NEFZ

Renault ZOE Themen, zu denen es kein eigenes Unterforum gibt

Re: NEFZ

Beitragvon Poolcrack » Mo 1. Aug 2016, 12:20

Gut, dass ich so einen Satz nicht unterschrieben habe. :lol: :lol: :lol:

Sorry, habe jetzt erst gesehen, dass ich hier im Zoe Forum bin und das i3 Beispiel nicht unbedingt reinpasst. Der Thread-Titel hat mich fehlgeleitet. Aber ich bin mir sicher, dass ich mit einer Zoe bei ähnlichen Verbräuchen wäre, vielleicht ein bisschen mehr, aber da ist ja auch mehr Luft bis zur NEFZ Verbrauchsangabe von 14,6kWh/100km.
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Re: NEFZ

Beitragvon vonGestern » Mo 1. Aug 2016, 16:48

Poolcrack hat geschrieben:
Gut, dass ich so einen Satz nicht unterschrieben habe. :lol: :lol: :lol:

Sorry, habe jetzt erst gesehen, dass ich hier im Zoe Forum bin und das i3 Beispiel nicht unbedingt reinpasst. Der Thread-Titel hat mich fehlgeleitet. Aber ich bin mir sicher, dass ich mit einer Zoe bei ähnlichen Verbräuchen wäre, vielleicht ein bisschen mehr, aber da ist ja auch mehr Luft bis zur NEFZ Verbrauchsangabe von 14,6kWh/100km.

Also - jetzt bin ich baff!
Egal ob ZOE- oder i3- oder irgend ein Forum... der Begriff NEFZ kommt mir immer interessanter vor!
Ich hatte noch nicht gehört, dass "im NEFZ die Ladeverluste inklusive sind". Welche Ladeverluste hat wohl ein Verbrenner (wenn ich beim Einfüllen was verschütte)?
Im Datenblatt des BMW i3 lese ich zunächst folgende Angaben:
Energieverbrauch i3 / i3 mit REX
Kombiniert (NEFZ): 12,9 / 13,5 kWh/100km
kundennaher Verbrauch: 14-17 / 15-18 kWh/100km
darunter steht aber noch etwas interessantes:
Netto Batterieinhalt: 18,8 kWh
Elektrische Reichweite (NEFZ): 190 / 170 km
praxisnahe el. Reichweite: 130-160 / 120-150 km

Jetzt kann jeder selber ausrechnen, was er will. Aber die Werte unter 15 kWh/100 km sind schon sehr sparsam! Alle Wetter!
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Re: NEFZ

Beitragvon umberto » Mo 1. Aug 2016, 19:11

vonGestern hat geschrieben:
Jetzt kann jeder selber ausrechnen, was er will. Aber die Werte unter 15 kWh/100 km sind schon sehr sparsam! Alle Wetter!


Och nö, ich habe gerade 15.5 kWh/100 km mit der Zoe mit ganz viel Kurzstreckenverkehr, ohne Eco und jede Menge Abkühlungen eines aufgeheizen Fahrzeugs. Die 15 gehen also locker (im Sommer).

Der NEFZ-Verbrauch enthält tatsächlich die Ladeverluste, weswgen man ja mit NEFZ-Verbrauchsangabe und Akkugröße nie auf die NEFZ-Reichweite kommt, die "erfahren" wird.

Gruss
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Re: NEFZ

Beitragvon Karlsson » Mo 1. Aug 2016, 21:08

Turbothomas hat geschrieben:
Ich wollte damit nur sagen, dass im Gegensatz zum Verbrenner mit dem E-Auto NEFZ erreichbar ist. Beim Verbrenner habe ich das das letzte Mal bei den DIN-Angaben geschafft. Seit der NEFZ-Umstellung gar nicht.

Wann war das denn? Meinen 2004er Diesel hab ich auch unter die offiziellen Angaben bekommen.
Mit dem Zoe hab ich aber noch keine 210 Kilometer geschafft.
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Re: NEFZ

Beitragvon panoptikum » Di 2. Aug 2016, 06:58

Gerade elektrisch ist es leicht unter den NEFZ zu kommen (im Sommer). Ich bin aktuell bei 12,5 kWh (bei knapp unter 1000 km seit Reset). Hauptsächlich Kurzstrecke. Dafür kann er im Winter nie erreicht werden.

Wenn man aber den Durchschnittswert für Sommer- und Winterbetrieb nimmt glaube ich kaum, dass der NEFZ erreicht werden kann.

Dass die Ladeverluste im NEFZ enthalten sein sollen höre ich zum ersten Mal. Wie sollen die denn berechnet werden? Mit welcher Ladeleistung wird gerechnet? Ich kann das nicht glauben, vor allem da ja ganz schön getrickst wird dabei (z.B. abklemmen der Lichtmaschine beim Verbrenner, zukleben der Spalten, erhöhen des Reifendrucks, etc.).
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Re: NEFZ

Beitragvon Turbothomas » Di 2. Aug 2016, 07:06

Karlsson hat geschrieben:
Turbothomas hat geschrieben:
Ich wollte damit nur sagen, dass im Gegensatz zum Verbrenner mit dem E-Auto NEFZ erreichbar ist. Beim Verbrenner habe ich das das letzte Mal bei den DIN-Angaben geschafft. Seit der NEFZ-Umstellung gar nicht.

Wann war das denn? Meinen 2004er Diesel hab ich auch unter die offiziellen Angaben bekommen.
Mit dem Zoe hab ich aber noch keine 210 Kilometer geschafft.


