R240, leasen, neukauf, gebraucht ??

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R240, leasen, neukauf, gebraucht ??

Beitragvon Solaris_75 » Di 9. Jun 2015, 14:39

Hallo zusammen,

möchte mich auch einmal vorstellen um vielleicht Hilfe von euch bei der Kaufentscheidung eines Zoes zu bekommen.

Bin Familienvater (2 Kinder) und seit mehr als 10 Jahren schon E-Mobil Fahrer. Angefangen mit einem kleinen City-El und im Augenblick mit einem Aixam E-City unterwegs. Als Hauptfahrzeug steht noch ein Skoda Octavia Kombi in der Garage.

Der Zoe fasziniert mich eigentlich schon seit er auf dem Markt ist und Frau Schöneb....Werbung dafür gemacht hat.
Nun, aufgrund von der tollen Aktion mit den 5000,- bin ich nahe dran mir einen zu kaufen und dadurch den Octavia abzulösen, denn ich bin der Meinung dass der Zoe kein Zweitwagen ist sondern das Hauptfahrzeug werden wird, denn mehr als zum Baumarkt fahren oder in den Urlaub wird man den Kombi nicht mehr benötigen....

Was mich abschreckt ist aber noch, trotz des hohen Rabattes von 5000,- , der hohe Preis von z.B. 19.080,- für einen Intens R240 + Leihakkumiete...für 15.000,- bekommt man einen neuen Octavia Kombi :-(

Obwohl ich meinen Strom mehr oder weniger selbst produziere wird sich das Fahrzeug nie rechnen, das ist einfach Fakt bei 10.000km im Jahr.

Wie schon gesagt, würde ich mich für einen R240 Intens interessieren, hat den R240 schon mal jemand gefahren - der sollte doch seit Juni zu haben sein?

Leasen wäre auch eine Option - macht das jemand und mit welchen Kosten müsste man da für 2-3 Jahre Rechnen. Hätte halt den Vorteil dass man, wenn eine neue Technik kommt den Wagen wieder abstoßen kann.

Oder eben Kauf von einem "alten" gebrauchen Q210 und hoffen dass man dann eine "grosse" Batterie mal reinbekommt.

Apropos Batterie. Wie würde das ablaufen wenn man sich einen neuen Zoe kauft, 2 Jahre die Batteriemiete in Anspruch nimmt und dann eine grössere Batterie mieten will...muss dann Renault die Batterie tauschen? was machen die dann mit den ganzen noch guten Batterien?

Tendieren tu ich eigentlich zum Neukauf eines R240 um vielleicht in 3-4 Jahren eine "grosse" Batterie nachzurüsten...

LG

Solaris_75
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Beitragvon redvienna » Di 9. Jun 2015, 14:41

Du fährst nur 10.000 km im Jahr ?

Wobei jeder nicht gefahrene Kilometer auch mit dem E-Auto gut für die Umwelt ist.

Entweder man kauft jetzt die 150 km Reichweite oder man wartet noch 2-3 Jahre auf 300 km in der Kompaktklasse.

Ist eine Frage was man haben will.

PS: Wir fahren 70 % aller Strecken mit dem Ford Focus Electric. Den Rest teilen sich der Leihtesla (ab 99 Euro am Tag) und die Verbrenner. D.h. nur mehr 15% aller Strecken werden mit einem Verbrenner zurückgelegt. (Wo keine Supercharger bzw. ab und zu zum Spaß der Sportwagen)
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Re: R240, leasen, neukauf, gebraucht ??

Beitragvon Tho » Di 9. Jun 2015, 14:42

Solaris_75 hat geschrieben:
Apropos Batterie. Wie würde das ablaufen wenn man sich einen neuen Zoe kauft, 2 Jahre die Batteriemiete in Anspruch nimmt und dann eine grössere Batterie mieten will...muss dann Renault die Batterie tauschen? was machen die dann mit den ganzen noch guten Batterien?

