Neukauf Zoe

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Neukauf Zoe

Beitragvon paesce13 » Sa 22. Sep 2018, 18:20

Ich überlege mir, einen Zoe zu kaufen. Abgesehen vom "Spiegel-Problem" - würdet ihr den Zoe wieder kaufen? Gibt es weitere bekannte Probleme? Momentan ist der Umstieg auf Elektro ja rein ökologisch zu begründen - finanziell wäre ein kleiner Benziner günstiger.

Gruss

Paesce13
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Re: Neukauf Zoe

Beitragvon midget77 » Sa 22. Sep 2018, 18:27

Fahrprofil?
Lademöglichkeiten?
Finanz?
Ohne diese Infos ist guter Rat teuer ;)
In der DC-Ladewüste :roll: gilt: 3 phasiger AC-Lader = P f l i c h t in jedem E-Auto!
1phasiges "Schnarchladen" = bei Serienfahrzeugen (hoffentlich) bald Schnee von gestern...
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Re: Neukauf Zoe

Beitragvon paesce13 » Sa 22. Sep 2018, 18:40

Täglich zur Arbeit, je 15km hin und zurück. Sonst als Zweitwagen für Strecken zwischen 10 und 100 km(hin und zurück). Ladesta ion würde ich zuhause realisieren. Total würden jährlich so um die 10'000 km damit gefahren. Strom kommt vom eigenen Dach. Ein kleiner Benziner wäre günstiger - möchte aber eigentlich weg von fossilen Brennstoffen.
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Re: Neukauf Zoe

Beitragvon georgij » Sa 22. Sep 2018, 19:30

Hmmm .... also wenn man ein Elektroauto unbedingt jetzt bräuchte, ist ein Kauf vertretbar. Es ist immer noch ein guter aber auch nicht der frischeste Wagen am Markt. Wenn es nicht so dringen ist, würde ich abwarten bis der Sion auf den Markt kommt und schauen wie Renault darauf reagiert. Also ob die mit einer neuen Zoe kommen oder die momentane stark attraktiver (preislich/technisch) machen. Der Sion würde die momentane Zoe voraussichtlich recht alt aussehen lassen.
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Re: Neukauf Zoe

Beitragvon Alex1 » Sa 22. Sep 2018, 19:42

Dann reicht Dir sogar die kleine Zoe mit 22 kWh locker :mrgreen:

Das würde sogar reichen, wenn Du laufend Vollstrom fährst. Auch mit einer gebrauchten Zoe. Die Akkukapazität verringert sich ja kaum mit der Zeit und mit den (bei Dir ja so wenigen) km.

Schlag zu, sobald Du kannst! Du wirst jeden Tag bedauern, den Du nicht elektrisch gefahren bist. Das ging bisher allen so :D

Ein besonderer Vorteil der Zoe ist ja, dass Du praktisch überall mit CEE rot angemessen schnell laden kannst.

Hast Du Dir schon genauere Gedanken gemacht wegen Miet-/Kaufakku, der Akkugröße, neu oder gebraucht?

Bedenke: Die Zoe wird nicht lange Dein Zweitwagen bleiben. Dann wäre es mittelfristig (damit meine ich wenige Wochen bis Monate) besser gewesen, gleich den dicken Akku zu besorgen.

Mit 22 kWh kannst Du 43 kW laden, was aber bei Deinem Profil nicht nötig sein wird. Die 41er-Zoe kann nur 22 kW laden, ist aber 5-10 % effizienter. Und sie lädt bei geringen Leistungen (Solar...) effizienter als die 22er. Soviel ich weiß, hat sie auch nicht mehr den Bug, dass nach dem "Einschlafen" (2-10 Minuten keine Spannung an der Steckdose) die Ladung automatisch wieder anläuft.

Solar laden ist natürlich am besten, wenn die Kleine tagsüber zu Hause ist. Geht schlecht, wenn Du auf Arbeit bist... Wenn Du nicht in einem Ladeverbund bist (sonnen Community oder so, musst Du mal nachschauen), könnte sich evt. ein Pufferakku im Keller lohnen (Powerwall oder Ähnliches). Frag mal im entsprechenden Unterforum hier. Ich weiß nur von "Tho" und "marc", dass sie eine solche Lösung realisiert haben. Es wird noch viel mehrere geben :mrgreen:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Neukauf Zoe

Beitragvon Gertsch » Sa 22. Sep 2018, 20:08

paesce13 hat geschrieben:
Täglich zur Arbeit, je 15km hin und zurück. Sonst als Zweitwagen für Strecken zwischen 10 und 100 km(hin und zurück). Ladestation würde ich zuhause realisieren. Total würden jährlich so um die 10'000 km damit gefahren. Strom kommt vom eigenen Dach.