Mein ökologisch korrekter 5-Liter Benz (W126 500SE mit 5,0l Hubraum) ;-) hatte nach Werk bei konstant 90 so um die 9 Liter geschluckt, nach Werk wären es 12 gewesen.
(Wer Verbrauch meint sollte l/100km sagen. Ein 5-Liter Auto hat 5 Liter Hubraum ;-) ).
Ciao
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Re: NEFZ

Beitragvon Nordlicht » Di 2. Aug 2016, 07:17

...wenn Du 210km laut NEFZ schaffen sollst bei einer nutzbaren 22kwh-Batterie, dann kommt bei mir ein rechnerischer Wert für 100km von 9,5kw raus. Dies ist aber weit weg von Deinen 12,5... :D
Meine R240 liegt auf 100km bei rechnerischen 10,3kw. Die letzten 10.000km, gefahren seit Mitte Mai, lag mein Verbrauch bei 13,3kw.
Bei uns beiden liegt der tatsächliche Verbrauch auf 100km also jeweils 3kw höher als die NEFZ-Angaben, jedoch auch unter der Herstellerangabe von 14,6kw.

...und was sagt dieses nun aus?
1.) Der fehlende Luftwiderstand bei der NEFZ-Messung beträgt auf 100km um die 3kw (zumindest bei uns beiden im Sommer).
2.) Laborergebnisse taugen nichts!!!
3.) Unter den NEFZ-Verbrauch zu kommen ist nahezu unmöglich...
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Re: NEFZ

Beitragvon Poolcrack » Di 2. Aug 2016, 07:41

panoptikum hat geschrieben:
Dass die Ladeverluste im NEFZ enthalten sein sollen höre ich zum ersten Mal. Wie sollen die denn berechnet werden? Mit welcher Ladeleistung wird gerechnet? Ich kann das nicht glauben, vor allem da ja ganz schön getrickst wird dabei (z.B. abklemmen der Lichtmaschine beim Verbrenner, zukleben der Spalten, erhöhen des Reifendrucks, etc.).

Das wird gar nicht erst errechnet, es wird einfach ab Steckdose mit einem gewöhnlichen Stromzähler gemessen:
Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroau ... o-wheel.29 hat geschrieben:
Als Basisangabe wird der Energiebedarf in kWh/100 km verwendet, der in einem genormten Fahrzyklus ermittelt wird (in Europa der NEFZ). Er bildet den Energieverbrauch zwischen Steckdose und Rad (Tank-to-Wheel) ab.

(Es gibt sicherlich auch noch bessere Quellen)
Hier kann wahrscheinlich der Hersteller auch tricksen und die effizienteste Lademethode vorschreiben.
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Re: NEFZ

Beitragvon vonGestern » Di 2. Aug 2016, 11:08

Poolcrack hat geschrieben:
Das wird gar nicht erst errechnet, es wird einfach ab Steckdose mit einem gewöhnlichen Stromzähler gemessen:
Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroau ... o-wheel.29 hat geschrieben:
Als Basisangabe wird der Energiebedarf in kWh/100 km verwendet, der in einem genormten Fahrzyklus ermittelt wird (in Europa der NEFZ). Er bildet den Energieverbrauch zwischen Steckdose und Rad (Tank-to-Wheel) ab.

(Es gibt sicherlich auch noch bessere Quellen)
Hier kann wahrscheinlich der Hersteller auch tricksen und die effizienteste Lademethode vorschreiben.

Bei mir ist aber "Tank to Wheel" gleich zu setzen mit "Battery to Wheel". Ich bin mir im Moment nicht sicher, ob dieser Wikipedia-Beitrag schon völlig fehlerfrei ist, denn der nächste Satz lautet: "Um den Wirkungsgrad des Gesamtsystems „Auto“ (Well-to-Wheel) zu ermitteln, müssen auch die ..." usw. Danach folgen dann Erzeugungsaufwand (aber beim Benzin offenbar nicht.?). Weiter unten steht dann wieder: "... bauartbedingte Verluste im Fahrzeug selbst (Tank-to-Wheel)".
Also - für mich im Moment noch etwas unklar.

@nordlicht: Dass im NEFZ natürlich der Luftwiderstand mit berückscihtigt wird, ist ja wohl klar, sonst gäbe es keinen Grund für die Ausreißer mit 70 und 120 km/h. Wie der auf dem Prüfstand berücksichtigt wird, weiß ich allerdings nicht, wahrscheinlich als rechnerischer Faktor?
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Re: NEFZ

Beitragvon panoptikum » Di 2. Aug 2016, 11:13

Steht in diesem Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzyklus

Für die Ermittlung des Verbrauchs eines Fahrzeugs müssen zunächst die Fahrwiderstände (Roll- und Luftwiderstand) des Fahrzeugs auf der Straße exakt ermittelt werden. Dann werden die gemessenen Fahrwiderstände auf einen Rollenprüfstand übertragen und dann ein genormter Fahrzyklus abgefahren.


Sonst würde es auch keinen Sinn machen, Spalten abzukleben.

Tricks:
Keine Nachladung der Fahrzeugbatterie während des Zyklus (mit anderen Worten: die Lichtmaschine wird während des Zyklus abgeklemmt).[12]
Abkleben von Fugen der Außenhülle.
Veränderung der Spur- und Sturzeinstellung der Räder.
Erhöhter Luftdruck in den Autoreifen.
Verwendung des minimalen Fahrzeuggewichtes.
Abzug der 4%igen Toleranz auf den Messwert.
Vermeidung von schleifenden Bremsen.
Anpassung der Motorsteuerung (siehe auch Eco-Tuning)
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