Das weiß im Detail noch keiner, weil es dazu Seitens Renault noch keine Informationen dazu gibt.
Die "alten" Batterien könnten z.B. als Ersatz für "defekte" Batterien genutzt werden, komplett oder wenn man die Zellen mit dem besten Zustand wieder kombiniert.
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Re: R240, leasen, neukauf, gebraucht ??

Beitragvon 300bar » Di 9. Jun 2015, 15:54

Solaris_75 hat geschrieben:
Leasen wäre auch eine Option - macht das jemand und mit welchen Kosten müsste man da für 2-3 Jahre Rechnen. Hätte halt den Vorteil dass man, wenn eine neue Technik kommt den Wagen wieder abstoßen kann.


denke doch mal über eine Finanzierung bei der Hausbank nach. Zinsen sind im Keller. Mehr als 2,5% solltest Du momenan nicht bezahlen. Dadurch bezahlst Du beim Händler bar und hast die beste Verhandlungssituation.
Danach ist das Auto Deins und Du kannst machen was Du willst.
Wenn Du den Wagen nach 2-3 Jahren schon wieder abstoßen willst (warum auch immer), wäre das vielleicht nicht so clever.

Ein Leasing kostet Dich auf jeden Fall mehr und ist für privat meistens nicht sinnvoll.
Gruß Reinhard
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Re: R240, leasen, neukauf, gebraucht ??

Beitragvon joa » Di 9. Jun 2015, 19:14

Schau mal auch hier:

renault-zoe-allgemeines/last-minute-zweifel-t11066.html

Da wird auch gerade mit einem noch nicht ganz Entschlossenen diskutiert. Vieleicht bekommst Du hier noch Informationen, die Dir weiterhelfen.

Grüße, Joachim
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Re: R240, leasen, neukauf, gebraucht ??

Beitragvon BED » Di 9. Jun 2015, 20:30

Solaris_75 hat geschrieben:
Obwohl ich meinen Strom mehr oder weniger selbst produziere wird sich das Fahrzeug nie rechnen, das ist einfach Fakt bei 10.000km im Jahr.

Das sehe ich aktuell genauso - ein E-Auto rechnet sich monetär im Moment nur bei ganz speziellen Konstellation. Als Durchschnittsfahrer wirst Du den breakeven allein wegen des Wertverlusts nie erreichen.
Ich hab das für mich akzeptiert, da die Mehrkosten gegenüber einem Verbrenner tragbar sind.
Neben Fahrspaß, technischer Neugier besteht ein Teil meiner Motivation für den Zoekauf auch darin, das Thema E-Mobilität in D voranzubringen: nicht Quatschen - Machen! ;) Zum einen durch "Vorleben" ("schaut her, EMobilität funktioniert im Alltag") und zum anderen wird der Wagen irgendwann in den Gebrauchtmarkt gehen und die Fahrzeugbasis der günstigen EFahrzeuge verbreitern - damit der Umstieg den Pfennigfuchsern unter den Verbrennerfahrern vielelichth leichter fällt... ;)

Solaris_75 hat geschrieben:
Leasen wäre auch eine Option - macht das jemand und mit welchen Kosten müsste man da für 2-3 Jahre Rechnen. Hätte halt den Vorteil dass man, wenn eine neue Technik kommt den Wagen wieder abstoßen kann.

Ja. Leasing wäre eine Option den hohen Wertverlust aufzufangen. Kommt auf die genauen Konditionen an.
Ich habe die letzten zwei Jahre lange an einem Tesla Model s rumgerechnet (Privatleasing) - am Ende wurde der Budgetantrag bei der Finanzministerin trotzdem abgelehnt :roll:

Solaris_75 hat geschrieben:
Oder eben Kauf von einem "alten" gebrauchen Q210 und hoffen dass man dann eine "grosse" Batterie mal reinbekommt.

Ich glaube nicht, dass eine große Batterie im Tausch angeboten werden wird. Und wenn, dann zu utopischen Preisen.