Hallo

Ich kann Alex1 grundsätzlich zustimmen, aber mit dem großen Akku ist alles viel entspannter. Ich will nichts anderes mehr fahren und so hat heute oft meine Fiat Barcetta Bj. 1996 das Nachsehen :roll: !

Zu deiner Frage:

Ich habe zufällig heute Vormittag mit einem Arbeitskollegen ein langes Gespräch darüber geführt.

Ja ich würde sie heute wiederkaufen, obwohl ich schon einen Motorschaden bei 11000km hatte. Aber shit happens! Sonst ist sie ein Traum, seitdem läuft alles bestens.
Aber über was man sich einfach bewußt sein muss, in ein zwei Jahren sieht alles anders aus. CCS wird wohl mit 80+Kw Standard, die Akkus größer... etc!

Aber wird es einen wirklich weiterbringen, brauch ich CCS mit 80Kw...
Wir haben erst nach unserem alten A2 3L die 15000 km Batteriemiete gewählt, die 15000 waren nur leider schon nach einem halben Jahr voll :o !

Wenn es du dir leisten kannst, kauf ihn. Du wirst viel Spass haben!

Liebe Grüße aus dem Süden

Gertsch ;)
ZOE R90 Intens 7/2017 Taupe Beige
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Re: Neukauf Zoe

Beitragvon Frosch_1977 » Sa 22. Sep 2018, 21:08

Hallo Paesce13,
da du ja den Willen zur eMobilität hast und dein Fahrprofil auch keineswegs dem entgegensteht sage ich pauschal ja es spricht ganz allgemein nichts wirklich gegen ZOE in deinem beschriebenen Kontext. so viel in der Kurzen Antwortvariante.

Etwas Ausführlich er will ich dir aber schon antworten ;)
Vorweg ich mag meine / unsere ZOE und bereue weder den kauf noch möchte ich sie im Fuhrpark missent, auch wenn es im Folgenden vielleicht nicht immer so scheint ;)

Für das doch schon betagtere Gesamtpaket ZOE ist der Kaufpreis etwas hoch. ob Akkumiete oder Kauf muss muss man sich überlegen, das ist je nach "Haltedauer", Fahrprofil, Steuersituation (Firma oder Privat) eine sehr individuelle Thematik.
Der Kofferaum ist je nach Beladungsverhalten irgendwo zwischen Genial und katastrophale.
Der Verbrauch und die (Wind-)Geräuschkulisse nehmen ab ~110km/h massive zu aber auch das ist etwas was gerade durch den Elektroantrieb erst so richtig auffällt und bei jedem Verbrenner kaum anders ist
die Rilchtreflexe des Armaturenbretts (auch das aktuelle) sind wirklich erwähnenswert negativ. Da habe ich den Sommer über schon ständig Stoff drauf liegen und bin auf der suche nach einer Dauerhaften Lösung (Beschichten/Bekleben/Beflocken).
Ab und an muss man mal die Sicherung vom R-Link ziehen weil es sich nicht mehr Verbindet, ein muster ist da aber nicht zu erkennen, beim einen kommt es öfter vor (z.B. mir) bei anderen gar nicht ...
Alles in allem finde ich ZOE ein angenehmes Fahrzeugmodell das trotz oder gerade wegen seines "alters" ein gutes Gesamtpaket bietet und etliche Kinderkrankheiten hinter sich gelassen hat. Dennoch hat sie nicht wirklich neue Techniken dazu gelernt (Assistenten, neues Reaktionsschnelels NAvi o.ä.).

Was mich angeht:
Nachdem ich nun das 3/4 Jahr mit ZOE unterwegs bin und knapp 8000km runter habe, bin ich so weit dass ich selbst bei längeren Strecken und Zeitdruck nicht mehr bereit bin wie anfangs noch auf einen Verbrenner im Fuhrpark auszuweichen.

