirklich nicht nett. Auch die und ich ( Twizy ) brauchen halt den Saft. Parke aber dann immer quer, damit noch ein Großer passt. Hatte neulich das vergnügen zusammen mit einem Tesla.



Hi Holger,

Sorry, war nicht persönlich gemeint, ich entschuldige mich dafür. Ich habe mich nur über die Leute geärgert, die sehr, sehr lange und oft über die Volladung hinaus die Säulen zum Parken benutzen. Irgendwann wird wohl deshalb die Ladedauer begrenzt (zum Beispiel auf zwei Stunden mit Parkscheibe) und dann müssen wir alle darunter leiden. Muss doch nicht sein.
Zuletzt geändert von Zoeteaser am Sa 5. Mär 2016, 08:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erste Eindrücke meiner Renault Zoé R240

Beitragvon novalek » Sa 5. Mär 2016, 07:59

Zoeteaser hat geschrieben:
bin nur der Meinung, daß man an Ladesäulen eben nicht fünf oder mehr Stunden am Stück laden sollte

Da triffst du ins Schwarze. Wobei ich mehr als 1 Stunde generell schon als zu viel ansehe.
Es gibt sogar Tagsüber-An-Der-Arbeitsstelle Dauer-Lade-Parker in Innenstädten "Ich darf doch".
So hab ich es erlebt - ein Lade-P zugestellt, der andere Lade-P ein täglich dort stehender IMiev-Dauer-Lade-Parker (der macht seine 8 Stunden Arbeits-Schnarchladung) und die nächste Säule 28 km weiter weg.
R90/16
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Re: Erste Eindrücke meiner Renault Zoé R240

Beitragvon Chip-Tuning » Sa 5. Mär 2016, 08:47

Bei uns in der Stadt lädt seit Jahren ein Renault Fluence Tag und Nacht an einer öffentlichen Ladesäule.
Es ist ein Stadtgemeinde Fahrzeug das auch mit Werbung der Gemeinde und Klimaschutz beklebt ist. Wenn ein Mittarbeiter zurück kommt muss er es wieder an die Ladesäule anstecken. So steht das Fahrzeug 7 Tage 24 Stunden an der Säule, bis auf wenige Stunden in der Woche wo es jemand benützt.
An der zweiten Dose hängt meist ein E-Golf, der dürfte in der Nähe wohnen.
Habe mit Ladesäulenbetreiber gesprochen die können nichts machen, sie wissen es auch.
War auch bei der Gemeinde, die haben mich auf das Schreiben hingewiesen dass jeder Mittarbeiter der das Fahrzeug benutzt es auch wieder anstecken muss.
So ist diese Ladesäule mitten im Zentrum leider für normale E-Fahrer nicht zu benützen, man kann nur an den Stadtrand ausweichen, wo der Weg ins Zentrum einfach zu weit wird.
Der Fluence steckt noch dazu an einer 22kW Dose und kann diese nicht einmal nützen die Cee Blau 3.7kW ist frei.
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Erste Eindrücke meiner Renault Zoé R240

Beitragvon fbitc » Sa 5. Mär 2016, 08:56

novalek hat geschrieben:
Da triffst du ins Schwarze. Wobei ich mehr als 1 Stunde generell schon als zu viel ansehe.


Aha, man darf also nur eine Stunde laden oder wie?
Das mag für Schnelllader (Ccs, Chademo oder AC43 ) gelten, aber bei anderen Säulen ist die Aussage grenzwertig
Grüße Frank
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Re: Erste Eindrücke meiner Renault Zoé R240

Beitragvon Zoe1114 » Sa 5. Mär 2016, 09:31

Das Problem ließe sich mit einer intelligenteren Ladetechnik problemlos lösen.
Man stelle sich eine 22kW Ladestation vor, an der 4 Stecker angebracht sind, die gleichzeitig bzw, nacheinander bedient werden.
Beispiel:
Fahrzeug 1 steckt ein und benötigt 11 kW. Fahrzeug 2 kommt und steckt in die zweite Steckdose und benötigt 3,7 kw. Beide können laden. Kommt Fahrzeug 3 hinzu, steckt auch ein, kann 22kW laden, bekommt aber zunächst nur 7,4 kW, da die noch frei sind. Sobald Fahrzeug 1 geladen ist, kappt die Ladesäule die Stromzufuhr zu Fahrzeug 1, auch wenn der Stecker noch steckt, und bietet nunmehr 11kW für Fahrzeug 3.
Somit wären langsam ladende Fahrzeuge an Ladesäulen kein Problem, da schneller Ladende ja die nicht genutzte Energie auch laden könnten. Auch wäre ein Dauerparker (sofern er nicht den Stellplatz blockiert) auch kein Problem, da zwar sein Stecker noch steckt, aber der Strom längst den drei anderen Steckdosen zur Verfügung steht.
Warum hat so etwas noch keiner erfunden?
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Re: Erste Eindrücke meiner Renault Zoé R240

Beitragvon Zoeteaser » Sa 5. Mär 2016, 10:35

Hallo Zoe1114,

Bestimmt ein guter Ansatz. Mehr Ladepunkte an einer Säule, allerdings müssten dann auch vier Parkplätze (je zwei sich gegenüberliegende) vorhanden sein und die Ladesäule müsste in der Mitte plaziert sein, damit die Ladepunkte alle mit den vorhandenen Ladekabeln erreicht werden können. Technisch sollte das machbar sein, das Laden intelligenter zu lösen.

Hinzu kommt ein absoutes Halteverbot für alle Nicht-E-Autos, Parken nur während des Ladens. Außerdem müsste die Ladesäule das Ladekabel an der Säule wieder frei geben, wenn der Ladevorgang beendet ist, damit der nächste Fahrer seines anstecken kann.
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