Solaris_75 hat geschrieben:
Apropos Batterie. Wie würde das ablaufen wenn man sich einen neuen Zoe kauft, 2 Jahre die Batteriemiete in Anspruch nimmt und dann eine grössere Batterie mieten will...muss dann Renault die Batterie tauschen? was machen die dann mit den ganzen noch guten Batterien?

Abgesehen davon, dass Röno das nicht anbieten wird - tauschen MÜSSEN sie auf keinen Fall.

Solaris_75 hat geschrieben:
Tendieren tu ich eigentlich zum Neukauf eines R240 um vielleicht in 3-4 Jahren eine "grosse" Batterie nachzurüsten...

So hab ich es auch gemacht - will den Wagen aber nach 3 Jahren verkaufen und dann auf Model 3 umsteigen...
Also los - kaufen!
:mrgreen:
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Re: R240, leasen, neukauf, gebraucht ??

Beitragvon Tron2 » Mi 10. Jun 2015, 10:16

Hallo Leute,

ich hatte ja auch mit dem Kauf eines Zoe geliebäugelt und dank der Aktion steht gerade vor meinem Bürofenster einer den ich 48 Stunden Probefahren darf.

Ich könnte jetzt echt einen Roman schreiben aber ich versuche mich kurz zu fassen:

Also er fährt sich super keine Frage !

Gestern Kaiserslautern (Alle Renault Händler im Raum Pirmasens machen bei der Elektrosache nicht mit schade und ein Witz)
Ab 1.85 wenn man aufrecht sitzt schlägt man fast an den Himmel
Blick durch die Windschutzscheibe auf z.B. ne rote Ampel ist anstrengend wenn man als erster an der Ampel steht.
Innenraum für ein Auto das 21.000 kostet hallo? Nicht mal die Sitzhöhe verstellbar Rest sieht doch ein wenig billig aus.
Tom Tom hat kein Abo ist nicht aktuell also bekomme ich im Raum Pirmasens genau 0 Ladestationen angezeigt.
Armaturenbrett spiegelt sich in der Windschutzscheibe
Bei 20 Grad war die Restreichweite gerade mal bei 111 Km (Laut Verkäufer wurde nur eine Testfahrt von 5 Km gemacht nach dem volladen)
Wenn man den Sitz ganz hinten (1.85) hat ist die B-Säule im Weg beim aussteigen dahinter sitzen kann vermutlich nur ein Kleinkind.

Selbst mit der 5000€ Rabattaktion ist mir solch ein Neuwagen zu teuer denn dank der 79 € Batteriemiete spare ich im Monat evtl. 100€ Benzinkosten und mal ehrlich wer fährt nur 5000 Km wofür man dann die 49€ Batteriemiete benutzen kann.

Ich werde noch warten bis die ersten deutschen Zoe unter 9000€ fallen. Falls das nicht passiert denn bei Autoscout sieht man jetzt schon das Autos mit 20000 Km auf dem Tacho immer noch für 16000€ angeboten werden warte ich sogar so lange bis mir der i3 vom Preis gefällt.
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Re: R240, leasen, neukauf, gebraucht ??

Beitragvon AxelB » Mi 10. Jun 2015, 10:53

Hmm, also ich hatte die Zoe auch zur Probefahrt. Ich bin 1,97m und hatte viel Kopfhöhe (übrigens selbst im Twingo). Bin anscheinend ein Sitzzwerg :lol: .
Auch die Spiegelungen (schwarzes Armaturenbrett) empfand ich nicht als sonderlich störend.
Die Restreichweite war bei mir bei Übernahme auch geringer als erwartet, richtet sich aber nach vorherigem Verbrauch. Bei meiner sanften Fahrweise ging die Reichweite deutlich nach oben.
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Re: R240, leasen, neukauf, gebraucht ??