Noch was ganz rationales am Schluss.
Wenn du ein echt gutes Preis-Leistungs-Paket suchst ist eine neue ZOE nix! Dann entweder eine junge gebrauchte ZOE.
Die Vollelektrische Neuwagen mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sind heute andere (z.B. IONIQ, LEAF, SOUL-EV)
Lediglich bei der Lieferzeit gehört (Gerüchten zufolge) gegenwärtig Renault mit ZOE zu den schnellsten <-- also wen der BEV-Virus dich so akut befallen hat ... :lol:
MfG
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Technik: Renault ZOE INTENS - Z.E. 40 (2017-12-29) / CEE +JUICE BOOSTER 2
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Re: Neukauf Zoe

Beitragvon richx » Sa 22. Sep 2018, 23:12

Ich habe ein ähnliches Fahrprofil und eine Zoe Gebraucht für 12500 gekauft. Das habe ich nicht bereut, es macht so viel Spaß mit der Zoe. Es öffnet auch die Augen, ich bin nun überzeugt, dass Elektromobilität die Zukunft ist. Natürlich ist eine abbläternde Renault Rhombe etwas peinlich, aber Nachteile werden klar überwogen vom Rest.

Ich denke, dass das neue Leasing Angebot von Renault super isr: Für insgesamt ca. 7000 Euro bekommt man 3 Jahre einen Neuwagen. Das ist doch klasse und ohne Risiko. In drei Jahren gibt es dann vielleicht viele neue attraktive Modelle.
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Re: Neukauf Zoe

Beitragvon SchwedenZOE » So 23. Sep 2018, 00:10

paesce13 hat geschrieben:
Ich überlege mir, einen Zoe zu kaufen. Abgesehen vom "Spiegel-Problem" - würdet ihr den Zoe wieder kaufen? Gibt es weitere bekannte Probleme? Momentan ist der Umstieg auf Elektro ja rein ökologisch zu begründen - finanziell wäre ein kleiner Benziner günstiger.

Gruss

Paesce13


Welche Spiegel-probleme???

Ich habe meine ZOE als neuwagen gekauft, EZ 2 juli 2018, hat jetzt schon 16000 km runter.
Für mich ist der ZOE finanziell günstiger als einen Clio z.B.
Nach c.a 2 Jahren ist der höhere einkaufsprei augeglichen, die stromkosten liegt um 1.40/1.50 euro pro 100 km wenn ich hier zu hause laden mit meiner Wallbox.
Täglich kann man auch bei viele stellen kostenlos laden, zb ikea.
Servicekosten ist halbe preis gegenüber ein Benziner.
Steuer null, usw..
Renault ZOE Life R90 41 kWh mit Kaufbatterie, EZ 07/2018, metallic - red bourgogne, 16" lm-felgen "bangka".
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Re: Neukauf Zoe

Beitragvon paesce13 » So 23. Sep 2018, 07:49

Wow, vielen Dank für die vielen Berichte!! :)

Ich hatte mir auch überlegt, noch zuzuwarten - aber ich frage mich, ob die bald neu erscheinenden Fahrzeuge dann nicht mit Kinderkrankheiten zu kämpfen haben, welche bei der Zoe bereits "Geschichte" sind... ?

Renault hat aktuell in der CH eine Aktion - Bonus von 2'000 EUR, kostenlos ein Satz Winterreifen inkl. Felgen und die Wallbox geschenkt... ohne Batterie würde mich so eine neue ZOE exkl. Batterie 23'500 EUR kosten (Limited Edition mit 108 PS). Ein Hyundai Ioniq kommt (mit Batterie) in der günstigsten Variante auf 35'000 EUR - ohne 8-fach Bereifung und ohne Wall-Box. Ein Nissan Leaf ist dann nochmals teurer... im ähnlichen Preissegment sind nur der C-Zero von Citroen oder der i-MiEV von Mitsubishi... beide optisch überhaupt nicht mein Ding und bezüglich Reichweite auch nicht interessant... natürlich, für den Alltag würde es reichen - doch es kann ja gut sein, dass ich auch einmal 200 km am Stück fahren möchte - daher möchte ich schon ein Auto, welches deutlich mehr als 100.00 km weit kommt...
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