Beitragvon Toumal » Mi 10. Jun 2015, 11:26

Tron2 hat geschrieben:
Ab 1.85 wenn man aufrecht sitzt schlägt man fast an den Himmel

Selbst mit der 5000€ Rabattaktion ist mir solch ein Neuwagen zu teuer denn dank der 79 € Batteriemiete spare ich im Monat evtl. 100€ Benzinkosten und mal ehrlich wer fährt nur 5000 Km wofür man dann die 49€ Batteriemiete benutzen kann.


Ich bin genau 2 Meter gross und hatte im Zoe keine Probleme. Habe ihn 24 Stunden lang zum probieren gehabt.
Mit 79 Euro Batteriemiete sparst du nur 100 Euro Benzinkosten? Soso

Also ich koennte fuer den Betrag meiner Batteriemiete (ca. 110 Euro) gerade mal soviel Benzin kaufen dass ich 11 Tage lang pendeln kann. Den Rest des Monats saesse ich dann zuhause, oder muesste draufzahlen. Ich koennte mir also im Monat 3 mal die Batteriemiete leisten anstatt Benzin zu tanken. Oops.

Tron2 hat geschrieben:
Bei 20 Grad war die Restreichweite gerade mal bei 111 Km (Laut Verkäufer wurde nur eine Testfahrt von 5 Km gemacht nach dem volladen)


Mein Testwagen hatte ueber 10.000km auf dem Tacho und ich bin bei 3-5 Grad Aussentemperatur (Februar) 150km weit ohne zwischenladen Autobahn gefahren, und dann waren noch 10km auf der Anzeige. Hinweg 110km/h, Rueckweg 90km/h, von Sankt Poelten nach Wien und wieder retour. Das ist wie gesagt keine Anzeige auf einem Display sondern Fakt.

Liebe Leute, ich verstehe euch nicht. Es ist ja ok nicht uebertrieben optimistisch zu sein, aber man kann sich auch alles Schlechtrechnen - z.b. indem man einen extremen Wertverlust annimmt, oder durch Vergleiche mit einem Dacia Logan ("Seht ihr!!! Elektrisch fahren ist doch teurer!!!!") - aber wirklich kaufen tut man sich dann schon was groesseres mit fetterem Motor und mehr Verbrauch. Nur die E-Mobilitaet, die muss unbedingt billiger sein als das allerbilligste vom billigen der Billig-Verbrenner, und die Verbrenner brauchen bei diesen Milchmaedchenrechnungen ploetzlich nur mehr 5-6l/100km, und Spritpreise werden auf einmal total billig waehrend der Strom ja immer teurer wird etc. etc. etc.

Letztens erst wieder einen Beitrag gelesen wo einer irgendwelche Mondpreise fuer angeblich eine einzige Akkuladung bezahlt, 16 Euro oder sowas. Das ist mehr als eine Monatskarte von Smartrics. Was soll das?

Wie gesagt, man kann sich alles zurechtruecken. Ich bin allerdings mittlerweile dafuer dass die Leute, die z.b. so Sachen wie Dacia ins Gespraech bringen doch bitteschoen ebendiesen selbst fahren sollen. Weil wenn's denn so wichtig ist dass E-mobilitaet unbedingt preislich das absolut guenstigste sein muss bevor man ueberhaupt daran denken kann umzusteigen, dann fahren diese Herren doch sicher selbst auch so ein Superspar-Auto mit Mindestausstattung.
Zuletzt geändert von Toumal am Mi 10. Jun 2015, 11:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: R240, leasen, neukauf, gebraucht ??

Beitragvon TeeKay » Mi 10. Jun 2015, 11:31

Tron2 hat geschrieben:
Bei 20 Grad war die Restreichweite gerade mal bei 111 Km (Laut Verkäufer wurde nur eine Testfahrt von 5 Km gemacht nach dem volladen)

Nach jedem Reset des Kilometerzählers wird auch der Verbrauch resettet und das Auto rechnet mit einem konservativen, sehr hohen Verbrauchswert. Und Testfahrten werden in der Regel dann auch noch sehr verbrauchsintensiv durchgeführt.
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